Arbeitsmarkt: Nutzlose Befristungen, Böckler Impuls Ausgabe 09/2018

Befristete Arbeitsverhältnisse erhöhen angeblich die Jobchancen von Bewerbern, die den Arbeitgeber nicht auf den ersten Blick überzeugen. Empirisch ist das nicht haltbar.

Böckler Impuls Ausgabe 09/2018

Glaubt man manchen Ökonomen, dann dürfen Arbeitsuchende dankbar dafür sein, dass es befristete Beschäftigung gibt. Das Argument: Wenn Arbeitgeber die Produktivität eines Bewerbers nicht verlässlich einschätzen können, schrecken sie vor einer Einstellung zurück. Befristungen ermöglichen ein längeres „Screening“ und tragen so dazu bei, dass mancher Kandidat überhaupt eine Chance bekommt. Die Soziologen Thomas Biegert von der London School of Economics und Michael Kühhirt von der Universität Köln haben überprüft, ob dieses Argument empirisch stichhaltig ist. Ihrer Analyse zufolge sind Zweifel angebracht. Weiterlesen: https://www.boeckler.de/114066_114078.htm
25. Mai 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein

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