Abschluss der DIENSTVEREINBARUNG zur Einführung von SAP an der Humboldt-Universität

Foto: Marc Beyer

In der gestrigen Gremiensitzung des Gesamtpersonalrats (GPR) wurde die gemeinsam verhandelte Dienstvereinbarung zur Einführung von SAP durch Herrn Dr. Ludwig Kronthaler (Vizepräsident für Haushalt, Personal und Technik) und den Gesamtpersonalratsvorsitzenden Herrn David Bowskill unterzeichnet. Beide Seiten sind mit der beschlossenen Dienstvereinbarung, die alle mitbestimmungsrelevanten Prozesse bei der Einführung und Implementierung sowie des erstmaligen Betriebs des ERP-Systems (SAP S/4 HANA) regelt, sehr zufrieden.
Die wichtigsten Ergebnisse der Dienstvereinbarung haben wir für Sie zusammengefasst:


1.    Prozessbezogene Mitbestimmung
In der Dienstvereinbarung hat man sich auf eine stufenbezogene Mitbestimmung bei der schrittweisen Einführung des Systems geeinigt um in vertrauensvoller Zusammenarbeit den Prozess zur Implementierung von SAP und aller damit verbundenen Änderungen gemeinsam zu gestalten.

2.    Umfassende Beteiligung des GPR
Dem Gesamtpersonalrat wird die Teilnahme und konstruktive Mitarbeit an allen Sitzungen der Arbeits- und Projektgruppen im Programm „humboldt gemeinsam“ ermöglicht. Für die Dauer des Programms erhält das Gremium dazu zusätzliche Personalressourcen und ist Teil der erweiterten Steuerungsgruppe.

3.    Keine betriebsbedingten Kündigungen und Herabstufungen
Das Programm „humboldt gemeinsam“ und die Einführung und der Betrieb von „SAP S/4 HANA“ wird keine betriebsbedingten Kündigungen oder Herabgruppierungen zur Folge haben. Die Beschäftigten werden zudem vor Leistungs- und Verhaltenskontrollen geschützt. Durch Qualifizierung und Weiterbildung werden Beschäftigte auf die neuen, veränderten Tätigkeitsprofile vorbereitet, für schwerbehinderte Beschäftigte werden im Bedarfsfall individuelle Schulungen durchgeführt.

Mit dem Abschluss der Dienstvereinbarung ist ein großer und wichtiger Schritt für das Projekt „humboldt gemeinsam“ und die Einführung des ERP-Systems genommen. Der Gesamtpersonalrat kann sich mit intensivem Engagement und der spezifischen Expertise produktiv und konstruktiv bei der Implementierung von SAP einbringen und wird dabei die Rechte der Beschäftigten immer im Blick behalten. Die Universitätsleitung hat sich dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, übermäßige Belastungen der direkt oder indirekt betroffenen Mitarbeiter*innen während der Programmlaufzeit zu vermeiden.

https://vertretungen.hu-berlin.de/de/gpr/dienstvereinbarungen/dv-einfuehrung-erp-system-sap

16. Juli 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
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