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Arbeitsschutz: Wenn Digitalisierung Stress macht

Die Digitalisierung hat fast alle Bereiche der Arbeitswelt erfasst: Knapp vier Fünftel der Beschäftigten in Deutschland haben in den letzten fünf Jahren eine Veränderung der technischen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes erlebt, schreiben Forscher um Henner Gimpel vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in einer aktuellen Studie.

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Der Informationsdienst der Hans-Böckler-Stiftung erscheint alle zwei Wochen mit Analysen rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales.
12. Oktober 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Mit Stufenplan durch das Hybridsemester: Berliner Hochschulen starten in das Wintersemester 2020/2021

Eingeschränkter Betrieb

Weiterlesen: https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/_assets/berliner-stufenplan-fuer-den-hochschulbetrieb-unter-pandemiebedingungen.pdf

Für den Betrieb der staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen unter Pandemiebedingungen gelten die folgenden Grundsätze:

1. Lehrveranstaltungen und Prüfungen können in Präsenzform unter Beachtung der Schutz- und Hygieneregeln durchgeführt werden, soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt.

2. Der Zugang von Personenströmen in den Einrichtungen ist durch geeignete Maßnahmen, z. B. Einbahnstraßensysteme und Markierungen, die Bewegungsrichtungen anzeigen, zu kanalisieren.

3. Das Mindestabstands-Gebot von 1,5 m gilt weiterhin bis auf die folgende Ausnahme für Lehr-veranstaltungen, die unter dem Vorbehalt des erforderlichen Einvernehmens der Senatsver-waltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung steht: Der Mindestabstand von 1,5 Metern darf in Lehrveranstaltungen unterschritten werden, wenn die Gruppe aus maximal 25 Perso-nen besteht und die Gruppenzusammensetzung konstant bleibt (feste Jahrgangskohorte) und die Studierenden nur in dieser Gruppe an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen. Spezielle Mindestabstandsregelungen, die für bestimmte künstlerische Aktivitäten (z. B. Tanz, Schauspiel, Spielen von Musikinstrumenten) bestehen, bleiben davon unberührt.

4. In Hochschulen gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Verkehrswegen und Gemeinschaftsflächen in Gebäuden (z. B. auf Fluren und in Foyers). In Lehrveranstaltungenund Prüfungen wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dringend empfohlen und kann je nach Situation auch verbindlich vorgeschrieben werden. Die Pflicht/Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Dies ist auf Nachfrage zu belegen.

5. Die ausreichende Belüftung der Räume auch bei sinkenden Außentemperaturen im Herbst und Winter ist als wesentliche Maßnahme in der Pandemiebekämpfung sicherzustellen. Vorhandene Möglichkeiten, möglichst viel Frischluft in die Räumlichkeiten zu bringen, sind umfassend zu nutzen.

6. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen. Händehygiene ist weiterhin wesentlich. Die einrichtungsbezogenen Maßnahmen regeln die Hygienekonzepte der Hochschulen, z. B. die regelmäßige Reinigung bestimmter Flächen und Bereiche.

7. Es gibt eine festgelegte Management-Verantwortung in Bezug auf COVID-19 (schnelle und richtige Reaktion bei Bekanntwerden von COVID-19-Fällen). Das schließt auch die Beschreibung und für alle Mitglieder der Hochschule öffentlich zugängliche Dokumentation (Internetseite der Hochschule) von Verfahren zur Eindämmung eines möglichen Infektionsgeschehens an den Hochschulen als Bestandteil ihrer Pandemie- bzw. Hygienepläne ein (vgl. Kapitel 4).

8. Für Veranstaltungen, die in Präsenz durchgeführt werden, muss eine Anwesenheitsdokumenta-tion geführt werden. Die Anwesenheitsdokumentation muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Familienname, Telefonnummer, vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse, Anwesenheits-zeit und gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer. Die Daten sind für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten.

9. Die Nutzung der Corona-App wird ergänzend empfohlen.

10. Zeigen Beschäftigte/Studierende Symptome einer Atemwegserkrankung oder sonstige mit COVID-19 zu vereinbarende Symptome, sollen sie sich gemäß der in Anlage beigefügten Systema-tik verhalten. Die Hochschulen ermöglichen dies durch geeignete organisatorische Maßnahmen.

11. In geschlossenen Räumen darf nur gemeinsam gesungen werden, wenn die im Hygienerah-menkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infekti-onsschutzstandards eingehalten werden.

12. Spezielle Vorgaben und Mindestabstandsregelungen für bestimmte künstlerische Aktivitäten (z. B. Tanz, Schauspiel, Spielen von Musikinstrumenten) und Sportarten gelten unabhängig von den Vorgaben dieser Grundsätze.

13. Die Regelungen der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin in ihrer jeweils gültigen Fassung gelten unabhängig von den Vorgaben dieser Grundsätze.

29. September 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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30 Jahre Deutsche Einheit an der HU: Aufbruch und Abschied

https://www.hu-berlin.de/de/pr/30-jahre-deutsche-einheit/30-jahre-deutsche-einheit

Wie sich die Humboldt-Universität vor 30 Jahren zwischen zwei Systemen neu positionierte

Foto: Matthias Heyde

Mit der deutschen Wiedervereinigung 1990 bot sich der Humboldt-Universität zu Berlin die Chance, neue Wege zu gehen und auf der Grundlage von Evaluierungen und Umstrukturierungen, neu zu positionieren.  

In unserem Themenschwerpunkt anlässlich 30 Jahre Deutsche Einheit lassen wir Zeitzeug*innen zu Wort kommen, werfen einen Blick ins Archiv der Universitätszeitung und schauen, wie sich Orte des universitären Wirkens veränderten.

Weiterlesen: https://www.hu-berlin.de/de/pr/30-jahre-deutsche-einheit/30-jahre-deutsche-einheit

28. September 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Freitag nach Eins….

1. September 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Change Workshop für Führungskräfte: 2. Staffel an de HU

Colourbox.com

Die Universitätsleitung hat für Führungskräfte sowie Gremienvertretungen eine Workshopreihe aufgelegt, die den Changeprozess an der HU, der durch die SAP Einführung forciert wird, moderiert und begleitet. Die Beratungsfirma MTI vernetzt Mitarbeiter*innen und bringt Themen in die Diskussion, die Impulse in die Abteilungen und Fakultäten bringen wird. Ein Aufbrechen von eingefahrenen Wegen wird beispielhaft an der Einführung von SAP durch das Projekt Humboldt gemeinsam vermittelt. Dies ist ein großer erster Schritt im Changeprozess der HU. Weitere werden folgen. 

Grundvoraussetzung sind verbesserte Kommunikations- und Informationsstränge, die wir auch in den Workshops entwickeln werden. Neben den bereits laufenden Projektworkshops zur Einführung von SAP in der Univerwaltung ist überall, so auch bei diesem Format der Workshops, das digitale Zeitalter in Form von Internetmeetings angekommen. Die gesamte Universität vernetzt sich neu mit Telkos, Webmeetings und Intranet. Das muss von Führungskräften mit Technik und Strukturplanung unterstützt werden. 

Neben der Lehre wurde kurzfristig  Weiterbildung und Qualifizierung für Beschäftigte  digital. Auch das ist ein Change, der uns “kalt erwischt hat”. Neue Anforderungen an alle: Studierende und Beschäftigte. Der Gesamtpersonalrat ist dabei und informiert im BLOG und Intranet.

26. August 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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DGB: Hochschulgelder des Bundes nur bei guten Arbeitsbedingungen!

PM 041 – 26.06.2020

logo: Deutscher Gewerkschaftsbund

„Die völlig ausgeuferte Befristung an den Hochschulen muss endlich gestoppt werden.“

Bund und Länder wollen Studium und Lehre nachhaltig verbessern. Der Bund stellt den Ländern dafür in den nächsten Jahren insgesamt 4 Milliarden Euro in Aussicht. Die heute der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) zur Kenntnis gegebenen Zielerklärungen der Länder für die Verwendung dieses Geldes sind jedoch so wachsweich, dass weite Teile des akademischen Personals auch künftig prekär beschäftigt sein dürften. Die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte am Freitag in Berlin:

„Mit prekär beschäftigtem Personal kriegt man keine gute Hochschul-Lehre hin. Bund und Länder müssen sich endlich zu einer nachhaltig guten akademischen Lehre bekennen und dafür auch das Personal ordentlich beschäftigen und bezahlen. Die Hochschulen müssen die Gelder des Zukunftsvertrages entsprechend für mehr Dauerstellen einsetzen. Weiche Zielformulierungen ohne klare Kriterien führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Das haben die letzten Jahre anschaulich gezeigt. Die völlig ausgeuferte Befristung an den Hochschulen muss endlich gestoppt werden. Die heute veröffentlichten Verpflichtungserklärungen der Länder enthalten nur in wenigen Fällen Kriterien zur Steigerung unbefristeter Arbeitsverhältnisse. Bund und Länder müssen hier dringend nachbessern anstatt eine historische Chance zu vertun.“

Hintergrund:
Im Rahmen des Zukunftsvertrag „Studium und Lehre stärken“ stellt der Bund den Ländern von 2021 bis 2023 jährlich 1,88 Milliarden Euro und ab dem Jahr 2024 bis 2027 jährlich 2,05 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Länder sollen zusätzliche Gelder in derselben Höhe zur Verfügung stellen. Erst 2027 berät die GWK über weitere inhaltliche und finanzielle Anpassungsbedarfe des zeitlich unbefristeten Zukunftspaktes „Studium und Lehre stärken“. Bis dahin ist lediglich eine jährliche Berichtspflicht über die Mittelverwendung und alle drei Jahre ein Bericht, in dem die durchgeführten Maßnahmen und die Zielerreichung bewertet werden, vorgesehen.

29. Juni 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: „Echte Soforthilfe für Studierende statt neuer Schuldenberge“

Bildungsgewerkschaft kritisiert Darlehenspläne der Bundesbildungsministerin

Weiterlesen: https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-echte-soforthilfe-fuer-studierende-statt-neuer-schuldenberge/

14.04.2020

Frankfurt a.M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Pläne von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU), von der Corona-Krise betroffenen Studierenden ein zinsloses Darlehen als Überbrückungshilfe anzubieten, als unzureichend kritisiert. „Es ist zu begrüßen, dass die Ministerin endlich Handlungsbedarf sieht, auch den in Not geratenen Studentinnen und Studenten einen Platz unter dem Corona-Rettungsschirm der Bundesregierung einzuräumen. Es wäre aber falsch, ihnen lediglich einen Kredit anzubieten und sie so zu zwingen, weitere Schuldenberge anzuhäufen. Wie bei der Soforthilfe für Selbstständige und Unternehmen, sollte auch eine Soforthilfe für Studierende unbürokratisch und als Zuschuss erfolgen“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, am Dienstag in Frankfurt a.M.

Er machte darauf aufmerksam, dass nur jede achte Studentin bzw. jeder achte Student Ausbildungsförderung nach dem BAföG beziehe und zwei Drittel aller Studierenden nicht nur während der Semesterferien, sondern auch in der Vorlesungszeit jobben müssten. Leistungen der Grundsicherung nach dem Zweiten Buch des Sozialgesetzbuchs (Arbeitslosengeld II) stünden ihnen in der Regel nicht offen. „Ein plötzlicher Wegfall der Einkünfte aus diesen Jobs konfrontiert viele Studierende mit der Frage, wie sie Miete, Lebensmittel oder die für die Teilnahme am Online-Studium erforderliche Internetverbindung bezahlen sollen. Besonders betroffen sind viele ausländische Studierende. Wir brauchen eine schnelle und unbürokratische Hilfe aus einem vom Bund eingerichteten Studienfonds“, mahnte Keller.

16. April 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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ver.di fordert Krisen-Sofortprogramm für Studierende, Forschung …

Quelle: https://www.verdi.de/++file++5e8aeb294eaf5033c7c644c3/download/Kurzfassung%20BiWiFo_SofortprogrammCorona.pdf Berlin, 6. April 2020

1. Befristungsmoratorium: Alle befristeten Verträge aller Beschäftigtengruppen werden um zunächst 6 Monate verlängert, egal auf welcher Rechtsgrundlage sie beruhen. Die Verlängerung wirdnicht auf die Höchstbefristungsdauer nach WissZeitVG angerechnet.

2. Lehraufträge aufrechterhalten: Bereits vereinbarte oder geplante Lehraufträge werden erteilt und voll vergütet.

3. Promotions-und Studienstipendien werden pauschal um zunächst 6 Monate verlängert.

4. Das BAföG muss krisenbedingt für Studierende in einer Notlage schnell und unbürokratisch geöffnet werden. Die Förderung muss als Vollzuschuss erfolgen. Für Studierende, die davon nicht erfasst werden, muss es einen Notlagenfonds geben.

5. Kurzarbeitsgeld erhöhen: Sofern drastische Einbußen etwa im Drittmittelbereich Kurzarbeit unausweichlich machen, muss auch in Forschungseinrichtungen ein Kurzarbeitsgeld von mind. 95%des Netto in den Entgeltgruppen 1-10 und 90 % ab der Entgeltgruppe 11gezahlt werden. Das Besserstellungsverbot darf dem nicht im Weg stehen.

6. Sommersemsester nicht anrechnen: Sofern kein regulärer Studienbetrieb möglich ist, darf das Sommersemester nicht auf Regelstudienzeit, BAföG-Höchstdauer, etc. angerechnet werden.

7. Unbürokratische Fristverlängerung: Prüfungs-und Abgabefristen sind zunächst um 3 Monate zu verlängern. Prüfungen, die im Sommersemester abgelegt und nicht bestanden werden müssen als Freiversuche zählen.

8. Digitale Lehre mit Augenmaß: Der Ausbau digitaler Lehre ist zu begrüßen. Der Rückstand von Jahren kann nun aber nicht in Wochen aufgeholt werden. Digitale Lehre muss mit breiten Unterstützungsangeboten für Lehrende und Lernende verbunden werden und darf nicht benutzt werden um einen Schein von Normalität zu erzeugen.

9. Notlagen ausländischer Studierender abfangen: Ausländische Studierende fallen durch fast alle sozialen Netze und werden von der Krise auf dem Arbeitsmarkt besonders hart getroffen. Sie brauchen sofort einen Hilfsfonds und die Öffnung des BAföG.

10. Studierendenwerke absichern: Die Schließung von Mensen bedeutet den Wegfall erheblicher Einnahmen der Studierendenwerke. Die Länder müssen ihre Zuschüsse sofort erhöhen. Wo Kurzarbeit unausweichlich ist, müssen mind. 95 % des Netto in den Entgeltgruppen 1-10 und 90 % ab der Entgeltgruppe 11als Kurzarbeitsgeld gezahlt werden

weiterlesen: https://www.verdi.de/presse/downloads/pressemappen/++co++b4fe1c1e-77e0-11ea-8abd-525400940f89

8. April 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: „Volles Semesterprogramm nicht auf Biegen und Brechen durchziehen“

Bildungsgewerkschaft mahnt Länder und Hochschulen zu ehrlichem Umgang mit Coronakrise

06.04.2020

Frankfurt a. M. – Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Länder und Hochschulen gemahnt, den Auswirkungen der Coronakrise auf Lehre und Forschung ehrlich Rechnung zu tragen. „Die Wissenschaftsministerien der Länder haben sich in der vergangenen Woche zwar auf Leitlinien für das Sommersemester verständigt, diese sind jedoch unvollständig und geben den Hochschulen einen maximalen Spielraum bei der Umsetzung. So können die Vorlesungszeiten flexibel festgelegt werden. Zudem gibt es keine Regelungen wie Prüfungen durchgeführt und anerkannt werden, die Lehrverpflichtung angepasst wird und für einen kollektiven Nachteilsausgleich der Studierenden. Länder und Hochschulen müssen sich jetzt mit Studierenden- und Beschäftigtenvertretungen an einen virtuellen Runden Tisch setzen, um gemeinsam die Rahmenbedingungen für Lehre und Studium auszuhandeln“, sagte Andreas Keller, stellvertretender GEW-Vorsitzender und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung, am Montag in Frankfurt a.M.

weiterlesen: https://www.gew.de/presse/pressemitteilungen/detailseite/neuigkeiten/gew-volles-semesterprogramm-nicht-auf-biegen-und-brechen-durchziehen/

8. April 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Solidarsemester 2020

Studentischer Forderungskatalog zur Lage der Hochschulen

Die aktuelle COVID-19-Pandemie stellt auch den Hochschulbereich vor erhebliche Herausforderungen. Absagen der Präsenzlehre, Einschränkungen des Hochschulbetriebs, sowie individuelle Isolation führen zu einer nie da gewesenen Situation. Das Leben an den Hochschulen ist charakterisiert durch Stillstand, der durch die Unangepasstheit derzeitiger Regelungen zur erheblichen Unsicherheit bei allen Beteiligten führt. Auch abseits vom Kerngeschäft der Hochschulen, bspw. in der studentischen Arbeit und in der Pandemiebewältigung öffnen sich Regelungslücken, die den Beteiligten mitunter zum erheblichen Nachteil geraten.

Konkrete Problemlagen ergeben sich bereits in der Semestergestaltung. Hochschulen sind nicht auf eine flächendeckende Umstellung ihrer Lehre auf ein digitales Studium eingestellt. Neben Defiziten bei der Qualifikation der Lehrenden und der digitalen Infrastruktur zeigt sich auch bildungswissenschaftlich, dass digitale Lehre erst in Kombination mit Präsenzformaten zu nachhaltigen Lehr- und Lernerfolgen führt.

Auf studentischer Seite kommt es zu erheblichen Problemen. Studierende verlieren ihre Jobs und müssen sich um Angehörige kümmern, nicht zuletzt durch die Schließung von Kindertagesstätten. Hinzu kommt, dass adäquate technische Ausstattung und gute Internetanbindung nicht bei allen Studierenden und Hochschulen vorausgesetzt werden kann.

Wir unterstützen einen Sommer der Solidarität an den Hochschulen, in welchem Lehrende und Studierende gemeinsam die Herausforderungen der Krise angehen, strukturelle Entlastung gewährt und der Leistungsdruck ausgesetzt wird – von allen Seiten.

weiterlesen: https://solidarsemester.de/

7. April 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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