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Mit Stufenplan durch das Hybridsemester: Berliner Hochschulen starten in das Wintersemester 2020/2021

Eingeschränkter Betrieb

Weiterlesen: https://www.berlin.de/sen/wissenschaft/_assets/berliner-stufenplan-fuer-den-hochschulbetrieb-unter-pandemiebedingungen.pdf

Für den Betrieb der staatlichen, privaten und konfessionellen Hochschulen unter Pandemiebedingungen gelten die folgenden Grundsätze:

1. Lehrveranstaltungen und Prüfungen können in Präsenzform unter Beachtung der Schutz- und Hygieneregeln durchgeführt werden, soweit die Entwicklung des Infektionsgeschehens dies zulässt.

2. Der Zugang von Personenströmen in den Einrichtungen ist durch geeignete Maßnahmen, z. B. Einbahnstraßensysteme und Markierungen, die Bewegungsrichtungen anzeigen, zu kanalisieren.

3. Das Mindestabstands-Gebot von 1,5 m gilt weiterhin bis auf die folgende Ausnahme für Lehr-veranstaltungen, die unter dem Vorbehalt des erforderlichen Einvernehmens der Senatsver-waltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung steht: Der Mindestabstand von 1,5 Metern darf in Lehrveranstaltungen unterschritten werden, wenn die Gruppe aus maximal 25 Perso-nen besteht und die Gruppenzusammensetzung konstant bleibt (feste Jahrgangskohorte) und die Studierenden nur in dieser Gruppe an Präsenzlehrveranstaltungen teilnehmen. Spezielle Mindestabstandsregelungen, die für bestimmte künstlerische Aktivitäten (z. B. Tanz, Schauspiel, Spielen von Musikinstrumenten) bestehen, bleiben davon unberührt.

4. In Hochschulen gilt die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes auf den Verkehrswegen und Gemeinschaftsflächen in Gebäuden (z. B. auf Fluren und in Foyers). In Lehrveranstaltungenund Prüfungen wird das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes dringend empfohlen und kann je nach Situation auch verbindlich vorgeschrieben werden. Die Pflicht/Empfehlung zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes gilt nicht für Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Dies ist auf Nachfrage zu belegen.

5. Die ausreichende Belüftung der Räume auch bei sinkenden Außentemperaturen im Herbst und Winter ist als wesentliche Maßnahme in der Pandemiebekämpfung sicherzustellen. Vorhandene Möglichkeiten, möglichst viel Frischluft in die Räumlichkeiten zu bringen, sind umfassend zu nutzen.

6. Aushänge zu den Abstands- und Hygieneregeln sind gut sichtbar anzubringen. Händehygiene ist weiterhin wesentlich. Die einrichtungsbezogenen Maßnahmen regeln die Hygienekonzepte der Hochschulen, z. B. die regelmäßige Reinigung bestimmter Flächen und Bereiche.

7. Es gibt eine festgelegte Management-Verantwortung in Bezug auf COVID-19 (schnelle und richtige Reaktion bei Bekanntwerden von COVID-19-Fällen). Das schließt auch die Beschreibung und für alle Mitglieder der Hochschule öffentlich zugängliche Dokumentation (Internetseite der Hochschule) von Verfahren zur Eindämmung eines möglichen Infektionsgeschehens an den Hochschulen als Bestandteil ihrer Pandemie- bzw. Hygienepläne ein (vgl. Kapitel 4).

8. Für Veranstaltungen, die in Präsenz durchgeführt werden, muss eine Anwesenheitsdokumenta-tion geführt werden. Die Anwesenheitsdokumentation muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Familienname, Telefonnummer, vollständige Anschrift oder E-Mail-Adresse, Anwesenheits-zeit und gegebenenfalls Platz- oder Tischnummer. Die Daten sind für die Dauer von vier Wochen aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen auszuhändigen. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist ist die Anwesenheitsdokumentation zu löschen oder zu vernichten.

9. Die Nutzung der Corona-App wird ergänzend empfohlen.

10. Zeigen Beschäftigte/Studierende Symptome einer Atemwegserkrankung oder sonstige mit COVID-19 zu vereinbarende Symptome, sollen sie sich gemäß der in Anlage beigefügten Systema-tik verhalten. Die Hochschulen ermöglichen dies durch geeignete organisatorische Maßnahmen.

11. In geschlossenen Räumen darf nur gemeinsam gesungen werden, wenn die im Hygienerah-menkonzept der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung festgelegten Hygiene- und Infekti-onsschutzstandards eingehalten werden.

12. Spezielle Vorgaben und Mindestabstandsregelungen für bestimmte künstlerische Aktivitäten (z. B. Tanz, Schauspiel, Spielen von Musikinstrumenten) und Sportarten gelten unabhängig von den Vorgaben dieser Grundsätze.

13. Die Regelungen der SARS-CoV-2-Infektionsschutzverordnung des Landes Berlin in ihrer jeweils gültigen Fassung gelten unabhängig von den Vorgaben dieser Grundsätze.

29. September 2020 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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