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Archiv für Schlagwort Tarifauseinandersetzungen

Heute: vor der erneuten Tarifverhandlung im öffentlichen Dienst

Gabor Steingart – zitiert aus dem Morning Briefing vom 26.02.2019

Foto: Jurik Stiller

… vor der erneuten Tarifverhandlung im öffentlichen Dienst standen wieder Tausende Menschen protestierend auf der Straße. Offiziell geht es um die rund 800.000 öffentlich Bediensteten der Länder. Aber in Wahrheit geht es um die mehr als drei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst, die sich daran orientieren werden.

Die Streikenden fordern Einkommenserhöhungen von sechs Prozent, was angesichts einer Inflationsrate von prognostizierten 1,6 Prozent für 2019 ganz schön happig scheint. Ver.di ist die Raupe Nimmersatt der deutschen Tarifpolitik – könnte man meinen.

Doch es gibt fünf gute Gründe für die Politiker der Länder, den großen Arbeitskampf zu vermeiden und eine schnelle Einigung mit der anderen Seite anzustreben:

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28. Februar 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst „Wir müssen es ausbaden“

Erneut wird in öffentlichen Einrichtungen gestreikt. Dabei geht es nicht nur um mehr Geld. Drei Streikende berichten – und eine betroffene Mutter. Maria-Mercedes Hering

Quelle: https://www.tagesspiegel.de/berlin/tarifverhandlungen-im-oeffentlichen-dienst-wir-muessen-es-ausbaden/24038184.html

Lehrer Jurik Stiller
Jurik Stiller Foto: privat

Jurik Stiller (32), Lehrkraft für besondere Aufgaben in der Lehrkräftebildung an der Humboldt-Universität sowie Teil des Leitungsteams der Abteilung Wissenschaft der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Berlin:

„An Universitäten arbeiten natürlich auch viele Menschen in niedrigen Entgeltgruppen, zum Beispiel in Sekretariaten. Dafür bekommen sie jeweils eine halbe Stelle aus der Entgeltgruppe E6 bezahlt. Daher sind sie oft für zwei Professuren tätig, um eine ganze Stelle zu haben. Diese Konstellation erzeugt aber oft Überlastung beziehungsweise Überlastungsgefühle. Aus gewerkschaftlicher Sicht fordern wir daher eine deutliche Anhebung der Entlohnung innerhalb der Universitäten.

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27. Februar 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder 2019: Auftakt bisher ohne Ergebnis

Die erste Verhandlungsrunde in der Tarifrunde im öffentlichen Dienst der Länder ist ohne Ergebnis geblieben. Die Gesprächsatmosphäre sei gut, die Positionen aber weit auseinander, kommentierte der ver.di-Vorsitzende und Verhandlungsführer Frank Bsirske.  Quelle:https://oeffentlicher-dienst-news.de/tarifverhandlungen-oeffentlicher-dienst-laender-2019-auftakt/

Foto: Hoffmann

Die Gewerkschaften fordern für die Tarifbeschäftigten und Auszubildenden im öffentlichen Dienst der Länder (ohne Hessen) Verbesserungen von 6 Prozent, mindestens aber eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 200 Euro sowie zusätzlich 300 Euro für die Pflegebeschäftigten. Ferner erwartet ver.di die Weiterentwicklung der Entgeltordnung verbunden mit strukturellen Verbesserungen in der Eingruppierung bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro und die Übernahme nach der Ausbildung. Das Tarifergebnis soll zudem zeit- und wirkungsgleich auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen übertragen werden. Insgesamt sind von der Tarif- und Besoldungsrunde über 3,3 Millionen Menschen betroffen.



21. Februar 2019 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Information an beschäftigte Studierende – bitte weitergeben!

Startseite der Einrichtung

Liebe beschäftigte Studierende,

zum Jahresende laufen an der Humboldt-Universität eine Menge Beschäftigungsverhältnisse von Studierenden aus. Das ist jedes Jahr so, da die Finanzierung (durch Drittmittel) oft zum Jahresende befristet ist. Dieses Jahr ist jedoch besonders. Auf Anweisung der Unileitung bearbeitet die Personalabteilung viele Anträge auf Weiterbeschäftigung / Einstellung oder Stundenaufstockung („Erhöhung der Arbeitszeit“) von Studierenden nicht mehr. Die Unileitung macht den PRstudB für ihre Anweisung verantwortlich. Dies ist offensichtlich falsch (https://hu.berlin/falschaussagen).

Der PRstudB bittet alle beschäftigten Studierenden, deren Beschäftigungsverhältnisse auslaufen und die eine Weiterbeschäftigung oder Aufstockung wollen, den PRstudB zu kontaktieren (https://hu.berlin/prstudb-kontakt). Der PRstudB will gemeinsam mit
Betroffenen einen Umgang mit der Situation finden und euch frühzeitig beraten. Für alle Betroffenen gibt es unter https://hu.berlin/akutberatung vorab Informationen.

Falls dein Beschäftigungsverhältnis ausläuft oder dein Antrag nicht bearbeitet wird, melde dich möglichst bald beim PRstudB. Der PRstudB hat im Dezember noch zwei Sprechstunden jeweils Donnerstag (NEU!):

Donnerstag – 13.12.2018 – 13:30 bis 15:30 Uhr.
Donnerstag – 20.12.2018 – 13:30 bis 15:30 Uhr.

Wenn ihr zu den Terminen nicht könnt, schreibt dem PRstudB oder ruft an und vereinbart persönliche Termine.

Zum Schluss noch zwei Dinge:
1) Falls ihr Dritte kennt, die Betroffen sein könnten, leitet diese Nachricht bitte weiter.
2) Falls es mehrere beschäftigte Studierende in euren Bereichen gibt, die Interesse an einem Austausch haben, ladet den PRstudB gern zu euch ein.

Solidarische Grüße vom PRstudB


Personalrat der studentischen Beschäftigten der Humboldt-Universität zu Berlin

Anschrift:   Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Sitz:        Ziegelstraße 13c, Räume 511-514
Telefon:     (030) 20 93-46670
Telefax:     (030) 20 93-29 41
E-Mail: prstudb@hu-berlin.de
WWW LINK:    hu.berlin/prstudb

Sprechstd.:  Donnerstags 13:30 bis 15:30 Uhr individuelle Termine nach Absprache
Bürozeiten:  Montag bis Freitag 09:00 bis 13:00 Uhr

6. Dezember 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Aus aktuellem Anlaß: Info des GPR Vorstands zum Streik der studentischen Beschäftigten

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

hiermit möchten wir – der Vorstand des Gesamtpersonalrats – Sie auf die Situation bezüglich des zweiwöchigen Streiks der studentischen Beschäftigten vom 4. bis 16. Juni 2018 hinweisen.

Durch den Streik der SHKs kommt es in vielen Arbeitsbereichen der HU zu erheblichen Problemen.

In allen Abteilungen und Fakultäten sind wir auf die Mitarbeit von studentischen Beschäftigten angewiesen. Ohne unsere studentischen Kolleg*innen lässt sich der Universitätsbetrieb nicht wie gewohnt aufrechterhalten. Ihre Arbeit ist für uns unentbehrlich!

Wenn es in Ihrem Arbeitsbereich durch die aktuelle Situation auch zu Überlastungen kommt, sei nochmals darauf hingewiesen, dass die Anzeige bei Überlastung zur Mitwirkungspflicht von Beschäftigten gehört. Außerdem gilt sie auch als Schutz bei möglichen Haftungsansprüchen. Der Gesamtpersonalrat der HU ist gern behilflich bei den nötigen Schritten.
Die Überlastungsanzeige hat ihre Grundlagen u.a. in Teilen des Arbeitsschutzgesetzes, des Arbeitsvertrags (Nebenpflichten) und des Bürgerlichen Gesetzbuchs.

Siehe dazu: https://vertretungen.hu-berlin.de/de/personalrat/antworten/ueberlastungsanzeige

Des Weiteren haben die Leitung sowie die Abteilungsleiter als Ihre Vorgesetzten eine grundlegende Fürsorgepflicht gegenüber Ihnen (BGB § 618). Führungskräfte sollten erkennen, wann eine Überlastung eines Teams oder eine Überforderung Einzelner eintritt. Dazu ist eine regelmäßige und persönliche Kommunikation notwendig. Ziel sollte es natürlich sein, ohne das formale Mittel der Überlastungsanzeige auszukommen. Aus unserer Sicht sollten sich Vorgesetzte und Beschäftigte der HU daher klarmachen, wie bei Ausfall von Beschäftigten oder bei unvorhergesehenem Arbeitsumfang verfahren wird. Eine vernünftige Personalplanung, Klarheit über die Setzung von Prioritäten sowie eine offene Gesprächskultur sind hilfreich.

Mit kollegialen und herzlichen Grüßen

Ihr/Euer GPR Vorstand

4. Juni 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW- Info: Erneuter Warnstreik der studentischen Beschäftigten am 4. Mai; gemeinsamer Aktionstag „TV-L / TVöD für alle! Schluss mir prekärer Arbeit“

Quelle: https://www.gew-berlin.de/249.php

Die Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di rufen ihre Mitglieder, die unter den Tarifvertrag der studentischen Beschäftigten fallen, zu einem erneuten Warnstreik am Freitag, 4. Mai 2018 von Arbeitsbeginn bis Arbeitsende auf.

Sie wollen damit den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen, nach den unterbrochenen Verhandlungen vom 19. April ein besseres Angebot vorzulegen.

Auftaktkundgebung um 14:30 Uhr auf dem Robert-Koch-Platz (Campus Nord, Charité)
Anschließend Demo zum Brandenburger Tor
Dort ab 16:00 Uhr gemeinsame Abschlusskundgebung mit musikalischer Begleitung von Dota Kleingeldprinzessin.

Hier der GEW-Warnstreikaufruf 4. Mai: Streikaufruf.pdf

3. Mai 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Ein gerechter Tarifvertrag für Studentische Beschäftigte!

Quelle: GEW Berlin

In der heutigen Sitzung des Gesamtpersonalrates der HU Berlin haben wir einstimmig folgende Solidaritätserklärung verabschiedet:

Ein gerechter Tarifvertrag für Studentische Beschäftigte!

Der Gesamtpersonalrat der Humboldt-Universität Berlin unterstützt die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einem neuen TVStud.

Mit der besseren Bezahlung der studentischen Beschäftigten ist die Anerkennung der von ihnen an den Berliner Hochschulen zu leistenden Arbeit verbunden!

Die direkte Ankopplung an den TV-L dient ihrer respektvollen Wahrnehmung als Arbeitnehmer*innen an den Hochschulen!

Berlin, den 12. März 2018

12. März 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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Info – Presseerklärung: Gewerkschaften rufen erneut zu Warnstreiks der studentischen Beschäftigten an Hochschulen auf

Presseerklärung der GEW
Nr. 7/2018 von Donnerstag, dem 8. Februar 2018
Gewerkschaften rufen erneut zu Warnstreiks an Hochschulen auf!

In der letzten Woche der Vorlesungszeit haben die Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di erneut die studentischen Beschäftigten an den Berliner Hochschulen zu ganztägigen Warnstreiks vom 14. bis 16. Februar aufgerufen.
Die Arbeitgeber nehmen die Forderungen der studentischen Beschäftigten immer noch nicht ernst, denn auch nach fünf Streiktagen in diesem Jahr haben sie noch kein verbessertes Angebot vorgelegt“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN. „Wenn jetzt in der letzten Vorlesungswoche auch Prüfungen von den Streiks betroffen sind, liegt das einzig und allein an der Blockadehaltung der Hochschulen.“

Die Streikphase in der kommenden Woche wird als TV Stud-Streik-Tour“ gestaltet werden. Die Streikenden werden jeden Tag an einem anderen Hochschulstandort zu Aktionen und Kundgebungen zusammenkommen. Genauere Informationen werden Anfang kommender Woche auf der Homepage https://tvstud.berlin bekannt gegeben.

Hintergrund:
An bisher fünf Tagen seit Mitte Januar streikten die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen für einen neuen Tarifvertrag. Forderung ist ein Stundenlohn von 14 Euro und die dynamische Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung aller anderen Beschäftigten der Hochschulen. Jeweils mehr als 1.000 Protestierende bei den zentralen Kundgebungen am 16.1. auf dem Bebelplatz und am 25.1. auf der Straße des 17. Juni bildeten die bisherigen Höhepunkte der Streiks. Am 2.2. hat die zentrale Streikversammlung der studentischen Beschäftigten sich für weitere Streikmaßnahmen sowohl zum Ende des Wintersemesters als auch zu Beginn des Sommersemesters ausgesprochen.

12. Februar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW: Presseerklärung: Studentische Beschäftigte legen nach mit fünftem Warnstreiktag

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GEW Presseerklärung Nr. 5/2018 von Mittwoch, dem 31. Januar 2018

Studentische Beschäftigte legen nach mit fünftem Warnstreiktag

Die GEW BERLIN und ver.di haben beschlossen, die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen für den 2. Februar 2018 erneut zum ganztägigen Warnstreik aufzurufen. „Trotz vollmundigen Versprechungen haben die Arbeitgeber nach den letzten vier Streiktagen kein verbessertes Angebot vorgelegt. Die studentischen Beschäftigten warten jetzt seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung und werden sich nicht länger hinhalten lassen“, erklärte Tom Erdmann, Vorsitzender der GEW BERLIN.
Mit dem Warnstreik verfolgen die Gewerkschaften das Ziel, die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einer Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und einer dynamischen Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst durchzusetzen.
„Unsere Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro ist moderat und entspricht lediglich dem Inflationsausgleich. Gerade für Studierende sind die Lebenskosten in Berlin um mindestens 30 Prozent gestiegen. Wir verlangen nur, dass die wichtige Arbeit der Studierenden heute so viel Wert ist wie vor 17 Jahren“, sagte der GEW-Vorsitzende.
Die Forderung nach einer Anpassung an die Gehaltsentwicklung der sonstigen Hochschulbeschäftigten sei nötig, damit die studentischen Beschäftigten in Zukunft nicht wieder von der allgemeinen Lohnentwicklung abgekoppelt werden. „Die Hochschulen dürfen die Studierenden nicht wie Beschäftigte zweiter Klasse behandeln“, stellte Erdmann klar.
In diesem Jahr haben über 1.000 studentische Beschäftigte bereits an vier Tagen ihre Arbeit niedergelegt. Der Streikaufruf richtete sich an insgesamt 8.000 studentische Beschäftigte an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Humboldt-Universität zu Berlin.

1. Februar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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GEW Presseerklärung: Studierende bestreiken Hochschulen erstmals seit Jahrzehnten

 

Quelle: GEW Berlin

Nr. 1/2018 von Dienstag, dem 16. Januar 2018
Studierende bestreiken Hochschulen erstmals seit Jahrzehnten

Die studentischen Beschäftigten der Berliner Hochschulen sind heute in einen ganztägigen Warnstreik getreten. 1.000 Studierende versammelten sich zu einer Protestkundgebung auf dem Bebelplatz, gegenüber der Humboldt Universität. Mit dem Warnstreik verfolgen die Gewerkschaften GEW BERLIN und ver.di das Ziel, die Forderungen der studentischen Beschäftigten nach einer Erhöhung des Stundenlohns auf 14 Euro und einer dynamischen Anpassung des Lohns an die Lohnentwicklung im öffentlichen Dienst durchzusetzen.

– Dieser Streik ist überfällig. Die studentischen Beschäftigten warten seit 17 Jahren auf eine Lohnerhöhung. Das entspricht einem Lohnverfall von 30 Prozent“, sagte der Verhandlungsführer der GEW BERLIN, Udo Mertens. „Unsere Forderung nach einem Stundenlohn von 14 Euro entspricht nur dem Inflationsausgleich. Gerade für Studierende sind die Lebenskosten in Berlin explodiert. Mieten und Semesterticket haben sich weit über Inflationsniveau verteuert“, unterstrich Mertens.

– Die Hochschulleitungen sind gefordert, diese Realitäten endlich anzuerkennen und schnell ein überarbeitetes Angebot auf den Tisch zu legen“, sagte Matthias Neis, Verhandlungsführer für ver.di. „Die studentischen Beschäftigten leisten elementare Arbeit für den Erhalt des Wissenschaftsbetriebs. Eine Anlehnung an die Gehaltsentwicklung aller anderen Hochschulbeschäftigten ist daher eine Selbstverständlichkeit“, erklärte Neis.

– Wir sind fest entschlossen, uns nicht länger als billige Hilfskräfte abspeisen und von der Gehaltsentwicklung aller anderen Hochschulbeschäftigten abkoppeln zu lassen“, betonte Laura Haßler, studentische Mitarbeiterin an der HU Berlin. Haßler wies darauf hin, dass die Hochschulen bereits seit 2010 Geld für eine bessere Bezahlung der Studierenden bekommen, dies aber nicht entsprechend weitergeben.

– Im Laufe der Verhandlungen über die letzten Monate sind wir immer mehr geworden“, sagte Franziska Hamann-Wachtel, Mitglied der Tarifkommission der studentischen Beschäftigten. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass sich uns noch viel mehr Kommiliton*innen anschließen werden, solange uns die Arbeitgeber nicht endlich ernst nehmen“, so Hamann-Wachtel.

Der Streikaufruf richtete sich an insgesamt 8.000 studentische Beschäftigte an der Freien Universität Berlin, der Technischen Universität Berlin, der Universität der Künste Berlin, der Hochschule für Wirtschaft und Recht, der Beuth Hochschule für Technik Berlin, der Alice Salomon Hochschule Berlin, der Hochschule für Technik und Wirtschaft, der Hochschule für Musik Hanns Eisler, der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch, der Kunsthochschule Berlin Weißensee, der Humboldt-Universität zu Berlin.

17. Januar 2018 | Veröffentlicht von Uta Hoffmann | Kein Kommentar »
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