Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder 2019: Auftakt bisher ohne Ergebnis

Die erste Verhandlungsrunde in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder ist ohne Ergebnis geblieben. Die Gesprächsatmosphäre sei gut, die Positionen aber weit auseinander, kommentierte der ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Bsirske.  Quelle:https://oeffentlicher-dienst-news.de/tarifverhandlungen-oeffentlicher-dienst-laender-2019-auftakt/

Foto: Hoffmann

Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von 6 Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 Euro sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten. Ferner erwartet ver.di die Weiterentwicklung der Entgeltordnung verbunden mit strukturellen Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen übertragen werden. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.



21. Februar 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein
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