Archiv für Kategorie Allgemein

[12.02.19] Transpositionen Studentische Medienperformances

Was könnte Medientheater sein? Im Wintersemester 2018/19 sind wir dieser Frage aus einer Perspektive nachgegangen, die gleichermaßen historisch und aktualisierend ist: Die Mediengeschichte des 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts kann geschrieben werden als eine Geschichte legendärer Experimente und Performances — einige davon wurden in dem Projektseminar „Medienästhetische Urszenen“ zum Vorbild für eigene Arbeiten von Studierenden. Herausgekommen sind dabei keine Reenactments, sondern der Versuch, medienästhetische Ideen und Konzepte weiterzudenken und in die Gegenwart zu transponieren.

Shifting Perceptions Von Larissa Naemi Clark, Margarita Dimova, Ganna Igolnykova, Christin Kleinoth, Rafaela Michalopoulos. Eine Adaption von John Cages’ Performance „Water Walk“ aus dem Jahr 1960, die mittels der technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts die Audiovisualität des Stücks umdenkt und transformiert.

The Last 9 Minutes – 3 Stimmen 1 Echo Von Stephanie Bude, Marica Gehlfuß, Theresa Kwast, Henriette Scheller. Alexa, die Sprachassistentin von Amazon, ist für viele bereits zum selbstverständlichen Alltagsbegleiter geworden. Doch inwieweit können Alexas (vorgegebene) Funktionen und Befehle entfremdet und genutzt werden, so dass daraus etwas völlig Neuartiges entsteht?

_clickme Von Sophie Brach, Sonja Kewitsch, Franziska Winterling, Linda Wroblewski. Eine kritische Auseinandersetzung mit Informationsfluten online. Wenn jedes Wort einer Website zur URL wird, in welchen Strom von Websites und Input begeben wir uns? Was machen diese Bilder, Websites, immer neuen Eindrücke mit uns?

Echokammer Von Ketevani Datukishvili, Luisa Gieselmann, Florian Hirsch, Sabine Mittermeier, Viet Phuong Vu. Das digitale Abbild von im Internet gesammelten Kommentaren durchläuft eine Strecke von 20 Metern zwischen zwei Räumen. Das Tonsignal wird dabei um zwei Mal 10 Sekunden verzögert. Diese Verschränkung von Eingabe, Ausgabe und Verzögerung erzeugt Feedbacks und Echos, die sich im Verlauf der Performance zu einem lauten Getöse aufsummieren.

Leitung: Dr. Florian Leitner, Martin Meier

12.02.19 um 18:30 Uhr im Medientheater, Georgenstr. 47, 10117 Berlin, Erdgeschoss

6. Februar 2019 | Veröffentlicht von Martin M. Meier

[21.02.19] Informationsveranstaltung: Forschungsdatenmanagement

Termin: 21.02.2019, 14:00-15:30 Uhr

Ort:

  • Raum 4.01
    Institut für Medienwissenschaft und Musikwissenschaft
    Am Kupfergraben 5
    10117 Berlin

 

Zielgruppe:

  • Das wissenschaftliche Personal des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft

 

Inhalt:

  • Forschungsdatenmanagement in der Musik- und Medienwissenschaft
  • Bedingungen von Drittmittelförderern
  • Rechtliche Aspekte und Datenschutz
  • Datenmanagementpläne
  • Publikation von Forschungsdaten
  • Angebote der HU Berlin zum Forschungsdatenmanagement

 

Referenten:

  • Malte Dreyer
    Direktor des Computer- und Medienservice
  • Tom Reichelt
    Koordinator Forschungsdatenmanagement
  • ggf. weitere Experten

 

Um Anmeldung bei Tom Reichelt (reicheto@hu-berlin.de) wird gebeten.

15. Januar 2019 | Veröffentlicht von Martin M. Meier

[15.10.18] MeWi FAQ für Erstsemester

Neu in der MeWi? FAQ für Erstsemester

Für alle diejenigen, die neu im Studium Medienwissenschaft an der HU (BA oder MA) sind, bieten wir eine Frage & Antwort-Stunde vor Beginn des Studiums an. Anwesend sind die Studienfachberater.

Montag, 15. Oktober, 13:00 Uhr,
Medientheater, Georgenstr. 47, Raum 0.01.

10. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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[13.-14.09.2018] Symposium Physics & Art[efacts]

14. September 2018 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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[18./19.04.18] „Aktualisierung kybernetischen Denkens“ Gemeinsame Konferenz der Humboldt-Universität und der Technischen Universität

In den 1960er und 70er Jahren versprach eine neue wissenschaftliche Denkschule mit dem Namen Kybernetik potenzielle Lösungen für annähernd jedes technische und gesellschaftliche Problem. Geblieben ist davon oberflächlich wenig. Die Kybernetik ist als Disziplin scheinbar sang- und klanglos untergegangen oder fristet nur noch ein esoterisches Nischendasein.

Gleichzeitig scheint die Kybernetik unter der Oberfläche einen rasanten Siegeszug angetreten zu haben. Weil die Kybernetik Modellierung und Algorithmisierung als Problemlösungen popularisierte, aber auch weil die Entwicklung des Digitalcomputers in weiten Teilen kybernetischen Überlegungen zu verdanken ist, könnte man die heute Welt zurecht als „unwissentlich durchkybernetisiert“ bezeichnen.

Einer der prominentesten Köpfe der deutschen Kybernetik war der 2013 verstorbene Helmar Frank, der mit seinen Forschungen zu einer kybernetischen Pädagogik Techniken forcierte, die in den 60er und 70er Jahren auch wegen fehlenden Hardwaremöglichkeiten ihrer Umsetzung harrten. Auf der anderen Seite stehen heutige Lern-Apps, die scheinbar ohne Traditionslinie Überlegungen der kybernetischen Pädagogik wieder aufrufen und kommerziell erfolgreich machen.

Angesichts der kürzlichen Übernahme der Nachlasses von Helmar Frank und der Bestände von Franks Paderborner Institut für Kybernetik durch den Lehrstuhl für Medientheorien der Humboldt-Universität Berlin, veranstaltetet die Humboldt-Universität in Kooperation mit der Technischen Universität Berlin am 18./19.04.2018 eine Tagung unter dem Titel „Aktualisierung kybernetischen Denkens“ bei der die historischen Dokumente und Geräte als Ausgangspunkt für Überlegungen dienen sollen, wo und wie die Kybernetik heute verortet werden kann und welche Aktualisierungen sie erfahren hat und noch bieten kann.

18.04.2018, 14:00 – 20:00 und 19.04.2018, 13:00 – 20:00 jeweils im Medientheater der HU Berlin, Georgenstraße 47, 10117 Berlin, Raum 0.01

PROGRAMM

Mittwoch 18.04.18

  • 14:00-14:40 Begrüßung und Vortrag Wolfgang Ernst (HU Berlin)
  • 14:45-15:25 Vorstellung der Bestände des IfK am Institut für Medienwissenschaft Maria Priebe (HU Berlin)
  • Kaffeepause
  • 15:40-16:20 „Begegnungen mit Helmar Frank“ Horst Völz (HU Berlin/TU Berlin/ZKI)
  • 16:25-17:05 „Seinswerte und Sollwerte. Hermann Schmidts Begriffe von „allgemeiner Regelkreislehre“, „Objektivation“ und „Hysterese“ im Kontext kybernetischen Denkens, Fühlens und Handelns.“ Boris Gösl (TU Berlin)
  • 18:00 Keynote: „Die Entwicklung der Kybernetik“ Thomas Fischer (Xi’an Jiaotong-Liverpool University)
  • 20:00 Abendessen

 

Donnerstag 19.04.18

  • ab 14:00 Demonstration kybernetischer Kunstwerke im Atrium
  • 14:45-15:25 Begrüßung und Vortrag „Der Maschinenpark der Entscheidung und seine Effekte“ Jan Claas van Treeck (HU Berlin)
  • Kaffeepause
  • 15:50-16:30 „Kybernetische Pädagogik heute: lehralgorithmische Ansätze in Forschung und Praxis“ Niels Pinkwart (HU Berlin)
  • 16:35-17:05 „Kybernetik, Programmierung und Lernen – oder ein wiederkehrender Gegensatz im deutschen Bildungsdiskurs“ Sabine Reh (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung)
  • 17:10 Keynote: „Das Nachleben der Kybernetik: untot, gespenstisch oder auferstanden?“ Stefan Artmann (FSU Jena)
17. April 2018 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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[01.02.18] Ausstellung: FEEDBACK #2_Eröffnung

An diesem Donnerstag, den 01.02.18 um 18:00 Uhr, eröffnet im Atrium der Georgenstraße 47 die Marshall McLuhan & the Arts Ausstellung FEEDBACK #2. Die Ausstellung ist im Zeitraum vom 02.02. – 23.02.2018 montags bis freitags von 12:00 – 17:00 Uhr geöffnet, sowie am Samstag den 03.02. ebenfalls von 12:00 – 17:00 Uhr.

Im Rahmen der Ausstellung findet am 12.02. von 15:30 – 18:00 Uhr ein Symposium mit Vorträgen von Wolfang Ernst, Jan Claas van Treeck und Baruch Gottlieb im Medientheater statt. Abgerundet wird das Symposium im Anschluss von einer Ausgabe der Diskussionsreihe McLuminations, die von Baruch Gottlieb und Steffi Winkler moderiert wird.

8. Februar 2018 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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Finissage der Ausstellung »KlangSehen« (27.11.15 Foyer/Auditorium Grimm-Zentrum)

Finissage der Ausstellung »KlangSehen«

Freitag, den 27. November 2015 im Foyer sowie im Auditorium des Grimm-Zentrums Humboldt-Universität zu Berlin

Programm:

  • 19:00 Uhr Rundgang um den KlangSehApparat
    (Foyer des Grimm-Zentrums)
  • 19:30 Uhr PERFORMANCE »Untitled II«
    by Marianthi Papalexandri Alexandri
    (Auditorium des Grimm-Zentrums, Zugang über Foyer)
  • 20:00 Uhr PODIUMSDISKUSSION
    »Machines To Hear For Us: Perceiving, Filtering, Storing«
    (Auditorium des Grimm-Zentrums, Zugang über Foyer)

 

Details:

PERFORMANCE »Untitled II« (2010)

Marianthi Papalexandri Alexandri performs her work Untitled II solo
for sound sculpture / instrument, developed in collaboration with
kinetic artist Pe Lang.
https://vimeo.com/57334299

PODIUMSDISKUSSION »Machines To Hear For Us: Perceiving, Filtering, Storing«
(in englischer Sprache)

Einführung: Dr.des. Carla J. Maier

Gäste:
Sarah-Indriyati Hardjowirogo // Einstein-Forschungsprojekt 3DMIN
(Design, Development and Dissemination of New Musical Instruments),
Technische Universität (Berlin)
Satoshi Morita // Klangkünstler (Tokyo/Berlin)
Gösta Wellmer // Head of User Interface Design bei Native Instruments (Berlin)
Dr. Marianthi Papalexandri-Alexandri // Klangkünstlerin/Komponistin (Berlin)

Moderation: Prof. Dr. Holger Schulze

Abstract:

»Machines To Hear For Us« takes as a starting point Jonathan Sterne’s claim that concepts of listening and the development of new technologies have influenced each other throughout the history of electronic sound production.
How this relationship becomes manifest in the exploration, revision and invention of (new) musical instruments, sound art works or other sound generating machines will be presented and discussed by practitioners, developers and theoreticians from the fields of sound art, instrument building, software development and media studies.
We will discuss how organ flutes, hybrid analog/digital instruments, sound sculpture instruments or software instruments filter, store, reorganize and transform sounds, and how individual listening practices or performance practices adapt to, transform, or are irritated by these »Machines To Hear For Us«.

Sie finden die Veranstaltung auch unter:
https://www.facebook.com/events/158737067813201/
https://www.interdisciplinary-laboratory.hu-berlin.de/

Die Ausstellung »KlangSehen« ist ein Projekt des Interdisziplinären Labors »Bild Wissen Gestaltung« und des Instituts für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

25. November 2015 | Veröffentlicht von Martin M. Meier | Kein Kommentar »
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