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GEW: Lehrstuhlprinzip überwinden, Arbeitsbedingungen verbessern

Gemeinsam haben das Netzwerk “Gute Arbeit in der Wissenschaft” (NGAWiss) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über eine aufgabengerechte Personalstruktur für die Hochschulen der Zukunft debattiert.

Foto: GEW
Foto: GEW

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf Einladung der GEW und des NGAWiss in die Technische Universität Berlin gekommen, um über Forderungen für eine neue Personalpolitik in der Wissenschaft zu debattieren. „Das Interesse an einer Veränderung der Hochschulen ist offenbar groß“, stellte Peter Ullrich (NGAWiss) in seiner Begrüßung der Tagungsgäste fest. Heute stehen wenigen Professorinnen und Professoren Scharen an wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, die in der Regel in Abhängigkeit gehalten und mit Kurzzeitverträgen abgespeist werden. Das darf nicht so bleiben – darin waren sich alle Rednerinnen und Redner der Tagung einig.

„Der Löwenanteil der Forschung und Lehre an den Universitäten wird schon heute von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ohne Lehrstuhl geleistet“, machte der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller deutlich. Die Tagung sollte deshalb auch das Signal senden, dass auch wissenschaftspolitische Akteure wie die Hochschulrektorenkonferenz an dieser Erkenntnis nicht vorbei kommen – und dass das Thema Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft auch von der neuen Bundesregierung nicht ignoriert werden darf.

16. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein

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