Archiv für Schlagwort Wohnungssuche Berlin

Panik oder Abenteuer? Wohnungssuche in Schöneberg 2001 vs. 2017

Die zu befragenden Personen zogen zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten nach Berlin-Schöneberg. Ein Vergleich der Daten beider verdeutlicht, inwiefern der Mietmarkt in Schöneberg sich über die Jahre verändert hat. Es wird angenommen, dass es im Laufe der Jahre zunehmend schwieriger wurde, eine Wohnung zu finden und dass die persönlichen Wohnungsansprüche, trotz gestiegener Miete, geringer wurden.

Die Literatur zum Schöneberger Mietmarkt, mit Fokus auf die Jahre 2001 und/oder 2017, hält sich in Grenzen. Besonders bei Mietpreisen sind Daten sehr schwer aufzufinden. Jedoch sind auch Daten zu den Leerstandsquoten limitiert. Im Jahr 2001 lag die Leerstandsquote in Tempelhof-Schöneberg mit weniger als 4% ca. 1% unter dem Berliner Durchschnitt des gleichen Jahres. Zwischen 2008 und 2009, nach wechselhafter Zu- und Abnahme begann die Quote stetig abzunehmen. Im Jahr 2010 entsprach die Leerstandsquote von Tempelhof-Schöneberg der von Berlin (ca. 2,6%). Mit dem seitdem gleichmäßig fallenden Trend lässt sich (trotz fehlender Daten ab dem Jahr 2015) vermuten, dass die Leerstandsquote im Jahr 2017 in Schöneberg bei ca. 1% lag (Deiters-Schwedt et al. 2018: S. 15)

Die berliner Durchschnittsmiete (nettokalt) betrug im Jahr 2001 5,66€/m² (Egerer et al. 2004: S. 30) Für Schöneberg wurden hierfür keine Daten gefunden. Bis 2017 stiegen die Nettokaltmieten in Berlin deutlich an.

“Die Angebotsmiete im Bezirk [Tempelhof-Schöneberg] (Median, alle Baujahre) lag Ende 2017 mit 9,5 €/m² Wohnfläche nettokalt nur geringfügig unter dem Berliner Wert (9,8 €/m²). 80% der Wohnungen wurden  zwischen  rd.  6,9  und  13,0  €/m²  Wohnfläche  nettokalt angeboten.” (Deiters-Schwedt et al. 2018: S. 16)

Die beinahe Verdoppelung der Nettokaltmieten und die gleichzeitige Abnahme der leerstehenden Wohnungen in Berlin und Schöneberg könnten, wie vermutet, darauf hinweisen, dass es von 2001 bis 2017 deutlich schwieriger wurde, Wohnungen zu finden. Die Anspruchsunterschiede werden sich in den Interviews zeigen, in Verbindung mit der Dauer und Dringlichkeit der Wohnungssuche.

Die Interviews
 

Giulia zog aus einer Kleinstadt in Brandenburg zum ersten Mal nach Berlin. Sie fand als 35-jährige im Jahr 2001 eine 3-Zimmer Wohnung in Schöneberg, Neubau und Hochparterre mit Balkon, EBK, Sammelheizung und Wannenbad in der Nähe des Viktoria-Luise-Platzes. Sumba fand als 21-jährige im Jahr 2017 eine 1-Zimmer Wohnung (ohne separater Küche) im fünften Obergeschoss eines ehemaligen Seniorenheims am S-Bahnhof Priesterweg. Die Wohnung verfügte über einen Balkon und Sammelheizung. Sumba verließ dafür ihre Wohnung in Alt-Mariendorf.

Am Viktoria-Luise-Platz, mit dem Wohnhaus von Giulia im Hintergrund. Foto von Valeria Farina

Giulia und Sumba wollten aus unterschiedlichen Gründen nach Schöneberg ziehen. Giulia ging es eigentlich nur um ihre Kinder: “Das war ganz easy und klar für mich, weil sich in Schöneberg die Deutsch-Italienische-Europa-Grundschule befindet.”, erzählt sie.
“Als ich das erste Mal den Viktoria-Luise-Platz sah, mit dem Brunnen und all den Kindern, die da gespielt haben…ich war total verliebt und es war für mich klar, dass das das richtige für die Familie war.” Sumba hingegen wuchs in Schöneberg auf und zog erst in ihrer Jugend weg. Jahre später wollte sie zurück: “Irgendwie hab ich ein richtiges Heimatgefühl zu [Schöneberg]”. Sie kennt sich in diesem Bezirk gut aus und weiß, dass sie alle wichtigen Orte, egal wo sie sich gerade befindet, schnell erreichen kann.

Giulias Wohnungskriterien lauteten: Schöneberg, Mindestens drei Zimmer, mindestens 60 Quadratmeter und im Hochparterre, bzw. über einem Geschäft, oder über einer Kolonnade. Ihre Kriterien beruhten auf dem Fakt, dass sie zwei kleine Kinder hatte, “sonst wäre es für mich egal gewesen”, sagt sie. Ihrer Meinung nach beeinflussten die Kinder sonst nicht wirklich ihre Wohnungssuche, die Wohnungsanbieter seien alle sehr familienfreundlich gewesen. Einen Arbeitsplatz in Berlin hatte sie noch nicht, weshalb sie sich bei der Suche nicht danach richtete. Ihr Budget lag bei ca. 800 D-Mark warm. Sie bekam keine finanzielle Hilfe vom Staat und hatte keinen Wohnberechtigungsschein, obwohl sie darauf Anspruch hatte. Sie wohnte erst seit ein paar Jahren in Deutschland und wusste anfangs gar nicht, dass es so etwas gab. “Dann habe ich mir einen WBS geben lassen, aber ich habe das dann nicht gebraucht.”

Sumba zählt nur zwei Kriterien auf: Schöneberg und Badewanne. Doch selbst diese Kriterien waren letztendlich flexibel. “Beim Bezirk selbst hab ich gedacht, es ist okay wenn es auch etwas anderes ist […]. Letztendlich bin ich trotzdem nach Schöneberg, obwohl ich keine Badewanne hatte.”  Zu ihrem Budget sagte sie: “Eigentlich hab ich mein Budget sogar überschritten, sagen wir’s mal so. Da ich da Jobcenter-Geld bekam, konnte ich mit so 820€ rechnen. […] Und da wusste ich halt, okay, ich brauche mindestens 300-400€ zum Leben, also sollte es nicht mehr als 400€ warm kosten…das war mein Gedanke. Aber ich wusste halt, dass es sehr schwer sein würde, für 400€ warm eine Wohnung zu finden.” Sumba besaß während der Wohnungssuche zwei Katzen. Für ihre Haustiere musste sie bei der Wohnungssuche darauf achten, dass die Wohnung groß genug ist.

Die Suche verlief 2001 sowie 2017 online. Giulia erwähnt die Webseite Mietwohnungen-in-Berlin.de und portale verschiedener Tageszeitungen; Immobilienscout24 kannte sie damals nicht. Sumba benutzte für die Wohnungssuche ausschließlich Immobilienscout24.

Bei der Wohnungssuche stellt sich heraus, dass beide Interviewpartnerinnen mindestens die gesamte Zeit, die sie anfangs eingeplant hatten, auch gebraucht haben. Giulia erzählt dazu: “[Ich habe] im September angefangen, mir die Anzeigen anzuschauen und bin zwei- bis dreimal wöchentlich nach der Arbeit mit dem Regionalzug nach Berlin gefahren. Es war spannend, aber gleichzeitig auch cool…wie ein Abenteuer! Genau, und dann dachte ich, ich würde sofort eine Wohnung finden, deswegen hatte ich die alte Wohnung in [der Kleinstadt] schon gekündigt [lacht] aber die Kündigungsfrist war abgelaufen und ich hatte noch keine Wohnung gefunden! Dann hab ich aber von der Hausverwaltung dort für einen Monat eine Verlängerung bekommen. Gott sei Dank hat es in dem Monat doch geklappt, also im November. Also waren es dann drei Monate insgesamt”. Sie wollte so schnell wie möglich die Kleinstadt verlassen, welche sie sehr enttäuscht hatte. Es ging ihr aber auch um praktische Faktoren wie eine Europäische Schule und Kindergarten, welche ihre Kinder besuchen sollten.

Insgesamt hat Giulia ca. 30 Wohnungen besichtigt. “Auf den Anzeigen stand meistens eine Telefonnummer und ich habe spontan angerufen. Ich erinnere mich an eine Wohnung in der Nürnberger Str., auch wunderschön und ich habe ihn angerufen, es war gegen 14 uhr, und er hat gesagt: ‘Ich bin gegen 19 uhr vorort’, und dann hab ich einen Zug genommen und war um 19 uhr in Berlin. Es war sehr spannend. Aber die Wohnung war von innen nicht so schön. Viele Wohnungen, die ich gesehen habe, fand ich…grausam. Unrenoviert und…nee. Viele Wohnungen an der Grenze von Schöneberg, Richtung Potsdamer Platz. Ich dachte, ich spinne.” Am Ende hatte Giulia sich nur um 10 Wohnungen beworben. Sie bekam drei Absagen und sieben Zusagen, inklusive der Wohnung, die sie am Ende bekam. Bei der Frage, ob irgendwer ihr gar nicht geantwortet hatte, meinte sie nur: “Das waren andere Zeiten”.
Ihre Wohnung bekam sie dann sehr schnell. “Die Besichtigung war ziemlich spontan. Ich habe ziemlich viel Glück gehabt mit der Wohnung, weil die die Anzeige gerade erst reingestellt hatten. Sie hatten sich gewundert, dass nach zwei Minuten schon der erste Anruf kam. Also ich hatte Glück, dass ich die erste war, die angerufen hat und nach der Besichtigung sofort die Wohnung genommen hat. Es war für mich klar, ich nehme die Wohnung. Und die waren natürlich glücklich, weil sie im Rahmen weniger Stunden schon einen Nachmieter gefunden hatten.” Es gab dadurch auch keine andere Interessenten. “Es war perfekt, [Die Wohnung] war 500m von der Schule entfernt und ich konnte vom Balkon aus den Viktoria-Luise-Platz sehen, also bestens”. Sie erinnert sich daran, dass eine Wohnung nebenan jedoch sehr viele Interessenten hatte: “Das war krass. Aber das war auch wirklich sehr billig. Also 600 D-Mark, aber ich hatte kein Interesse, weil das Schlafzimmer zu klein war. Es war wie eine Abstellkammer.” Bei der Besichtigung der Wohnung die sie dann bekommen hatte, waren ihre Tochter und die Vormieter dabei. “Die beiden Frauen waren ein Paar und die sind damals wegen des Arbeitsplatzes umgezogen. Nur deswegen.”

Sumba hatte von ihrer damaligen WG-Mitbewohnerin sechs Monate Zeit bekommen, um eine neue Wohnung zu finden, da Sumba dort nur zur Untermiete wohnte und die Mitbewohnerin mit ihrer Partnerin zusammenziehen wollte. “Am Anfang dachte ich, okay, das ist genug Zeit um eine Wohung zu finden, aber am Ende, als es wirklich knapp wurde, hab ich mich auch für Wohnungen in Marzahn und so beworben.” Die Wohnungssuche war, laut Sumba, sehr stressig. Die ersten zwei bis drei Monate verbrachte sie damit, auf Immobilienscout24 nach  Wohnungen zu suchen, und sich um Dokumente, wie z.B. ihren SCHUFA-Auszug, zu kümmern. Sie wusste nicht genau, wie Wohnungsbewerbungen ablaufen, da sie sich zuvor nie für eine eigene Wohnung beworben hatte. Sie bekam in dieser Zeit kaum Antworten auf ihre Bewerbungen, bzw. bekam sie teilweise Absagen: “Die wollten wahrscheinlich jemanden, der schon mehr im Leben steht oder so”.
Im vierten und fünften Monat fand sie eine andere Lösung. “Also war mein erster Plan, mit zwei Freunden eine Wohnung zu suchen und, dass wir eine WG in Schöneberg aufmachen”. Sie fügt hinzu: “Ich hatte ja Stress. Auch wenn ich sechs Monate hatte, war in meinem Kopf diese Befürchtung: Was wenn ich es nicht hinkriege und auf der Straße lande?” Mit der WG-Idee kamen auch die ersten Einladungen zu Wohnungsbesichtigungen. “Richtig anstrengend”, sagt sie in einem genervten Ton. “Wir wurden dann mit der WG meistens auch nicht genommen, weil die Paare haben wollten, oder wir haben von uns aus abgesagt, weil die Wohnung voller Schimmel oder einfach nicht WG-tauglich war.” Kurz danach sagten Sumbas Freunde ihr aus verschiedenen Gründen ab. Nun musste Sumba wieder alleine nach einer Wohnung suchen. “Sehr oft, wenn ich mich bei Immoscout in Schöneberg auf eine Wohnung beworben hatte, die preislich ansatzweise okay gewesen wäre, haben die mir geantwortet, dass das nur mit dem Jobcenter Geld nicht klappt. Dann hab ich irgendwann gesagt, okay, würde es aber mit einer Bürgschaft klappen?” Daraufhin bot sich die Mutter der einen Freundin an, um für Sumba zu bürgen, da Sumbas Eltern es nicht für sie tun konnten.
“Im sechsten Monat habe ich gefühlt jeden Tag, den ganzen Tag nur auf Immoscout gesessen und nach Wohnungen geguckt und ich musste mit meinen Preisvorstellungen immer weiter hochgehen, damit ich irgendeine kriege. Das hat mich wirklich fertig gemacht. Irgendwann kam dann diese eine Wohnung und das ging ganz schnell, plötzlich.” Diese Wohnung war die erste, bei der sie eine Zusage bekam.
Insgesamt hatte sie von ca. 40 Anfragen nur 10 Antworten bekommen; davon waren die Hälfte Absagen, ein paar waren Zusagen für die WG, und eine war für die Wohnung, in welche sie dann einzog.  Ihr wurde gesagt, dass, solange sie einen Bürgen hat, es egal ist, ob sie Geld vom Jobcenter kriegt. “Es gab mehrere Firmen in dem Gebäude, also es war wie betreutes Wohnen für ältere Menschen…und dann gab es auch eine andere Organisation für Leute, die in Abhängigkeit geraten sind, oder so, weil die ja auch Schwierigkeiten dabei haben, Wohnungen zu finden. Und das fand ich eigentlich ganz gut. Aber die Person die mir die Wohnung vermietet hat, hat zu keiner dieser Firmen gehört. Es war einfach eine Person die sich da mehrere Wohnungen gekauft hatte.”
Zu der Besichtigung meinte sie, dass es nicht die “typische Schöneberger Wohnung” war, und “[die Wohnung] war zwar in Schöneberg, hat sich aber nicht wie Schöneberg angefühlt”. Die Wohnung hatte ein kleines Bad, einen Flur, und ein großes Zimmer, inkl. Küche. Insgesamt war die Wohnung 32 Quadratmeter groß. Ein Faktor für die Übernahme war, ihrer Meinung nach, der Tag der Besichtigung selbst: “Wir waren an dem Tag so von der Hitze niedergeschlagen; die Wohnung war dann wie eine Oase, weil sie so schön kühl war. Meine Ansprüche waren sehr gesunken. Wir waren alleine bei der Besichtigung. Bei den anderen Wohnungen gab es ganz viele Interessenten.” Kurz danach bekam sie die Nachricht, dass sie die Wohnung bekommen würde. 

Bei der Frage, ob eigentlich Haustiere erlaubt waren, antwortete sie: “Eigentlich stand da, dass Haustiere nicht erlaubt sind, aber ich habe die gefragt und letztendlich war es okay, solange ich sie nicht rauslasse oder so. Damit sie nicht in den Flur kacken oder so, aber ich dachte mir nur ‘eure Hausbewohner machen das ja eh schon.’, also…nein aber wirklich”. Als Sumba einzog, war die Wohnung neu saniert und mit PVC-Boden ausgestattet. Es gab weder eine Küche, noch einen Waschmaschinenanschluss. Dafür aber gab es einen Waschraum im Keller und eine Dachterrasse. “Das war ein Highlight! Richtig nice, und wir hatten einen Fahrstuhl”.   

Sumba wurde am Ende noch gefragt, wie lange sie vor habe, in der Wohnung zu bleiben. Anfangs wollte sie zwei bis drei Jahre da wohnen, bis ihre Ausbildung vorbei sei.  Der Plan änderte sich nach dem Einzug jedoch schnell: “Dann war es mir unangenehm dort zu sein. Die Leute haben teilweise in den Fahrstuhl geschissen…nein wirklich… Menschen haben besoffen rumgepöbelt und Sachen herumgeschmissen, […] einmal kam sogar ein Sondereinsatzkommando, als die diesen Typen mit einer Machete gesucht haben, das war mir dann schon zu gruselig […] [und] die Wohnung selbst war nicht sehr schön…und gefühlt zu teuer, für das, was sie war. Ich hab sie eigentlich nur genommen, weil ich in Not war, und das die einzige Wohnung war, die mich genommen hat…und zufälligerweise war sie auch noch genau in der Schöneberger Grenze mit drin.” Sie zahlte für die Ein-Zimmer-Wohnung etwa 430€ warm.
Bei Giulia sah es ganz anders aus. Für sie war klar, dass es nur eine Übergangswohnung war. “Der Altersunterschied zwischen meinen Kindern war groß aber sie waren damals beide noch kleine Kinder und die haben zusammen gespielt. Aber wir hätten da nur ein paar Jahre wohnen können. Und ich wollte mich schon um eine andere Wohnung kümmern, damit jeder ein eigenes Zimmer haben könnte.” Sie erzählt zudem, dass sie deshalb auch fast gar nichts für die Wohnung kaufte: “Die Wohnung hatte Teppichboden [und] war warm und schön, und sehr gut isoliert.” Zudem hatte sie eine Einbauküche, welche den Umzug noch erleichterte.

Letztendlich war es für sie “traumhaft. Es war eine wunderschöne Zeit. Die Kinder hatten ein großes Zimmer. Ich hatte dann das kleinste Zimmer genommen, aber es war perfekt. Es waren ja insgesamt 66m².” Die Miete lag auch perfekt in ihrem Budget von 800 D-Mark, denn sie bezahlte “799 D-Mark…oder so”.

Fazit

Aus diesen beiden Interviews lässt sich sehr leicht herauslesen, dass die Personen, mit denen die Interviews geführt wurden, komplett verschiedene Erfahrungen gesammelt haben. Giulias Wohnungssuche im Jahr 2001 klang sehr positiv und vielleicht sogar aufregend. Sie hatte sich für die Suche Zeit genommen und hatte auch gewisse Ansprüche an eine Wohnung. Sumbas Wohnungssuche im Jahr 2017, hingegen, hatte einen bitteren Nachgeschmack. Es war für sie sehr schwierig, im gegebenen Zeitraum eine passende Wohnung zu finden, und musste sich mit vielem zufriedengeben. Wie vermutet, sind die Mietpreise zwischen 2001 und 2017 stark gestiegen (32 Quadratmeter für 430€ versus 66 Quadratmeter für einen ähnlichen Preis). In beiden Fällen lag die Miete jedoch leicht über dem Berliner, bzw. Schöneberger Durchschnitt. Die Ansprüche, hingegen, sind mit den Jahren drastisch gesunken. Dadurch, dass es in 2017 kaum noch Leerstand gab, war die Konkurrenz bei der Wohnungssuche sehr hoch. Das war zu Beginn des Jahrtausends, wahrscheinlich Dank der höheren Leerstandsquote, noch nicht der Fall. Giulia und Sumba haben zwar beide mehrere Monate gebraucht, um eine Wohnung zu finden, aber die Prämisse war eine ganz andere. 2001 waren Absagen viel seltener als im Jahr 2017. Interessant ist auch, dass die Suchportale von damals und heutzutage sehr ähnlich sind, besonders, weil sie sich in beiden Fällen online befinden. Zum Schluss könnte man fast behaupten, dass innerhalb von 16 Jahren die Wohnungssuche in Schöneberg sich von einem Abenteuer in ein Albtraum verwandelt haben könnte.

Zitierte Literatur

Deiters-Schwedt, A., Otto, B. and Schmidt, M., 2018. Wohnungsmarktbericht Tempelhof-Schöneberg. [pdf] Berlin: Empirica. Verfügbar unter: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=&ved=2ahUKEwiu773jqantAhUC_KQKHWb7BFIQFjAAegQIAxAC&url=https%3A%2F%2Fwww.berlin.de%2Fba-tempelhof-schoeneberg%2F_assets%2Fpolitik-und-verwaltung%2Faemter%2Fstadtentwicklungsamt%2Fstadtplanung%2Ferhaltungs-vo%2Fsoziale-erhaltungs-vo%2Fwohnungsmarktbericht-2018.pdf&usg=AOvVaw3hjwNaG2zDlD8XCCfE8jnk [Abgerufen am 27. November 2020].

Egerer, S., Wilfert-Demirov, P. and Meschenmoser, M., 2004. DER BERLINER WOHNUNGSMARKT. [pdf] Berlin: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Investitionsbank Berlin. Verfügbar unter: https://www.ibb.de/media/dokumente/publikationen/berliner-wohnungsmarkt/wohnungsmarktbericht/ibb_wohnungsmarktbericht_2003.pdf [Abgerufen am 27. November 2020].

23. Februar 2021 | Veröffentlicht von Elena Borsellino | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Schöneberg

Zwischen Stagnation und Kontinuität

Zwei Fallbeispiele aus Lichtenberg, 2014 und 2017

Verfasst von Jessica Bendt

Einige Jahre wurde Lichtenberg von den Wohnungssuchenden ignoriert. Es war für sein eher wenig schmeichelhaftes Image als trister Stadtteil aus dem Osten mit dem Charme der DDR-Plattenbauten bekannt. Doch dieses Image hat sich im Laufe der Zeit gewandelt (vgl. Brambusch 2017). Die zentrale Lage, die Anbindung an den Friedrichshainer Szenebezirk, die Vielfältigkeit des Bezirks, die Grünanlagen, wie z. B. der Tierpark, oder der Landschaftspark Herzberge und die vorhandenen Freiflächen, die viel Bebauungspotential bieten – all dies habe die Wahrnehmung des Bezirks in der Öffentlichkeit gewandelt (vgl. Berlin HYPE & CBRE 2019). So wird Lichtenberg nun als attraktiver Wohnort angesehen, was sich auch durch die Entwicklung der Mieten und des Zuzuges widerspiegelt. Jährlich wächst Berlin um etwa 40 000 Menschen – Lichtenberg zählt dabei mit jeweils circa 2 000 neuen Bewohner*innen zu den Bezirken mit dem stärksten Zuwachs. Ende 2017 lebten rund 284 000 Menschen in Lichtenberg. Daraus ergab sich auch die für Berlin überdurchschnittliche Bevölkerungsdichte von 5.492 Einwohner*innen pro km² – dabei lebten rund 14 Prozent mehr Bewohner*innen im Bezirk als noch im Jahr 2008 (vgl. Müller 2019). Innerhalb von zwei Jahren (2017 –2019) stiegen die Mietpreise in Lichtenberg um elf Prozent – die Lichtenberger Durchschnittsmieten liegen bei 9,53 Euro pro Quadratmeter (vgl. ebd.). Am preiswertesten wohnt es sich in den Großwohnsiedlungen von Hohenschönhausen und Wartenberg, wo die Mieten noch unter acht Euro pro Quadratmeter liegen. In Karlshorst und Alt-Hohenschönhausen müssen Mieten zwischen zehn und elf Euro pro Quadratmeter gezahlt werden. Zwölf Euro und mehr lassen sich die Mieter an der Rummelsburger Bucht den Quadratmeter kosten (vgl. Berlin HYP & CBRE 2019). Neben diversen Neubauten sowie sanierten Altbauten sind zahlreiche Plattenbauten und einfache Altbauten vorhanden, in denen die Mietkonditionen auch für Haushalte mit mittlerem oder geringem Einkommen erschwinglich sind. Die HOWOGE als kommunale Wohnungsbaugesellschaft ist dabei in Lichtenberg mit 51.099 Wohnungen (Stand Februar 2017) einer der größten Wohnungsanbieter im Bezirk (vgl. HOWOGE 2017). Da die aktuelle Wohnungsmarktsituation in Lichtenberg (wie in ganz Berlin) sehr angespannt ist, begann der Berliner Senat ab 2012 verschiedene Maßnahmen (z. B. „Bündnis für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten“), zusammen mit den sechs eigenen Wohnungsbaugesellschaften umzusetzen, um die Situation zu entspannen (vgl. Kitzmann 2018).

Was bedeuten diese Hintergrundinformationen aber nun für die tatsächliche Wohnungssuche?

2017 beschloss K. (Mitte 30, Schülerin und hochschwanger) mit ihrer achtjährigen Tochter auf Wohnungssuche zu gehen, da sie aufgrund des Familienzuwachses eine größere Wohnung brauchten. Durch die neue Verantwortung, die ein Familienzuwachs mit sich bringt, stellte K. bestimmte Anforderungen an die neue Wohnung (Badewanne, drei Zimmer und max. zweite Etage). Des Weiteren gab es zwei zusätzliche Hürden, die genommen werden mussten: Da wären die achtjährige Tochter, die in Lichtenberg in ihrem gewohnten sozialen Umfeld zur Schule geht und die fortgeschrittene Schwangerschaft. All diese Faktoren könnten jemanden unruhig schlafen lassen, doch K. war sorglos. Dies könnte mitunter daran liegen, dass sie seit knapp zehn Jahren bei der HOWOGE Mieterin ist und vermehrt positive Erfahrungen sammeln konnte. In diesen zehn Jahren ist K. dreimal innerhalb der HOWOGE umgezogen und hat jedes Mal ohne große Probleme eine Wohnung erhalten. Sie war nie Teil einer Massenbesichtigung oder wurde aufgrund ihrer sozialen Stellung (alleinerziehend und BAföG-Empfängerin) benachteiligt. Daher beschloss K., wie die anderen Male zuvor bei einem Wohnungswechsel, die Verwaltung der HOWOGE anzurufen. Sie teilte lediglich ihre Anforderungen an eine Wohnung mit und sagte, dass es aufgrund der Schwangerschaft eilen würde. Es dauerte nicht lange, bis sich die HOWOGE bei K. gemeldet hatte und ihr drei verschiedene Objekte im Raum Lichtenberg angeboten wurden. Sie fand alle drei Wohnungen passabel, jedoch war sie noch nicht ganz zufrieden (Größe der Unterkunft, fehlende Badewanne und falsche Lage) – dies teilte sie der HOWOGE auch so mit. Durch Zufall bekam K. mit, dass in der Wohnsiedlung (aus den 1920 Jahren), in der sie lebte, eine Wohnung frei wurde. Dies erweckte ihre Neugier, da sich die Unterkunft in der ersten Etage befand, was ihr aufgrund des Familienzuwachses sehr entgegenkam. Schlussendlich konnte K. in die Wohnung ihrer Nachbarin einziehen. Sie hatte lediglich die HOWOGE gefragt, ob dies möglich sei. Die Wohnungsbaugesellschaft sagte zu und innerhalb von nicht mal zwei Monaten und drei Wohnungsbesichtigungen hatte K. eine neue Bleibe, wie sie es sich vorgestellt hatte. Ihre Antwort auf meine Frage, ob sie sich auf anderen Plattformen umgeschaut habe und ob sie Sorgen hatte keine Wohnung zu finden, beantwortete sie mit: „Nein, ich habe nur der HOWOGE Bescheid gegeben. Ich wusste ja, dass die sich darum kümmern würden, ich habe auch nicht auf anderen Plattformen geschaut”. Es handelt sich hierbei um eine Wohnung mit 2,5 Zimmern, die rund 68 qm² umfasst. Sie verfügt über ein Badezimmer mit Badewanne und Fenster. Zusätzlich gibt es einen Balkon mit Blick in den Innenhof, indem sich ein Spielplatz und eine große Rasenfläche befinden, die für jeden Anwohner frei zu Verfügung stehen. Die Wohnung liegt eine Station vom Berliner S-Bahn-Ring entfernt (Nöldnerplatz) und hat eine sehr gute Anbindung zum Szenebezirk Friedrichshain, dem Landschaftspark Herzberge und dem Tierpark. Insgesamt muss K. 413,57 Euro kalt für die Wohnung bezahlen und liegt mit 6,08 Euro pro Quadratmeter weit unter den Lichtenberger Durchschnittsmieten von 9,53 Euro pro Quadratmeter (vgl. Berlin HYPE & CBRE 2019).

Als Kontrast zu der Wohnungssuche von K. (2017) möchte ich nun die Erfahrung von S. und seiner Partnerin wiedergeben.

2014 beschloss S. (Anfang 30 und Schüler) aus beruflichen und familiären Gründen mit seiner Lebenspartnerin von Minden nach Berlin zu ziehen. Da S. 2008 schon einmal in Lichtenberg lebte und seine Familie ebendort noch immer lebt, war er von der Idee sehr überzeugt und konnte seine Partnerin in der Entscheidung bestärken, das „sichere Nest“ zu verlassen und einen Neuanfang in der Hauptstadt zu wagen. Er erinnerte sich gerne an die Zeit zurück, als er 2008 in Berlin lebte und erzählte, wie toll es sei, dort zu leben und welch Charme die Unterkünfte besäßen. Als S. sich also dafür entschied, Minden zu verlassen und die Wohnung zu kündigen, war die Zukunft noch unsicher. In Berlin angekommen, lebten die beiden für ca. zwei Monate bei seinem Bruder. Von dort aus wollten sie in Berlin Fuß fassen. Schnell erloscht jedoch die Begeisterung alter Zeiten. S. kann sich noch gut an das Gefühl erinnern: „Ich wurde erschlagen von der Herausforderung, der wir uns nun stellen müssen, um eine Wohnung zu finden“. Immer wieder muss er den Kopf schütteln, wenn er sich daran erinnert. Die ganzen Vorstellungen, die sich die beiden von ihrer neuen Bleibe im Vorfeld gemacht hatten, waren sehr schnell verflogen. Von nun an hieß es nur noch: „Wir müssen einfach irgendwie eine Wohnung finden“. Zuerst probierten sie, in eine Wohnungsbaugesellschaft zu kommen, denn viele Wohnungen wurden online über die HOWOGE angeboten. Aufgrund des fehlenden Einkommens erwies sich dies jedoch als unmöglich. „Sie wollten uns nicht mal zuhören, damit wir erklären konnten, dass wir BAföG bekommen, der Antrag sich lediglich verzögert“, erzählte S. recht aufgebracht. Ihre Suche verlief daher nur noch auf Online-Plattformen wie Immobilienscout 24. Täglich bewarben sie sich auf ca. zehn Annoncen. Wenn sie Glück hatten, bekamen sie eine Absage, doch oft meldete sich überhaupt keiner bei ihnen. Irgendwann entschieden sie sich für eine Woche Abstand von dieser „Hilflosigkeit“ zu nehmen, um ihre neue Heimat einmal zu erkunden. Danach beschlossen sie, sich auf Annoncen telefonisch zu melden, da man mehr „Mensch sein kann“. Diese Methode war etwas erfolgreicher, auch wenn S. diese Anrufe als „unmenschlich“ empfand. Er erinnert sich, wie seine Freundin nach einigen Telefonaten weinen musste und die Welt nicht mehr verstanden habe, wie schwierig es ist, eine Wohnung in Berlin zu finden, obwohl man doch freundlich sei. Irgendwann wurden die beiden für einige Wohnungsbesichtigungen eingeladen. Nach dieser Zeit des Wartens hätten sie jede Wohnung genommen, „egal, wie gespenstisch sie auch gewesen wäre“. Sie merkten, wie sie nach jeder Besichtigung und nach jedem Telefonat „müder“ wurden – es schien hoffnungslos. S. erzählt von ihrer aktuellen Wohnung, die sie durch „Glück“ bekommen hätten: „Wir haben die Wohnung nicht auf Anhieb gefunden und wollten wieder Richtung S-Bahn gehen (da wir die Wohnung eh nicht bekommen hätten), irgendwie haben wir uns überredet und uns zusammengerissen und die Straße gesucht. Nachdem wir die Wohnung gefunden hatten, haben wir geschmunzelt, da sich eine riesen Schlange an Interessenten vor der Wohnungstür sammelte. Naja wenn wir schon mal hier sind, dann besichtigen wir sie“. Die Wohnungsbesichtigung machte der damals aktuelle Mieter. Wir gaben uns keine Mühe, uns „einzuschleimen“, sondern schauten uns die Wohnung an, füllten das Formular aus und gingen wieder.

„Wir hatten eh keine Chance, so war unser Gefühl“. „Der Vermieter interessierte sich jedoch für einige Unterlagen und unsere Situation, weil wir aus Minden kamen“. S. und seine Partnerin wurden also persönlich in die Hausverwaltung eingeladen. Nach diesem Tag blieb die Freundin am Ball und zeigte durch permanent freundliches Nachfragen Interesse an dem Objekt, sodass der Vermieter „nachgab“ und die Wohnung an S. und seine Freundin vermietete. Da die beiden die Hoffnung schon aufgegeben hatten, wussten sie gar nicht, wie ihr zukünftig neues Zuhause aussah. Hatte dieses überhaupt eine Küche, gab es Heizungen, gab es Mängel an der Wohnung? All diese Fragen stellten sie sich, als sie die Zusage hatten, doch es war ihnen egal. Sie waren froh, eine Wohnung zu haben, die sie bezahlen konnten. „Der Rest kommt später, Hauptsache ein Dach über den Kopf“, das war ihr Motto. Die Freude und Sicherheit, dass sie ein neues Zuhause gefunden hatten, war „unbeschreiblich“. Nur wenn man bewusst auf die Bleibe angesprochen würde, die erkenntliche Mängel aufweist, wird einem bewusst, wie „unverschämt“ die Miete und der Zustand sei. Die Wohnung liegt in Wilmersdorf, hat 37 qm², 1,5 Zimmer und kostet 350 Euro kalt – das sind 9,45 Euro pro Quadratmeter. Zusätzlich kommen noch ca. 200 Euro Stromkosten dazu, da die Wohnung über eine Nachtspeicherheizung verfügt. Über Mängel wie den undichten Boden, die undichte Haustür, undichte Fenster und kaltes Wasser im Winter möchte S. erst gar nicht nachdenken. Er ist froh, eine Bleibe zu haben, die sie sich schöngemacht haben. Er meidet absichtlich den Gedanken, denn den beiden ist bewusst, dass sie eigentlich eine bessere Wohnung für diesen Preis bekommen könnten. Sie hatten immer vor, nach Lichtenberg zu ziehen, in die Nähe seiner Familie. Doch dies ist einfach „kein schöner Gedanke“, sich noch mal dem Wohnungsmarkt auszuliefern und wird so gut es geht ignoriert.

Aus dem Interview mit Rückschluss auf die Wohnungssituation in Lichtenberg 2017 zeigt sich, dass die kommunale Wohnungsbaugesellschaft für Haushalte mit mittlerem oder geringem Einkommen erschwinglich ist. Jedoch ist es derzeit gefühlt unmöglich, als neuer Mieter aufgenommen zu werden. Diese Erkenntnis konnte ich für mich persönlich aus den Interviews mitnehmen. Es wird einem sofort die Hoffnung genommen, schnell eine Wohnung zu finden, da die Verwaltung der HOWOGE auf eine Warteliste verweist. Das kann mitunter daran liegen, dass Lichtenberg nun als attraktiver Wohnort angesehen wird (ca. 2 000 neue Bewohner*innen jedes Jahr). Wenn man wie K. jedoch schon lange Mieterin ist, „lebt man in einer Blase voller Wohnungen, abgeschirmt von dem Wohnungsmangel“ – keine Ängste und keine Sorgen bei der Wohnungssuche. Das wünscht sich auch S.: Er lebt nun mit seiner Freundin seit knapp sieben Jahren in einem Zustand zwischen „wir sind dankbar und wir sind gefangen“ in der Wohnung in Wilmersdorf – „es macht den Anschein, als würde die Zeit stehen bleiben“. „Es gibt keine Entwicklung“, so schildert S. zurzeit seine Wohnungssituation. Ich denke, dies beschreibt den Wohnungsmarkt derzeit ganz gut: Man lebt in seiner „Wohnungsblase“, aus der man nicht ausbrechen mag. Der Gedanke, sich zu vergrößern, aus einer WG auszuziehen und den Schritt zu wagen alleine zu leben, eine Familie zu gründen, einen Neuanfang zu starten etc., lässt einen stagnieren.

Literaturverzeichnis

Berlin Hyp & CBRE (2019): Wohnmarktreport Berlin 2019. Im Internet: https://www.berlinhyp.de/de/media/newsroom/wohnmarktreport2019?file=files/media/corpor ate/newsroom/weiterepublikationen/de/2019/Wohnmarktreport_Berlin_2019.pdf (letzter Zugriff: 24.11.2020).

Brambusch, J. (2017): Immobilienpreise und Mietspiegel: Berlin-Lichtenberg. Im Internet: https://www.capital.de/immobilien-kompass/berlin/lichtenberg (letzter Zugriff: 24.11.2020).

HOWOGE (2017): Pressekonferenz -Neubau und Bestandsentwicklung. Im Internet: https://www.howoge.de/fileadmin/News/April2017/270421_Praesentation_HOWOGE_Neubau_und_ Bestandsentwicklung.pdf , S.14 (letzter Zugriff: 24.11.2020).

Kitzmann, R. (2018): Zurück in die Zukunft!? Die Wiederkehr kommunaler Wohnungspolitik. In: vhw (FWS), H. 3 (2018), S. 162-167.

K. persönliches Interview, Berlin, 28.12.2020, durchgeführt von Jessica Bendt

Müller, B. (2019): Wohnungsmarktreport für 2018 belegt Steigerung trotz Bauboom in Lichtenberg. Im Internet: https://www.berliner-woche.de/lichtenberg/cwirtschaft/wohnungsmarktreport-fuer-2018-belegt-steigerung-trotz-bauboom-inlichtenberg_a205693 (letzter Zugriff: 24.11.2020).

S. persönliches Interview, Berlin, 09.01.2021, durchgeführt von Jessica Bendt

16. Februar 2021 | Veröffentlicht von Jessica Bendt | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Lichtenberg