“Im Zustand der systematischen Überforderung”

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BLOG Wissenschaftspolitik · 21. Januar 2019 von
JAN-MARTIN WIARDA
Quelle:
https://www.jmwiarda.de/2019/01/21/im-zustand-der-systematischen-%C3%BCberforderung/
Die Wissenschaftsadministration braucht dringend ein eigenes Förderprogramm, fordert die Verwaltungsexpertin Cornelia Raue – sonst misslingt der Sprung ins digitale Zeitalter.

“Das Wachstum der Verwaltungen konnte nicht Schritt halten”

Dabei hätte es eigentlich anders herum sein müssen, denn mit der Bologna-Reform und dem Wissenschaftszeitvertragsgesetz, durch die extreme Zunahme der Drittmittelquote und die Umsetzung der Wissenschaftspakte wurden die Anforderungen besonders auch an die Beschäftigten der Verwaltungen immer weiter hochgeschraubt. Beispiel Max-Planck-Gesellschaft: 2005 arbeiteten 5104 sonstige Beschäftigte, 2015 waren es 3319. Dagegen ist die Zahl der wissenschaftlich Beschäftigten stark gestiegen. Und auch bei den Hochschulen ist die Zahl der wissenschaftlichen Beschäftigten stärker gewachsen, als die Zahl des wissenschaftsunterstützenden Personals. Dies haben Banscherus und seine KollegInnen in der Studie von 2017 zum Wandel der Arbeit an Hochschulen gezeigt. Kamen 1995 1,2 Wissenschaftler auf einen Beschäftigten aus dem wissenschaftsunterstützenden Bereich, waren es 2014 1,4.

Ein Interview.

20. Februar 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein
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