Neuigkeiten des Institutes für Musik- und Medienwissenschaften

[17.10.16] Fundus Fundamentalis No. 3: Pentatonische Permutationen (Benjamin Heidersberger)

Semesterauftaktveranstaltung im Medienarchäologischen Fundus

Der Lehrstuhl für Medientheorien lädt anlässlich der diesjährigen Semestereröffnung am Montag, den 17. Oktober 2016 um 16:00 Uhr in den Medienarchäologischen Fundus zu einer Lecture Performance in der Reihe

Fundus Fundamentalis No. 3:

Pentatonische Permutationen (Benjamin Heidersberger)

Pentatonische Permutationen* ist eine algorithmische Klavierkomposition von Benjamin Heidersberger, die vor 14 Milliarden Jahren begann und weitere 16 Billionen Jahre dauert. Damit wird jeder Moment der Zeit einzigartig gekennzeichnet. Nach der letzten Permutation ist das Stück beendet.

Primzahlenlange pentatonische Tonleitern verschieben sich laufend gegeneinander in der Phase und erzeugen dadurch Narrationen; Melodiefragmente entstehen und vergehen. Aus den 66 möglichen Tonleitern wurde die mit den Intervallen 1-4-2-3-2 ausgewählt.

In der Installation verräumlichen vier Lautsprecher die gesampelten Steinway Flügel, die von einem Laptop mit Multichannel-Output gespielt werden. Ein Computerprogramm erzeugt die algorithmische Komposition als Midi-Events, die von einem Software-Synthesizer unter Linux gespielt werden.

In der Lecture-Performance werden Geschichte und Hintergründe der Komposition und Hard- und Software des Pentatonischen Permutations Players erläutert, dessen Elemente Algorithmus, Pentatonik, Raspberry Pi, Linux, der Software-Synthesizer fluidsynth mit Soundfonts, Midi, Spatialisierung und Zeitzeichensender sind.

Montag, 17.10.2016, 16:00 Uhr
Medienarchäologischer Fundus (Am Kupfergraben 5, Souterrain)
Fundus Fundamentalis No. 3
Pentatonische Permutationen von und mit Benjamin Heidersberger

www.pentatonic-permutations.de
Facebook-Event: http://fbl.me/ffno3pp

11. Oktober 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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[11.10.16] Information zum Studienbeginn Medienwissenschaft (B.A./M.A.)

Fragen zu Studienplanung und Stundenplan?

Am 11.10.2016 um 10 Uhr im Medientheater(Georgenstraße 47, 10117 Berlin)

…laden die Studienfachberater Sie ein, alle Ihre Fragen vor Semesterbeginn zu stellen und Antworten von uns und Ihren zukünftigen Kommilitonen zu bekommen.

22. September 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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Dr. Küssner veröffentlicht Studie zum Vokabellernen mit Hintergrundmusik

Leistungssteigerung beim Sprachenlernen mithilfe von Hintergrundmusik ist ein Thema, das Forscherinnen und Forscher seit Jahrzehnten beschäftigt. Neuere Befunde legen nahe, dass Persönlichkeitseigenschaften, wie z.B. Introvertiertheit sowie Art bzw. Kontext der Aufgaben eine bedeutsame Rolle spielen. Ob es Musik gibt, die bei kognitiven Aufgaben, wie dem Lernen von Vokabeln leistungsfördernd wirkt, ist weiter umstritten.

Dr. Mats Küssner, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) konnte nun gemeinsam mit Kolleginnen der Universität von Amsterdam zeigen, dass Vokabeln besser im Gedächtnis bleiben, wenn mehr von einer bestimmten Hirnaktivität vorherrscht – ein Effekt, der unabhängig von Hintergrundmusik, gemessen wurde. Ihre Ergebnisse wurden nun in der Open-Access-Zeitschrift “PLOS ONE” veröffentlicht.

Weiterlesen unter: https://www.hu-berlin.de/de/pr/nachrichten/nr1608/nr_160819_00

Interview im Deutschlandfunk vom 01.09.2016 mit Mats Küssner: DF Mediathek

Link zur Originalstudie: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0161387

2. September 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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22.07.16 – Game Circuit #16: Hands on C64 – zum Semesterende in der GEO47

Am 22. Juli findet ab 17:00 Uhr (st) im Raum 0.12 der Gorgenstr. 47, 10117 Berlin der „Game Circuit #16“ statt.

Organisiert und durchgeführt wird die Veranstaltung zur operativen Computerspielanalyse von Dr. Stefan Höltgen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medientheorien. Die anstehende Folge des Game Circuit hat das Thema „Hands on C64“; darin werden die während des laufenden Semesters von den Studierenden des gleichnamigen BA-Kurses für Medienwissenschaftsstudenten erbrachten Arbeiten und Projekte vorgestellt. Jeder Studierende hatte eine original C64-Plattform (darunter Exoten wie der SX-64 oder der CBM4064) ein Semester lang zu Forschungszwecken vor sich, hat die Programmierung in BASIC erlernt, sich in die Hardware und Kultur des C64 eingedacht und ein Spielprogramm aus einer zeitgenössischen Computerzeitschrift abgetippt. Die eingegebenen Spiele werden an diesem Abend vorgeführt und können von den Besuchern getestet werden. Die Studierenden werden anwesend sein, „ihren“ C64 vorstellen und erklären und die von ihnen angefertigten Dossiers zum Kurs präsentieren.

Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei.

14. Juli 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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12.07.16 – Präsentation studentischer Arbeiten „works in progress“

Dienstag, den 12.07.16, um 20:00 Uhr s.t.

Medientheater der Humboldt-Universität zu Berlin
Georgenstr. 47, 10117 Berlin

Folgende studentische Arbeiten werden einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt:

#S.T.A.C.I.E.

Tag 111 nach Tay – wie können wir mit künstlicher Intelligenz noch kommunizieren? Eine Fallstudie im Stile des dokumentarischen Medientheaters.

Textiles Rauschen

Während Modetrends beständig wechseln, mangelt es immer noch an Transparenz hinsichtlich der Herkunft unserer Kleidung. Die Video- und Soundinstallation fragt nach den moralischen Leerstellen einer globalisierten Textilindustrie.

One Girl, one Song, one Smartphone

Die digitale Revolution verschiebt die Grenzen musikalischer Produktion – bis hinein in die Hosentaschen der Gesellschaft, denn Smartphones sind auch kleine Tonstudios. Bieten entsprechende Apps eine Möglichkeit zu musizieren, ohne ein Instrument zu spielen? Können sie einen „authentischen“ Sound kreieren? Lässt sich mit einem Smartphone und zwei Stimmbändern ein veritabler Pop-Song einspielen – live auf der Bühne des Medientheaters?

The Random Super 8 Performance

Quentin Tarantino nutzt es, der erste Schritt auf dem Mond wurde damit dokumentiert – in dieser Performance erlebt Super 8 ein Revival. Indem wir live, in zufälliger Abfolge, Ausschnitte aus Found-Footage-Material zusammenfügen und durch den Projektor laufen lassen, werdet ihr Teil einer experimentellen Interaktion von Mensch, Maschine und Bewegtbild.

R_a_u_m_STRNG

“If the doors of perception were cleansed every thing would appear to man as it is, Infinite.“ (William Blake) Das Medientheater in der Sinnkrise – der Raum erleidet einen Nervenzusammenbruch. Nach einer kurzzeitig erlittenen Amnesie versucht er, durch wissenschaftliche Recherche zu sich selbst zurückzufinden. Doch dieser Trip der Erkenntnis lässt ihn dem Wahnsinn anheim fallen.

7. Juli 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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24. – 25.06.16 – Conference „Popular Music and Power. Sonic Materiality between Cultural Studies and Music Analysis“

Friday, June 24

Humboldt-Universität zu Berlin, Institute of Musicology and Media Studies, Georgenstraße 47, Medientheater

11-11:30 AM Arrival and Greetings

11:30-11:45 AM Introduction: Jens Gerrit Papenburg

11:45-2:00 PM Panel I – Relational Sonic Materialities beyond Text/Context, Chair: Sebastian Klotz (Berlin)

  • Antoine Hennion (Paris): Attachments. A Pragmatist Approach to Musical Power
  • Jochen Bonz (Innsbruck): Sonic Relations and the Listener. Approaching Sonic Materialities as a Means of Subjective Experience
  • Will Straw (Montreal): Knight’s Moves and Musical Degradation in Recent Electronic Music Practice

 

2-3:00 PM Lunch

3-4:30 PM Panel II – Amplification, Silence, and Powerful Sounds, Chair: Dahlia Borsche (Berlin)

  • Kyle Devine (Oslo): Even in the Quietest Moments: Loudness and Power in “Speaker Culture”
  • Jens Gerrit Papenburg (Berlin): Tactile Sound, Volume, and “Para-Auditive” Subjects. Germany, 1925 to 1936

 

4:30-5:00 PM Coffee break

5-5:45 PM Johannes Ismaiel-Wendt (Hildesheim): tracks’n’treks: De-Linking AfricC. A Soundlecture

 

Saturday, June 25

Humboldt-Universität zu Berlin, Luisenstraße 56, Festsaal

9:30-11:00 AM Panel III – Sound Politics between Sensory Studies and Affect Theory, Chair: Jin Hyun Kim (Berlin)

  • Marie Thompson (Lincoln): Power over/Power to: Music, Affect, and Contestations of Social Space
  • Holger Schulze (Kopenhagen): The Nanopolitics of Electric Hum in Popular Music. A Sensological Critique

 

11-11:30 AM Coffee break

11:30 AM-1:00 PM Panel IV – Sound Histories, Chair: Bodo Mrozek (Berlin)

  • Derek B. Scott (Leeds): Silver-Age Operetta: The Power of an Early 20th-Century Transcultural Entertainment Industry
  • Michael Rauhut (Kristiansand): Powers of Interpretations. Images of the US in East German Popular Music Discourses

 

1-2:00 PM Lunch

2-3:30 PM Panel V – Listening Practices between Normalization and Self-Empowerment, Chair: Sebastian Schweriner (Berlin)

  • Marta Garcia Quinones (Barcelona): Constructing the Distracted Listener: The Problem with Psychological Research into Popular Songs
  • Susanne Binas-Preisendörfer (Oldenburg): Affection in the Medium of Sound

 

3:30-4 PM Coffee break

4-5:30 PM Panel VI – Beyond Text/Context, Chair: Bianca Ludewig (Berlin)

  • Lena J. Müller (Berlin): Analysing Power Relations in Sound: Auditive Pleasures and Gendered Body Concepts
  • John Shepherd (Ottawa): Beyond Text and Context: the Material Power of Music

 

5:30 PM Peter Wicke (Berlin): Concluding remarks

17. Juni 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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15.06.16 – Gastvortrag „Telidon, Another Panacea that Failed“

Der Lehrstuhl für Medientheorien lädt herzlich zum Gastvortrag von Prof.
Michael Century mit dem Thema „Telidon, Another Panacea that Failed.“

Der öffentliche Vortrag findet am 15.6.16 in der Vorlesung von Prof.
Wolfgang Ernst statt, im Medientheater (EG, Raum 0.01) der Georgenstraße
47. Beginn des Gastvortrags: 14 Uhr.

Telidon, Another Panacea that Failed

This lecture offers a critical reading of the history of Telidon, an early
Canadian videotext system (1978-85). In media and communication histories, it is remembered, if at all, as a a techno-nationalist industrial initiative championed by the Canadian government, which, unlike the similarly motivated French Minitel, never achieved widespread adoption despite heavy public investment. Other accounts of Telidon defend its originality as a precursor to the internet, pointing out the text and picture coding protocol that anticipated the Internet web browsers that came into widespread use ten years after its demise.

  • Section 1 introduces Telidon as an case study in what Jonathan Sterne has proposed as alternative narrative for history of media through
    compression, rather than verisimilitude.
  • Section 2 outlines the basic facts of the Telidon history, technology and diffusion.
  • Section 3 gives a stylized outline of Canadian techno-cultural history between 1969-85.
  • Section 4 gives the basis for considering Telidon as an untimely imaginary medium.
  • In the final section, 5 vignettes of creative practices in Telidon are presented.
11. Juni 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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Computerarchäologie im Fernsehen

Heute Abend strahlt der Sender ARD Alpha in seiner Reihe „Alpha-Forum“ eine Sendung LINK über die Arbeit von Dr. Stefan Höltgen, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Medienwissenschaft, aus. Darin wird das Forschungs- und Dissertationsprojekt zur Archäologie der frühen Mikrocomputer und ihre Programmierung vorgestellt und in den Kontext von Technikgeschichte, Informatik und Medientheorie eingebettet. Die Ausstrahlung beginnt um 20:15 Uhr und kann zusätzlich als Videostream im Archiv des Senders LINK angesehen werden. Eine Wiederholung findet am Mittwoch, den 6. Juni um 13:00 Uhr statt.

Das Gespräch kann auch als PDF nachgelesen LINK werden.

Und hier das Video:

3. Juni 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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"Resume" von Stefan Höltgen

Buch zur operativen Computergeschichte erschienen

Soeben ist das Buch „RESUME – Hands-on Retrocomputing“ erschienen. Darin unternimmt der Autor Stefan Höltgen (wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Medientheorien des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft) den Versuch, die Geschichte der Mikrocomputer zwischen 1975 und 1995 aus computerarchäologischer Sicht aufzubereiten. Hierzu werden mehr als ein Dutzend historische Computer detailliert aufgeführt, aktuelle Entwicklungen in Hard- und Software vorgestellt und kurze Programme im jeweiligen Plattform-Dialekt der Programmiersprache BASIC zum Abtippen angeboten, die die Funktionalitäten der Computer vor Augen führen. In Zwischenkapiteln erläutert der Autor Themen wie Computergeschichte, Computergrafik und -sound, Computerspiele, Speichersysteme, Peripherien und anderes mehr aus der Perspektive des Retrocomputing und der Computerarchäologie.

Das Buch erscheint als erster Band der vom Stefan Höltgen und Sebastian Bach herausgegebenen Reihe Computerarchaeologie im Bochumer Projektverlag. Es kann über den Verlag oder den Buchhandel bestellt werden. Interessierte können sich zudem eine Leseprobe als PDF aus dem Internet herunterladen und nach Absprache mit dem Autor die im Buch vorgestellten Computer im Signallabor des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft experimentell erproben.

Im Rahmen des Forschungskolloquiums „Medien, die wir meinen“ wird es am 08.06.2016 ab 19:45 Uhr im Medientheater (Georgenstr. 57, 10117 Berlin, Raum 0.01) eine feierliche Buchvorstellung geben. Interessierte sind auch hierzu herzlich eingeladen.

Stefan Höltgen

RESUME – Hands-on Retrocomputing

Bochum: Projektverlag 2016
270 Seiten mit s/w und farbigen Abb. (Paperback)
24,00 Euro
ISBN: 978-3-89733-369-3

30. Mai 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
Veröffentlicht unter Medienwissenschaft

Ausschreibung der Frauenfördermittel des Instituts für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft

Das Institut stellt einen Teil seines jährlichen Haushaltes für die Förderung von Frauen zur Verfügung.

Anträge auf Frauenfördermittel können bei der stellvertretenden dezentralen Frauenbeauftragten Jacqueline Franke in schriftlicher und elektronischer Form eingereicht werden.

Bewerbungsfrist ist vom 20. Mai bis 16. Juni 2016

Ihr Antrag auf Frauenfördermittel der Institute der KSBF muss folgende Dokumente enthalten:

  • Motivations-/ Begründungsschreiben (max. 1 Din A 4-Standardseite)
  • Lebenslauf
  • Kostenvoranschlag über das zu fördernde Projekt, evtl. Verweis auf Richtwerte anderer

    Stipendien (z. B. DAAD Reisekostenzuschuss, Kurzstipendium etc.)

  • zusätzliche Informationen zum zu fördernden Projekt (z. B. Zusage über eine

    Konferenzteilnahme, Programm der Konferenz, Tätigkeitbeschreibungen bei Praktika etc.)

19. Mai 2016 | Veröffentlicht von Martin M. Meier
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