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Open-Access-Anteil der Berliner Hochschulen steigt kräftig

Der Anteil der über das Internet frei zugänglichen Artikel in Fachzeitschriften von Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Open-Access-Büro Berlin und ein Team verschiedener Hochschulen ermittelten, waren im Erhebungszeitraum von 2017 nahezu zwei Fünftel (38,5 Prozent) der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin veröffentlichten Artikel ohne Barrieren verfügbar. Der Anteil der „Open Access“ zugänglichen Artikel habe sich damit gegenüber dem Jahr 2016 um 7,3 Prozentpunkte erhöht.

 

Von den 38,5 Prozent entfielen im Jahr 2017 rund 18,7 Punkte auf Publikationen, die in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind („Goldener Weg“), bei 13,4 Prozent handelte es sich um eine Parallelveröffentlichung im Open Access („Grüner Weg“), 6,4 Prozent wurde als Open-Access-Version in Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht (hybrider Weg). Damit ist das Land Berlin nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren der Erhebung auf einem guten Weg, bis zum Jahr 2020 das selbstgesteckte Ziel eines Anteils von 60 Prozent bei den frei zugänglichen Artikeln zu erreichen: Festgeschrieben ist diese Quote in der „Open-Access-Strategie für Berlin“, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete. Die Strategie soll dafür sorgen, dass mit Steuergeldern erzielte Forschungsergebnisse an öffentlichen Hochschulen nicht nur der Wissenschaft frei zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch der Öffentlichkeit und Unternehmen und Verbänden.

 

Berlin präsentiert seit 2016 als erstes deutsches Bundesland Zahlen für den landesweiten Open-Access-Anteil und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit Vorreiter für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und dem kulturellen Erbe.

In die Analyse einbezogen wurden die neun publikationsstärksten Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin:

  • Alice Salomon Hochschule (ASH)
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin –
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)
  • Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
  • Technische Universität Berlin (TU)
  • Universität der Künste Berlin (UdK)

 

Link zum Bericht: https://doi.org/10.14279/depositonce-7866

Kontakt

Dr. Andreas Hübner, Open-Access-Büro Berlin, Telefon: 030 / 838 50244, E-Mail: oabb@open-access-berlin.de

 

 

 

25. Januar 2019 | Veröffentlicht von Anna-Katharina Huth | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Open Access

Wiley und Projekt DEAL unterzeichnen Einigung

Das Projekt DEAL verfolgt das Ziel, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Am 15. Januar 2019 wurde in einer Pressekonferenz über seinen ersten Abschluss informiert:

Mit dem Verlag Wiley wurde ein Vertrag für ein bundesweites Publish and Read-Modell mit einer dreijährigen Laufzeit für die Jahre 2019 bis 2021 abgeschlossen. Die genauen Vertragsinhalte werden ab Mitte Februar veröffentlicht, die teilnahmeberechtigten akademischen Einrichtungen direkt von der DEAL-Gruppe kontaktiert. Der Zugriff auf die Inhalte des kompletten Wiley-Zeitschriften-Portfolios besteht für die HU bis dahin in unveränderter Weise fort. Zur Pressemitteilung

Weitere Erläuterungen zum Projekt DEAL finden Sie auf unserer Homepage. Mit Fragen wenden Sie sich gerne an den Direktor der UB, Herrn Prof. Dr. Andreas Degkwitz (andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de)

 

 

 

21. Januar 2019 | Veröffentlicht von Anna-Katharina Huth | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Hintergrundinformation

Grimm-Zentrum: Neue Mini-Gruppenarbeitsräume im 3. OG und neue „stille“ Arbeitsräume im 2. OG

Aufgrund der großen Nachfrage nach Arbeitsräumen für Kleingruppen stehen im Grimm-Zentrums ab 7. Januar 2019 zwölf kleine Arbeitsräume im 3.OG zur Verfügung. Die Räume sind für Kleingruppen bestehend aus zwei Nutzer*innen vorgesehen.

Reservierungen können ein bis zwei Wochen im Voraus vorgenommen werden. Bitte tragen Sie hierfür Ihre Benutzernummer in die ausgehängten Pläne an der jeweiligen Tür des Arbeitsraumes im 3.OG ein. Es können maximal drei Stunden pro Tag und Zweiergruppe reserviert werden. Die neuen zwölf Mini-Gruppenarbeitsräume finden Sie im D- bzw. F-Bereich, d.h. im Mittelbereich des 3. OG.

Besteht Ihre Arbeitsgruppe aus mehr als zwei Personen? Dann können Sie einen der sechs größeren Gruppenarbeitsräume (für bis zu zehn Personen) im Ost- und Westflügel im 3.OG nutzen (Räume 3A-3F). Auch hier können Sie Reservierungen über die ausgehängten Wochenpläne an der Tür tätigen.

Die beiden bisherigen großen Gruppenarbeitsräume im 2. OG (für bis zu 20 Personen) sind ab sofort Teil des Lesesaalbereichs und künftig für die „stille“ Arbeit vorgesehen. Hier bitten wir Sie, keine Gruppenarbeit mehr durchzuführen  – es handelt sich um „stille“ Arbeitsräume mit jeweils 20 Arbeitsplätzen für Einzelnutzer*innen. Die Arbeitsplätze können nicht im Voraus reserviert werden, es gilt die Pausenscheibenregelung.

Wir planen 2019 für die Gruppenarbeitsräume ein elektronisches Reservierungssystem zu testen, das Ihnen ermöglicht, eine Reservierung online vorzunehmen.

Für Nachfragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an info@ub.hu-berlin.de


Mini-Gruppenarbeitsraum im GZ im 3.OG
Wochenplaner an der Tür für Reservierungen

Fotos: Birgit Stumm

7. Januar 2019 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Grimm-Zentrum

Alle Jahre wieder: Neue Stühle braucht das Grimm-Zentrum …

 … und hat sie jetzt auch endlich bekommen!

Denn nach fast 10 Jahren täglicher „Besetzung“ war ein Großteil der schwarzen Freischwinger-Stühle an den Arbeitsplätzen im Grimm-Zentrum komplett „durchgesessen“. Schwierig nur, wenn genau dieser Stuhltyp nicht mehr nachzubestellen ist. Mit einer kleinen „Stuhlkampagne“ im Sommer haben wir unsere Nutzerinnen und Nutzer daher in den Tagesarbeitskabinen im 5. OG zum Testen möglicher Stuhlmodelle eingeladen. Nach Auswertung der Fragebögen wurde eine Entscheidung getroffen und ein neues Stuhlmodell bestellt. Das wurde auch höchste Zeit, denn inzwischen wurden die derangierten Stühle mit einer ziemlich hässlichen und unbequemen Holzstuhlvariante (aus einem HU-Lager) als Zwischenlösung ersetzt. Nun heißt es hoffentlich für immer Adé sagen zu den Holzstühlen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf den Etagen 3 – 5 gegen die neuen 300 schwarzen Stühle ausgetauscht.

Lieben Dank dafür an unser Hausmeister-Team im Grimm-Zentrum!

Jetzt hoffen wir natürlich sehr, dass die neuen Stühle komfortabel und auch langlebig sind, also eine Art Weihnachtsgeschenk zum Sitzen – damit nicht alle Jahre wieder neues Mobiliar angeschafft werden muss.

Die UB wünscht Ihnen allen frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Bitte beachten Sie unsere Öffnungs- und Schließzeiten zum Jahreswechsel.

Katharina Tollkühn, Öffentlichkeitsarbeit der UB, 20.12.2018

20. Dezember 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Grimm-Zentrum, Hintergrundinformation, UB

Eco-Connectivity – eine Ausstellung zur Berlin Science Week im Thaer-Saal und den Zweigbibliotheken Campus Nord und Naturwissenschaften

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin freut sich, auch in diesem Jahr wieder zu den Gastgebern einer Ausstellung im Rahmen der Berlin Science Week zu gehören.

Unter dem Titel „Eco-connectivity: an Art/NaturSci exhibition series“ können Sie vom 1. November bis 22. Dezember 2018 an verschiedenen Standorten sowohl am Campus Nord als auch am Campus Adlershof die von MP Warming kuratierte Ausstellung im Spannungsfeld Kunst – Natur – Wissenschaft entdecken.

Eco-Connectivity in der Zweigbibliothek Campus Nord

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Foto: Anja Müller

Die Hauptausstellung befindet sich im Thaer-Saal der Humboldt-Universität zu Berlin (Invalidenstr. 42) und kann an Wochentagen von 8:00 bis 20:00 Uhr besichtigt werden.

Unweit der Hauptausstellung befinden sich in der Zweigbibliothek Campus Nord (Hessische Str. 1-2) die „Annex Galleries“: In mehreren Lesesälen, Lesenischen und Loungebereichen der Bibliothek werden die Werke internationaler Künstler*innen ausgestellt und können während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr) besichtigt werden.

Als neuer Ausstellungsort ist die Zweigbibliothek Naturwissenschaften in Adlershof hinzugekommen: Die „Satellite Exhibition“ präsentiert rund um den Lesesaal weitere Exponate internationaler Künstler*innen, die sich besonders den großzügigen Raum zu eigen machen. Auch diese Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 8:45 bis 18:00 Uhr und Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr) zugänglich.

Es gelten für beide Standorte die regulären Bedingungen für die Benutzung der Bibliothek.

Herzstück in den Annex Galleries in der Zweigbibliothek Campus Nord ist die Ausstellung  der School of Visual Art New York, die von Suzanne Anker kuratiert wurde. Die School of Visual Art New York ist die einzige Kunsthochschule weltweit, die über ein vollausgestattetes Biologielabor verfügt, zu dem einzigen Zweck, Kunst in einem naturwissenschaftlichen Kontext zu schaffen. Die ausgestellten Werke beschäftigen sich mit den Themen Ökosysteme, Klimawandel und Umweltsanierung. Ein Besuch lohnt sich!

Die weiteren Einzelausstellungen stammen von Adam Crosson, Virginia Hanusik und Guillaume Le Moine und wurden wie das Gesamtkonzept von MP Warming kuratiert.

Die Bilder der Ausstellung „A Receding Coast: The Architecture and Infrastructure of South Luisiana“ zeigen die besonderen Herausforderungen, mit denen eine Stadt wie New Orleans, auf der Delta-Ebene des Mississippi erbaut, zu kämpfen hat und geben gleichzeitig einen Eindruck von zukünftigen Entwicklungen. So heißt es im Programm zur Ausstellung:

„As we continue to feel the effects of global warming over the next 50 years, architecture and infrastructure will become the foundation for life along the Louisiana coast, and a critical exploration of this topic will allow for a deeper understanding around how societies will be able to adapt to climate change.“

Im Lesesaal der Zweigbibliothek Naturwissenschaften laden mehrere Exponate dazu ein, sich mit dem Verhältnis Mensch – Umwelt auseinanderzusetzen. Wiederkehrendes Thema in verschiedenen Arbeiten ist die Verschmutzung der Meere durch Plastik. So erstellt Ying Kit Chan aus Hong Kong Objekte aus recyceltem Plastik, oftmals auch aus Müll, Mara Marx Lewis & Tyler Lewis aus den USA und Österreich kombinieren natürliche Materialen mit Plastik so dass sie eins werden. Auch die Werke von Katrina Abbatuan (Philippinen/Großbritannien), Adam Crosson (USA), Stefaan von Biesen (Belgien) und José Esquivel (USA) setzen sich ganz unterschiedlich mit dem Verhältnis Mensch – Natur auseinander, wobei der letztgenannte zu den Vorreitern gehört, die sich schon seit den 1970er-Jahren in diesem Themenbereich arbeiten. Der Vorhang von Megumi Baba (Japan) gehört schließlich zu den auffälligsten Exponaten. Die Motive entstammen der Forschung über die Giftigkeit und Heilkraft von Pflanzen.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Dienstag, den 6. November um 19 Uhr im Thaer-Institut (Invalidenstr. 42, Hörsaal 9) eine Panel-Diskussion zu dem Thema „Designed Environments: climate change, adaptability, and our nomadic futures“ in englischer Sprache statt. Hierzu sind alle interessierten Personen herzlich eingeladen!

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.artscienceexhibits.com/

https://berlinscienceweek.com/

2. November 2018 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Arbeitskabinen im Grimm-Zentrum für Examenskandidatinnen und -kandidaten: Jetzt bewerben!

Ab 31.10.2018 starten wir mit einem neuen Vergabeverfahren für die Arbeitskabinen im Grimm-Zentrum.

Sie sind HU-Studierende/r und planen im 1. Quartal 2019 eine Abschlussarbeit zu verfassen? Wenn Ihr Hauptfach in einem der Fächer liegt, die wir im Grimm-Zentrum „betreuen“, d.h. Literatur und Medien dazu anschaffen, dann können Sie sich gerne auf eine unserer über 40 Arbeitskabinen bewerben, die ab Januar 2019 zur Verfügung stehen. Unsere Arbeitskabinen befinden sich auf den Etagen 2-5, sind z.T. mit PC ausgestattet und können für acht Wochen zur Abfassung der Abschlussarbeit genutzt werden.

Das Online-Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie hier, Bewerbungsfrist ist der 02.12.2018.

Foto: Birgit Stumm
31. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Grimm-Zentrum

International Open Access Week 2018

Alljährlich im Oktober findet die International Open Access Week statt, die weltweit von Institutionen genutzt wird, um mit Aktionen oder Veranstaltungen für Open Access zu werben.

Im diesjährigen Motto “Designing Equitable Foundations for Open Knowledge“ manifestiert sich der Wandel, in dem sich das wissenschaftliche Publizieren derzeit befindet. Während Forschungsförderorganisationen und Institutionen Open Access zunehmend als Standardmodell des Publizierens fördern oder voraussetzen, ist die Art und Weise der praktischen Umsetzung vielfach noch im Fluss. Wenn der offene Zugang zu Wissen als Standardmodell des Publizierens gelten soll, müssen die neuen und offenen Systeme des Zugangs so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen einer globalen Wissenschaftsgemeinschaft in ihrer Vielfalt gerecht werden. Die Open Access Week bietet die Möglichkeit, sich an den Diskussionen über die adäquate Gestaltung offener Wege zu Wissen zu beteiligen.

So steht der 24.10. ganz unter dem Motto der Diskussion und Vernetzung: Das Open-Access-Büro Berlin, das Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) und der Kooperative Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV) organisieren im Rahmen der International Open Access Week für alle Open-Access-Akteure aus Berlin und Brandenburg ab 16 Uhr im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin eine Netzwerkveranstaltung. Gezeigt wird in diesem Rahmen auch eine Postersammlung, die einige der Berliner/Brandenburger Open-Access-Projekte und -Aktivitäten vorstellt.

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität unterstützt Open Access aktiv durch Beratungsangebote, Fördermöglichkeiten und Publikationsplattformen und baut ihre Services auch im nächsten Jahr weiter aus. Schon jetzt können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung durch Publikationsfonds für Zeitschriftenartikel nutzen, von zahlreichen Vereinbarungen mit Verlagen profitieren oder auch den edoc-Server als Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität für ihre Veröffentlichungen nutzen. Das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek berät Sie bei Ihren Fragen rund um die Open-Access-Services an der Humboldt-Universität. Kontaktieren Sie uns unter openaccess@ub.hu-berlin.de

 

Weiterführende Links und Informationen:

International Open Access Week

Netzwerkveranstaltung Berlin/Brandenburg

Open-Access-Seiten der Universitätsbibliothek

Publikationsfonds der HU

Verlagsvereinbarungen an der HU

edoc-Server. Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin

Open-Access-Tools, die das (wissenschaftliche) Leben leichter machen

CC BY Nick Shockey
22. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter #OAweek, Open Access

Primus im neuen Gewand

Endlich ist es so weit: ab sofort erscheint unser Primus Suchportal in völlig neuem Gewand. Damit bieten wir Ihnen effektivere Suchmöglichkeiten, ein übersichtlicheres User Interface sowie intuitivere Zugänge zu Weiterverarbeitungsmöglichkeiten und Kontofunktionen. Das neue UI ist optimiert für die mobile Nutzung und barrierefrei.

Hier die Neuerungen im Einzelnen:

  • Sie können nun vorab Ihren Suchbereich einschränken auf „HU-Katalog“. Hier finden Sie dann gedruckte und elektronische Bücher und Zeitschriften der UB. Voreingestellt ist der umfangreichere Suchbereich „HU-Katalog, Artikel und mehr“, in dem Sie gedruckte und elektronische Bücher und Zeitschriften der UB sowie Zeitschriftenartikel und weitere Medienarten finden.
  • Wenn Sie eine Suche in Primus absetzen, ist die Verfügbarkeit eines Titels mitsamt den Standortinformationen unmittelbar in der danach erscheinenden Trefferliste erkennbar. Ist der Titel vor Ort, wird die Standortinformation (Zweigbibliothek, Etage, Bereich, Signatur) eingeleitet mit einem grünen „Verfügbar in“. Ist der Titel entliehen, ist auch dieses sofort erkennbar, indem die Standortinformation mit einem blassgrauen „Entliehen in“ beginnt. Sie erhalten also auf den ersten Blick die wichtigsten Informationen zu einem Titel.

 

 

  • Auch der Weg zu Online Ressourcen erfordert nun weniger Klicks.
  • Ihr Konto ist mit Klick auf Ihren Namen oben rechts abrufbar und zeigt Ihnen auf einen Blick alle verfügbaren Funktionen an: Informationen zu Ausleihen, Bestellungen, Gebühren, Sperren und Meldungen. Auch Inhalte sind bereits in einer Kurzansicht erkennbar:

 

 

 

  • „Persönliche Informationen“ erscheinen nicht als separater Block, sondern klein oben rechts in der horizontalen Navigation. Hier befindet sich auch die Funktion „PIN/Passwort ändern“:

 

 

  • Schon aus der Kurztrefferliste heraus haben Sie die Möglichkeit, für Sie relevante Treffer weiterzuverarbeiten: Schicken Sie sich die Resultate per Mail an die in Ihrem Konto hinterlegte Mail-Adresse, exportieren Sie Treffer in ein Literaturverwaltungsprogramm Ihrer Wahl oder geben Sie sich bibliographische Angaben in einem bestimmten Zitierformat aus.

 

 

  • In der Kurztrefferliste erhalten Sie jetzt auf den ersten Blick die Information, ob ein Titel per ‚Open Access‘ frei zugänglich ist.
  • Bei Zeitschriftenartikeln wird Ihnen ebenfalls auf der obersten Ebene schon angezeigt, ob der Artikel einer qualitätsgeprüften, sogenannten „peer-reviewed“-Zeitschrift entstammt.

 

 

  • Dass Sie in Primus Favoriten markieren und sammeln können, kennen Sie schon. Neu ist, dass Sie diese Favoriten auch mit Labeln versehen und gruppieren können. Probieren Sie es mal mit der Pinnnadel-Funktion aus.

 

 

  • Die sogenannten „Facetten“, über die Sie eine Suche verfeinern können, finden Sie nach wie vor auf der linken Seite. Hier können Sie beispielsweise auf eine Zweigbibliothek, eine Medienart oder auch einen Zeitraum einschränken. Neu ist die komfortable An- und Abwahlmöglichkeit einer Facette:

 

 

  • Die gesetzten Filter werden dann oben links angezeigt. Sie können diese speichern, indem Sie auf das kleine Schloss-Symbol klicken.

 

 

  • Informationen zu „Details“ und „Standort“ müssen nicht mehr über separate Reiter angeklickt werden. Die meisten Informationen zu einem Titel sind in übersichtlicher Abfolge dargestellt:

 

 

Um Primus im vollen Umfang nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, sich vor einer Recherche in Primus anzumelden. Dann werden Ihnen die für Sie persönlich geltenden Ausleihbedingungen angezeigt, können Sie entliehene Medien vormerken, Bücher aus dem Magazin bestellen sowie Ihr Konto einsehen und verwalten.

Bitte beachten Sie auch, dass lizenzierte Online Ressourcen nur aus dem HU-Netz heraus zugänglich sind.

In kurzen Filmen werden wir Ihnen die einzelnen Funktionen von Primus näher bringen. Den Auftakt macht ein 3-minütiges Tutorial mit dem Thema „Zugang zu gedruckten Büchern in Primus“.

Während einer kurzen Übergangsphase haben Sie die Möglichkeit, zwischen alter und neuer Primus-Oberfläche zu wählen. Da das alte User Interface jedoch danach nicht mehr zur Verfügung steht, empfehlen wir Ihnen, sich möglichst schon jetzt mit der neuen Oberfläche vertraut zu machen. Es lohnt sich ohnehin, denn das neue Primus ist wirklich besser!

Wir laden Sie herzlich ein, das neue Primus zu testen und sind gespannt auf Ihr Feedback an info@ub.hu-berlin.de.

 

14. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Primus

Ein herzliches Willkommen an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin!

Als HU-Studierende sind Sie automatisch auch als Bibliotheksnutzerinnen und –nutzer registriert. Ihre Campus-Card ist zugleich Ihr Bibliotheksausweis. Mittels der integrierten MensaCard können Sie an allen Bibliotheksstandorten bargeldlos bezahlen, z.B. für Kopien, Scans oder Kaffee.

Informationen rund um Ihren ersten Bibliotheksbesuch finden HU-Studierende und HU-Wissenschaftlerinnen und –Wissenschaftler auf unserer Website.

In den Anfangswochen des Wintersemesters bieten wir Ihnen unser vielfältiges Schulungs- und Führungsprogramm in enger Taktung an. Dieses reicht von einer Führung durch das Grimm-Zentrum über eine Kurzvorstellung unseres Suchportals Primus bis hin zu der kombinierten Führungs- und Rechercheveranstaltung „UB-Kompakt“. Wer möchte, kann sich auch schon zu Beginn des Studiums mit der Vielfalt von Literaturverwaltungsprogrammen vertraut machen. Vielleicht möchten Sie schon Ihre erste Hausarbeit mit Hilfe von Citavi, EndNote (für Windows und Mac) oder Mendeley schreiben? Ebenfalls im Angebot haben wir eine vertiefende Einführung in die Datenbankrecherche.

In der Woche vom 08. bis 12.10.2018 im Zeitraum von 10.00 bis 15.00 Uhr richten wir im Foyer des Grimm-Zentrums eine Info-Theke speziell für Erstsemester bzw. Neulinge an der Universitätsbibliothek ein. Dort beantworten wir Ihnen gerne alle Fragen rund um die Bibliothek und unterstützen Sie beim Ersteinstieg.

Eine Premiere veranstalten wir in diesem Jahr mit unserem „Kaffeeklatsch für Erstsemester – Wissenswertes rund um die UB“. Dieser findet am 17.10.2018 zwischen 10.00 und 16.00 Uhr auf dem Westkubus im Grimm-Zentrum (über der Cafeteria) statt. Besuchen Sie uns auf einen Kaffee, fragen Sie uns Löcher in den Bauch, versorgen Sie sich mit unseren Informationsmaterialien und schauen Sie sich im angeschlossenen Schulungsraum unsere kurze Präsentation über die Services und Angebote der UB an.

Graphik: Nadya Shikalova

Die Vielfalt unserer Schulungen und Führungen erstreckt sich natürlich auch auf unsere anderen Standorte. Bitte erkundigen Sie sich vor Ort über die dortigen Angebote.

Zögern Sie nicht, sich mit Ihren Fragen, Anregungen und Problemen direkt an unsere Auskunftstheken (2093 – 99370, 2093 – 99371) zu wenden oder schreiben Sie eine Mail an info@ub.hu-berlin.de. Wir sind gerne für Sie da!

Einen guten Semesterstart wünscht Ihnen Ihre Universitätsbibliothek!

 

1. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Erstsemester

Originaldokument von Karl Marx wieder im Universitätsarchiv

Karl Marx gehört zweifellos zu den berühmtesten Studenten der Berliner Universität. Sein Studium der Jurisprudenz trat er 1836 an und besuchte acht Semester lang die Alma Mater Berolinensis, bevor er am 30. März 1841 sein Abgangszeugnis erhielt.

Dieses Zeugnis, zusammen mit weiteren Studienunterlagen, befand sich an der Humboldt-Universität zu Berlin, bevor 1952 die Originale auf Veranlassung des Rektors Friedrich dem Marx-Engels-Lenin-Institut (später Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED) in Berlin übergeben wurden. Zehn Jahre später kam das Konvolut zurück, die Originale waren durch Faksimiles ersetzt worden und befanden sich nunmehr im Besitz des 1963 gegründeten Zentralen Parteiarchivs. Das Institut war unter anderem für die historisch-kritische Herausgabe des Marx-Engels-Gesamtwerkes zuständig, das Archiv sammelte zahlreiche Memorabilien, die mit seinen Namensgebern und der Arbeiterbewegung allgemein in Verbindung standen, und verwaltete sie bis zur Auflösung nach 1989. Danach wanderten die Unterlagen ins zuständige Bundesarchiv (Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR), wo sie sich bis vor wenigen Wochen befanden.

Schon damals bedeutete die Herauslösung der Marx’schen Dokumente aus einem fadengehefteten Konvolut des Universitätsarchivs einen Bruch der archivischen Grundsätze. Nach 66 Jahren konnte dieser Bruch wieder behoben werden. Das restaurierte Abgangszeugnis ist aus dem Bundesarchiv ins Archiv der HU zurückgekehrt und gibt Auskunft über Karl Marx und seine Studien an der Berliner Universität.

Marx‘ Erinnerungen an seine Berliner Zeit sind eher spärlich: nicht auf Jura habe er den Fokus seines Interesses gerichtet, obwohl er einige rechtswissenschaftliche Veranstaltungen besuchte, sondern vor allem auf Philosophie und Geschichte. Aus seinen Studienunterlagen geht der Besuch vereinzelter Vorlesungen hervor – unter anderem zur Logik oder zur Allgemeinen Geographie -, doch muss sein Philosophie-Studium vorwiegend ein Selbststudium gewesen sein. Die Testate seiner Universitätsbesuche bescheinigten ihm größtenteils eine regelmäßige Teilnahme bzw. Belegung von Vorlesungsreihen. Lediglich bei Juristen mit stark rechtsphilosophischer Ausrichtung, Eduard Gans und Georg Andreas Gabler, erhielt er eine „vorzüglich fleißige“ bzw. „ausgezeichnet fleißige“ Teilnahme bestätigt.

Zwar waren diese Informationen bereits den Faksimiles zu entnehmen, doch können Kopien die Originale nicht ersetzen. Und es ist erfreulich, dass die Dokumentation des Studiums eines der bekanntesten deutschen Philosophen nun wieder dort aufbewahrt wird, wo sie hingehört.

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/das-zeugnis-des-karl-marx-auf-der-suche-nach-den-wurzeln-des-revoluzzertums-31229196
http://www.fr.de/kultur/karl-marx-in-disziplinarischer-hinsicht-nichts-besonders-nachtheiliges-a-1579207
https://www.kulturradio.de/programm/schema/sendungen/kulturradio_am_vormittag/archiv/20180907_0905/wissen_0910.html

Kontakt:

Dr. Aleksandra Pawliczek

Humboldt-Universität zu Berlin

– Universitätsarchiv –

Tel. +49(0)30-2093 99747

 

Universitätsarchiv

Wagner-Régeny-Str. 5

12489 Berlin

archiv@ub.hu-berlin.de

19. September 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Universitätsarchiv