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Personalversammlung – kurz zusammengefasst….

 

Ein Jahr nach seiner Wahl lud der neue Personalrat Hochschulbereich zur jährlichen Personalversammlung ein.

Hier zusammengefasst ein kurzer inhaltlicher Bericht: 

Der Berichtsteil des Personalrats Hochschulbereich war neu strukturiert und in kurze Abschnitte gefasst.

Bearbeitete Anträge aus der Personalabteilung sind die Hauptarbeit des Personalrates. 3624 Anträge  mussten bearbeitet werden. Dazu gehören Einstellungsanträge, Höhergruppierungen, Stufenfestsetzungen, Weiterbeschäftigung u.a..

Als ein Problem wird die Strukturentwicklung identifiziert. Der Bereich des wissenschaftsunterstützenden Personals wurde nicht im gleichen Maß wie die Professuren mitentwickelt. Gute Arbeit in der Wissenschaft, betrifft alle Beschäftigte und muss eine Forderung bleiben!

Z.Zt. liegt ein Entwurf des Personalentwicklungskonzept für MTSV vor. Bei internen Bewerbern im Bewerbungsverfahren sollten die sich gut vorbereiten!
Die Richtlinien der HU zum WissZeitVG werden evaluiert. Notwendigkeiten der Änderung müssen diskutiert werden. Was funktioniert ist die Nutzung der familienpolitischen
Komponente für Haushaltsstellen. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz wird  gut genutzt. Handlungsbedarf ist bei Möglichkeiten unbefristete Verträgen. Die neue Kategorie WM mit Schwerpunkt Lehre ist für die HU  nicht anwendbar.

Zum Diskussionspunkt Defizite, Überlast und Aufwüchse wurden  sehr kritische Bemerkungen gemacht. Defizite sind bislang nicht beseitigt.
– unzureichende Arbeitsvolumina und überhöhte Arbeitsverdichtung
– Dauerhafte Vertretungssituation
– Großprojekte (SAP-Einführung “humboldt gemeinsam”), die personell nicht ausreichend kompensiert werden.

Für alle Beschäftigten sind Muster für Überlastanzeigen auf den Webseiten des Personalrates Hochschulbereich im Netz.
Z.Zt. sind ganze Teams mit Überlastanzeigen unterwegs. Es muss ein neuer Umgang mit der Nachsorge von Überlastanzeigen gepflegt werden, da sich bislang nichts an der Situation durch das alleinige Stellen der Anzeigen verbessert.
Durch die Aufwüchse, Halteverpflichtung (politischer Wille) haben wir 5800´Studienanfänger. Es gibt weiterhin erhöhte Belastungen dadurch bei den Beschäftigten
auf allen Ebenen.
Strukturdiskussion werden im Wesentlichen bisher aus professoraler Sicht der Fakultäten geführt.
50 Überlastanzeigen wurden lt. Herrn Kreßler in diesem Jahr gemacht.

Die Frage müssen wir stellen: Was muss getan werden, dass Überlastanzeigen nicht mehr gestellt werden?
Es wurde auch fehlende Wertschätzung durch die Universitätsleitung angemahnt.
Eingruppierungsmöglichkeiten müssen ausgenutzt werden und nicht restriktiv gegen die Interessen der Beschäftigten gehandhabt werden.

Strukturen müssen entsprechend geschaffen werden. 19 Teilprojekte in SAP erfordern Aufstockung, Neueinstellung. Z.B. sind SAP-Projektleiter mit E 15  gut dotierte Stellen für Großprojekte.

Weitere Berichte werden von der Präsidentin und dem Vizepräsidenten für Haushalt gegeben. Im Focus stehen auch hier das Projekt “humboldt gemeinsam” und die strukturellen Defizite der HU von  11,3 Mio € und der Umgang damit.

Ein weiteres Thema waren im Folgenden die Mitarbeitergespräche, die nicht systematisch umgesetzt  werden, aber zur Karriereentwicklung der MTSV unbedingt gehören.
Ein gesamtes  Personalentwicklungskonzept ist im Moment in der universitätsweiten Diskussion.

Herr Kronthaler berichtet über die Arbeitsweise des Projektes “humboldt gemeinsam”, und ist nicht nur ein Softwareprojekt. Alle Arbeitsschritte werden dokumentiert und überdacht. Prozesse haben im Moment mehrere Medienbrüche. Hier ist auch  Potenzial der Entlastung zu finden.
Ziel sind durchgehend definierte  Prozesse mit hoher Datenqualität in einer integrierten Softwarelandschaft. In der neuen Phase müssen Experten freigestellt werden. Das wird zugesichert. Es kommen neue Positionen auf uns zu, die gute Entwicklungsmöglichkeiten für das Personal bieten.
Auch daraus ergeben sich aufbauorganisatorische Konsequenzen: Stärkung der Planungskompetenz, die Abteilung 9  wird neu eingerichtet. Abteilungsleitung wird gesucht und dann neu aufgestellt. Die Stärkung des CMS, Bibliothek und weiterer Bereiche wird zugesichert. Das ist mit Kulturänderungen verbunden. Wertschätzung wird als Leitfaden gesehen.

Im Nachgang wird vom PR Hochschulbereich kritisch der Bericht von SAP zur Projektstudie angesprochen.

Der GPR berichtet in seinem Bericht über die Prozessbegleitung, die vom GPR wahrgenommen wird. Barrierefreiheit und Datenschutz, Schulung, Arbeitserleichterung sind wesentliche Inhalte. Die IT Rahmendienstvereinbarung ist eine wichtige Grundlage für die Mitbestimmungsschritte bei SAP.

Im Weiteren werden die  Neuerungen des Tarifvertrages der HU durch Rainer Hansel erläutert.
Er kritisiert, dass die Bewertung der Anforderungen  schwierig sei. BAK-Erstellungen und BAK-Überprüfungen sollten transparent sein.
Zentrales Thema: Es wäre eine Durchlässigkeit der Erfahrungen in den Bereichen abzusichern.

Die Beteiligung der Beschäftigten mit “Pingo” als Kommunikationsmedium innerhalb der Veranstaltung hat noch nicht alle Teilnehmer/innen begeistert, stellt aber ein Potenzial zur Meinungsabruf dar, der weiter ausgebaut wird.

12. Dezember 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein

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