Archiv für Kategorie Musikwissenschaft

Dr. Küssner veröffentlicht Studie zum Vokabellernen mit Hintergrundmusik

Leistungssteigerung beim Sprachenlernen mithilfe von Hintergrundmusik ist ein Thema, das Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten beschäftigt. Neuere Befunde legen nahe, dass Persönlichkeitseigenschaften, wie z.B. Introvertiertheit sowie Art bzw. Kontext der Aufgaben eine bedeutsame Rolle spielen. Ob es Musik gibt, die bei kognitiven Aufgaben, wie dem Lernen von Vokabeln leistungsfördernd wirkt, ist weiter umstritten.

Dr. Mats Küssner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) konnte nun gemeinsam mit Kolleginnen der Universität von Amsterdam zeigen, dass Vokabeln besser im Gedächtnis bleiben, wenn mehr von einer bestimmten Hirnaktivität vorherrscht – ein Effekt, der unabhängig von Hintergrundmusik, gemessen wurde. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Open-Access-Zeitschrift “PLOS ONE” veröffentlicht.

Weiterlesen unter: https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/nr1608/nr_160819_00

Interview im Deutschlandfunk vom 01.09.2016 mit Mats Küssner: DF Mediathek

Link zur Originalstudie: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0161387

2. September 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
Veröffentlicht unter Musikwissenschaft

24. – 25.06.16 – Conference „Popular Music and Power. Sonic Materiality between Cultural Studies and Music Analysis“

Friday, June 24

Humboldt-Universität zu Berlin, Institute of Musicology and Media Studies, Georgenstraße 47, Medientheater

11-11:30 AM Arrival and Greetings

11:30-11:45 AM Introduction: Jens Gerrit Papenburg

11:45-2:00 PM Panel I – Relational Sonic Materialities beyond Text/Context, Chair: Sebastian Klotz (Berlin)

  • Antoine Hennion (Paris): Attachments. A Pragmatist Approach to Musical Power
  • Jochen Bonz (Innsbruck): Sonic Relations and the Listener. Approaching Sonic Materialities as a Means of Subjective Experience
  • Will Straw (Montreal): Knight’s Moves and Musical Degradation in Recent Electronic Music Practice

 

2-3:00 PM Lunch

3-4:30 PM Panel II – Amplification, Silence, and Powerful Sounds, Chair: Dahlia Borsche (Berlin)

  • Kyle Devine (Oslo): Even in the Quietest Moments: Loudness and Power in “Speaker Culture”
  • Jens Gerrit Papenburg (Berlin): Tactile Sound, Volume, and “Para-Auditive” Subjects. Germany, 1925 to 1936

 

4:30-5:00 PM Coffee break

5-5:45 PM Johannes Ismaiel-Wendt (Hildesheim): tracks’n’treks: De-Linking AfricC. A Soundlecture

 

Saturday, June 25

Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, Festsaal

9:30-11:00 AM Panel III – Sound Politics between Sensory Studies and Affect Theory, Chair: Jin Hyun Kim (Berlin)

  • Marie Thompson (Lincoln): Power over/Power to: Music, Affect, and Contestations of Social Space
  • Holger Schulze (Kopenhagen): The Nanopolitics of Electric Hum in Popular Music. A Sensological Critique

 

11-11:30 AM Coffee break

11:30 AM-1:00 PM Panel IV – Sound Histories, Chair: Bodo Mrozek (Berlin)

  • Derek B. Scott (Leeds): Silver-Age Operetta: The Power of an Early 20th-Century Transcultural Entertainment Industry
  • Michael Rauhut (Kristiansand): Powers of Interpretations. Images of the US in East German Popular Music Discourses

 

1-2:00 PM Lunch

2-3:30 PM Panel V – Listening Practices between Normalization and Self-Empowerment, Chair: Sebastian Schweriner (Berlin)

  • Marta Garcia Quinones (Barcelona): Constructing the Distracted Listener: The Problem with Psychological Research into Popular Songs
  • Susanne Binas-Preisendörfer (Oldenburg): Affection in the Medium of Sound

 

3:30-4 PM Coffee break

4-5:30 PM Panel VI – Beyond Text/Context, Chair: Bianca Ludewig (Berlin)

  • Lena J. Müller (Berlin): Analysing Power Relations in Sound: Auditive Pleasures and Gendered Body Concepts
  • John Shepherd (Ottawa): Beyond Text and Context: the Material Power of Music

 

5:30 PM Peter Wicke (Berlin): Concluding remarks

17. Juni 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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23.05.16 – Probevorträge aller Kandidat*innen für die Professur „Popular Music Studies“

Probevorträge und Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten
im Bewerbungsverfahren um die W3-Professur für Popular Music Studies

(Kennziffer PR/021/15)

Die Vorträge finden am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Am Kupfergraben 5, R. 501, statt.

Montag, den 23.5.16
9.00 bis 11.00 Uhr

Prof. Dr. Susanne Binas-Preisendörfer, Oldenburg

„Selbst-Erleben“ im Medium Klang – methodische Herausforderungen der Erforschung populärer Hörpraktiken

11.00 bis 13.00 Uhr

Prof. Dr. André Doehring, Graz

„Wie wir hören, wer wir sind. Das Soziale der Analyse populärer Musik“

14.00 bis 16.00 Uhr

Dr. Simone Kruger, Liverpool

„Rockmusikkulturen in Paraguay: Rolando Chaparro’s musikalische Vertonung der Gitarrenmusik von Agustín Barrios Mangoré als Ausdruck von ‘Paraguayidad‘ “

16.00 bis 18.00 Uhr

Dr. Barbara Hornberger, Osnabrück

„Beharren, aktualisieren, normalisieren – kulturhistorische Funktionen des deutschen Schlagers“

Dienstag, den 24.5.16
9.00 bis 11.00 Uhr

Prof. Dr. Johannes Ismaiel-Wendt, Hildesheim

„Ungefähr zehn Intros zur Frage: Wozu brauchen Popular Music Studies eigentlich Populäre Musik?“

11.00 bis 13.00 Uhr

PD Dr. Christofer Jost, Freiburg i.B.

„Über Freaks und andere Künstler. Artistisches Handeln in der populären Musik“

15.00 bis 17.00 Uhr

Prof. Hillegonda C. Rietveld, PhD, London

„Sonic Culture: Extending Popular Music Studies“

25. April 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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22.04.16 – FRÜHLINGSFEST

| Musikprojekte, DJ-Sets | Fr, 22.04., 20h |

Veranstaltet von der Fachschaft Musikwissenschaft und Medienwissenschaft.

3. April 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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31.03.16 – Performance des Ensembles Maulwerker

Werke von Dieter Schnebel und Christian Kesten.
Mit einer Einführung von Ariane Jeßulat (UdK Berlin).

Im Rahmen des Workshops „Die Musik der Gesten. Körperliche Dimensionen in der zeitgenössischen Musik: Potentiale und Grenzen“ [-> Link], veranstaltet vom Forschungsprojekt „Hörbare Gebärden – Der Körper in der Musik“ am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem IRCAM, Paris, und dem Centre Marc Bloch, Berlin.

Weiterführende Informationen zur Rahmenveranstaltung

Eintritt frei.

31.03. | 19:00 Uhr

Medientheater der Humboldt-Universität zu Berlin
Georgenstr. 47, Raum 0.01, 10117 Berlin
24. März 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
Veröffentlicht unter Musikwissenschaft

31.03.16 – DIE MUSIK DER GESTEN – Körperliche Dimensionen in der zeitgenössischen Musik: Potentiale und Grenzen

Hörbare Gebärden – Der Körper in der Musik

Forschungsprojekt am Institut für Musikwissenschaft und
Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin;
gefördert vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF)
Arne Stollberg

GEMME (Geste musical: modèles et experiences)

Forschungsprojekt am IRCAM (Institut de Recherche et
Coordination Acoustique/Musique), Paris;
gefördert von der Agence Nationale de la Recherche (ANR)
Nicolas Donin

Centre Marc Bloch, Berlin

Patrice Veit, Karsten Lichau, Julien Ségol

Veranstaltungsflyer mit Programm

Gesten des Ausdrucks, der Erzeugung oder der Rezeption von Musik fanden bisher nur wenig Aufmerksamkeit im wissenschaftlichen Diskurs; und das, obwohl sie ohne Zweifel im Zentrum des musikalischen Geschehens sowie damit verbundener Praktiken des Notierens, Spielens und Wahrnehmens stehen.

Doch was genau tun Gesten eigentlich? Sind sie Übermittler und Ausdruck einer in ihnen sich artikulierenden musikalischen Bewegung, Manifestation eines über sie hinausreichenden „Wesens“ der Musik oder eines musikalischen Werkes? Sind sie eigenständige Agenten der Musik, die durch physiologische, emotionale und rationale Prozesse ein spezifisches kreatives Potential aktivieren, das nur ihnen eigen ist? Oder setzen Gesten dem kreativen Prozess vielmehr Grenzen, indem sie musizierende Körper den Normen historischer, sozialer und politischer Kontexte unterwerfen – und mit ihnen die Musik?

Der Workshop möchte diese Fragen verfolgen, indem er seinen Fokus auf einen bestimmten Ausschnitt aus dem weiten und bis jetzt weitgehend unerforschten Feld richtet: auf die Rolle musikalischer Gesten in der zeitgenössischen Musik. Komponisten des 20. und 21. Jahrhunderts haben oft bewusst ihre eigenen Körper, die der Interpreten oder des Publikums als Medium der Musik eingesetzt. Doch begegnen Künstler wie Mauricio Kagel, Helmut Lachenmann, Dieter Schnebel oder Jörg Widmann dem Körper in höchst unterschiedlicher Weise – das Spektrum reicht von Affirmation bis zu kritischer Distanz.

15. März 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
Veröffentlicht unter Musikwissenschaft