FAQ zur Dienstvereinbarung SAP:

Quelle: Colourbox.com

Wie wird gesichert, dass mit SAP keine personenbezoge Überwachung stattfindet bzw. keine personenbezogenen Leistungsprofile der Beschäftigten erstellt und gespeichert werden?

Grundsätzlich gelten die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und das Berliner Datenschutzgesetz (BlnDSG).

Und an der HU haben wir in der IT-Rahmendienstvereinbarung den § 3 zum Ausschluss von Verhaltens- und Leistungskontrollen: “Individualisierbare Leistungs-und Verhaltenskontrollen mit Hilfe von IT-Systemen sind unzulässig, es sei denn, diese sind mit der zuständigen Personalvertretung vorab vereinbart worden; die Beschäftigten sind im Rahmen der gesetzlichen datenschutzrechtlichen Bestimmungen darüber zu informieren, welche Daten für die Kontrolle erzeugt, erfasst, gespeichert oder verarbeitet werden.”

Damit ist die Überwachung oder die Erstellung von personenbezogenen Leistungsprofilen rechtlich ausgeschlossen, auch wenn es mit einem so umfassenden System wie SAP natürlich rein technisch möglich ist.

Bei der Konfiguration des Systems muss genau geschaut werden, dass diese Regelungen auch eingehalten werden und die technischen Möglichkeiten nicht freigeschaltet sind oder durch individuelle Auswertungen doch erreicht werden können.

Daher sind wir als GPR in den Einführungsprozess mit einbezogen und allen Systemausbaustufen muss vor dem Produktivbetrieb (Echtbetrieb/Go-Life) von dem Gremium zugestimmt werden.

Sollten Sie Fragen zur Dienstvereinbarung haben, wir beantworten sie gern: gesamtpersonalrat@hu-berlin.de

17. Juli 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann
Veröffentlicht unter Allgemein
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