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Archiv für August 2013

Fakultätsreform an der HU

Es ist wieder mal eine aufregende Zeit an unserer Universität –  das Schlagwort ist Fakultätsreform!

Im Juli 2012 legte der Präsident erstmals Überlegungen zu einer Fakultätsreform an der HU vor und im Mai diesen Jahres gab es dann die erste offizielle Beschlussvorlage für den Akademischen Senat (Grundsatzbeschluss).

Das Thema Fakultätsreform war und ist seitdem Mittelpunkt von unzähligen Gesprächen und Debatten der Angehörigen der Universität unabhängig davon, welcher Statusgruppe, welchem Gremium, welcher Kommission oder welcher Leitungsebene sie angehören. Bei allen ist zu spüren, dass sie Verantwortung gegenüber ihrer Universität wahrnehmen und bereit sind, die Prozesse mit zu gestalten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Studierenden der HU sehen in einer Governance- und Fakultätsreform eine Chance der Universität ihre Wettbewerbsfähigkeit sowohl national als auch international zu stärken und ihre Attraktivität in Forschung und Lehre zu fördern, wofür es adäquater effektiver Verwaltungsstrukturen und -prozesse bedarf.

Allerdings gab es gegenüber der Beschlussvorlage des Präsidenten durchaus auch begründete Kritik wegen unklarer Aussagen zu den Wegen und zum zeitlichen Ablauf der Reform.

Unklar sind bislang u.a. noch:
– Kosten der Fakultätsreform im Hinblick auf die Governance-Reform,
– persönliche Konsequenzen für Mitarbeiter/innen in den neuen Fakultätsverwaltungen sowie deren Schutz vor Herabgruppierung,
– Erarbeitung eines Personalentwicklungskonzepts,
– gegebenenfalls notwendige Stellenverschiebungen zu Lasten wissenschaftlich Beschäftigter;
– Interessenvertretung im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung usw.

Zusammengefasst dargestellt formulieren die HU-Personalräte die Frage, welche rechtlichen, finanziellen, personellen, zeitlichen und räumlichen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung der Fakultätsreform erforderlich sind. Dabei vertraten und vertreten wir die These, dass Prozesse nur dann erfolgreich geführt werden können, wenn bereits im Vorfeld Probleme erkannt, bearbeitet und – wo möglich – schon gelöst werden.

Der Gesamtpersonalrat wird sehr aufmerksam die Prüfung der Voraussetzungen für den detaillierten Umsetzungsplan begleiten.

Dabei sind wir uns durchaus bewusst, dass sich notwendigerweise ein kontinuierlicher Diskussionsbedarf hinsichtlich der zu erwartenden Implikationen der Hochschulverträge und der damit verbundenen Haushaltsdebatte für die geplante Governance- und Fakultätsreform ergibt.
Geben Sie Ihre Kommentare dazu ab bzw. stellen Sie Ihre Fragen in dem BLOG!

Der Gesamtpersonalrat

29. August 2013 | Veröffentlicht von Steffen Juettner | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Webseite GPR
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