Archiv für Schlagwort Corona

Was bedeutet eigentlich FFP2?

Schematische Darstellung einer angelegten FFP2 Maske

FFP kommt aus dem Englischen und ist das Akronym für „Filtering Face Piece“. Partikelfiltrierende Halbmasken werden auf Basis ihrer Filterwirksamkeit unterteilt.

Es gibt klare Anforderungen an FFP-Masken. Dabei wird insbesondere die Filterleistung des Maskenmaterials anhand der europäischen Norm EN 149:2001+A1:2009 mit Aerosolen getestet. FFP2-Masken müssen mindestens 94 % der Testaerosole filtern, sodass nachweislich ein Schutz gegen Aerosole besteht.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer normalen Mund-Nasen-Bedeckung bzw. einer medizinischen Gesichtsmaske und einer FFP2-Maske?

Partikelfiltrierende Halbmasken (sog. „FFP-Masken“ oder Atemschutzmasken) sind Gegenstände der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) und waren bislang vor allem in handwerklichen Berufen zum Schutz des Personals im Einsatz.

Eine Atemschutzmaske ist robuster als eine Mund-Nasen-Bedeckung und als eine medizinische Gesichtsmaske. Im Gegensatz zu den beiden Letztgenannten liegen FFP2-Masken an den Wangen enger an. Sie bieten nicht nur anderen Personen, sondern auch dem Träger bzw. der Trägerin besseren Schutz vor dem Coronavirus.

Können FFP2-Masken wiederverwendet werden?

Anders als von Herstellerseite empfohlen, werden im privaten Alltag FFP2-Masken mehrfach verwendet.

Ein Forschungsprojekt der Fachhochschule Münster und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster hat sich näher mit dem Thema beschäftigt. In seinem Informationsflyer werden Verfahren beschrieben, die nach derzeitigem Kenntnisstand grundsätzlich dazu geeignet sind, das Infektionsrisiko bei einer Wiederverwendung von FFP2-Masken im Privatgebrauch deutlich zu reduzieren.

Die im Informationsflyer vorgestellten Verfahren können aber keine Garantie für einen sicheren Infektionsschutz bieten. Aus diesem Grund sollten auch im privaten Gebrauch die FFP2-Masken nach den Vorgaben des Herstellers angewendet werden.

Informationsflyer: https://www.fh-muenster.de/gesundheit/forschung/forschungsprojekte/moeglichkeiten-und-grenzen-der-eigenverantwortlichen-wiederverwendung-von-ffp2-masken-im-privatgebrauch/

18. Januar 2021 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

HU News Extra: Update zu Sofortmaßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

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Aus den am 11.3.2020 durch das Land Berlin an die Hochschulen kommunizierten Maßnahmen zum Umgang mit dem Coronavirus ergeben sich zahlreiche Konsequenzen. Der Pandemiestab ist bemüht, alle offenen Fragen schnellstmöglich zu klären und die wichtigsten Punkte gemeinsam und unter Einbeziehung aller relevanten Akteure zu adressieren. Bitte besuchen Sie regelmäßig die zentrale Website hu.berlin/corona für aktuelle Informationen. Alle Festlegungen sind – wenn ausdrücklich nicht anders erwähnt – bis auf weiteres gültig.

Verschiebung des Sommersemesters

  • Der Beginn der Vorlesungszeit der Hochschulen wird auf den 20.4.2020 verschoben.
  • Alle Präsenzveranstaltungen in Forschung und Lehre (z.B. Vorlesungen, Vorbereitungskurse, Workshops, Symposien, Kolloquien, Exkursionen oder Sprachkurse) werden für die vorlesungsfreie Zeit abgesagt. Der Ersatz durch Online-Angebote wird geprüft.
  • Die Durchführung laufender oder geplanter Praktika ist von den Vorgaben der jeweiligen Einsatzeinrichtungen abhängig.
  • Alle Angebote der beruflichen Weiterbildung und des Hochschulsports werden abgesagt.

Absage öffentlicher Veranstaltungen

  • Alle öffentlichen Veranstaltungen, Konferenzen und Tagungen werden bis zum Ende der Vorlesungszeit am 20.7.2020 abgesagt, darunter zum Beispiel die Lange Nacht der Wissenschaften, das HU-Sommerfest und das HU-Familienfest. Die Absage gilt auch für Veranstaltungen Dritter in den Räumlichkeiten der HU.

Prüfungsveranstaltungen im laufenden Wintersemester

Schriftliche Prüfungen sind unter Berücksichtigung der besonderen Hygienestandards und Nutzung erweiterter Raumkapazitäten möglichst zu realisieren. Die mündlichen Prüfungen finden statt.  Darüber hinaus erarbeitet die Charité – Universitätsmedizin Berlin derzeit Empfehlungen, wie mit anstehenden Prüfungssituationen umzugehen ist.

Vorübergehende Schließung der Universitätsbibliothek

Aus seuchenhygienischen Gründen werden das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum sowie sämtliche Fach- und Zweigbibliotheken ab dem 14.3.2020 zunächst bis auf weiteres komplett geschlossen. Aktuelle Informationen zu möglichen neuen Szenarien finden Sie auf der zentralen Website unter hu.berlin/corona.

Kontaktsprechstunden

Kontaktsprechstunden in allen Bereichen sind einzustellen und durch alternative Formen (Telefonsprechstunde oder Online-Beratung) zu ersetzen. Dies gilt zunächst bis zum 27.3.2020.

Dienstreisen

Alle Dienstreisen, Studien- und Forschungsaufenthalte in die vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebiete werden auch weiterhin nicht genehmigt. Grundsätzlich sind alle geplanten Dienstreisen zu hinterfragen und nach Möglichkeit zu verschieben.

Einschränkung des Publikumsverkehrs

Die historischen HU-Gebäude in Mitte, das Hauptgebäude (Unter den Linden 6), die Kommode (Juristische Fakultät) sowie das Tieranatomische Theater sind ab dem 16.3.2020 bis auf weiteres nur noch für die Mitglieder der Humboldt-Universität zugänglich.

Der Zugang zum Hauptgebäude (Unter den Linden 6) erfolgt über den Innenhof (Dorotheenstraße) und wird vom Wachsschutz kontrolliert. Studierende identifizieren sich mit ihrem Studierendenausweis, Beschäftigte durch ihre Chipkarte. Sollte keine Chipkarte vorhanden sein, ist der Zugang unter Vorlage einer Bestätigungsmail des Dienstvorgesetzten möglich.

Der Humboldt-Store bleibt geschlossen.  

Besonders gefährdete Beschäftigte

Beschäftigte mit chronischen Erkrankungen oder bestimmten Vorerkrankungen werden gebeten, sich mit ihren Dienstvorgesetzten in Verbindung zu setzen, um Vereinbarungen zum besonderen Schutz ihrer Gesundheit zu treffen, zum Beispiel die Arbeit im Homeoffice. Die Betriebsärztin, Dr. med. Ute Anske, stellt für Risikogruppen ein Attest aus. Termine können per Mail unter: ute.anske@charite.de vereinbart werden.

Dienstvorgesetzte können Verdachtsfälle und Beschäftigte mit Krankheitssymptomen von der Arbeit ausschließen und diese auffordern, einen Arzt aufzusuchen.

Verlagerung von Beschäftigung ins Homeoffice

Die Universitätsleitung befindet sich aktuell in Abstimmung mit den Personalvertretungen und der Senatsverwaltung, um die Möglichkeit des Arbeitens im Homeoffice über die bestehende „Dienstvereinbarung über die alternierende Telearbeit” hinaus möglich zu machen.

Betreuung von Kindern und erkrankten Angehörigen

Beschäftigte, die aufgrund der Schließung zum Beispiel von Kindertagestätten oder Schulen, die Betreuung ihrer Kinder übernehmen müssen oder Beschäftigte, die erkrankte Angehörige pflegen, können nach Rücksprache und in Abstimmung mit ihren Dienstvorgesetzten bis zu zehn Tage von der Arbeit freigestellt werden.

Gebäudereinigung

Sogenannte Unterhaltsreinigungen werden in der Priorität zurück gestellt. Die frei werdenden Kapazitäten fließen in die Reinigung kritischer und stark frequentierter Räume und Flächen, wie zum Beispiel Armaturen von Fahrstühlen, Türklinken und ähnlichem.

Regelmäßige Updates

Auf der zentralen Website hu.berlin/corona werden Fragen rund um das Thema Coronavirus gesammelt, gebündelt und beantwortet. Die Informationen (auch FAQ) werden laufend aktualisiert und ergänzt. Zudem finden Sie hier Ansprechpartner*innen zu spezifischen Themen. Bitte suchen Sie diese Website regelmäßig auf. Wir begleiten zudem alle Entwicklungen mit unserem internen Newsletter (HU News) und in den sozialen Medien (Twitter, Instagram, Facebook).

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HU News Extra:
Update regarding the immediate measures against the spread of coronavirus

On March 11th 2020 the federal state of Berlin directed measures regarding the handling of the coronavirus to the institutions of higher education in Berlin. Several consequences result from these. The Task Force for Pandemic Prevention endeavours to clarify all pending questions as soon as possible and addresses the major issues in accordance with all the relevant parties. We advise you to visit the centra website hu.berlin/corona frequently for current updates. The following directives are – if not stated otherwise – valid until further notice.

Postponement of the lecture period in the summer semester

  • The start of the lecture period at all institutions of higher education is postponed until April 20th 2020.
  • All lectures requiring personal attendance in research and teaching (including lectures, preparation courses, workshops, symposia, colloquia, excursions or language courses) are cancelled during the non-lecture period. The substitution with online formats is currently being evaluated.
  • The completion of current or planned internships as part of studies is dependable on the directives of the respective institutions.
  • All offers and courses at the Career Center well as Sports and Recreation Programme at Humboldt-Universität zu Berlin are cancelled.

Cancellation of all public events

    1. All public events, conferences and conventions are cancelled until July 20th 2020 the end of the next lecture period (including e.g. the Long Night of the Sciences, the summer festival of HU as well as the family festival of HU.) This directive also applies to events organised by third parties at the universities.

Exams in the current winter semester

Written exams are to be enabled if possible under consideration of elevated hygiene standards and using the additional room capacities. Oral exams are taking place. Furthermore, the Charité is compiling recommendations how to handle future exam situations.

Temporary closure of the university library

Due to pandemic disease hygienic reasons the Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum as well as all technical and branch libraries will be closed starting March 14th 2020 until further notice. Updates regarding new scenarios can be found on the central website on hu.berlin/corona.

Contact hours

Contact hours in all areas are to be discontinued and replaced by alternative forms (consultation hours via telephone or online consultation). This directive is valid until March, 27th 2020.

Official trips

All business, study and research trips to risk areas as defined by the Robert Koch-Institute still won’t be approved. In principle, all planned business trips should be questioned and, if possible, postponed.

Limited access for the public

Until further notice the historic HU buildings in Berlin-Mitte, the main building at Unter den Linden 6, the “Kommode” (law school) as well as the Tieranatomisches Theater will only be accessible to members of the Humboldt-Universität from March 16, 2020 onwards.

Access to the main building (Unter den Linden 6) is possible only via the inner courtyard (Dorotheenstraße) and will be controlled by security personnel. Students will be granted access with their student identity card, employees with their (room access) chip card. If no chip card is on hand, access will only be granted with a confirmation e-mail from the supervisor.

The Humboldt Store will remain closed.

Particularly vulnerable employees 

Employees with chronic illnesses or certain previous illnesses are asked to contact their supervisors to make arrangements for the protection of their health, for example by working from home. The university’s in-house physician, Dr. med. Ute Anske, issues a certificate for risk groups. Appointments can be made via email at: ute.anske@charite.de. Supervisors can exclude suspected cases and employees with symptoms of illness from work and request them to see a physician.

Enabling employees to work from home

The University’s leadership is currently in coordination with the staff representatives and the senate administration in order to make the option of working from home possible beyond the existing “service agreement on alternating teleworking”.

Taking care of children and sick relatives

Employees, who have to take care of their children due to the closure of day-care centres or schools or employees who care for sick relatives can be released from work for up to ten days in consultation and agreement with their supervisors.

Building cleaning

So-called maintenance cleaning is currently not prioritised. Therefore, the freed capacities will be used on critical and highly frequented rooms and surfaces, such as fittings of elevators, door handles and the like.

Regular updates 

On the central website hu.berlin/corona questions regarding the Coronavirus are being collected and answered. All information (including FAQs) are regularly updated and amended. Here you can also find contact persons for specific topics. Please visit this website regularly. All developments will be communicated via our internal newsletter (HU News) and in the social media (Twitter, Instagram, Facebook).

13. März 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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