Prof. Dr. Eike Gringmuth-Dallmer

Prof. Dr. Eike Gringmuth-Dallmer

 

Studium der Ur- und Frühgeschichte und Geographie in Jena, Dr. phil. Berlin 1975 („Die Entwicklung der frühgeschichtlichen Kulturlandschaft auf dem Territorium der DDR unter besonderer Berücksichtigung der Siedlungsgebiete“), Dr. phil. sc. Berlin 1990 („Vergleichende Untersuchungen zum frühmittelalterlichen Landesausbau im westlichen Mitteleuropa“). 1967- 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter der Deut­schen Akademie der Wissenschaften/AdW der DDR, anschließend Römisch-Germanische Kommissi­on des Deutschen Archäologischen Instituts, zuletzt am Museum für Vor- und Frühge­schichte Berlin als Geschäftsführer der internationalen „Kommission zur Erforschung archäologischer Funde und Unterlagen aus dem nordöstlichen Mitteleuropa“ (KAFU). Daneben Lehrtätigkeit an der Humboldt- Universität Berlin, 2002 apl. Prof. Forschungsschwerpukte: Siedlungsarchäologie, Umweltarchäologie, Forschungsgeschichte.

 

 

Monographie und Herausgeberschaft

  • Die Entwicklung der frühgeschichtlichen Kulturlandschaft auf dem Territorium der DDR unter besonderer Berücksichtigung der Siedlungsgebiete. Berlin 1983.
  • Człowiek a środowisko w środkowym i dolnym nadodrzu. Badania nad osadnictwem pra- i wczesnodziejowym. Mensch und Umwelt im mittleren und unteren Odergebiet. Beiträge zur ur- und frühgeschichtlichen Besiedlung, Hrsg. L. Leciejewicz/E. Gringmuth-Dallmer. Wrocław 1996.
  •  Forschungen zu Mensch und Umwelt im Odergebiet in ur- und frühgeschichtlicher Zeit, Hrsg. E. Gringmuth-Dallmer/L. Leciejewicz. Mainz 2002.
  • Frühgeschichte der Landwirtschaft in Deutschland, Hrsg. N. Benecke/P. Donat/E. Gringmuth-Dallmer/U. Willerding. Langenweissbach 2003.
  • Tradition – Umgestaltung – Innovatuion. Transformationsprozesse im hohen Mittelalter, Hrsg. E. Gringmuth-Dallmer/J. Klápště in Zusammenarbeit mit J. Hasil. Prag 2014.

 

Beiträge zur mittelalterlichen Siedlungsgeschichte Berlin-Brandenburgs

  • Veränderungen der ländlichen Siedlungsstruktur im Zuge der vollen Durchsetzung feudaler Produktionsverhältnisse in den Gebieten westlich von Oder und Neiße. Zeitschrift für Archäologie 15, 1981, 243-263.
  • Siedlungsarchäologische Beobachtungen zur Namengebung im slawisch-deutschen Kontaktgebiet zwischen Elbe und Oder/Neiße. Onomastica Slavogermanica 13, 1988, 21-31.
  • Die mittelalterliche Siedlungsentwicklung im Bereich des Klosters Dobrilug. Geschichte und Gegenwart des Bezirkes Cottbus (Niederlausitzer Studien) 22, 1988, 50-62.
  • Vorformen der Stadtentwicklung im östlichen Mecklenburg und in der Uckermark. Zeitschrift für Archäologie 23, 1989, 61-77.
  • Deutsch und Wendisch – Groß und Klein. Zur siedlungsgeschichtlichen Aussage von Ortsnamen mit unterscheidenden Zusätzen in der Mark Brandenburg. Onomastica Slavogermanica 19, 1990, 77-89.
  • Untersuchungen zum Landesausbau des 11./12. Jahrhunderts im östlichen Deutschland. In: H. W. Böhme (Hrsg.): Siedlungen und Landesausbau zur Salierzeit. T. 1: In den nördlichen Landschaften des Reiches, Sigmaringen 1991, 2. Aufl. 1992, 147-162.
  • Zur Herausbildung der mittelalterlichen Siedlungsstruktur im slawisch-deutschen Kontaktgebiet. In: Deutsch-slawischer Sprachkontakt im Lichte der Ortsnamen. Mit besonderer Berücksichtigung des Wendlandes, Hrsg. F. Debus, Neumünster 1993, 23-35.
  • Siedlungshistorische Voraussetzungen, Verlauf und Ergebnisse des hochmittelalterlichen Landesausbaus im östlichen Deutschland. In: Grundherrschaft und bäuerliche Gesellschaft im Hochmittelalter, Hrsg. W. Rösener, Göttingen 1995, 326-358.
  • “Wenddorf” und “Wendfeld”. Archäologische Aspekte zur Interpretation zweier Flurnamen. In: Wort und Name im deutsch-slavischen Sprachkontakt. Ernst Eichler von seinen Schülern und Freunden, Hrsg. K. Hengst/D. Krüger/H. Walther, Köln/Weimar/Wien 1997, 507-519.
  • Der hochmittelalterliche Landesausbau als Objekt interdisziplinärer Forschungen. In: Struktur und Wandel im Früh- und Hochmittelalter, hrsg. von Ch. Lübke, Stuttgart 1998, 38-48.
  • Bevölkerungsexplosion um die Jahrtausendwende? Zur Umgestaltung der slawischen Siedlungslandschaft in Nordostdeutschland. In: Archäologische Forschungen in urgeschichtlichen Siedlungslandschaften. FS für Georg Kossack zum 75. Geburtstag, Hrsg. H. Küster/A. Lang/P. Schauer, Regensburg/Bonn 1998, 577-601.
  • Altlandschaft und Altsiedlung zwischen Elbe/Saale und Oder/Neiße. In: Siedlungsforschung. Archäologie-Geschichte-Geographie 17, 1999, 255-268.
  • Siedlungsarchäologische und -historische Bemerkungen zu den sogenannten Mischnamen. In: Im Dienste der historischen Landeskunde. Beiträge zu Archäologie, Mittelalterforschung, Namenkunde und Museumsarbeit vornehmlich in Sachsen. Festgabe für Gerhard Billig zum 75. Geburtstag, dargebracht von Schülern und Kollegen. Hrsg. R. Aurig/R. Butz/I. Gräßler/A. Thieme, Beucha 2002. 61-75.
  • Einzelsiedlung-Streusiedlung-Dorf? Zur Siedlungsstruktur im nordwestslawischen Raum. In: Interdisziplinäre Beiträge zur Siedlungsarchäologie. Gedenkschrift für Walter Janssen, Hrsg. P. Ettel/R. Friedrich/W. Schier, Rahden/Westf. 2002, 137-144.
  • Wendepflug und Planstadt? Forschungsprobleme der hochmittelalterlichen Ostsiedlung. Siedlungsforschung. Archäologie-Geschichte-Geographie 20, 2002, 243-259.
  • Die hochmittelalterliche Ostsiedlung in vergleichender Sicht. Siedlungsforschung. Archäologie-Geschichte-Geographie 24, 2006, 99-121.
  • Der Wandel der Agrarwirtschaft im hohen Mittelalter: Tradition – Weiterentwicklung – Innovation. In: Lebenswelten im ländlichen Raum. Siedlung, Infrastruktur und Wirtschaft. Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich 25, 2009, 109-118.
  • Dörfer des mittelalterlichen Landesausbaus in Brandenburg in vergleichender Sicht. Veröffentlichungen zur brandenburgischen Landesarchäologie 47, 2013 (2016), 245-261.
1. März 2017 | Veröffentlicht von Ines Garlisch