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Archiv für April 2020

Q-Tutorium: Die Tyrannei der Intimität im Zeitalter der Digitalisierung

Ihr Lieben,
Ihr habt Lust praktisch, begleitend und mit anderen Studierenden zu forschen und eure Ideen umzusetzen? Sehr gut! Denn es wird Zeit auch digital in die Praxis zu gehen. 

Zum Thema „Die Tyrannei der Intimität im Zeitalter der Digitalisierung. Vom öffentlich Sein und der Öffentlichkeit.“ werde ich im kommenden Semester einen digitalen Raum  anbieten, Forschungsprozesse begleiten und unterstützen. Mein Ziel ist es gemeinsam mit Euch Wissenschaft zugänglicher zu gestalten und unsere Ergebnisse sichtbar zu machen.

Wenn Ihr Lust und Zeit habt, kommt doch nächsten Dienstag, den 21. April 2020 ab 18 Uhr in meinem Zoom-Sitzungs-Raum vorbei. Hier findet Ihr alle Informationen sowie den Zugang zum Raum: Agnes / Moodle (PW:1234).

Das Lehrangebot zählt u.a. als Seminar des ÜWP’s (Interdisziplinäres Tutorium — B.A./ M.A. — 5 ECTS).
Bei Fragen kontaktiert mich gerne: ann.katzinski@bbprojekt.de Ich freue mich über jedes bekannte und unbekannte Gesicht!

Beste Grüße, Ann

15. April 2020 | Veröffentlicht von Laura Schilow | Kein Kommentar »
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Q-Team: Das Methodische ist politisch

Das Q-Team „das Methodische ist politisch“ wird dieses Semester im digitalen Format stattfinden:

The methodological is political – unter diesem Titel plädiert die Philosophin Alice Crary für nicht-neutrale Methoden in der Thematisierung patriarchaler Verhältnisse (Radical Philosophy 2.02, June 2018). Die Idee, dass sich Objektivität nur durch Parteilichkeit erreichen lässt, teilen radikale feministische Ansätze mit der auf Marx und die „Frankfurter Schule“ zurückgehenden Tradition kritischer Sozialforschung. Auch dort werden die vorherrschenden sozialwissenschaftlichen Methoden dafür kritisiert, soziale Phänomene gerade dadurch zu verzerren und zu naturalisieren, dass sie scheinbar neutral abgebildet werden.

In diesem interaktiven Forschungsseminar gehen wir der Frage nach, wie Theorien schon auf der methodischen Ebene konservativ oder progressiv sein können – zunächst anhand konkreter Fälle emanzipatorischer Wissenschaftskritik. Je nach Interessen und fachlichen Hintergründen der Teilnehmenden kann das beispielsweise die Kritik an der Modellbildung in der VWL oder am methodischen Nationalismus in der Soziologie sein. Den Hauptteil des Seminars wird anschließend die eigenständige kritische Auseinandersetzung mit einer konkreten Studie oder Forschungsrichtung ausmachen.

Mehr Informationen sind in AGNES zu finden.

14. April 2020 | Veröffentlicht von Laura Schilow | Kein Kommentar »
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