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Archiv für Juni 2020

DGB: Hochschulgelder des Bundes nur bei guten Arbeitsbedingungen!

PM 041 – 26.06.2020

logo: Deutscher Gewerkschaftsbund

„Die völlig ausgeuferte Befristung an den Hochschulen muss endlich gestoppt werden.“

Bund und Länder wollen Studium und Lehre nachhaltig verbessern. Der Bund stellt den Ländern dafür in den nächsten Jahren insgesamt 4 Milliarden Euro in Aussicht. Die heute der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zur Kenntnis gegebenen Zielerklärungen der Länder für die Verwendung dieses Geldes sind jedoch so wachsweich, dass weite Teile des akademischen Personals auch künftig prekär beschäftigt sein dürften. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Freitag in Berlin:

„Mit prekär beschäftigtem Personal kriegt man keine gute Hochschul-Lehre hin. Bund und Länder müssen sich endlich zu einer nachhaltig guten akademischen Lehre bekennen und dafür auch das Personal ordentlich beschäftigen und bezahlen. Die Hochschulen müssen die Gelder des Zukunftsvertrages entsprechend für mehr Dauerstellen einsetzen. Weiche Zielformulierungen ohne klare Kriterien führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Das haben die letzten Jahre anschaulich gezeigt. Die völlig ausgeuferte Befristung an den Hochschulen muss endlich gestoppt werden. Die heute veröffentlichten Verpflichtungserklärungen der Länder enthalten nur in wenigen Fällen Kriterien zur Steigerung unbefristeter Arbeitsverhältnisse. Bund und Länder müssen hier dringend nachbessern anstatt eine historische Chance zu vertun.“

Hintergrund:
Im Rahmen des Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ stellt der Bund den Ländern von 2021 bis 2023 jährlich 1,88 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2024 bis 2027 jährlich 2,05 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Länder sollen zusätzliche Gelder in derselben Höhe zur Verfügung stellen. Erst 2027 berät die GWK über weitere inhaltliche und finanzielle Anpassungsbedarfe des zeitlich unbefristeten Zukunftspaktes „Studium und Lehre stärken“. Bis dahin ist lediglich eine jährliche Berichtspflicht über die Mittelverwendung und alle drei Jahre ein Bericht, in dem die durchgeführten Maßnahmen und die Zielerreichung bewertet werden, vorgesehen.

29. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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5. GEW-Gutachten in der Corona-Krise: Das gilt bei der Öffnung und Digitalisierung der Hochschulen

Nach seinen Gutachten zu Schulen und Kitas hat der Arbeitsrechtler Wolfhard Kohte im Auftrag der GEW eine Expertise zum Arbeits- und Gesundheitsschutz bei der Öffnung und Digitalisierung der Hochschulen erstellt.

19.06.2020

Auf Basis seiner Gutachten zu dringlichen arbeitsschutzrechtlichen Fragen bei der Öffnung von Schulen, Kindertagesstätten und Einrichtungen der Jugendhilfe hat der Experte Wolfhard Kohte auch die aktuelle Situation an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in der Corona-Krise analysiert. „Hochschulen sind differenzierte Organisationen, in denen sehr unterschiedliche Tätigkeiten erfolgen“, schreibt der Arbeitsrechtler. „Daraus ergeben sich unterschiedliche Gefährdungen und differenzierte Maßnahmen. Ein Überblick mit der notwendigen Priorisierung und Aufteilung der Maßnahmen kann nur erreicht werden, wenn das Instrument der Gefährdungsbeurteilung an die erste Stelle gesetzt wird.“ 

„Die meisten Fragen können nur ortsnah entschieden werden. Verantwortlich sind die Führungskräfte, das heißt Dekanate, Institutsleitungen, Studiendekanate und auch Lehrstuhlinhaberinnen und -inhaber.“ (Marlis Tepe)

Weiterlesen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-gutachten-oeffnung-und-digitalisierung-der-hochschulen/

22. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Der Personalrat Hochschulbereich informiert:

Zusage der Universität zu pandemiebedingten Vertragsverlängerungen 

Quelle: Colourbox.com

18. Juni 2020, 12:19

Der Personalrat des Hochschulbereichs freut sich im Ergebnis einer Diskussion im Akademischen Senat am 16.06.2020 über die Zusage des Vizepräsidenten für Haushalt, Personal und Technik, dass die Universität niemanden mit Pandemie bedingter unvollständiger Qualifizierung im Stich lässt. Weiterlesen

18. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Newsletter von Pflege-durch-Angehörige.de 2020/11

Kurzer Themenüberblick
» Schlaganfall: Alles über Risikofaktoren, Warnzeichen, Ursache + Vermeidung
» Pflegegrad beantragen – So vermeiden Sie Fehler
» Mehr Sicherheit und Selbstständigkeit mit einem Badewannenlift
» Autofahren trotz Pflegegrad – Was Sie beachten sollten
» Senkrechtlift – die Alternative zum Treppenlift
» Demenz verstehen – Wenn Demenzpatienten Schmerzen äußern
» Zuschüsse von der KfW-Bank für altersgerechtes/behindertengerechtes Wohnen

Weiterlesen:
https://235060.seu2.cleverreach.com/m/12023441/615092-bb9598d3cd64d6e0e9f629cd836bbbe4

4. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Humboldt gemeinsam: SAP-Führerschein an der HU

Bild: Colourbox.com

Es findet in dieser Woche eine zweistündige Einführungsveranstaltung zum “SAP-Führerschein” (Grundwissen von SAP) per Webmeeting statt – zwei Termine zu Ihrer Auswahl.

Do 04.06.2020 von 10-12 Uhr
Fr  05.06.2020 von 10-12 Uhr

Einwahldaten:

Zoom-Meeting beitreten
https://hu-berlin.zoom.us/j/92970484523?pwd=ZUlsSUxEaW8yLzlWNTZEOHhabFE1dz09

Meeting-ID: 929 7048 4523
Passwort: 12345

Schnelleinwahl mobil
+496950502596,,92970484523# Deutschland
+496971049922,,92970484523# Deutschland /

3. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Tagesspiegel: Wie Eltern in der Krise geholfen wird – auf diese Leistungen haben Familien jetzt Anspruch

Wegen Schul- und Kitaschließungen bricht vielen Familien ihr Einkommen weg. Ein Überblick, welche staatlichen Leistungen bisher gezahlt werden. Saara von Alten

Eine Lohnfortzahlung erhalten Eltern nur, wenn sie keine andere "zumutbare Betreuungsmöglichkeit" haben.
Foto: imago/Westend61

Während der Coronakrise müssen viele Eltern gravierende Einkommenseinbußen hinnehmen. Das trifft vor allem Selbstständige, Künstler, Kleinunternehmer und alle anderen, die keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld haben.

Einige Alleinerziehende mussten ihre Arbeit sogar ganz aufgeben. Eltern im Homeoffice haben teils ihre Arbeitszeit reduziert, da sie anders die Kinderbetreuung nicht organisieren konnten – und dies auch weiterhin kaum können.

Viele familienpolitischen Verbände fordern daher ein Corona-Elterngeld, um Eltern finanziell zu unterstützen – wozu es jedoch unterschiedliche Vorstellungen gibt. Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) prüft derzeit die Einführung eines Corona-Familienbonus, mit einer Einmalzahlung von 300 Euro pro Kind. Umstritten ist hierbei die Finanzierung – als auch inwiefern Familien damit tatsächlich geholfen ist.

Allerdings gibt es bereits ein paar Hilfen, die das Bundesfamilienministerium auf den Weg gebracht hat, um Familien in akuter Not zu unterstützen. Ein Überblick.

Weiterlesen: https://www.tagesspiegel.de/berlin/wie-eltern-in-der-krise-geholfen-wird-auf-diese-leistungen-haben-familien-jetzt-anspruch/25869526.html

2. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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