Im Projekt „Erziehungswissenschaftliche Wissensgeschichte“ nutzen wir Daten aus dem DFG-geförderten Projekt „Was ist erziehungswissenschaftliches Grundwissen?“ nach. Dabei gehen wir Themen nach, die wir bisher im Rahmen datenbasierter, quantifizierender Auswertungen nur oberflächlich behandeln konnten, z.B. nach internationalem Wissenstransfer, der Rolle von Frauen im pädagogischen Diskurs oder fachlichen Synergien (z.B. zwischen Psychologie und Pädagogik), und entwickeln neue, virtuelle Möglichkeiten der Visualisierung pädagogischer Wissensräume.
Methodisch suchen wir im Rahmen einer Digital History of Education nach Möglichkeiten, ‚unsere‘ Datensätze mit weiteren Forschungsdaten anzureichern (z.B. über Schnittstellen zur GND), um die Landschaften pädagogischen Wissens seit 1750 im Längsschnitt abbilden und relevante Kontexte berücksichtigen zu können.
Literatur zum Forschungsschwerpunkt
Vogel, K. (2024): Pädagogische Wissensräume 1750-1850. Empirische Studien zum Referenzraum wissenschaftlich-pädagogischer Lehrbücher, Vorlesungssammlungen und Einführungsschriften. Göttingen: Universitätsverlag. http://dx.doi.org/10.17875/gup2024-2533
Erdmann, D. & Vogel, K. (2023): Vergessenes vermessen, vermessenes Vergessen: Erziehungswissenschaftliches Grundwissen zwischen Selektion, Transformation und Aggregation. In J. Zirfas, W. Meseth, T. Fuchs & M. Brinkmann (Hrsg.), Vergessen: Erziehungswissenschaftliche Figurationen (S. 87-110). Weinheim: Beltz Juventa.
Projektteam
Katharina Vogel & Daniel Erdmann | DIPF