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Zweisprachiger TANDEM-SPRACHKURS in Berlin und in Paris

„Lernen durch Begegnungen“ (28.02.- 07.03.2026)
« Apprendre par les rencontres » (13.03- 21.03.2026)

Eine Kooperation zwischen dem Sprachenzentrum der Humboldt Universität zu Berlin und der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3, gefördert vom Deutsch-Französischen Jugendwerk

Der TANDEM-Sprachkurs 2026 „Lernen durch Begegnungen“ zwischen der Humboldt-Universität zu Berlin und der Université Sorbonne Nouvelle Paris 3 fand vom 28. Februar bis 7. März 2026 in Berlin am Sprachenzentrum und vom 13. bis 2. März in Paris statt. Er wurde organisiert und durchgeführt von Dr. Catherine Jaeger (Sprachenzentrum der Humboldt-Universität zu Berlin), Jonas Meir und Helene Schreilechner (Université Sorbonne Nouvelle Paris 3). Der Kurs ist vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) gefördert und ermöglichte jeweils 10 Studierenden aus den beiden Ländern, Land und Leute kennen zu lernen. Der Kurs hatte zum Ziel, sprachliche Fortbildung mit (inter)kultureller und historischer Reflexion zu verbinden.

Die Teilnehmer.Innen erkundeten die Geschichte Berlins, insbesondere die Mauerzeit, die koloniale Vergangenheit und die deutsch-französischen Beziehungen. Aktivitäten umfassten Führungen durch das Deutsche Historische Museum, die Gedenkstätte an der Bernauer Straße, die East Side Galerie und das Antikriegsmuseum, sowie einen Gedenkspaziergang durch Mitte mit Oumar Diallo, Leiter des Afrika Hauses. Begegnungen mit dem Künstler und Kulturakteur Frédéric Krauke, wissenschaftliche Vorträge von Dr. Hannah Kiel (Universität Erfurt) und von Dr. Romain Tiquet (Centre Marc Bloch) vertieften den interkulturellen Austausch. Sprachliche Aktivitäten wie „Story-Circles“ (Deardorff Methode 2019, UNESCO), Theaterworkshops mit Thealingua, Mediationsübungen und interaktive Sprachspiele von Dr. Adzovi Adjogah förderten die plurilinguale und interkulturelle Kompetenz. Das Ganze wurde durch kulinarische Angebote wie ein internationales Buffet sowie ein Restaurantbesuch abgerundet. Gemeinsame Abende stärkten die Zusammengehörigkeit und sorgten für ein freundliches Miteinandersein. Die Gruppe aus Frankreich reiste am 7. März nach Paris weiter. Die Woche in Paris bot auch viele kulturelle Entdeckungen, gemeinsame Ausflüge durch Paris, Sprachaktivitäten in Tandems, ein Theateratelier und das Erstellen eines Podcasts für den Pariser Campus-Radiosender sowie kulturelle Veranstaltungen.

Der TANDEM-Sprachkurs förderte die Entwicklung von Sprach- und interkulturellen Fähigkeiten. Die Studierenden äußerten sich sehr positiv über die zwei interessanten Wochen und die freundschaftliche Atmosphäre.

Text und Fotos: Catherine Jaeger

12. Juni 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Ein neues Alphabet in wenigen Minuten lernen

SPRACHEN ÖFFNEN HORIZONTE

Bild: elenaobodovskaya über Pixabay

Der Sprachbereich Russisch beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der Langen Nacht der Wissenschaften (LNDW) am 6.6.2026.

Entdecken Sie ein neues Alphabet und machen Sie erste Erfahrungen im Lesen der kyrillischen Schrift. Dies ist bereits nach fünf Minuten möglich! Unser Quiz bietet Ihnen zudem interessante Einblicke in die russische Sprache und Kultur. Sie werden feststellen, dass das Erlernen einer neuen Sprache nicht nur bereichernd ist, sondern auch viel Freude machen kann. Darüber hinaus eröffnet Ihnen das Russische einen Zugang zur Welt der slawischen Sprachen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Veranstaltungszeit und -ort sowie weitere Informationen finden Sie auf der LNDW-Homepage.

4. Juni 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Spanisch lernen in Santander

Flyer: Antonio Barquero

Für Studentinnen und Studenten der Kurse B1/Brücke und B2.1:

Bei Fragen und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Frau Mariana Alvarez (Koordination Spanisch; E-Mail: Mariana.Alvarez@hu-berlin.de).

1. Juni 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Eine digitale Postkarte aus Tallinn

von Jill Gottwald

Sprachreise-Impressionen September 2025:

https://blogs.hu-berlin.de/wwwteam_spz/wp-content/uploads/sites/72/2026/04/Tallinn_Blogbeitrag_Video_ohne_Musik_komprimiert_2.mp4

12. Mai 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Таллинский дневник (Tallinn-Tagebuch)

Text und Fotos: Dan Sulaiman

9. April 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Überleben in Berlin, auf Italienisch! Ein Projekt aus dem A1-Kurs

Text: Gianluca Pedrotti, Video: Arbeitsgruppe 3 (Vita notturna)

Im Rahmen eines Italienisch-Kurses (A1) arbeiteten die Studierenden gegen Ende des Semesters an einem handlungsorientierten Projekt: die Erstellung eines Stadtführers für Berlin in Form eines Videos. Mittelpunkt war dabei nicht die Vorbereitung auf eine mündliche Prüfung, sondern ein gemeinsamer Arbeitsprozess. Sprache wurde als Werkzeug genutzt, um ein konkretes Produkt für ein reales Publikum zu entwickeln.

Unter dem Titel „Als Erasmus-Student in Berlin überleben“ arbeiteten die Studierenden drei Wochen lang in Gruppen an einem klaren und authentischen Ziel: Sie sammelten Informationen, verfassten kurze Texte und produzierten thematische Videos zu zentralen Aspekten des Berliner Lebens, um zukünftigen Erasmus-Studierenden aus Italien praktische Tipps zu geben.

Unterrichtsphasen und Arbeitsaufträge für zu Hause wechselten sich ab. Während des gesamten Projekts erhielten die Studierenden gezieltes Feedback sowie sprachliche Unterstützung, sodass sie Schritt für Schritt an ihren Texten und Präsentationen arbeiten konnten.

Arbeiten wie in einem Redaktionsteam

Die Studierenden organisierten sich wie eine kleine Redaktion:

Phase 1: Planung (im Unterricht)
Die Gruppen wählten vier zentrale Themenbereiche (z. B. Geschichte und Politik, Natur und Kultur, Esskultur und Einkaufen, Nachtleben) und legten die inhaltlichen Schwerpunkte fest.

Phase 2: Umsetzung (in Gruppenarbeit, teilweise zu Hause)
Die Studierenden recherchierten Informationen, diskutierten deren Auswahl, verfassten die Skripte und bereiteten ihre Videopräsentationen vor.

Handlungsorientiertes Lernen in der Praxis

Das Projekt ist ein Beispiel für handlungsorientierten Unterricht: Die italienische Sprache diente im Rahmen des Projekts als Werkzeug, um ein konkretes Produkt für ein reales Publikum zu erstellen. Sie war nicht nur Lerngegenstand, sondern Mittel zum Handeln.

Gleichzeitig entspricht die Aktivität den Prinzipien von UNIcert®, da sie universitätsnahe Inhalte einbindet und überfachliche Kompetenzen wie Teamarbeit, Informationsrecherche und Präsentationsfähigkeit fördert.

Trotz ihres Einstiegsniveaus zeigten die Studierenden, dass bereits auf A1-Niveau Kommunikation, Kooperation, kreatives Schreiben und freies Sprechen möglich sind. Das folgende Video dokumentiert das Endergebnis sowie auch den Lernprozess, der von Kreativität und authentischem Sprachgebrauch geprägt war.

Vita notturna a Berlino: (Arbeitsgruppe 3)

https://blogs.hu-berlin.de/wwwteam_spz/wp-content/uploads/sites/72/2026/03/Italienisch-A1-Ueberleben-in-Berlin-1.mp4

Die Rückmeldungen der Studierenden waren durchweg positiv. Besonders hervorgehoben wurden: die Freude an der Zusammenarbeit, die Motivation durch eine sinnvolle Aufgabe und ein gestärktes Selbstvertrauen im mündlichen Ausdruck.

Ein herzlicher Dank an alle Kursteilnehmenden: ottimo lavoro!

9. März 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Das Museum als Lernort: Italienischunterricht zwischen Sprache, Kunst und Stadtraum

Text und Fotos: Elena Carrara

Gemeinsam mit einer Gruppe von Studierenden besuchte ich die Ausstellung Emilio Vedova. Mehr als Bewegung um ihrer selbst Willen“ im Kunsthaus Dahlem. Die Exkursion fand im Rahmen eines Italienischkurses für Studierende der Kunstgeschichte statt und wurde durch eine vom Italienischen Kulturinstitut organisierente Führung auf Italienisch ergänzt, die nicht nur sprachlich forderte, sondern auch kulturell und künstlerisch anregte.

Solche praxisnahen Lernformate bieten wertvolle Gelegenheiten, Sprachvermittlung über den Klassenraum hinaus zu denken. Wenn Sprache im Dialog mit Expert:innen und im Gespräch mit Kommiliton:innen in authentischen Kontexten eingesetzt wird, entsteht ein verankerter und lebendiger Zugang.

Aus didaktischer Sicht erweist sich das Museum als ein besonders reicher Lernort, da es mehrere zentrale pädagogische Prinzipien vereint und Lernprozesse auf unterschiedlichen Ebenen anregt. Das Museum ermöglicht ein multisensorisches Lernen: Originale Kunstwerke, räumliche Inszenierungen und atmosphärische Eindrücke sprechen mehrere Sinne gleichzeitig an. Lerninhalte werden dadurch sowohl kognitiv, aber auch emotional und körperlich erfahren.

Für die Teilnehmenden war die Exkursion eine Art angewandte Praxis: Vokabular zur Kunstbeschreibung, zuvor im Unterricht erarbeitet, konnte nun in einem realen Kommunikationskontext eingesetzt werden. Fragen zur Ausstellung, spontane Reaktionen, Diskussionen über Eindrücke, all das förderte Spontanität, Hörverstehen und Ausdruckssicherheit.

Der Museumsbesuch ist zudem ein soziales Ereignis und fördert kollaborative Lernprozesse. Das gemeinsame Erleben außerhalb der gewohnten Seminarstruktur stärkt die Gruppendynamik und verändert Rollenbilder: Lernende tauschen sich offener aus und unterstützen sich gegenseitig beim sprachlichen Handeln. Diese soziale Dimension wirkt sich positiv auf Motivation und Lernbereitschaft aus.

Nicht zuletzt ist das Museum Teil des urbanen Raums und damit eingebettet in die Stadt als Lernumgebung. Die Verbindung von Sprache, Bewegung und Raum unterstützt ein situatives Lernen, das nachhaltiger wirkt als rein abstrakte Wissensvermittlung. Viele Studierende äußerten im Nachgang, wie sehr sie es schätzen, ihre Sprachkenntnisse in einem „echten“ Kontext anzuwenden, und berichteten, dass Inhalte stärker im Gedächtnis bleiben, wenn Lernen mit Emotion, Neugier und persönlicher Erfahrung verknüpft ist.

16. Februar 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Theaterworkshop Französisch: JOUER (AVEC) LA LANGUE

Bild und Text: Christiane Hoyer

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Sprachkoordinatorin für Französisch, Frau Dr. Jaeger (Catherine.Jaeger@hu-berlin.de).

3. Februar 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Intensivkurse in den Semesterferien (März 2026)

Bild und Text: Christiane Hoyer

Kontakt: Christiane Hoyer (christiane.hoyer@hu-berlin.de). Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich gern an die Sprachkoordinatoren.

3. Februar 2026 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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Приглашаем на чай! (Einladung zum Tee)

Text: Tatjana Lischitzki, Foto: Pixabay

2. Dezember 2025 | Veröffentlicht von Anja-Sylvia Zimmermann | Kein Kommentar »
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