Am 25. September 2026 von 9:00 bis 13:00 Uhr lädt das First Gen Docs Connect Netzwerk gemeinsam mit der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin zu einem Writing Day im Auditorium des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums ein.
Der Writing Day richtet sich an Promovierende, die als Erste in ihrer Familie promovieren, und ist offen für Promovierende aller vier Einrichtungen der Berlin University Alliance – Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin und Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Nach einem kurzen Writing Prompt zu Beginn folgen konzentrierte Schreibphasen in unterstützender Arbeitsatmosphäre. In den Pausen gibt es Gelegenheit, andere First Gen Docs kennenzulernen und sich auszutauschen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, gemeinsam Mittag zu essen und das HU Docs Café zu besuchen.
Der Writing Day ist Teil von First Gen Docs Connect im Graduate Studies Support Program der Berlin University Alliance und bildet den Auftakt zu einer neuen Reihe monatlicher Writing Days.
Wann: 25. September 2026, 9:00–13:00 Uhr
Wo: Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum, Auditorium, Geschwister-Scholl-Straße 1/3, 10117 Berlin
https://umfrage.hu-berlin.de/

Verfasst von: Saskia Köbschall
Am 23. September 2026 findet von 9:00 bis 15:00 Uhr der Infotag Akademisches Schreiben an der Freien Universität Berlin statt.
Wissenschaftliche Kommunikation und Leistungsmessung erfolgen im akademischen Kontext traditionell schriftlich. Durch die breite Verfügbarkeit textgenerierender KI-Tools wird diese Tradition grundlegend infrage gestellt. Wieso noch wissenschaftliches Schreiben lernen, wenn die Texte „der KI“ doch auf den ersten Blick so geschliffen klingen?
Studierende und Promovierende sehen sich inzwischen in einem Spannungsfeld zwischen vermeintlichem Effizienz- und Qualitätsgewinn durch KI-Nutzung und dem Wunsch, ihren eigenen Text zu verfassen und sich die Inhalte schreibend zu erschließen. Zudem begegnen sie im Schreibprozess Herausforderungen, die sich eher schlecht als recht durch KI lösen lassen. Diese Herausforderungen sind oft sehr individuell und können durch externe und persönliche Faktoren bestimmt sein, zum Beispiel wenn Studierende oder Promovierende als erste ihrer Familie eine akademische Laufbahn einschlagen, sie nicht in ihrer Herkunftssprache schreiben oder familiäre Pflichten haben.
Professionelle Schreibberatung führt Studierende und Promovierende zum Ziel:
- Sie unterstützt dabei, sowohl Unsicherheiten im Verfassen von Texten (mit oder ohne KI) als auch andere individuelle Herausforderungen anzugehen.
- Sie bietet bedarfsgerechtes Schreibwissen und Training von Schreibpraktiken.
- Sie ergänzt und entlastet die fachliche Betreuung.
Mit dem Infotag soll ein Einblick in die Praxis fachunabhängiger Schreibberatung gegeben werden. Dabei stehen vor allem die Angebote in der Hochschulregion Berlin-Brandenburg im Mittelpunkt.
In Form von Impulsvorträgen, Workshops und einem „Infomarkt“ wird vorgestellt, welche vielfältigen Formen der Schreibberatung bereits praktiziert werden und welche unterschiedlichen Akteur*innen daran beteiligt sind.
Als Lehrende, Hochschulmitarbeitende, Promovierende und Studierende erhalten Sie die Gelegenheit, sich über bestehende Angebote zu informieren und sich zu vernetzen, aber auch darüber auszutauschen, wie weitere Angebote zur Unterstützung im wissenschaftlichen Schreibprozess in Berlin und Brandenburg aussehen können.
Melden Sie sich hier an und kommen Sie vorbei!
Das vorläufige Programm finden Sie hier.
Zeit & Ort
23.09.2026 | 09:00 – 15:00
Foyer KL-Gang, Hörsaal 2 Rostlaube (Habelschwerdter Allee 45)
Weitere Informationen
Veranstalter: Organisiert wird die Veranstaltung durch die Abteilung Lehr- und Lernservices der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin, der Regionalgruppe Berlin-Brandenburg innerhalb der Gesellschaft für Schreibdidaktik und Schreibforschung e.V. (gefsus) und unter Beteiligung der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und weiterer Einrichtungen.
Kontakt: schreibberatung@ub.fu-berlin.de
