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Archiv für Schlagwort prekäre Wissenschaft

Bayreuther Erklärung: GEW kritisiert Unis für die Verteidigung von Zeitverträgen

Bild: Hoffmann

10.10.2019

Die GEW hat die Bayreuther Erklärung der Universitätskanzlerinnen und -kanzler zu Zeitverträgen in der Wissenschaft scharf kritisiert. „Die Uni-Verwaltungschefs tun sich schwer mit den immer lauter werdenden Forderungen, mehr Dauerstellen im akademischen Mittelbau zu schaffen. Eisern halten sie an der Vorstellung fest, dass nur befristet beschäftigte wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Leistungen erbringen“, sagte der Hochschulexperte und stellvertretende Gewerkschaftsvorsitzende Andreas Keller. „Das ist anachronistisch – die Kanzlerinnen und Kanzler haben die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Sie sollten sich endlich ihrer Verantwortung für faire Beschäftigungsbedingungen und verlässliche Karrierewege in der Wissenschaft stellen.“

„Gute Lehre, gute Forschung und gutes Wissenschaftsmanagement setzen gute Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen voraus.“ (Andreas Keller)

weiterlesen: https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/gew-kritisiert-unis-fuer-die-verteidigung-von-zeitvertraegen/
11. Oktober 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Kein Leuchtturm ohne Fundament – Humboldts Mittelbau im Mittelpunkt

Foto: Hoffmann

Liebe Kolleginnen und Kollegen,


wie bereits angekündigt wird am
Donnerstag, den 09.05.2019, von 16:00 bis 18:00 Uhr im Senatssaal im Hauptgebäude der Humboldt-Universität
eine Veranstaltung unter dem Motto „Kein Leuchtturm ohne Fundament – Humboldts Mittelbau im Mittelpunkt“
zur prekären Situation des Akademischen Mittelbaus
und zu den seit längerem von unserer Statusgruppe geforderten strukturellen Verbesserungen stattfinden.
Mit der Universitätsleitung, Professorinnen und Professoren sowie allen Interessierten wollen wir dabei über die aktuelle Situation des Akademischen Mittelbaus an der HU und Perspektiven für die Zukunft diskutieren.
Konkret soll es dabei gehen um:
• die sogenannte Ampelregelung für Drittmittelbeschäftigte,
• die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses,
• die strukturellen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen des Mittelbaus,
• die Entwicklungs- und Karrierechancen für das nichtprofessorale wissenschaftliche Personal an unserer Universität.

Mit herzlichen Grüßen Reinhard Flogaus
Humboldt-Universität zu Berlin Theologische Fakultät Kirchen- u. Konfessionskunde / Ostkirchenkunde PD Dr. Reinhard Flogaus Sitz: Burgstr. 26 D-10099 Berlin Telefon: +49-30-2093-91814 Telefax: +49-30-2093-91815 Email: flogausr@hu-berlin.de

6. Mai 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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ver.di, GEW und NGAWiss: „Schluss mit der Befristungspraxis – Mittel des Hochschulpaktes müssen für Dauerstellen eingesetzt werden“ Bündnis protestiert vor Bildungsministerium

02.05.2019

Foto: Hoffmann

Berlin – Dauerbefristete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschulen protestieren heute in Berlin vor dem Bundesministerium für Bildung und Forschung für ein Ende dieser prekären Anstellungspraxis. Unter dem Motto „Wir haben nichts zu verlieren als unsere Kettenverträge“ bilden sie eine Menschenkette und fordern, die Mittel des Hochschulpakts künftig vollständig und verbindlich für zusätzliche Dauerstellen mit fairem Lehrdeputat einzusetzen.

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3. Mai 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Schluss mit den Selbsttäuschungen!

Wissenschaftspolitik  ·  02. Mai 2019

Quelle und weiterlesen: https://www.jmwiarda.de/2019/05/02/schluss-mit-den-selbstt%C3%A4uschungen/

Die finalen Stunden bei den Verhandlungen um die Wissenschaftspakte haben begonnen. Wenn Bund und Länder bereit sind, sich jeweils an entscheidender Stelle ehrlich zu machen, kann der Durchbruch heute Nacht gelingen.

HEUTE ABEND GEHEN die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern in Klausur. Kamingespräch nennt sich das Format, auch wenn es gar keinen Kamin im Bundesforschungsministerium gibt. Abseits des Protokolls wollen sie den Verhandlungsknoten durchstoßen, um am Freitag nach ihrer offiziellen Sitzung doch noch eine Einigung verkünden zu können. 

Der Erwartungsdruck ist gewaltig: Vom Ergebnis der sogenannten Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) von Bund und Ländern hängt ab, wie die Wissenschaft in den 20er Jahren finanziert werden kann. Wie eng das Korsett wird für Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Ob genug Luft für Bewegung und für neue Ideen bleibt. Drei Wissenschaftspakte und insgesamt über 100 Milliarden Euro stehen zur Abstimmung. Mit am Tisch sitzen auch mehrere Finanzminister, was die seit Monaten andauernde Suche nach einem Kompromiss noch schwieriger macht.

Doch es hilft nichts. Die Minister müssen liefern, das wissen sie. Ein Scheitern, erst recht an Scheitern am finanzpolitischen Hickhack, wäre ein fatales Signal für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wissenschaft im Vorfeld eines womöglich heftigen Konjunktureinbruchs.  

2. Mai 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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ver.di und GEW: 2. Mai – damit der Hochschulpakt ein Entfristungspakt wird!

Kommt am 2. Mai um 13.30 Uhr zahlreich zum Bundesministerium für Bildung und Forschung, Kapelle-Ufer 1, 10117 Berlin (Nähe Hauptbahnhof).

Am 2. Mai treffen sich die Verantwortlichen zum ‚Kamingespräch‘ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin, um die letzten Vereinbarungen vor der  Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 3. Mai zu treffen. Dies ist unsere Chance, ihnen deutlich zu machen, dass der neue Hochschulpakt zum Aufbruch aus der Befristungsmisere genutzt werden muss. Mit der Kampagne „Frist ist Frust“ haben wir schon über 13.000 Unterschriften gesammelt. Nun gilt es dafür zu sorgen, dass dies auch von denen wahrgenommen wird, die über den Hochschulpakt entscheiden.

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30. April 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Frist ist Frust – Entfristungspakt 2019

Foto: Hoffmann

Einladung zum Expert*innenhearing am 7. März 2019 in Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,

der neue Hochschulpakt kommt – voraussichtlich. Und er wird verstetigt – heißt es. Doch nach welchen Vergabekriterien die Hochschulen ab 2021 zusätzliches Geld von Bund und Ländern für die Lehre bekommen, ist noch nicht entschieden. Vor diesem Hintergrund setzen die Gewerkschaften GEW und ver.di sowie das Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft gemeinsam einen klaren Impuls:

Die durch den neuen Pakt verstetigten Mittel müssen zu 100 Prozent für Dauerstellen eingesetzt werden – der Hochschulpakt muss zum Entfristungspakt werden!

Wir präsentieren unsere Forderung im Rahmen eines Expert*innenhearings

am Donnerstag, 7. März 2019, 13.00 – 14.30 Uhr

an der Humboldt-Universität zu Berlin, Unter den Linden 6, Hauptgebäude, Raum 2070a, 10117 Berlin

Für die Initiator*innen werden sprechen:

  • Dr. Hanna Hilbrandt, Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft
  • Dr. Andreas Keller, Stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Vorstandsmitglied für Hochschule und Forschung
  • Matthias Neis, Bundesarbeitsgruppenleiter Hochschulen und Forschung, Fachbereich Bildung, Wissenschaft und Forschung, ver.di-Bundesverwaltung

Expert*innen verschiedener hochschulpolitischer Verbände und Organisationen werden im Anschluss die Forderungen kommentieren. Stellung nehmen werden:

  • Ronja Hesse, freier zusammenschluss der student*innenschaften (fzs)
  • Dr. Mechthild Koreuber, Zentrale Frauenbeauftragte der FU Berlin und Mitglied im Vorstand der Bundeskonferenz der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragen an Hochschulen (Bukof)
  • Martin Grund, Dipl.-Psych., Co-Founder & Advisory Board Member N² – Network of Doctoral Researcher Networks
  • N. N., Vertreter*in einer der unterstützenden Fachgesellschaften

Wir laden alle Interessierten herzlich ein! Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

5. März 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: Lehrstuhlprinzip überwinden, Arbeitsbedingungen verbessern

Gemeinsam haben das Netzwerk „Gute Arbeit in der Wissenschaft“ (NGAWiss) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über eine aufgabengerechte Personalstruktur für die Hochschulen der Zukunft debattiert.

Foto: GEW
Foto: GEW

Rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren auf Einladung der GEW und des NGAWiss in die Technische Universität Berlin gekommen, um über Forderungen für eine neue Personalpolitik in der Wissenschaft zu debattieren. „Das Interesse an einer Veränderung der Hochschulen ist offenbar groß“, stellte Peter Ullrich (NGAWiss) in seiner Begrüßung der Tagungsgäste fest. Heute stehen wenigen Professorinnen und Professoren Scharen an wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, die in der Regel in Abhängigkeit gehalten und mit Kurzzeitverträgen abgespeist werden. Das darf nicht so bleiben – darin waren sich alle Rednerinnen und Redner der Tagung einig.

„Der Löwenanteil der Forschung und Lehre an den Universitäten wird schon heute von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ohne Lehrstuhl geleistet“, machte der stellvertretende GEW-Vorsitzende Andreas Keller deutlich. Die Tagung sollte deshalb auch das Signal senden, dass auch wissenschaftspolitische Akteure wie die Hochschulrektorenkonferenz an dieser Erkenntnis nicht vorbei kommen – und dass das Thema Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft auch von der neuen Bundesregierung nicht ignoriert werden darf.

16. November 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Diskussionsveranstaltung „Forschung und Familie – das geht?!“

Wann 21.11.2017 von 13:00 bis 16:00
Wo Senatssaal, Unter den Linden 6

Die Veranstaltung wird die Karriere- und Personalentwicklung, aktuelle  Probleme mit dem WissZeitVG, die tatsächliche Arbeitsbelastung von Wissenschaftler*innen und notwendige Unterstützungsangebote thematisieren. Der Bundesbericht zum wissenschaftlichen Nachwuchs 2017 (BuWiN) wird mit den Erfahrungswerten an der Humboldt-Universität verglichen.

In unserer Veranstaltung „Forschung und Familie – das geht?!“ diskutieren mit Ihnen (Post)Docs, ein Vertreter des Personalrats, die Verfasserin des BuWiN beim Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) und der zuständige Vizepräsident der Humboldt-Universität, u.a. zu folgenden Fragen:

  • Welche sozialen und normativen Strukturen wirken sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie an der Humboldt-Universität aus?
  • Wie kann es vor diesem Hintergrund gelingen, Beruf und Familie zu vereinbaren?
  • Wie müssen die Rahmenbedingungen an der Humboldt-Universität hierfür verändert werden?
  • Bedarf es zusätzlicher Unterstützungsangebote und wenn ja, welcher?
23. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: Öffentliche Mitgliederversammlung der Abt. Wissenschaft am 24. Mai

https://blogs.hu-berlin.de/hu_gpr/wp-content/uploads/sites/16/2015/11/IMG_10233.jpg

Wir laden Euch herzlich ein zur Gesamt-Mitgliederversammlung der Abteilung Wissenschaft zum Thema „Gute Beschäftigung in der Wissenschaft – wie kann das gelingen?

Webseite: http://www.gew-berlin.de/4426.php

Dienstag, 24. Mai 2016 um 18:00 Uhr s.t.
im Auditorium des Grimm-Zentrums der Humboldt-Uni
Geschwister-Scholl-Str. 1/3

Wir diskutieren mit den wissenschaftspolitischen Sprecher*innen der Fraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses:

Anja Schillhaneck (Bündnis 90/Grüne)
Lars Oberg (SPD)
Dr. Wolfgang Albers (Die Linke)
Dr. Hans-Christian Hausmann (CDU) …weiterlesen »

12. Mai 2016 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Aktionswoche Traumjob Wissenschaft – Prekäre Wissenschaft

Mehr Informationen dazu finden Sie auf den Webseiten von GEW und ver.di:

http://www.gew.de/wissenschaft/traumjob/aktionen/#Berlin_2

https://biwifo-bb.verdi.de/++file++5624c6576f68442b7a000a13/download/Veranstaltung_der_Karotte_nach_28_10_15.pdf

 

Berlin – Aktionswoche Traumjob Wissenschaft – Prekäre Wissenschaft

  • 28.10. Freie Universität Betriebsgruppe ver.di an der FU Berlin lädt alle Interessierten (auch aus allen anderen Wissenschaftseinrichtungen) am Mittwoch, 28.10., 18:00 Uhr zu einer Info- und Diskussionsveranstaltung ein. Thema: Immer der Karotte nach – Prekäre Wissenschaft und die Auswirkungen eines neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetzes, Ort: Habelschwerdter Allee 45, Raum KL 24/122D, 14195 Berlin
  • 2.11. Auftaktevent zur Aktionswoche Traumjob Wissenschaft
    Neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen sind befristet beschäftigt – um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen, findet zu Beginn der Aktionswoche am 2.11. eine zentrale Aktion in Berlin statt. Lasst Euch überraschen!
    Mit dieser wird auf unsere Forderung „Dauerstellen für Daueraufgaben“ aufmerksam gemacht und auf die Befristungsmissstände hingewiesen werden: neun von zehn wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen an Hochschulen sind befristet beschäftigt. Diese Quote wird mit 50 Personen in Ganzkörperanzügen (Morphsuits) ausgedrückt werden. Von den 50 tragen 45 einen roten Anzug, der für einen befristeten Arbeitsvertrag steht und fünf einen grünen Anzug, der einen unbefristeten Vertrag symbolisiert.Die Aktion beginnt gegen 11:30 Uhr an der Humboldt-Uni. Im Anschluss begibt sich die Gruppe von der HU zum Brandenburger Tor (bis ca. 13:00).
    Auch wenn ihr selbst nicht aktiv mitmachen könnt – kommt vorbei und unterstützt die Kolleg*innen!
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28. Oktober 2015 | Veröffentlicht von Steffen Juettner | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Webseite GPR
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