Über das Q-Tutorium

Der ‚Neue Mensch’ im Bild
Von der russischen Avantgarde zum Sozialistischen Realismus

Ab 15. Oktober 2015, Do 10-12 Uhr
Raum 3.42, Georgenstr. 47
Institut für Kunst- und Bildgeschichte
Humboldt-Universität zu Berlin
Leitung: Kira Dell

Insbesondere nach der Oktoberrevolution 1917 wurde in Russland die Forderung nach der Schaffung eines ‚Neuen Menschen‘ in und durch Politik, Wissenschaft und Kunst laut. Die von der vorrevolutionären russischen Intelligenzija vorbereiteten und vielfältigen utopischen Entwürfe eines ‚Neuen Menschen’ sollten nun durch unterschiedliche Verfahren radikal in die Realität umgesetzt werden.

Die Betrachtung einiger dieser Entwürfe und Verfahren aus unterschiedlichen Wissenschaftsbereichen – als Auszüge aus einer Ideengeschichte des ‚Neuen Menschen‘ in Russland – stellte die Basis für das Q-Tutorium „Der ‚Neue Mensch‘ im Bild. Von der Russischen Avantgarde zum Sozialistischen Realismus“ dar. In ihrer eigenen Forschung fragten die Studierenden dann weiter:

Welche Rolle spielen unterschiedliche künstlerische Strategien beim Entwerfen und möglicherweise auch als Verfahren zur Herstellung des ‚Neuen Menschen‘? An welchen Bild-Gegenständen (Gemälde, Film, Plakat etc.) können wir dies konkret festmachen? Und wie lassen sich von diesen Gegenständen und den künstlerischen Strategien wiederum Rückbezüge zu den eingangs besprochenen Entwürfen und Verfahren aus unterschiedlichen Disziplinen ziehen?

Was ist ein Q-Tutorium?
„Ein Q-Tutorium ist eine studentische Veranstaltungsform, in der eine Gruppe Studierender ein selbst gewähltes Forschungsthema in eigenständiger, interdisziplinärer und möglichst innovativer Projektarbeit bearbeitet.“
Weitere Informationen unter: bologna.lab

22. Dezember 2015 | Veröffentlicht von Carola Ebert