Archiv für Schlagwort Arbeitsbedingungen

Arbeitsschutz: Wenn Digitalisierung Stress macht

Die Digitalisierung hat fast alle Bereiche der Arbeitswelt erfasst: Knapp vier Fünftel der Beschäftigten in Deutschland haben in den letzten fünf Jahren eine Veränderung der technischen Ausstattung ihres Arbeitsplatzes erlebt, schreiben Forscher um Henner Gimpel vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik in einer aktuellen Studie.

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Der Informationsdienst der Hans-Böckler-Stiftung erscheint alle zwei Wochen mit Analysen rund um die Themen Arbeit, Wirtschaft und Soziales.
12. Oktober 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Beschlussfassung per Video- oder Telefonkonferenz – Änderung des Betriebsverfassungsgesetzes kommt

Um die Rechtsunsicherheit zu beseitigen, die hinsichtlich einer möglichen Beschlussfassung mittels Video- oder Telefonkonferenz im Moment besteht, soll das Betriebsverfassungsgesetz geändert werden. Am 6. Mai steht dazu die Entscheidung des Bundesrats an.

Dann würde  – befristet vom 1.3.2020 bis zum 31.12.2020 – § 129 BetrVG wie folgt lauten:

Ҥ 129 Sonderregelungen aus Anlass der Covid-19-Pandemie

(1) Die Teilnahme an Sitzungen des Betriebsrats, Gesamtbetriebsrats, Konzernbetriebsrats, der Jugend- und Auszubildendenvertretung, der Gesamt-Jugend- und Auszubildendenvertretung und der Konzern-Jugend- und Auszubildendenvertretung sowie die Beschlussfassung können mittels Video- und Telefonkonferenz erfolgen, wenn sichergestellt ist, dass Dritte vom Inhalt der Sitzung keine Kenntnis nehmen können. Eine Aufzeichnung ist unzulässig. § 34 Absatz 1 Satz 3 gilt mit der Maßgabe, dass die Teilnehmer ihre Anwesenheit gegenüber dem Vorsitzenden in Textform bestätigen. Gleiches gilt für die von den in Satz 1 genannten Gremien gebildeten Ausschüsse.

(2) Für die Einigungsstelle und den Wirtschaftsausschuss gilt Absatz 1 Satz 1 und 2 entsprechend.

(3) Versammlungen nach den §§ 42, 53 und 71 können mittels audiovisueller Einrichtungen durchgeführt werden, wenn sichergestellt ist, dass nur teilnahmeberechtigte Personen Kenntnis von dem Inhalt der Versammlung nehmen können. Eine Aufzeichnung ist unzulässig.

(4) Die Sonderregelungen nach den Absätzen 1 bis 3 treten mit Ablauf des 31. De­zember 2020 außer Kraft.”

Allerdings ist auch diese Neuregelung nicht in letzter Konsequenz hilfreich; es bestehen weiterhin Probleme, z.B. bei der Frage des Datenschutzes.
Der DGB hat eine ausführliche Stellungnahme zur geplanten Gesetzesänderung vorgelegt:

Zur Stellungnahme des DGB zu § 129 BetrVG

6. Mai 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Vorsätze fürs Neue Jahr 2020 …

Böckler Impuls Ausgabe 20/2019

Wirtschaftspolitik

Was Deutschland besser machen kann

Wirtschaftskraft und Staatsfinanzen haben sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt. In Sachen Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit ist noch Luft nach oben.

weiterlesen: https://www.boeckler.de/123334_123340.htm#

30. Dezember 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Böckler Impuls Ausgabe 19/2018: Stress 4.0 trifft vor allem die Jungen

Arbeitsbedingungen

Der Einsatz von Digitaltechnik am Arbeitsplatz setzt Beschäftigte unter Stress. Oft leidet die Gesundheit.

Stress 4.0 trifft vor allem die Jungen

Arbeitnehmer sind heute von vielen elektronischen Helferlein umgeben, seien es PC und Smartphone oder elektronische Kassensysteme. Die Technik nimmt Beschäftigten Arbeit ab, doch sie schafft auch neue Belastungen. Welcher Effekt überwiegt, ist schwer zu sagen. Fest steht aber: Digitalstress setzt den Beschäftigten zu. Das zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie der Universität Augsburg. Henner Gimpel, Julia Lanzl, Tobias Manner-Romberg und Niclas Nüske haben dazu über 2600 Arbeitnehmer befragt.
Digitaler Stress hat viele Seiten. Das größte Problem ist die Unsicherheit der Beschäftigten im Umgang mit immer neuen Programmen und Geräten. Es folgen, nach Angaben der Befragten, die Unzuverlässigkeit der Technik und die Arbeitsüberflutung durch elektronische Systeme. Anschließend kommen die Komplexität der Systeme – Beschäftigte haben das Gefühl, die Technik mit all ihren Funktionen nicht wirklich im Griff zu haben, – und das ungute Gefühl, die fortschreitende Digitalisierung bedrohe über kurz oder lang den eigenen Arbeitsplatz.

weiterlesen: https://www.boeckler.de/117423_117428.htm

11. Dezember 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Digitalisierung braucht Mitbestimmung

Böckler Impuls Ausgabe 15/2019

Arbeitswelt

Um den digitalen Wandel zu meistern, erwarten die Bürger von der Politik, dass sie die Macht der Internetkonzerne begrenzt, Weiterbildung fördert  – und für mehr Mitbestimmung sorgt.

Digitalisierung braucht Mitbestimmung

Die Menschen in Deutschland sehen die Digitalisierung mehrheitlich positiv: Über zwei Drittel bescheinigen der technologischen Entwicklung der vergangenen zehn Jahre einen hohen Nutzen. Das geht aus einer Studie des Soziologen Stefan Kirchner von der TU Berlin hervor. Die Ergebnisse zeigen aber auch, dass die Bevölkerung sich mehr politische Steuerung wünscht. Eine deutliche Mehrheit spricht sich zudem für mehr Mitbestimmung aus.

Kirchner hat Daten des Erhebungsinstituts Civey ausgewertet, das regelmäßig Online-Befragungen mit jeweils rund 5000 Teilnehmern durchführt. Seiner Analyse zufolge begrüßen die Befragten grundsätzlich den bisherigen digitalen Fortschritt. Die Hälfte gibt an, dass die neuen Technologien mehr Nutzen als Schaden bringen, nur ein Fünftel geht davon aus, dass die Nachteile überwiegen. Wenn es um die Zukunft geht, fällt die Bewertung etwas zurückhaltender aus: Bei der Frage, ob das Leben sich dank der Digitalisierung nachhaltig verbessern wird, sind 46 Prozent eher zuversichtlich, 34 Prozent skeptisch.

weiterlesen: https://www.boeckler.de/122144_122155.htm

14. Oktober 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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DGB: Wie der öffentliche Dienst zukunftsfest wird

Wie der öffentliche Dienst zukunftsfest wird

Das ist zu tun!

Broschüre: https://www.dgb.de/themen/

Was muss getan werden, um die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst zu verbessern und damit seine Leistungsfähigkeit zu erhöhen? Anhand von zehn Leitlinien gibt der DGB als beamtenpolitische Spitzenorganisation Antworten.

Titelbild Broschüre: Das ist zu tun! WIE DER ÖFFENTLICHE DIENST ZUKUNFTSFEST WIRD

DGB

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10. Oktober 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Böckler Impuls Ausgabe 14/2019: Arbeitswelt Wer sich vor der Digitalisierung fürchtet

Wer sich vor der Digitalisierung fürchtet

Löst die Digitalisierung Ängste vor dem sozialen Abstieg aus? Das hängt davon ab, welche Erfahrungen Menschen mit neuen Technologien im Arbeitsleben bisher gemacht haben. 

Hochqualifizierte freuen sich auf spannende Aufgaben, Angelernte befürchten, durch Roboter ersetzt zu werden. So könnte man vermuten. Tatsächlich folgen die Einschätzungen und Erwartungen in Sachen Digitalisierung diesem Muster nur bedingt, wie eine Untersuchung der Soziologin Bettina Kohlrausch von der Universität Paderborn zeigt. Die Wissenschaftlerin hat eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte repräsentative Befragung der wahlberechtigten Bevölkerung in Deutschland ausgewertet. Unter anderem haben die Interviewten eingeschätzt, welche Folgen die Digitalisierung für sie persönlich haben könnte. Dabei wird nicht nur deutlich, dass mit dem technologischen Fortschritt viele, zum Teil widersprüchliche Hoffnungen und Befürchtungen verbunden sind und die Diskrepanz zwischen bisherigen Erfahrungen mit digitaler Technik und den künftig erwarteten Auswirkungen mitunter groß ist. Auffällig ist auch, dass die Qualifikation in diesem Zusammenhang keine besondere Rolle spielt. Akademiker erwarten zwar signifikant häufiger als andere, dass der technische Wandel ihre Arbeitsplatzsicherheit erhöht. Andererseits sind es aber gerade die Studierten, die ihre Handlungsspielräume am Arbeitsplatz infolge der Digitalisierung schrumpfen sehen. Ihnen machen Entgrenzung, zunehmende Kontrolle und Arbeitsverdichtung zu schaffen: ständige Erreichbarkeit, verschwimmende Grenzen zwischen Job und Privatleben, immer kleinteiligere Überwachung der Arbeitsschritte, mehr Arbeit in kürzerer Zeit.

Weiterlesen: https://www.boeckler.de/121824_121834.htm#

27. September 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Einladung: Hearing Beschäftigungsbedingungen an den Berliner Hochschulen – am 25.9.2019

U.Hoffmann

Die Berliner Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung möchte mit den Beschäftigten der Berliner Hochschulen ins Gespräch kommen und erfahren, welche Herausforderungen und Fragen sich im Zusammenhang mit den Beschäftigungsbedingungen im Hochschulkontext stellen.

Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung, lädt hierfür zu folgender Veranstaltung ein:

Hearing „Beschäftigungsbedingungen an den Berliner Hochschulen”

Termin: Mittwoch, den 25.9.2019 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Ort: Technische Universität Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, Hörsaal H 0104

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an alle Beschäftigten der Berliner Hochschulen, aber neben den Hochschulleitungen und den verschiedenen Interessenvertretungen gerade auch an alle Personen, die beispielsweise als Vorgesetzte oder in Organisationsverantwortung Arbeitgeberaufgaben wahrnehmen und insofern auch ihrerseits die Beschäftigungsbedingen mitgestalten.

Selbstverständlich ist auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich eingeladen.

Das Konzept der Veranstaltung zielt auf eine möglichst breite Beteiligung ab.

Auf dem Podium werden Vertretungen der am Arbeitsleben der Hochschulen Beteiligten zu Wort kommen. Direkte Beteiligung aus dem Publikum ist von Anfang an möglich und erwünscht.

24. September 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Sommerhitze

Colourbox.de

Liebe Beschäftigte der Humboldt-Universität,

die hochsommerlichen Temperaturen sorgen für schwierigere Situationen an Ihren Arbeitsplätzen, die zum Teil gesundheitlich belastend sein können. Wir bitten Sie, alle Möglichkeiten zur Reduzierung von temperaturbedingten Belastungen zu nutzen: Die Dienstvereinbarung über die gleitende Arbeitszeit hält die Option einer reduzierten Kernarbeitszeit vor. Bitte stimmen Sie sich dazu bei Bedarf mit Ihrem Vorgesetzten oder Ihrer Vorgesetzten ab.

Steuern Sie den Sonnenschutz und die Lüftungseinrichtungen so effektiv wie möglich. Sie alle kennen das: Jalousien auch nach der Arbeitszeit geschlossen halten, Nachtauskühlung, Lüftung in den frühen Morgenstunden, Ventilatoren einsetzen. Reduzieren Sie in Ihren Arbeitsräumen vorhandene thermische Lasten, in dem Sie beispielsweise elektrische Geräte nur bei Bedarf betreiben.

Eventuell können Sie aktuell nicht besetzte, kühlere Arbeitsplätze nutzen.

Tritt der Fall ein, dass in Arbeitsräumen eine Temperatur von 35 Grad erreicht wird, so kann in diesen Räumen nicht weiter gearbeitet werden. Ergeben sich keine Möglichkeiten der Arbeitsplatzverlegung, dann kann nach Rücksprache mit dem Vorgesetzten die Arbeit beendet werden.

Bitte viel Trinken, leicht Essen. Achten Sie auf sich!

5. Juni 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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DUZ: Zahnloser Tiger

Quelle: https://www.duz.de/beitrag/!/id/605/zahnloser-tiger

Professorinnen verdienen im Schnitt deutlich weniger als Professoren. Das Entgelttransparenzgesetz hilft da wenig, erklärt unser Gastautor Dr. Andreas Keller.

24.05.2019

# Professorengehälter # Gehaltsstrukturen # Entgelttransparenzgesetz # Gender Pay Gap

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29. Mai 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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