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Archiv für November 2017

Forschung und Familie – das geht? Bericht von der Podiumsveranstaltung

Am 21.11. wurde im Senatssaal der Humboldt-Universität die Podiumsdiskussion „Forschung und Familie – geht das?“ mit einem Impulsvortrag von der Autorin der  BuWin Studie Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Hochschul- und außeruniversitären Forschungssektor  Frau Dr. Anja Wegner eingeleitet. Der Vorsitzende der HU-Kommission Familienfreundliche Hochschule Professor Heger moderierte die dreistündige Veranstaltung.

Es wurde verabredet, dass die in der Veranstaltung diskutierten Anregungen und Forderungen an den Vizepräsidenten zu einem gesonderten Termin durch die Teilnehmer/innen des Podiums übergeben werden. Diese finden Sie zusammengefasst am Ende des Artikels:

Professor Heger stellte zu Beginn bereits etablierte Ergebnisse der Familienförderung für Wissenschaftler/innen in Schwerpunkten vor. Hier

Dr. Antje Wegner eröffnete mit der Frage, ob man Vereinbarkeit messen kann? …weiterlesen »

23. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GPR Newsletter – November 2017

Themen:

1. Personalversammlung 2017
2. Humboldt gemeinsam ERP/SAP Einführung
3. Aktuelle Themen – Auswahl
3.1 Monatsgespräch mit dem Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik (VPH) in Begleitung des Leiters der Technischen Abteilung am 09.10.2017
3.2 Begehung und Besuch von Baustellen im September und Oktober 2017
3.3 Aufruf: Veranstaltung Forschung und Familie – das geht?! am 21.11.2017

1. Personalversammlung 2017
Aufgrund der aktuellen Baumaßnahmen im Hauptgebäude findet die Personalversammlung zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht im Audimax statt. Wie jedes Jahr wird unser Vorsitzender, David Bowskill, über die Arbeit und Schwerpunkte des GPR berichten. Wie Sie unserem letzten Newsletter bestimmt entnommen haben, sind die Baumaßnahmen an der HU ein sehr wichtiges Thema für den GPR. Falls Sie Beeinträchtigungen bei Baumaßnahmen erleben, bitten wir Sie diese uns mitzuteilen: gesamtpersonalrat@rz.hu-berlin.de
Wir sind bemüht, sowohl mit der Universitätsleitung (UL), als auch mit dem Leiter der Technischen Abteilung, Herrn Schwalgin, im Dialog zu bleiben und werden versuchen, gemeinsam Lösungen zu finden.
Nicht nur Baumaßnahmen können die Gesundheit der Beschäftigten beeinträchtigen. Beispielsweise können auch Arbeitsverdichtung und fehlende gegenseitige Wertschätzung zu physischen und vor allem psychischen Gesundheitsschäden führen. Der GPR setzt seine Arbeit der letzten Wahlperiode fort und verlangt, dass die UL die Gesunderhaltung der Beschäftigten ernst nimmt und entsprechend fördert. Der Gesundheitstag muss jährlich stattfinden. Es muss eine ausreichende Betreuung der Beschäftigten durch die Betriebsärztinnen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit gewährleistet werden (dazu hat der GPR eine Dienstvereinbarung zur Umsetzung der DGUV-Vorschrift Nr. 2 mit der UL abgeschlossen). Arbeitsplatzbegehungen müssen universitätsweit stattfinden und die festgestellten Mängel müssen zeitnah behoben werden.
In 2014 hat der GPR die „Dienstvereinbarung zwischen dem Präsidenten und dem Gesamtpersonalrat für ein respektvolles Miteinander an der Humboldt-Universität zu Berlin“ mit der UL abgeschlossen. Bis heute wurde sie nicht vollständig umgesetzt. Es gibt zwar die Konfliktpräventionskommission und die Konfliktberater*innen sind seit geraumer Zeit im Einvernehmen mit dem GPR benannt worden, doch die Ausbildung dieser Konfliktberater*innen hat noch nicht stattgefunden. In der Dienstvereinbarung hat sich die UL verpflichtet, einen Vertrag mit externen Konfliktberater*innen abzuschließen. Dies ist ebenfalls bis heute nicht erfolgt. Wie in jeder großen Einrichtung gibt es viele Konflikte und Konfliktpotential. Die HU Berlin hat durch die Dienstvereinbarung eine Reihe von Möglichkeiten, ein respektvolles Arbeitsklima zu erhalten bzw. in Einzelfällen wiederherzustellen. Ohne die Umsetzung der Dienstvereinbarung wird die Chance vertan, dies zu verwirklichen.

2. Humboldt gemeinsam ERP/SAP Einführung
Die personalvertretungsrechtliche Begleitung von IT-Verfahren bleibt eine zentrale Aufgabe des GPR. Wichtige Aspekte bei der Mitbestimmung sind hierbei Barrierefreiheit und Ergonomie von Software sowie Datenschutz und Datensicherheit im Betrieb, besonders im Hinblick auf die neue EU-DSGVO (Datenschutz Grundverordnung der EU) und das BDSG neu (Bundesdatenschutzgesetz), die am 25. Mai 2018 anwendbar werden.
In diesen Fragen werden wir von den behördlichen Datenschutzbeauftragten und der Schwerbehindertenvertretung unterstützt. Ebenfalls wichtig für uns ist, dass vor Einführung einer neuen Software die Beschäftigten geschult werden. Außerdem muss nach der Einführung eine Erleichterung und keine Verdichtung der Arbeit für die Beschäftigten erfolgen.
Um den Mitbestimmungsprozess zu vereinfachen, verhandelt der GPR seit Jahren mit der UL über den Abschluss einer IT-Rahmendienstvereinbarung (IT-RDV). Anfang des Jahres waren wir fast am Ziel, aber aktuell führen wir wieder schwierige Verhandlungen zu Fragen der Prüfung der Ergonomie und zum Ausschluss von Leistungs- und Verhaltenskontrollen sowie betriebsbedingter Kündigungen beim Einsatz von neuer Software. Der Abschluss der IT-RDV vor der Einführung von ERP/SAP wäre eine gute Grundlage und würde diesen Prozess in jedem Fall erleichtern. So wie es derzeit aussieht, müssen viele Regelungen aus dem Entwurf der IT-RDV in eine DV für ERP/SAP aufgenommen werden. Das Großprojekt „Humboldt gemeinsam ERP/SAP“ wird vom GPR bis in die nächste Wahlperiode schwerpunktmäßig personalvertretungsrechtlich begleitet. Genauso wie die betroffenen Beschäftigten, benötigt der GPR zusätzliche Kapazitäten, um diese gigantische Aufgabe zu stemmen. Die UL hat daher unserem Antrag auf weitere Freistellungen entsprochen. Zusätzlich erhalten wir aufgrund der Komplexität des Sachverhalts eine*n Sachverständige*n zur Beratung.
Wir hoffen aber unbedingt auf Ihre Anregungen und Hinweise, um den Prozess in Ihrem, im Interesse der Beschäftigten, zu begleiten.

3. Aktuelle Themen – Auswahl
3.1. Monatsgespräch mit dem Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik (VPH) in Begleitung des Leiters der Technischen Abteilung am 09.10.2017

Gesundheitsmanagement an der HU
Der Vizepräsident hebt die Bedeutung der Gesundheit für die Beschäftigten hervor und betont dabei die Rolle der Führungskräfte und Vorgesetzten. Es wurden aber keine konkreten Maßnahmen dazu angesprochen oder vorgeschlagen. Eine eingereichte Projektskizze zur Einführung eines Gesundheitsmanagements (BGM) wurde gewürdigt und zur weiteren Bearbeitung im Rahmen der Erarbeitung des Personalentwicklungskonzepts an die Personalabteilung übergeben. Die Projektskizze stammt von der ehemaligen Steuerungsgruppe Gesundheitstag unter Federführung des Hochschulsports. Ein Gesundheitstag für 2018 wurde nicht angesprochen.

Arbeitsschutzausschuss an der HU
Die HU hat als Beauftragten für den gesetzlichen Arbeitsschutzausschuss (ASA) den VPH bestimmt und als Vertreter den Leiter der Abteilung Technik. Der ASA vereint die Arbeitsschutzakteure der Universität zur Beratung über Grundsatzfragen der Unfallverhütung und des Gesundheitsschutzes auf Einladung des VPH.

Beteiligung des GPR an Baumaßnahmen
Im Rahmen von Baumaßnahmen geht es um die Mitbestimmung bei der Gestaltung und Errichtung von Arbeitsplätzen und bei der Auswirkung von Baustellen auf den Gesundheits- und Unfallschutz. Der GPR strebt hier eine Dienstvereinbarung an, obwohl diese seitens der UL nicht als notwendig erachtet wird, im Gegensatz dazu wird dem GPR angeboten, Informationen über geplante Baumaßnahmen vierteljährlich zu erhalten. Wir werden aber häufiger nachhaken, wenn es um akute Gefährdungen und Probleme von Beschäftigten geht.

Abschluss einer Rahmendienstvereinbarung IT (IT-RDV)
Die UL ist bemüht, die noch offenen Punkte in der IT-RDV möglichst bald zu regeln und zu einem Abschluss zu kommen. UL und GPR versprechen Dialog- und Einigungsbereitschaft. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15.12.2017 vereinbart.

3.2. Begehung und Besuch von Baustellen im September und Oktober 2017
Am 13. September fand eine Begehung des Innenhofes des Universitätshauptgebäudes
zur Sicherheit und Ordnung auf dem Gelände statt. Diese Kontrolle ergab sich hauptsächlich aus den schriftlichen Anfragen des GPR. Es wurde eine Reihe von Mängeln festgestellt und deren Beseitigung beschlossen. Beteiligt waren Verantwortliche des Baus (u.a. Firma, Senat, Planungsbüro) sowie Verantwortliche der HU und natürlich auch der GPR. Eine geplante Nachkontrolle wurde geplant, aber leider nicht durchgeführt.
Am 17. Oktober besuchte der GPR die Fassadenbaustelle am Gebäude der Kommode und führte ein Gespräch mit der Verwaltungsleitung der Juristischen Fakultät zum Verlauf dieser Baumaßnahme. Anlass waren Hinweise einer Beschäftigten auf nicht vertretbare Belastungen durch Lärm, Staub und Vibration während der Sanierung. Beim Bauen im laufenden Betrieb sind in Zukunft wohl andere Maßstäbe anzusetzen, wenn es um Schutzmaßnahmen für die Beschäftigten geht.

3.3. Aufruf: Veranstaltung Forschung und Familie – das geht?! am 21.11.2017
Zeit: 13.00 – 16.00 Uhr
Ort: Senatssaal, Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6
In unserer Veranstaltung „Forschung und Familie – das geht?!“ diskutieren mit Ihnen (Post)Docs, ein Vertreter des Personalrats, die Verfasserin des BuWiN beim Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der zuständige Vizepräsident der Humboldt-Universität, u.a. zu folgenden Fragen:
• Welche sozialen und normativen Strukturen wirken sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Humboldt-Universität aus?
• Wie kann es vor diesem Hintergrund gelingen, Beruf und Familie zu vereinbaren?
• Wie müssen die Rahmenbedingungen an der Humboldt-Universität hierfür verändert werden?
• Bedarf es zusätzlicher Unterstützungsangebote und wenn ja, welcher?
Eine Veranstaltung der Kommission Familiengerechte Hochschule (KFH), der Personalräte, der Frauenbeauftragten, des GenderConsultings (GeCo) und des Familienbüros.

Der GPR wünscht allen Angehörigen der Humboldt-Universität ein besinnliches und erholsames Weihnachtsfest 2017 sowie einen erfolgreichen Start in das neue Jahr!

22. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: Lehrstuhlprinzip überwinden, Arbeitsbedingungen verbessern

Gemeinsam haben das Netzwerk „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ (NGAWiss) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über eine aufgabengerechte Personalstruktur für die Hochschulen der Zukunft debattiert.

Foto: GEW
Foto: GEW

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf Einladung der GEW und des NGAWiss in die Technische Universität Berlin gekommen, um über Forderungen für eine neue Personalpolitik in der Wissenschaft zu debattieren. „Das Interesse an einer Veränderung der Hochschulen ist offenbar groß“, stellte Peter Ullrich (NGAWiss) in seiner Begrüßung der Tagungsgäste fest. Heute stehen wenigen Professorinnen und Professoren Scharen an wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, die in der Regel in Abhängigkeit gehalten und mit Kurzzeitverträgen abgespeist werden. Das darf nicht so bleiben – darin waren sich alle Rednerinnen und Redner der Tagung einig.

„Der Löwenanteil der Forschung und Lehre an den Universitäten wird schon heute von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ohne Lehrstuhl geleistet“, machte der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller deutlich. Die Tagung sollte deshalb auch das Signal senden, dass auch wissenschaftspolitische Akteure wie die Hochschulrektorenkonferenz an dieser Erkenntnis nicht vorbei kommen – und dass das Thema Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft auch von der neuen Bundesregierung nicht ignoriert werden darf.

16. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Zwei Termine, – am 21.11. an denen Sie teilnehmen sollten!

  1. Einladung zur Personalversammlung
    Termin: Dienstag, 21. November 2017
    Zeit: 9.00 Uhr (bis ca. 12.00 Uhr)
    ACHTUNG anderer Ort: Emil-Fischer-Hörsaal (Hessische Straße 1-4)

    Videoübertragung nach Adlershof,
    Erwin Schrödinger-Zentrum, Vortragsraum 0´119

    Tagesordnung:

    1. Berichte aus der Personalratsarbeit 2017*
    2. Defizite, Überlast und Aufwüchse – Welche Rolle spielen die****MTSV-KollegInnen in den Strukturüberlegungen der HU?

    3. Zwischen Projektstudie und Startschuss – Wie geht es weiter****mit SAP?

    4. Neuerungen beim TV-L HU – Erfahrungsstufen und mehr
    5. Ausblick auf die Personalratsarbeit 2018 – Anregungen und****Perspektiven

  2. Einladung zur Diskussionsveranstaltung: Forschung und Familie – geht das?

 Termin: 21. November 2017
Zeit: 13.00 – 16.00 Uhr
Ort: Senatssaal,  Hauptgebäude der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6

Forschung-und-familie-flyer-web

In unserer Veranstaltung „Forschung und Familie – das geht?!“ diskutieren mit Ihnen (Post)Docs, ein Vertreter des Personalrats, die Verfasserin des BuWiN beim Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der zuständige Vizepräsident der Humboldt-Universität, u.a. zu folgenden Fragen:

  • Welche sozialen und normativen Strukturen wirken sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Humboldt-Universität aus?
  • Wie kann es vor diesem Hintergrund gelingen, Beruf und Familie zu vereinbaren?
  • Wie müssen die Rahmenbedingungen an der Humboldt-Universität hierfür verändert werden?
  • Bedarf es zusätzlicher Unterstützungsangebote und wenn ja, welcher?

 Eine Veranstaltung der Kommission Familiengerechte Hochschule (KFH), der Personalräte, der Frauenbeauftragten, des GenderConsultings (GeCo) und des Familienbüros.

13. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Warum viele Uni-Beschäftigte Angst vor Verdichtung haben…

Von Anett Selle | Stand: 03.11.2017 | Lesedauer: 5 Minuten

Quelle: Infografik Die Welt

Bislang war der Alltag von universitären Verwaltungsangestellten kaum erforscht. Dabei haben Aufgaben und Arbeitsdruck stark zugenommen, wie eine Studie zeigt. Das können vor allem Politiker ändern.

Nun hat ein Forschungsteam um Andrä Wolter von der Berliner Humboldt-Universität (HU) und Ulf Banscherus von der Technischen Universität Berlin (TU) eine umfangreiche Studie veröffentlicht.

Auf Basis von Online-Befragungen an 21 Hochschulen in zwölf Bundesländern sowie von 30 vertiefenden Interviews. Das Ergebnis: Eine Zunahme von Arbeit, höhere Anforderungen, kein Ausgleich durch zusätzliche Stellen, das Gehalt in keinem Verhältnis zu den gewachsenen Aufgaben.

Die ganze Studie ist hier zu finden.

6. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Webseite GPR
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