Rente mit 67 – Böckler Impuls Ausgabe 07/2019

Quelle: https://www.boeckler.de/119808.htm

Die Schwächsten trifft es am härtesten

In den kommenden Jahren wird das Renteneintrittsalter steigen – damit könnte auch die Ungleichheit im Alter zunehmen.

Die Schwächsten trifft es am härtesten

Länger arbeiten, später in den Ruhestand – darauf müssen sich die Menschen einstellen. Das tatsächliche Renteneintrittsalter, das aktuell im Schnitt bei gut 64 Jahren liegt, wird bis zum Beginn der 2030er-Jahre um bis zu anderthalb Jahre ansteigen. Das zeigt eine aktuelle Prognose des DIW, gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung. Das wesentliche Ziel der Rente mit 67, nämlich die Verlängerung der Lebensarbeitszeit, wäre damit erreicht. Aber: „Den entlastenden fiskalischen Wirkungen stehen große sozialpolitische Risiken gegenüber“, schreiben die DIW-Wissenschaftler.

23. April 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein

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