Archiv für Januar 2014

Phase 3 des Forschungsprojektes, Sommer 2015

 

– Archäologische Ausgrabung der Restflächen am Petriplatz

– Realisierung eines Laborcontainers zur öffentlichen Vermittlung der Forschungsarbeiten

– Osteologische Bearbeitung von 1.000 Skeletten

– Fortsetzung der genetischen Untersuchungen

– Fortsetzung der Isotopen-Forschungen

 

 

 

 

 

http://blog.hu-berlin.de/mps/veranstaltungen/

14. Januar 2014 | Veröffentlicht von Ines Garlisch | Kein Kommentar »
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Projekt

Projektskizze

Phase 1

Phase 2

Phase 3

 


 

Projektskizze Medieval Population and Space

 

Wer waren die ersten Berliner?

 

Auf Basis der hervorragend stratifizierten Skelettserie vom St. Petri-Kirchhof der mittelalterlichen Stadt Cölln an der Spree (heute Teil des Stadtbezirks Berlin-Mitte) sollen erstmals Aussagen zur mittelalterlichen Bevölkerung Cöllns gewonnen werden. Von dem Kirchhof wurden zwischen 2007 und 2009 die Gebeine von 3.718 Personen geborgen, darunter fast 300 Mehrfachbestattungen (bis zu 12 Personen). Es handelt sich um Gräber, die von der Gründung der mittelalterlichen Siedlung um etwa 1200 bis 1717 entstanden. Im Jahr 1717 wurde der St. Petri-Kirchhof aus hygienischen Gründen geschlossen. Er galt schon zu Ende des 16. Jahrhunderts als voll belegt.

 

Unsere transdisziplinäre Arbeitsgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, die auf dem St. Petri-Friedhof erkennbaren Mortalitätsphasen zu analysieren, um daraus Parameter zur Entwicklung der lokalen mittelalterlichen Bevölkerung abzuleiten sowie die räumliche Entwicklung der Belegung in einem Geografischen Informationssystem nachzuvollziehen. In einer Kombination von datenbankgestützten archäologischen und forensisch-osteologischen Analysen mit naturwissenschaftlichen Untersuchungen (DNS-Untersuchung, Radiokarbondatierung, Strontium-Isotopenuntersuchung) sollen ausgewählte Individualdaten erhoben und mit Parametern von publizierten mittelalterlichen Skelettserien aus Berlin/Brandenburg und mit paläopathologischen Daten von 12.000 mittelalterlichen Skeletten aus dem Großraum London verglichen werden.

 

Berlin und Cölln sind nach Auffassung der historischen Forschung im 12./13. Jahrhundert beidseits der Spree als Marktsiedlungen des Fernhandels entstanden und entwickelten sich schnell zu Städten. Grundlegende Fragen betreffen den Zeitpunkt des Siedlungsbeginns und die Herkunft der ersten Siedler. Beide Orte haben etwa um 1230 Stadtrecht erhalten. Die Erforschung der Schriftzeugnisse galt als erschöpft und eine weitere Klärung der offenen Fragen wurde von der archäologischen Forschung erhofft. Ein erster Versuch, sich mit archäologischen Mitteln den Fragen zur Frühentstehung Berlin/Cöllns zu nähern, wurde 1956-1958 an der Berliner Nikolaikirche unternommen. Dabei kam als älteste Anlage eine romanische Feldsteinbasilika mit einem darunter befindlichen, christlichen Gräberfeld zu Tage. 72 Gräber waren älter als die Feldsteinbasilika und wurden als „vorstädtische“ Bestattungen interpretiert, weil ein Zusammenhang zwischen der Errichtung der Feldsteinbasilika und der Stadtrechtsverleihung (um 1230) vorausgesetzt wurde. Von 1980-1983 fanden weitere Untersuchungen statt, um Ausdehnung und Belegungsdichte des vorstädtischen Gräberfeldes zu klären. Dabei wurden fast 500 Gräber freigelegt, darunter 19 „vorstädtische“. Somit liegen für den Siedlungsbeginn in Berlin Individualdaten von 33 Individuen vor. Aufgrund von Beobachtungen im keramischen Formenspektrum wird von archäologischer Seite davon ausgegangen, dass sich Anfang des 13. Jahrhunderts in der Region Brandenburg Einwanderer aus westlichen und südwestlichen Regionen niedergelassen und mit einer noch ansässigen, spätslawischen Bevölkerung vermischt hätten. Die anthropologische Forschung geht dieser Frage bisher aus dem Weg. Das liegt unter anderem auch daran, dass selten so aussagekräftiges Skelettmaterial wie an der Berliner Nikolaikirche und am Petriplatz gefunden wird.

 

Schon im Jahr 1967 wurden nach der Sprengung der letzten St. Petri-Kirche drei Schnitte auf dem ältesten Kirchhof Cöllns angelegt. In Schnitt C wurden damals die ältesten Kirchenfundamente angetroffen, die noch ältere Gräber zerstört. So war ein ähnlicher Befund wie an der Nikolaikirche zu konstatieren. Das Alter der beigabenlosen Gräber konnte nicht näher bestimmt werden. Der Ausgräber H. Seyer betonte, dass es bei seinen Untersuchungen keine Anhaltspunkte für eine slawische Besiedlungsphase gab. Von 2007-2009 fanden Ausgrabungen am ehemaligen Standort der St. Petri-Kirche (heute Petriplatz) unter der Leitung von C. M. Melisch statt. Dabei verdichtete sich die Datierung der frühesten Siedlungsaktivitäten in das erste Viertel des 13. Jahrhunderts, wie es auch in anderen mittelalterlichen Städten der Region zu beobachten ist.

 

Vom Kirchhof der St. Petri-Kirche wurden die Gebeine von 3.718 Personen aus 3.123 Gräbern geborgen. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Gräber mehr oder minder exakt von West nach Ost ausgerichtet. Im Gegensatz zu den 1995/96 am Heilig-Geist-Hospital gefundenen Bestattungen, bei denen zahlreiche irreguläre Totenhaltungen auftraten, fiel am Petriplatz die durchgehend reguläre Lagerung aller Toten auf.

 

Durch die während des Grabungsprojektes angelegte Datenstruktur in Kombination mit labortechnischen Untersuchungen, können aus den Gräbern vom St. Petri-Friedhof weit mehr Informationen generiert werden, als es üblicherweise der Fall ist. Die angewandte, spezielle Dokumentationsstrategie hat zu einem dichten, archäologischen Datenbestand geführt, der einfach und schnell zu verwalten ist. Es ist davon auszugehen, dass unter Beiziehung weiterer 14C-Beprobungen die Gräber vom St. Petri-Kirchhof bis auf ein halbes Jahrhundert genau datiert werden können. Dadurch kann der umfangreiche, osteologische Datenbestand in einer bislang nie da gewesenen Präzision strukturiert werden. Es wird möglich sein, die Individualdaten in Halbjahrhundertschritten aufzugliedern und somit die Veränderungen der Ernährungsgewohnheiten, die Entwicklung des Längenwachstums oder auch die Mortalitätsraten nahezu generationsweise aufzugliedern. Daraus lassen sich einzigartige, feinchronologische Entwicklungen für Cölln ablesen.

 

Die Forschungen zum östlichen mittelalterlichen Landesausbau bauen immer stärker auf umfangreichen Datensammlungen auf, um die Untersuchung sehr komplexer Fragestellungen zu ermöglichen. Im Land Brandenburg nimmt dabei die interdisziplinäre Erforschung der Dörfer Horno und Diepensee im Rahmen von DFG-Projekten eine wegweisende Stellung ein, in Sachsen-Anhalt die Erforschung von Breunsdorf und Heuersdorf. Erst in der Zusammenschau von dörflicher und städtischer Siedlungs- und Bevölkerungsentwicklung lässt sich ein umfassendes Strukturbild der Veränderungen der historischen Landschaft entwickeln. Die Untersuchung und Phasenrekonstruktion des ehemaligen Friedhofs der St. Petri-Kirche ist ein Grundlagenbeitrag zur Erforschung der Bevölkerungsentwicklung in Berlin-Cölln.

Für historische Skelettserien kommt ein Vergleich mit Datensammlungen von rezenten Populationen, wie sie im rechtsmedizinischen Bereich üblich ist, nur bedingt in Frage, weil diese auf anderen Diagnosekriterien aufbauen und an sehr unterschiedlichen Populationen durchgeführt werden. In dieser Hinsicht sind die englischen und nordamerikanischen, paläopathologischen Datensammlungen richtungsweisend, deshalb soll hier eine Orientierung an den Datenbankstrukturen des Museum of London Archaeology (MoLA) erfolgen. Die am Petriplatz nach stratigrafischen Prinzipien geborgene Skelettserie eröffnet die Chance, die Bevölkerung Cöllns auf der Grundlage des umfangreichen neu geborgenen Personenbeispiels zu rekonstruieren und chronologisch zu beschreiben.

 

Um dieses Projektziel erreichen zu können, ergeben sich zwangsläufige Arbeitsschritte. Die Vorlage der Skelettserie vom Petriplatz als Referenzserie bildet den ersten Schritt. Die vom Landesdenkmalamt Berlin beauftragte Grunderfassung der Skelette beschränkte sich auf die Bestimmung des Geschlechts der Individuen und auf die Ermittlung der Körperhöhen und einiger Pathologica. Um Aussagen zur demografischen Entwicklung der Bevölkerung und zu deren Lebensbedingungen, Ernährungsgewohnheiten u.v.m. generieren zu können, ist jedoch eine detailliertere Erfassung osteologischer Parameter erforderlich. Die Aufbereitung und Ergänzung des vorhandenen Datenbestandes soll mit Hilfe von Spezialisten des Museum of London Archaeology erfolgen.

 

Im zweiten Arbeitsschritt soll die Raumorganisation (das Belegungsschema) des St. Petri-Kirchhofs untersucht werden. Während der Ausgrabung wurde jedes Skelett terrestrisch vermessen und in einem Gräberplan dargestellt. Der Gräberplan soll nun in ein Geografisches Informationssystem (GIS) überführt werden, um die Gräber mit Sachinformationen verknüpfen zu können. Auf diese Weise lassen sich aus dem GIS-Gesamtplan Themenpläne herauslösen, die den archäologischen und anthropologischen Spezifika chronologisch Rechnung tragen. Dabei sind das Lage- und Ausrichtungsverhältnis der Gräber zu Gebäuden, z.B. zur Kirche oder zu Wegen relevant. Aufgrund der dichten Belegung lassen sich vermutlich auch Rückschlüsse auf unterschiedliche Phasen der Durchwegung des Kirchhofs ziehen.

 

Der dritte Arbeitsschritt ist auf die Identifikation der Cöllner Ursprungsbevölkerung ausgerichtet. Durch die im zweiten Schritt zu vollziehende Phasenaufteilung der Gräber werden die stratigrafisch frühesten Bestattungen aus der Gesamtmasse der Gräber hervortreten. Mittels 14C-Datierungen kann deren Bestattungszeitraum (Liegezeit/ PMI) stärker eingegrenzt werden. Weil aus dem archäologischen Befund eine Ausdehnung der Kirchhoffläche am Ende des 13. Jahrhunderts oder im 14. Jahrhundert ersichtlich war, ist zu prüfen, ob es sich dabei um eine einmalige Strukturänderung gehandelt hatte, oder ob sich andere Erweiterungen abzeichnen, die möglicherweise mit Phasen erhöhter Sterblichkeit einhergehen. Weil die Siedlungsentstehung bislang völlig im Dunkeln liegt, ist es wichtig zu erfahren, ob sich in der ältesten Population Cöllns Familienverbände abzeichnen oder ob sich eine Einzelunternehmer/Kolonistenpopulation fassen lässt. Deshalb soll mit Hilfe von DNS-Untersuchungen die biologische Verwandtschaft der ältesten Population ausschnitthaft untersucht werden. Durch die forensische DNA-Analyse können außer der biologischen Verwandtschaft auch Erkenntnisse zur genetischen Zugehörigkeit der mittelalterlichen Siedler gewonnen werden, weil sich beispielsweise die slawische und die deutsche DNS unterscheiden. Da in der Mark Brandenburg eine Partizipation von Nachfahren einer ortsansässigen spätslawischen Bevölkerung aufgrund des brandenburgischen Forschungsstandes zur Keramik und zu schriftlichen Überlieferungen vorausgesetzt wird, dürfen von der genetischen Untersuchung der ältesten in Cölln gefundenen Gräber auch diesbezüglich neue Einsichten erwartet werden. Die Erforschung der Herkunftsterritorien der ältesten mittelalterlichen Population in Cölln soll mit punktuellen Isotopenuntersuchungen an Menschen- und Tierknochen abgesichert werden. Hieraus ergeben sich insbesondere für die historische Forschung Anknüpfungspunkte für die gezielte Recherche in Urkundenbeständen und Chronistik der Herkunftsgebiete, die Aufschluss über Besiedlungsvorgänge und Migrationsverhalten geben können. Auch sind durch die Bestimmung der Herkunft der ersten Siedler genauere Erkenntnisse über die Initiatoren der Siedlungsgründung zu erwarten, indem bestehende oder zu entwickelnde politische Kontakte verschiedener in Frage kommender Akteure zu der jeweiligen Region nachvollzogen werden. Hieraus könnte sich eine grundsätzlich neue Einordnung der mittelalterlichen Frühgeschichte des Berliner Raumes ergeben.

 

Der vierte Arbeitsschritt ist die Synthese der in vorhergehenden Arbeitsschritten generierten Informationen. Darauf aufbauend soll versucht werden, die mittelalterliche Bevölkerung Cöllns statistisch zu rekonstruieren und ihre Lebensbedingungen näher zu beschreiben. Dabei bleibt offen, in welche Zeitstufen sich die mittelalterlichen Bestattungen am Ende aufgliedern lassen werden und wie groß die für die einzelnen Zeitphasen vorliegenden Personenbeispiele sein werden. Natürlich wäre es wünschenswert, das Skelettmaterial in Halbjahrhundertschritte aufzugliedern, doch müssen die Skelettdaten der einzelnen Zeitstufen statistisch aussagekräftig sein. Möglicherweise muss das mittelalterliche Personenbeispiel in größere Zeithorizonte (z.B. nach Jahrhunderten) unterteilt werden. Aus historischer Sicht ergeben sich ohnehin andere Zeitschritte, als aus archäologischer Sicht. Sicher bildet die Phase des Siedlungsursprungs bis zur Stadtrechtsverleihung eine der interessantesten Perioden. Aus anthropologischer Sicht sind u. a. die Zeit der ersten Pestwelle (Berlin 1348) und die nachfolgenden Epidemien mit ihren spezifischen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerungsentwicklung von hohem Interesse.

 

Der internationale Datenaustausch ist ein Grundanliegen des Projekts, um andere Wissenschaftler in die Lage zu versetzen, Fragestellungen zur mittelalterlichen Bevölkerung Europas unter Einbeziehung der Berliner Ergebnisse zu bearbeiten. Die anthropologischen und archäologischen Daten sollen deshalb nach der Erstpublikation auf der Website des Centre for Human Bioarchaeology der internationalen Forschercommunity zur Verfügung gestellt werden. Zudem wird ein Blog auf der Website der Humboldt-Universität eingerichtet, auf dem die Wissenschaftler über den akutellen Fortgang des Projekts berichten.

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Natasha Powers

PROFESSIONAL AFFILIATIONS

Member of the Institute of Field Archaeologists (MIFA)

 

Ms. Powers has been the Head of Osteology at MoL for the past three years having previously worked in commercial archaeology as both an osteologist and field archaeologist since graduating in 1996. This included two years as one of two on-site osteologists on the excavation of the burial ground of the Augustinian priory and hospital of St Mary without Bishopsgate (later known as St Mary Spital), East London, which resulted in the excavation of over 10,500 individuals.

 

Ms. Powers currently manages a team of seven human or animal bone specialists, ensuring the production of high quality reports to agreed specifications and budgets both in-house and for external clients. Since 2004 she has produced 59 assessments and 31 reports in addition to contributing to five monographs. Much of this work has focused on large, urban assemblages dating from the Roman to post-medieval periods such as the cemetery at St Pancras, excavated in advance of the Channel Tunnel rail link. Her most recent publication is Miles A, Powers N and Wroe-Brown R with Walker D, 2008, St Marylebone Church and burial ground in the 18th to 19th centuries: excavations at St Marylebone School, 1992 and 2004–6, MoLAS Monograph Series 46. In addition to commercial projects Ms. Powers is undertaking grant funded research into venereal syphilis in post-medieval London and the treatment of fractures in the Roman period. She has also published in the International Journal of Osteoarchaeology (IJO), the British Dental Journal and Synergy magazine and acted as a peer reviewer for both the IJO and the Journal of Archaeological Science. Further details of her publications can be found on www.academia.edu.

 

Ms. Powers has responsibility for ensuring the academic and professional development of the Osteology team and provides advice to clients and archaeological staff on matters concerning human remains, forging links with several academic partners. She is also involved in teaching aspects of Osteoarchaeology and Forensic Archaeology to post-graduate, undergraduate, and general interest groups including City and London Metropolitan Universities and Christchurch, Canterbury. She provides specialist advice to the City and Metropolitan Police and is currently involved in drafting the national standards for forensic archaeology for the Home Office.

 

Ms. Powers served as representative from a Museum on the BABAO executive committee from 2004–2006 and is a Member of the MoL Human Remains Committee. Osteological work has lead to involvement in several television programmes for the BBC, Channel 4 (Time Team) and the Discovery Channel.

 

 

Education

 

2010 CMI Level 5 Diploma in Management

1998 MSc Osteology, Palaeopathology, Funerary Archaeology, University of Bradford

1996 BSc Hons in Archaeological Science (2:1), University of Bradford

 

 

Employment

 

May 2007 – present      Museum of London Archaeology, Head of Osteology

Feb 2003 – April 2007  Museum of London Archaeology Service, Human Osteologist

July 2002 – Jan 2003    Cambridge University Archaeology Unit, Senior site assistant

Apr 2001 – May 2002   Museum of London Archaeology Service, Archaeologist

Mar 1999 – Mar 2001   Museum of London Specialist Services, Human Osteologist

Jan 1999 – Mar 1999    Museum of London Archaeology Service, Archaeologist

Oct 1998 – Dec 1998    University of Bradford, Contract osteologist

Aug 1998    University of Bradford, Demonstrator (Forensic anthropology)

Feb 1998 – Apr 1998    Shetland Amenity Trust, Post-excavation Assistant

 

1993 – 1997    Lancaster University Archaeological Unit, Site assistant

Margaret Gowen & Co. Ltd, General operative

National Museum of Scotland, Site assistant

Shetland Amenity Trust, Assistant supervisor

 

July 1996  University of Bradford, Demonstrator (Forensic anthropology)

 

 

 

Selected project work

 

Ongoing Royal London Hospital (post-medieval, c500 individuals)

Ongoing The Roman cemetery at Spitalfields (Roman c 200 individuals)

Ongoing St Pancras (post-medieval, c 700 individuals)

Ongoing The Wallbrook Roman cemeteries project (Roman c 200 individuals)

2008 St Marylebone, Old Church (post-medieval, c300 individuals)

 

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Jessica Rothe

PROFESSIONAL AFFILIATIONS

 

Ms. Rothe is working since 2008 on her PhD: Trennung von forensischen Mischungen durch die Haplotyp spezifische Extraktion in the Institut for Forensic Science at the Charité Berlin.

 

 

Education

 

2007 Diploma in Biology (University Halle)

2006 Diploma in Stressbiology (Polytechnical University Valencia)

 

 

Employment

 

Aug 2009 – present Institute for Forensic Science Charité, PhD Forensic Science

 

 

Selected project work

 

Dec 2006 – Sept 2009 Diploma in Valencia/Spain: Charakterisierung der hal4hal5 Mutante in Saccharomyces cerevidieae und deren Rolle in Kalium-Homoestase

 

Apr 2005 – Mar 2006 Project in Norwich/UK, John Innes Center: Regulation der Zellform durch den MYB Transkrip-itionsfaktor MIXTA in Petunia hybrida und Antirrhinum majus

 

 

Publications

 

Rothe J, Roewer L, Nagy M: Individual specific extraction of DNA from male mixtures-First evaluation studies. Forensic Sci Int Genet. 2011,5(2):117-121

 

Geppert M, Rothe J, Willuweit S, Nagy M, Roewer L: Geografische Herkunftsbestimmung unbekannter DNA-Spuren. Rechtsmedizin, 2010, 20(4):270-274.

 

Perez-Valle J, Rothe J, Primo C, Martinez Pastor M, Arino J, Pascual-Ahuir A, Mulet JM, Serrano R, Yenush L: Hal4 and Hal5 protein kinases are required for general control of carbon and nitrogen uptake and metabolism. Eukaryot Cell, 2010, 9(12):1881-1890.

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Dr. Kristina Killgrove

PROFESSIONAL AFFILIATIONS

American Association of Physical Anthropologists Society for American Archaeology

Archaeological Institute of America Southeastern Archaeological Conference

Paleopathology Association

 

 

EDUCATION

2003 – 2010 UNC Chapel Hill, Anthropology, PhD

2002 – 2005 UNC Chapel Hill, Classical Archaeology, MA

2000 – 2002 East Carolina University, Anthropology, MA

1995 – 1999 University of Virginia, Latin and Classical Archaeology, BA

 

 

Academic Appointments

 

2011 Instructor, University of North Carolina, Chapel Hill NC, Courses Taught: ANTH 101 (General Anthropology)

 

2006 – 2009 Graduate Teaching Fellow, University of North Carolina, Chapel Hill NC, Courses Taught: ANTH 101 (General Anthropology), ANTH 414 (Human Osteology), ANTH 416 (Bioarchaeology)

 

2008 Adjunct Instructor, SUNY Cortland, Cortland NY, Courses Taught: ANT 229 (Forensic Anthropology)

 

2003 – 2005 Teaching Assistant, University of North Carolina, Chapel Hill NC, Courses Assisted: ANTH 101 (General Anthropology), ANTH 143 (Human Evolution and Adaptation), ANTH 148 (Human Origins)

 

2002-2003 Adjunct Instructor, Durham Technical Community College, Durham NC, Courses Taught: ANT 210 (General Anthropology), ANT 220 (Cultural Anthropology)

 

2000 – 2002 Research Assistant, East Carolina University, Greenville NC

 

 

 

 

Publications (* = peer-reviewed; @ = invited)

 

Articles

 

Killgrove K. In prep (2011). Travel and movement in the Roman Empire. In The

Archaeology of Travel and Communication, forthcoming World Archaeology volume,

edited by Andrew Reynolds.

 

*@—–. 2010. Identifying immigrants to Imperial Rome using strontium isotope analysis. In. Roman Diasporas: Archaeological Approaches to Mobility and Diversity in the Roman Empire, H. Eckardt ed. Journal of Roman Archaeology supplement 78, Chapter 9, pp. 157-174.

 

*@Montgomery J, J Evans, S Chenery, V Pashley, —–. 2010. “Gleaming, white and

deadly”: lead exposure and geographic origins in the Roman period. In Roman

Diasporas: Archaeological Approaches to Mobility and Diversity in the Roman Empire,

 

H. Eckardt ed. Journal of Roman Archaeology supplement 78, Chapter 11, pp. 199-226.

 

@—–. 2010. Response to C. Bruun’s Water, oxygen isotopes and immigration to Ostia-Portus. Journal of Roman Archaeology 23:133-136.

 

*—–. 2009. Rethinking taxonomies: skeletal variation on the North Carolina coastal plain. Southeastern Archaeology 28(1):87-100.

 

@Musco S, A Caspio, P Catalano, W Pantano, —–. 2008. Le complexe archéologique de Casal Bertone. Les Dossiers d’Archéologie 330 (Nov/Dec):32-39.

Technical Reports

 

Killgrove K. 2008. Biodistance at the Broad Reach (31CR218) site. Report to D.L.

Hutchinson, Department of Anthropology, UNC Chapel Hill, 10 pp.

 

—–. 2007. Casal Bertone relazione. Report to P. Catalano, Anthropology Division,

Soprintendenza Archeologica di Roma (Italy), 7 pp.

 

—– and Larsen CS. 2000. Human skeletal remains from Mission San Marcos, New Mexico. Report to D.H. Thomas, Department of Anthropology, American Museum of Natural History, New York, 24 pp. Textbook Content (Online)

 

Killgrove K. 2010. Chapter quizzes and learning objectives for Our Origins, 2nd Ed. By C.S. Larsen. Online content for StudySpace. W.W. Norton.

 

—–. 2009. Chapter quizzes and metacontent for Essentials of Physical Anthropology: Discovering Our Origins by C.S. Larsen. Online content for StudySpace. W.W. Norton.

 

—–. 2009. Chapter quizzes, summaries, and outlines for How Humans Evolved by R. Boyd and J. Silk. Online content for StudySpace. W.W. Norton.

 

—–. 2008. Chapter quizzes for Our Origins: Discovering Physical Anthropology by C.S. Larsen. Online content for StudySpace. W.W. Norton.

 

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Ines Garlisch

Employment:

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte und Landesgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin

 

 

 

 

 

hauptsächlich in der Lehre beschäftigt mit Schwerpunkt Landesgeschichte: div. Seminare zu den Askaniern, der Geschichte der Mark Brandenburg, Stadtgeschichte Berlin/ Cölln, Bettelorden in der Mark Brandenburg

 

Organisation von Workshops/ Tagungen zur Landesgeschichte

 

Publications:

  • Otto von Stendal und der Dominikanerkonvent Seehausen/ Altmark (in prep.)
  • Mission Impossible? Symeon von Berlin in Hildesheim (Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte 63/2012, 11-17)
  • Besprechungen in Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters
  • Mitarbeit an Veröffentlichungen Prof. Menzel (Gebhardt-Handbuch der Geschichte, Bd. 7a: Die Zeit der Entwürfe, Stuttgart 2012); MGH Constitutiones (Ludwig der Bayer) in prep.)

 

Professional Affiliations:

  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschland (VHD)
  • Arbeitsgemeinschaft “Landesgeschichte” des VHD
  • L.I.S.A. – Gerda Henkel Stiftung
  • Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg
  • Verein für die Geschichte Berlins
  • Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg
  • Verein für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte

 

Main focus of Work:

Berlin/ Cölln, Landesgeschichte, Bettelorden

 

Education:

seit 2007 Wiss. Mitarbeiterin am IfG HUBerlin

1993 Staatsexamen Lehramt

Studium der Germanistik (Ältere deutsche Literatur und Sprache), Romanistik (Französisch), Geschichte, Geographie

 

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Dr. Peter Rauxloh

PROFESSIONAL AFFILIATIONS

Member of the Institute of Field Archaeologists (MIFA)

 

As the Database and Geographic Information Systems Development Manager for the MoL, Dr. Rauxloh is responsible for providing leadership and strategic direction to the exploitation of both these system to ensure disciplined data capture, validation, analysis and presentation so as to enable holistic archaeological interpretation. He is responsible for and architect of all the bespoke Oracle-based databases used by the archaeological service, and archive and all museum osteologists. Within the archaeological service he supports and develops the use of GIS applications for the purpose of both inter and intra-site spatial analysis and graphical production. His work also involves preparing and presenting non-spatial and map based data from archaeological and museum-collection databases for presentation via the internet, in publications and in public galleries.

 

His current research interests are in the exploitation of GIS technology for London-wide analyses of archaeological data at the single context level, the 3D modelling of complex urban burial stratigraphies within a GIS environment, and the presentation of digital archaeological archives on-line. He is also involved in the use of location-based services for historical/archaeological information delivery the increasing use of internet based map service technology, for public viewing and dissemination with museum galleries and on the internet. Following completion of a first degree in Archaeology and a master’s qualification in Archaeology and IT, Dr. Rauxloh joined MoLA as a computing assistant directly on completion of his PhD research. The PhD had been a collaborative project between University College London and the Department of Urban Archaeology, Museum of London, the subject of which was the creation and utilization of complex single-context stratigraphic models – habitually generated in urban areas – within a Relational Database Management System, (RDBMS). Dr. Rauxloh has also worked in a consultancy role for MoL with partners in the archaeological/cultural sector on capacity-building projects in Portugal, France, Romania, Kosovo, and nationally. He has expertise in web content management, usability and site planning, and has managed survey teams within London, Romania central Italy, Northern England and Malta. As a field archaeologist, he has worked in southern England, Libya, Israel, Southern Italy and France. He teaches the Archaeology and Computing modules of the Birkbeck College Masters course in Archaeology (University of London), and has spoken about his work both nationally and internationally.

 

Education

 

1996 PhD University College London

1990 Msc Archaeology & Information Technology

1988 BA Hons Archaeology, University of Reading

 

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Claudia M. Melisch

PROFESSIONAL AFFILIATIONS

Deutsche Gesellschaft für Geschichte des Mittelalters und der Neuzeit

Landesgeschichtliche Vereinigung für die Geschichte der Mark Brandenburg

Arbeitsgemeinschaft für Sepulkralkultur der Neuzeit

 

Ms. Melisch was the director of the excavations at Petriplatz. She worked since 1998 as director in commercial archaeology and as supervisor in several research projects. She excavated more than 5.500 graves during her carrier and joint projects in Romania, Greece, Italy and Russia. She is currently involved in the new excavations in Gabii/ Italy of the University of Michigan/ USA. She has published two books and a number of articles related to some of her projects and is currently PhD student at Humboldt University. The theme of her PhD is the Survey in Palairos/Greece where she participated for 8 years in the Plaghia Penninsula Project of the German Archaeological Institut, the University of Münster and the Greek Antiquity Service.

 

 

EDUCATION

2000 MA Classical Archaeology, MA Medieval German language and literature, Winckelmann-Institut Humboldt University of Berlin

 

 

SELECTED PROJECT WORK

 

2010 – 2012    excavation at Gabii/ Italien, 22 graves

2009   excavation of Kurgans in Kalmykia/ Russia

2007 – 2009    excavation at Petriplatz in Berlin, 3.123 graves

2005 – 2006    excavation of the temple of Venus in Pompeii/Italy

2003 – 2006    excavation of the Sorbic village Horno

2002   excavation of the Dominican cemetery of Prenzlau, 683 graves

2001   excavation of the floor of the Holy-Spirit-chapel in Berlin, 2 graves

2000 – 2008    survey in the Asti of Ancient Palairos/ Greece

1998   excavation at the Red Square in Vetschau, 440 graves

1998 – 2003    excavation in the sanctuary of Liber Pater in Alba Iulia/ Romania

1998   excavation of the first catholic cemetery in Berlin, 1.012 graves

1995 – 1996    excavation of the cemetery of the Holy-Spirit-Spital in Berlin, 254 graves

 

 

 

 

Publications

 

Monographs

 

Melisch, C. M. 2011. Der erste katholische Friedhof Berlins. Archäologie, Anthropologie, Geschichte mit Beiträgen von F. Escher und B. Jungklaus. Berlin: Schelzky & Jeep.

 

Melisch, C. M., Wesner, M. 2008. St. Petri-Kirche. Ein Rundgang durch das historische Cölln in Berlin. Berlin: berlin–story.

 

 

Articles

 

Melisch, C. M., Radetzkyi, K., Knaut, M. 2011. Beiträge zur Visualisierung von historischen Strukturen der „verlorenen Mitte“ Berlins. Synchron ausgraben und forschen, In: Kreativwirtschaft. Berlin:

 

Melisch, C. M., Assig, M. 2011c. Die Wiedergewinnung des mittelalterlichen Cölln am Petriplatz. Moderne Dokumentations- und Visualisierungsverfahren in der archäologischen Praxis. APA 43, 81-94.

 

Melisch, C. M. 2011b. Vorbericht zu der Ausgrabungen am Petriplatz in Berlin-Mitte 2007-2009, in ABB 2010. Stuttgart 2011: Theiß:

 

Melisch, C. M. 2011a. Die Bedeutung des Petriplatzes aus archäologischer Sicht. Bericht zu den Ausgrabungen 2007-2009, In: Der Bär von Berlin 59 (2010) 9-24.

 

Melisch, C. M., Radetzkyi, K., Knaut, M. 2010: Erforschung, Restaurierung und 3D-Dokumentation der spätrenaissancezeitlichen Kacheln vom Petriplatz in Berlin-Mitte, in: EVA. Berlin. 146-150.

 

Malliaris, M., Melisch, C. M. 2009. Neue Ausgrabungen in Alt-Cölln. in: Mitt. Ver. Gesch. Berl. (105)3, 226-229.

 

Melisch, C. M. 2009c. Moderne Grabungsmethoden für die Erforschung und museale Präsentation am Beispiel der Ausgrabungen auf dem Petrikirchplatz Berlin. Archäologisches Nachrichtenblatt (14)4, 319-322.

 

Melisch, C. M. 2009b. Die Geschichte der St. Petri – Gemeinde und ihre Kirche. In: Daniel Krebs, Findbuch der St. Petri – Kirchengemeinde 1603 – 1986, Archivbericht/ Beiheft Nr. 118, Verzeichnis zum Aktenbestand der Petri – Kirche (Berlin-Stadtmitte), der Cöllnischen Propstei und der St. Gertraudenkirche, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, V-VII.

 

Melisch, C. M. 2009a. Back in town. Das mittelalterliche Cölln in Berlin-Mitte wiederentdeckt. ABB 2008, 169-173.

 

Melisch, C. M. 2008. Ausgrabungen im Herzen von Cölln. AiD 2, 39.

 

 

 

 

 

 

 

 

14. Januar 2014 | Veröffentlicht von Ines Garlisch | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Claudia M. Melisch