Archiv für Kategorie Allgemein

Zwischen Angst und Phobie

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 9: Zwischen Angst und Phobie. Die HU-Wissenschaftlerin Prof. Ulrike Lüken im Gespräch mit der Radiojournalisten Cora Knoblauch.

Atemnot in der überfüllten S-Bahn, Schwitzen und Herzrasen im Meeting – wer das erste Mal eine Panikattacke erlebt, glaubt manchmal, einen Herzinfarkt zu erleiden. Panikattacken treten plötzlich auf, an alltäglichen Orten, im alltäglichen Leben. Sie können ein Symptom für dauerhaften Stress sein. Treten sie regelmäßig auf, können sie sich manifestieren und Betroffene beginnen, ein Vermeidungsverhalten bestimmter Situationen zu entwickeln. Prof. Dr. Ulrike Lüken forscht am Institut für Psychologie zu Angststörungen. In der Hochschulambulanz behandelt sie Patientinnen und Patienten, die unter Phobien derart leiden, dass sie mitunter kaum noch die eigene Wohnung verlassen können.

Im Gespräch mit der Radiojournalisten Cora Knoblauch erklärt sie, dass es zwar völlig normal sei sich beispielsweise vor Spinnen zu ekeln. Doch wer sich durch eine Phobie derart im Alltag einschränken muss, dass er nicht mehr im Park picknicken oder S-Bahn fahren kann, leidet mutmaßlich unter einer Angststörung. Durch Expositions- und Verhaltenstherapie sind diese Phobien gut behandelbar, erklärt Prof. Lüken. Und sie berichtet, dass sie manchmal in die Therapiesitzungen auch ihren eigenen Hund mitbringt.

17. März 2020 | Veröffentlicht von kirsteik | Kein Kommentar »
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„Twitter ist nur noch was für Ältere“

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 8: „Twitter ist nur noch was für Ältere“ mit HU-Professorin Elke Greifeneder und der Radiojournalistin Cora Knoblauch.

„Information Behavior“ heißt der Lehrstuhl von Prof. Dr. Elke Greifeneder am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin (HU). Erforscht wird dort wie Menschen mit Informationstechnologien umgehen. Es geht also um die Frage, wie wir Informationen suchen und es manchmal auch gezielt vermeiden, bestimmte Informationen zu finden.

Es sei immer wieder erstaunlich, wie unterschiedlich Menschen im Internet suchen, sagt die Wissenschaftlerin. Welche Strategien die Nutzer dabei anwenden, das erforscht Elke Greifeneder gemeinsam mit jungen Wissenschaftlerinnen wie Kirsten Schlebbe und Vera Hillebrand.

13. Februar 2020 | Veröffentlicht von kirsteik | Kein Kommentar »
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Die Renaissance des Notizbuchs

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 7: „Die Renaissance des Notizbuchs“ mit Anke te Heesen, Wissenschaftshistorikerin der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) und der Radiojournalistin Cora Knoblauch.

Das Revival des Notizbuchs bedeutet nicht Rückkehr, sondern Weltläufigkeit. Zu dieser Erkenntnis kommen Prof. Dr. Anke te Heesen, Alrun Schmidtke und Dr. Mathias Grote im Gespräch mit Radiojournalistin Cora Knoblauch. Im neuen Wissenschaftspodcast der HU sprechen sie über medialen Pluralismus und Konzentrationsökonomie, über digitale Smartboards und den klassischen Füllfederhalter.

15. Januar 2020 | Veröffentlicht von kirsteik | 1 Kommentar »
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Was ist oder war der Islam?

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 6: „Was ist oder war der Islam?“ mit dem Islamtheologen Dr. Mohammad Gharaibeh, Berliner Institut für Islamische Theologie und Cora Knoblauch, Radiojournalistin

Das neu gegründete Berliner Institut für Islamische Theologie (BIT) hat im Wintersemester 2019/2020 seine Arbeit aufgenommen. Mohammad Gharaibeh ist einer der ersten Professoren des Institutes und neu in Berlin. Sein Lehrstuhl ist mit seiner historischen Ausrichtung bislang einzigartig in Deutschland.

Mohammad Gharaibeh ist einer der ersten Professoren des Institutes und neu in Berlin. Sein Lehrstuhl ist mit seiner historischen Ausrichtung bislang einzigartig in Deutschland. Gharaibeh erforscht Islamische Ideengeschichte in vormodernen, muslimischen Gesellschaften der sogenannten postklassischen Zeit, also des Mittelalters ab dem zwölften Jahrhundert und der frühen Neuzeit.

11. Dezember 2019 | Veröffentlicht von kirsteik | Kein Kommentar »
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Warum wir denken wie wir denken und tun, was wir tun

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 5: „Warum wir denken wie wir denken und tun, was wir tun“ … mit der Ethnologin Prof. Dr. Silvy Chakkalakal, Institut für Europäische Ethnologie und Cora Knoblauch, Radiojournalistin

Silvy Chakkalakal ist nicht nur Europäische Ethnologin, sondern auch eine „Alltagsforscherin“, wie sie selbst sagt. Jene Banalitäten, die wir kaum beachten und die wir tun, ohne darüber nachzudenken – die interessieren sie besonders. Denn, so Chakkalakal, „niemand tut etwas einfach so. Es gibt immer einen Grund.

Die Radiojournalistin Cora Knoblauch spricht in der aktuellen Podcast-Folge mit Silvy Chakkalakal außerdem über den Zusammenhang von Bildung und dem Denken über die Zukunft.


13. November 2019 | Veröffentlicht von hoelzenmich | Kein Kommentar »
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Von Licht, Atomen und Geheimdiensten

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 4: „Von Licht, Atomen und Geheimdiensten“ … mit Prof. Dr. Arno Rauschenbeutel, Institut für Physik und Cora Knoblauch, Radiojournalistin

Am Institut für Physik in Adlershof forscht Prof. Dr. Rauschenbeutel mit seinem Team zu experimenteller Quantenoptik.

Im Gespräch mit der Radiojournalistin Cora Knoblauch erzählt der in seinem Forschungsfeld international führende Forscher über unsere Alltagswahrnehmung und die Quantenwelt, über Quantenphotonik und die Wechselwirkung von Licht und Atomen. Er erklärt, warum er Glasfasern herstellt, die 100mal dünner sind als menschliche Haare, und warum er Licht ganz fest in Kisten einsperren möchte.

16. Oktober 2019 | Veröffentlicht von hoelzenmich | Kein Kommentar »
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„Multikulti ist keine 80er Jahre Romantik. Multikulturalität ist tief verankert in der nationalen Identität Deutschlands.“

Ein Gespräch mit Prof. Dr. Naika Foroutan, Migrationsforscherin und Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) sowie Leiterin des Deutschen Instituts für Migration und Integrationsforschung (DeZIM), über die Postmigrantische Gesellschaft, das Erstarken rechter, politischer Kräfte und die Emanzipation von Migratinnen und Migranten. Foroutan spricht über die gefühlte und empirisch messbare Benachteiligung von Ostdeutschen und Migranten. „Wir befinden uns in einem Verteilungswettbewerb“ sagt Naika Foroutan. Um systemische Ungleichheit und Benachteiligung zu verstehen und aufzubrechen, müsse die Forschung die Perspektive wechseln. Dass Murat schlechtere Diktate schreibe als Max, liege nämlich nicht nur an Murat, sondern auch am Lehrer, der von Murat weniger erwarte, erklärt die HU-Wissenschaftlerin.

„Wir steuern auf die drei Grad zu“ … mit Klimaforscher Dr. Carl Schleussner

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 2: „Wir steuern auf die drei Grad zu“ … mit Klimaforscher Dr. Carl Schleussner und Cora Knoblauch, Radiojournalistin

Dr. Carl Schleussner forscht am IRI THESys (Integrative Research Institute on Transformations of Human-Environment Systems) der Humboldt- Universität zu Berlin zu Klimawandel und Klimaanpassung Wie ist es um die Fähigkeiten vulnerabler Länder im globalen Süden bestellt, darauf zu reagieren und was müsste eine Stadt im Bauboom wie Berlin eigentlich tun? Die Journalistin Cora Knoblauch trifft den Forscher mitten in der Stadt zu einer Bestandsaufnahme.

Die mit Robotern spricht… mit Prof. Dr. Linda Onnasch, Ingenieurpsychologin

Unendliche Weiten, Faszinierende Welten – der Wissenschaftspodcast der HU Berlin

Folge 1: „Die mit Robotern spricht“ mit Prof. Dr. Linda Onnasch, Institut für Psychologie und Cora Knoblauch, Radiojournalistin

Prof. Dr. Linda Onnasch forscht an der HU Berlin zu Mensch-Maschine-Interaktionen. Cora Knoblauch hat sie und Roboter Nao auf dem Campus Adlershof besucht, um herauszufinden, wie und warum Menschen emotionale Beziehungen zu Robotern aufbauen. Linda Onnasch betont, dass es ein Ziel der Forschung sein muss, dass die Gestalter*innen verantwortungsvoll mit ihren Möglichkeiten umgehen.

17. Juli 2019 | Veröffentlicht von tilkoran | Kein Kommentar »
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