Zusätzliche Mittel für studentische Beschäftigte

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Pressemitteilung vom 21.06.2019

Quelle: https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/aktuelles/pressemitteilungen/2019/pressemitteilung.821893.php

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin und Senator für Wissenschaft und Forschung: „Wir wollen die Hochschulen bei den Mehrkosten, die sich aus dem Urteil ergeben, nicht allein lassen. Studentische Beschäftigte leisten in den verschiedensten Bereichen der Hochschulen einen wichtigen Beitrag für den akademischen Alltag. Wir haben in Berlin den bundesweit besten Tarifvertrag für studentische Hilfskräfte und schaffen mit den zusätzlichen Mitteln nun auch Sicherheit für diejenigen Stellen und Einsatzbereiche für Studierende, die künftig nach dem Tarifvertrag der Länder vergütet werden müssen.“

Die Kompensation dieser unvorhergesehenen Mehrkosten erfolgt zusätzlich zu den bereits in den Hochschulverträgen 2018-2022 vereinbarten 3,5-prozentigen Steigerungen in der Grundfinanzierung der Berliner Hochschulen.

Für studentische Hilfskräfte, die hauptsächlich im wissenschaftlichen Bereich arbeiten, gilt weiterhin der bundesweit vorbildliche Berliner studentische Tarifvertrag (TV-Stud). Er hat im vergangenen Jahr zu einer Erhöhung des Stundenlohns von 10,98 Euro auf 12,30 Euro geführt. Zum 1. Juni 2019 steigt die Vergütung auf 12,50 Euro, dann in weiteren Schritten zum 1.1.2021 auf 12,68 Euro und zum 1.1.2022 auf 12,96 Euro. Anschließend soll die Entwicklung an die Erhöhungen des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) gekoppelt werden. Der studentische Tarifvertrag enthält zudem Verbesserungen bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und beim jährlichen Urlaubsanspruch.

25. Juni 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein

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