Musterlösungen als Videos

Am 30.9.2015 hielt Prof. Dr. Hirata auf der Lehr-Lern-Konferenz in Osnabrück einen Vortrag zum Thema „Videogestützte Musterlösungen für Klausuraufgaben“. Ein Zusammenfassung seiner wichtigsten Punkte.

Zunächst zur Arbeitsweise: Die Videos gebrauchte er begleitend zur Vorlesung. Ein Skript gab es parallel auch. Zur Erstellung der Videos nutzte er die Software Fantasia, mit der er für eine Filmminute ca. das vierfache an Produktionszeit brauchte. Inhaltlich stellte er in den Videos Musterlösungen von Altklausuren vor.

Dieses Konzept der Vorlesung kam bei den Student_innen enorm gut an. Dass die Aufgaben der Altklausuren die aktuellen Übungsaufgaben wurden und diese in den Videos verständlich erklärt wurden, verhalf bei gleichem Schwierigkeitsgrad in der Endklausur zu großem Studienerfolg. Weiter stellte sich heraus, dass die Qualität der Videos nicht „atemberaubend“ sein muss, wie Hirata sagt, sondern die Inhalte verständlich dargelegt werden müssen.

Vorteil dieses Konzepts ist, dass bei gleichbleibenden Modulen die Videos wiederverwendet werden können und man somit Zeit spart. Hirata gibt jedoch zu bedenken, dass man nicht zu viel Stoff in die Videos auslagern soll. Die Student_innen sollen weiterhin zum Selbstdenken und zur Präsenz in der Vorlesung angeregt sein. Speziell der Punkt, dass das Skript auch nebenbei vorhanden war, wurde von vielen Student_innen sehr begrüßt. Ein Kommentar bezüglich Flipped Classroom war, dass aufgenommene Vorlesungen unbedingt in Sinnblöcke unterteilt werden sollten – nicht zu groß und nicht zu klein, weil sonst die Nutzungsschwelle zu hoch ist.

8. Januar 2016 | Veröffentlicht von Konstantin Krenz
Veröffentlicht unter News und Erfahrungen

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