BLOG Gesamtpersonalrat der Humboldt-Universität zu Berlin

Aus: Ausgabe 19/2021

Arbeitswelt

Im Corona-Stress

Die Pandemie hat das Arbeitsleben dramatisch verändert. Wo es aus Sicht der Beschäftigten hakt, zeigt der DGB-Index Gute Arbeit.

2. Dezember 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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HU im Dialog am 9. Dezember: Perspektiven für Postdocs an der HU

 30. November 2021, 14:03 Menü öffnen

Quelle: https://intranet.hu-berlin.de/pages/humboldt/apps/blog/forschung-lehre/view/9842cec9-2521-47a3-96c5-a80bda95b427

Am 9. Dezember, 15 Uhr, stehen das Berliner Hochschulgesetz (BerlHG), der Paragraf 110 und die Karrriereperspektiven für Postdocs im Mittelpunkt einer digitalen Podiumsdiskussion an der HU. Mitarbeitende sind eingeladen, in die Kommentarfunktion dieses Blogs Themenwünsche und Fragen für die Diskussion einzutragen.

Es diskutieren: 

  • Jule Specht
    Psychologie-Professorin und Hochschulexpertin 
  • Stefan Grundmann
    Jura-Professor und Dekan der Juristischen Fakultät 
  • Constanze Baum
    Literaturwissenschaftlerin 
  • Ludwig Kronthaler
    Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik

Moderiert wird die Veranstaltung von Hans-Christoph-Keller, Pressesprecher und Leiter des Referats Kommunikation und Medien. 

Mitarbeitende können sich einbringen & kommentieren

Die Veranstaltung findet im Fishbowl-Format statt: Teilnehmende können sich virtuell ins Podium einbringen, und ihre Meinung zum Thema darlegen oder eine Frage an die Panelteilnehmenden stellen. 

Vorab besteht zudem die Möglichkeit, in der Kommentarspalte unter diesem Beitrag die eigene Position, Anregungen und Wünsche im Rahmen der Veranstaltung zu hinterlassen. 

Auf einen Blick

Zeit: 9. Dezember, ab 15 Uhr
Ort: Digital (Zoom)

https://hu-berlin.zoom.us/s/66400885827

1. Dezember 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Tarifrunde TV-L 2021: Fragen und Antworten

Gilt noch nicht für die HU!

Wer gewinnt was beim Abschluss der Verhandlungen für den Tarifvertrag der Länder (TV-L)? Gibt es eine Corona-Sonderzahlung für alle? Was wurde aus der vollständigen Paralleltabelle oder dem Tarifvertrag für studentische Beschäftigte? Und was aus der stufengleichen Höhergruppierung? Die GEW gibt Antworten!

Die Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und den Arbeitgebern in der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) waren in diesem Jahr sehr schwierig. Die gewerkschaftlichen Forderungen sind alle berechtigt gewesen und doch haben die Arbeitgeber lange Zeit blockiert und kein Angebot vorgelegt. Erst nachdem die Beschäftigten zu Zehntausenden auf die Straße gingen und den Arbeitgebern damit ihren Ärger zeigten, kam Bewegung in die Verhandlungen. Allerdings waren die Arbeitgeber nicht bereit, über die strukturellen Forderungen der Gewerkschaften, wie zum Beispiel die stufengleiche Höhergruppierung oder die Paralleltabelle für Lehrkräfte, zu verhandeln.

Deshalb ist es gut, dass die Gewerkschaften eine Corona-Sonderzahlung und eine Gehaltserhöhung für alle Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder erreicht haben!

Das Tarifergebnis zusammengefasst:

  • Corona-Sonderzahlung: 1300 Euro
  • Entgelterhöhung zum 1. Dezember 2022 um 2,8 Prozent
  • Laufzeit: 24 Monate
  • Praktikantinnen- und Praktikantenentgelte: Erhöhung um 50 Euro

weiter: https://www.gew.de/dasgewinnenwir/fragen-und-antworten

29. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Heute: HU-Personalversammlung um 9.00 Uhr

Liebe Kolleg:innen,

der Gesamtpersonalrat hat zur Personalversammlung  des Personalrates des Hochschulbereichs eine GPR-Info erstellt. Sie finden dieses Dokument unter folgendem Link:
https://vertretungen.hu-berlin.de/de/vertretungen/gpr/aktuelles/gpr-info/gpr-info-personalversammlung.pdf

In der letzten Woche wurde außerdem die Dientsvereinbarung über das Mobile Arbeiten an der HU zwischen der Präsidentin und dem Gesamtpersonalrat abgeschlossen. Sie finden die Dienstvereinbarung und den Antrag zur Teilnahme am Mobilen Arbeiten unter folgendem Link:
https://vertretungen.hu-berlin.de/de/vertretungen/gpr/dienstvereinbarungen

Der GPR wird in seinem Rechenschaftsbericht etwas ausführlicher auf dieses Thema eingehen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Gesamtpersonalrat der HU

Personalversammlung:

„Pandemie, Homeoffice, Digitalisierung – Wie geht es GEMEINSAM weiter?” 

am Mittwoch, 24. November 2021, 09:00-12:00 Uhr

Die Personalversammlung kann im Livestream unter dem folgenden Link besucht werden:

https://start.video-stream-hosting.de/player.html?serverip=116.202.62.22&serverapp=huberlin-live&streamname=livestream.smil

Ferner ist eine Dialogfunktion (chat) eingerichtet, die es Ihnen ermöglicht, aktiv an der Versammlung teilzunehmen.

Unter dem folgenden Feedback-Link können Sie während der Personalversammlung mit uns kommunizieren:

https://03.feedbackmodul.de/?name=86c5eecd913f3c58f8012bdbb70f000c

Ihr Personalrat des Hochschulbereichs

24. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Interview: Ein Arbeitsplatz ist kein Schreibtisch im Büro

Alternativtext

Modernes, agiles Arbeiten braucht agile Führungskräfte!

Ein sehr interessanter Beitrag im Deutschlandfunk Kultur mit Rosa Erdmann zum Nachhören 7 Minuten

https://www.deutschlandfunkkultur.de/modernes-agiles-arbeiten-braucht-agile-fuehrungskraefte-dlf-kultur-058c7abd-100.html

23. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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So geht es weiter mit dem Homeoffice: Dienstvereinbarung Mobiles Arbeiten ist unterzeichnet

Alternativtext

Viele Mitarbeitende haben während der Pandemie positive Erfahrungen mit dem mobilen Arbeiten gemacht und wünschen sich, diese Möglichkeit auch in Zukunft nutzen zu können. Das hat die Universitätsleitung darin bestärkt, zusammen mit dem Gesamtpersonalrat eine Dienstvereinbarung zum Mobilen Arbeiten auf den Weg zu bringen. Diese Dienstvereinbarung wurde von der Präsidentin und dem Vorsitzenden des Gesamtpersonalrates jetzt unterzeichnet.

Zum Artikel

zur Dienstvereinbarung

Für allgemeine Fragen zur Dienstvereinbarung Mobiles Arbeiten:

Gesamtpersonalrat
Tel.: 030 2093 46650
E-Mail: gesamtpersonalrat@hu-berlin.de

22. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Impfbus an der Humboldt-Universität zu Berlin  

Impfbus 1

Im November hält der Impfbus erneut an der Humboldt-Universität.

Impftermine an der Humboldt-Universität:

  • 8. November: Grimm-Zentrum, 9 bis 15 Uhr
  • 12. November: Grimm-Zentrum und Adlershof(Brook-Taylor-Str. 2, Richtung Motorenprüfstand), 9 bis 15 Uhr

Es werden sowohl Erst-, Zweit- als auch Auffrischungsimpfungen vorgenommen, sofern im letzten Fall sechs Monate seit der Vervollständigung der Impfserie vergangen sind.

9. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Informationen zur aktuellen Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder

Liebe Kolleg*innen,

seit dem Auftakt der Tarifrunde am 08. Oktober 2021 werden zwischen den Gewerkschaften (ver.di, GEW, GdP, IG BAU), dem Deutschen Beamtenbund (DBB) und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) Tarifverhandlungen geführt. Letztmals konnten 2019 für die Beschäftigten der Länder im öffentlichen Dienst neue Tarifabschlüsse erreicht werden. Damit das in der aktuellen Tarifrunde ebenfalls gelingt, sollen alle Beschäftigten bestmöglich informiert werden, um sich einbringen zu können.

Als Gesamtpersonalrat sind wir zwar keine der Verhandlungsparteien aber wir haben das Recht und die Pflicht, Beschäftigte über arbeitsrechtliche Belange zu ihren Interessen zu informieren. Ziel ist es nicht nur einen einheitlichen Informationsstand herzustellen, sondern auch zu vermitteln, welche Handlungsmöglichkeiten und Rechte für Beschäftigte im Rahmen der Tarifauseinandersetzung bestehen, um Verunsicherungen und Konflikte zu vermeiden. Wir als Gesamtpersonalrat unterliegen zudem einer gesetzlichen Neutralitäts- und Friedenspflicht und rufen deshalb weder selber zu Streiks auf, noch führen wir die Arbeitskämpfe.
 
Um was geht es in dieser Tarifrunde?
  
In dieser Tarifrunde geht es vor allem um die Tabellenentgelte aller TV-L Beschäftigten, also um die Arbeitsbereiche in der Justiz, den Verwaltungen, den Hochschulen, im Straßenbau oder in den landeseigenen Unikliniken. In all diesen Bereichen sichern die Beschäftigten mit ihrer Arbeit die Infrastruktur, die die Gesellschaft braucht, um gut und sicher durch die Pandemie zu kommen. Diese besondere Leistung spiegelt sich auch in den Tarifforderungen und Erwartungen der Gewerkschaften wieder (hier auszugsweise, die gesamten Forderungen und Erwartungen können den Anlagen am Endeentnommen werden):
▪ Erhöhung des Entgeltes um 5%, mindestens aber 150€ monatlich
▪ Erhöhung des Entgeltes für Beschäftigte im Gesundheitswesen um 300€
▪ Erhöhung der Entgelte für Auszubildende, Studierende und Praktikant*innen um 100€ monatlich
▪ Laufzeit von 12 Monaten
▪ Verlängerung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
 
Die TdL hat diese Forderungen in der zweiten Verhandlungsrunde nicht nur kompromisslos abgelehnt, sondern beharrt auch gleichzeitig auf einer Änderung des Arbeitsvorgangs, also einer grundlegenden Systematik im Rahmen der Eingruppierung. Vielmehr wird eine Konsolidierung der Haushalte angestrebt. Zudem gibt es aus Sicht der TdL weder einen Fachkräftemangel noch bedarf es einer gesonderten Behandlung des Gesundheitswesens oder einer Honorierung für alle Beschäftigten aufgrund der Belastungen durch die Pandemie. Darüber hinaus sei auch die Inflation nicht so hoch, wie es alle Wirtschaftsinstitute ausweisen, weshalb diese auch keinerlei Berücksichtigung bei Entgelterhöhungen finden soll.
Aufgrund dieser Entwicklung ist davon auszugehen, dass von Seiten der Gewerkschaften auch bei uns zu Warnstreiks aufgerufen wird.
 
Wer wird gegebenenfalls zum Streik aufgerufen?​

Aufgerufen werden können alle Tarifbeschäftigten im Tarifgebiet des Landes, also alle Angestellten, egal, ob befristet, in der Ausbildung, oder als studentische Hilfskraft beschäftigt. Bitte schauen Sie bei den Streikaufrufen der Gewerkschaften, wer tatsächlich genau aufgerufen wird.
Beamt*innen können nicht zum Streik aufgerufen werden, da sie nach aktueller Rechtsprechung kein Streikrecht besitzen. 
 
Dürfen nur Gewerkschaftsmitglieder streiken?

Nein. Das Streikrecht ist ein Grundrecht und gilt für alle. Streiken können somit auch Nichtmitglieder. Der Unterschied besteht darin, dass Gewerkschaftsmitglieder Streikgeld erhalten. Dazu müssen sie sich bei der jeweiligen Gewerkschaft streikend melden. Nichtmitglieder erhalten dies nicht. 
Der Arbeitgeber darf von den Streikenden für die Anzahl der Streiktage das Entgelt einbehalten und tut dies auch regelmäßig.
 
Muss ich meine Streikteilnahme ankündigen? Kann mir eine Teilnahme verboten werden?

▪ Nein, eine Streikteilnahme muss nicht angekündigt werden
▪ Alle Kolleg*innen haben das Recht, sich selbst zur Streikteilnahme zu entscheiden
▪ Es ist unzulässig, dass Vorgesetzte Druck ausüben oder nötigen. Die Rechtsprechung versteht darunter schon drängende Nachfragen zur Streikbeteiligung.
▪ Niemand ist verpflichtet, zur Streikbeteiligung vorab Auskunft zu geben, im Zweifelsfall ist eine solche Auskunft auch nicht bindend.
▪ Niemand ist verpflichtet, einer Anweisung zur Arbeit zu folgen, wenn kein Notdienst mit der Gewerkschaft vereinbart ist. Eine Notdienstvereinbarung für einzelne Streiktage wird voraussichtlich nicht abgeschlossen.
 
Muss ich mit Sanktionen rechnen, wenn ich streike?

Nein, aus der Teilnahme an einem Streik, zu dem die Gewerkschaft aufgerufen hat, dürfen keine Nachteile (außer dem Lohnabzug) entstehen. Nicht im bestehenden Arbeitsverhältnis, nicht bei befristeter Situation und auch nicht bezüglich der beruflichen Entwicklung. 
Wir gehen davon aus, dass sich die Arbeitgeber an diese Grundsätze halten. Streik kann aber auch Konfliktsituationen mit sich bringen, denn Streik ist Arbeitskampf. Wenden Sie sich zu Ihren Rechten und Pflichten gerne an uns.
 
Was ist eine Streikmeldung?

In der Vergangenheit wurden die Vorgesetzten mitunter aufgefordert, die voraussichtliche Situation, soweit sie eingeschätzt werden kann, am Streiktag vorab an die Leitungen zu melden. Ihr als Beschäftigte seid nicht verpflichtet, Euch Eure Meinung über Eure Streikteilnahme schon vor dem Streik gebildet zu haben. 
Nach dem Streik wird dann häufig die konkrete Streikteilnahme personenbezogen abgefragt. Hier muss vollständig und wahrheitsgemäß berichtet werden.
 
Wie verhalte ich mich kollegial gegenüber anderen Beschäftigten?

▪ Leitungen und Mitarbeiter*innen sollten bedenken, dass gegenseitiger Respekt und die Akzeptanz von persönlicher Entscheidung die Situation erleichtern
▪ Es wird leichter, wenn man die Wahrnehmung eines grundgesetzlich verbrieften Rechtes als solches respektiert
▪ Streikteilnahme ist keine Loyalitätsaufkündigung gegenüber Vorgesetzten, Streikteilnahme ist Eintreten für tarifliche Leistungen und gute Arbeitsbedingungen
▪ Gewerkschafter*innen streiken, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen und sie im Sinne ihrer Mitglieder weitestgehend durchzusetzen und damit den Tarifkampf möglichst bald mit einem Erfolg zu beenden.
Abschließend möchten wir noch anmerken, dass diese Informationen weder beauftragt noch von Seiten der Gewerkschaften autorisiert worden sind. Als gut vernetzte Personalräte, können Sie bei uns von einem guten Informationsstand ausgehen.

Bitte geben Sie diese und künftige Informationen an Ihre Kolleg*innen weiter.
Wir wünschen Ihnen jetzt und in Zukunft eine gute und gedeihliche Zusammenarbeit im Sinne unserer Dienstaufgaben.
Ihr Gesamtpersonalrat
8. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Tagesspiegel: Debatte um das Berliner Hochschulgesetz Bei Hanna geht es um die Zukunft der Wissenschaft

Prekäre Bedingungen in der Wissenschaft sollte die Politik nicht hinnehmen. Berlin will das ändern – und könnte an Attraktivität gewinnen.

Anette Simonis (Charité) ist Vorstandsmitglied der Landesvertretung Akademischer Mittelbau (LAMB), Tobias Schulze ist wissenschaftspolitischer Sprecher der Linksfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus.

Der Rücktritt von HU-Präsidentin Sabine Kunst hat ein Erdbeben in der Wissenschaftscommunity ausgelöst – anders als die jahrzehntelange Fehlentwicklung bei den Beschäftigungs- und damit Arbeitsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

Die Bewegung #IchbinHanna war nicht der erste, sondern der jüngste Aufschrei in einer langen Reihe von Debatten um die Reform der Personalstrukturen an unseren Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Weiterlesen:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-das-berliner-hochschulgesetz-bei-hanna-geht-es-um-die-zukunft-der-wissenschaft/27759470.html

3. November 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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HU-Weiterbildungsprogramm Hochschulisches Gesundheitsmanagement

19. Oktober 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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