Vorstellungen von Natur und Klima in religiösen, spirituellen und sozialen Bewegungen

In unserem Q-Team widmen wir uns in einer kollaborativen Arbeitsgruppe den Gemeinsamkeiten und Unterschieden von Konzepten und Vorstellungen von Natur und Klimawandel in verschiedenen religiösen, spirituellen und sozialen Bewegungen bzw. zeitgenössischen Gruppen in Berlin wie urban gardening, Wicca, Waldbaden, Greenpeace, Heilpraktikerin, social media, Kardezismus und LGBT auf der Grundlage eigener ethnographischer Feldforschungen.

Folgende Forschungsfragen könnten sich dabei ergeben:

Befördert die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe den Gedanken der Nachhaltigkeit für den Planeten bzw. wirken Religionen, Spiritualität und soziales Engagement auf einen gesellschaftspolitischen Aktivismus ein?

Gibt es einen Unterschied zwischen umweltschützerischem Aktivismus und strukturellem Wandel?

Auf welche Konzepte von Natur und Klima beziehen sich die jeweiligen Gruppen? Bilden sie eigene Ideen aus, was Natur ist? Sind diese Vorstellungen europäisch oder außereuropäisch geprägt?

Inwiefern ist die Wahrnehmung von Natur als gleichwertiges Gegenüber und zu schützende Sphäre durch die Sars-Covid-19-Pandemie beeinflusst worden?

4. November 2021 | Veröffentlicht von silvaing | Kein Kommentar »
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