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GEW: Presseerklärung: Studentische Beschäftigte legen nach mit fünftem Warnstreiktag

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GEW Presseerklärung Nr. 5/2018 von Mittwoch, dem 31. Januar 2018

Studentische Beschäftigte legen nach mit fünftem Warnstreiktag

Die GEW BERLIN und ver.di haben beschlossen, die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen für den 2. Februar 2018 erneut zum ganztägigen Warnstreik aufzurufen. „Trotz vollmundigen Versprechungen haben die Arbeitgeber nach den letzten vier Streiktagen kein verbessertes Angebot vorgelegt. Die studentischen Beschäftigten warten jetzt seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung und werden sich nicht länger hinhalten lassen“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN.
Mit dem Warnstreik verfolgen die Gewerkschaften das Ziel, die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einer Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und einer dynamischen Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst durchzusetzen.
„Unsere Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro ist moderat und entspricht lediglich dem Inflationsausgleich. Gerade für Studierende sind die Lebenskosten in Berlin um mindestens 30 Prozent gestiegen. Wir verlangen nur, dass die wichtige Arbeit der Studierenden heute so viel Wert ist wie vor 17 Jahren“, sagte der GEW-Vorsitzende.
Die Forderung nach einer Anpassung an die Gehaltsentwicklung der sonstigen Hochschulbeschäftigten sei nötig, damit die studentischen Beschäftigten in Zukunft nicht wieder von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden. „Die Hochschulen dürfen die Studierenden nicht wie Beschäftigte zweiter Klasse behandeln“, stellte Erdmann klar.
In diesem Jahr haben über 1.000 studentische Beschäftigte bereits an vier Tagen ihre Arbeit niedergelegt. Der Streikaufruf richtete sich an insgesamt 8.000 studentische Beschäftigte an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Humboldt-Universität zu Berlin.

1. Februar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW Presseerklärung: Studierende bestreiken Hochschulen erstmals seit Jahrzehnten

 

Quelle: GEW Berlin

Nr. 1/2018 von Dienstag, dem 16. Januar 2018
Studierende bestreiken Hochschulen erstmals seit Jahrzehnten

Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen sind heute in einen ganztägigen Warnstreik getreten. 1.000 Studierende versammelten sich zu einer Protestkundgebung auf dem Bebelplatz, gegenüber der Humboldt Universität. Mit dem Warnstreik verfolgen die Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di das Ziel, die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einer Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und einer dynamischen Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst durchzusetzen.

– Dieser Streik ist überfällig. Die studentischen Beschäftigten warten seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung. Das entspricht einem Lohnverfall von 30 Prozent“, sagte der Verhandlungsführer der GEW BERLIN, Udo Mertens. „Unsere Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro entspricht nur dem Inflationsausgleich. Gerade für Studierende sind die Lebenskosten in Berlin explodiert. Mieten und Semesterticket haben sich weit über Inflationsniveau verteuert“, unterstrich Mertens.

– Die Hochschulleitungen sind gefordert, diese Realitäten endlich anzuerkennen und schnell ein überarbeitetes Angebot auf den Tisch zu legen“, sagte Matthias Neis, Verhandlungsführer für ver.di. „Die studentischen Beschäftigten leisten elementare Arbeit für den Erhalt des Wissenschaftsbetriebs. Eine Anlehnung an die Gehaltsentwicklung aller anderen Hochschulbeschäftigten ist daher eine Selbstverständlichkeit“, erklärte Neis.

– Wir sind fest entschlossen, uns nicht länger als billige Hilfskräfte abspeisen und von der Gehaltsentwicklung aller anderen Hochschulbeschäftigten abkoppeln zu lassen“, betonte Laura Haßler, studentische Mitarbeiterin an der HU Berlin. Haßler wies darauf hin, dass die Hochschulen bereits seit 2010 Geld für eine bessere Bezahlung der Studierenden bekommen, dies aber nicht entsprechend weitergeben.

– Im Laufe der Verhandlungen über die letzten Monate sind wir immer mehr geworden“, sagte Franziska Hamann-Wachtel, Mitglied der Tarifkommission der studentischen Beschäftigten. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich uns noch viel mehr Kommiliton*innen anschließen werden, solange uns die Arbeitgeber nicht endlich ernst nehmen“, so Hamann-Wachtel.

Der Streikaufruf richtete sich an insgesamt 8.000 studentische Beschäftigte an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Humboldt-Universität zu Berlin.

17. Januar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Streikaufruf – die Gewerkschaft ver.di und GEW rufen die studentischen Beschäftigten am 16.1.2018 zum Streik auf!

 

die Gewerkschaft ver.di und GEW rufen die studentischen Beschäftigten an der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Freien Universität Berlin, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin

am 16. Januar 2018 zu einem Warnstreik von Arbeitsbeginn bis Arbeitsende auf.

Wir treffen uns am 16. Januar 2018 um 14:00 Uhr zu einer zentralen Streikkundgebung auf dem Bebelplatz (Unter den Linden, gegenüber der Humboldt-Universität  …weiterlesen »

10. Januar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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