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Lost in Dissertation? Von der Literaturverwaltung bis zur Publikation – eine Vortragsreihe für Promovierende

Es ist wieder so weit: Die Berliner Universitätsbibliotheken und die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz präsentieren vom 2.–11. April 2019 auf ihren jeweiligen Expertisefeldern die Themen Literaturverwaltung, Publikationsmöglichkeiten, Open Access und Forschungsdaten. So erhalten Promovierende einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte sowie weiterführende konkrete Informationen zu einzelnen Angeboten der Universitäten. Die einzelnen Themen werden in sechs voneinander unabhängigen Modulen präsentiert, so dass Sie je nach Interessenslage an allen oder nur ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen können. Sie erfahren:

  • wie die Arbeitsorganisation und das Erstellen des Manuskripts durch ein Literaturverwaltungsprogramm erleichtert wird und wie Sie sich für das richtige Programm entscheiden,
  • welche Publikationsform Ihren Bedürfnissen entspricht, welche rechtlichen Aspekte dabei bedacht werden sollten, was bei der Verwendung von Abbildungen zu beachten ist und welche Varianten es im Rahmen des Open-Access-Publizierens gibt,
  • was Forschungsdaten sind, warum es sinnvoll oder sogar notwendig ist, selbst Forschungsdaten zu veröffentlichen und wie Forschungsdaten recherchiert und publiziert werden können,
  • welche bibliometrischen Kennzahlen Ihnen helfen können, qualitativ hochwertige Publikationen auszuwählen und welche weiteren Qualitätskriterien Sie berücksichtigen können.

Weitere Informationen und Flyer

Veranstaltungsort:
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Simón-Bolívar-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berl

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten:
http://sbb.berlin/promovierende

Kontakt:
Belinda Jopp
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
belinda.jopp@sbb.spk-berlin.de

Dr. Ulrike Schenk
Humboldt-Universität zu Berlin – Universitätsbibliothek
ulrike.schenk@ub.hu-berlin.de

5. März 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

Upcycling – Werkstoff – Papier: eine Ausstellung in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften

Bereits zum fünften Mal in Folge präsentiert Frau Regina Steinbrecher im Lesesaal der Zweigbibliothek Naturwissenschaften ihre Arbeiten rund um das Thema Papier. Dieses Jahr liegt der Schwerpunkt beim Upcycling: Altpapier, Bücher und andere Materialien wie Schlagmetall bekommen ein neues Leben: als Spardose, Spiegel, Schale oder auch einfach als Dekorationsobjekt.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14. März 2019, 14 Uhr zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt können dann auch Objekte aus der Ausstellung gegen ein kleines Entgelt erworben werden.

20. Februar 2019 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »

Rundgespräch Hochschulforschung am 14. März 2019

Im Rahmen des Fachinformationsdienstes Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung laden wir zum Rundgespräch Hochschulforschung am 14. März 2019 in das Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Der Fachinformationsdienst (FID) befindet sich nun in der zweiten Förderphase. Die Universitätsbibliothek der HU vertritt in diesem Fachinformationsdienst die Belange der Fachdisziplin der Hochschulforschung.

Neben den Vorträgen wollen wir uns mit Ihnen, die in der Forschung und/oder in den Infrastruktureinrichtungen der hochschulforschenden Einrichtungen arbeiten, darüber austauschen, welche speziellen Bedarfe und Erwartungen Sie bezüglich der Angebote und Services durch den Fachinformationsdienst haben. Ihr Feedback wird dann in die zukünftigen Planungen des FID einfließen.

Programm und Ablauf des Rundgesprächs sehen folgendermaßen aus:

11:00
Begrüßung
Imma Hendrix, stellvertretende Direktorin der UB der HU Berlin

11:15
Neue Entwicklungen und Services im Fachinformationsdienst
Andrea Kullik, UB der HU Berlin, FID Erziehungswissenschaft u. Bildungsforschung

12:15
Modernisiertes Urheberrecht für die Hochschulforschung
Linda Kuschel, Humboldt-Universität zu Berlin – Rechtswissenschaftliche Fakultät

13:00
Mittagspause

13:45
Das Fachportal Pädagogik: Angebote für Hochschul- und Wissenschaftsforschende
Jens Röschlein – DIPF Frankfurt, FID Erziehungswissenschaft u. Bildungsforschung

15:00
Vorstellung des geplanten Interdisziplinären Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung an der HU Berlin
Prof Dr. Martin Reinhart – HU Berlin

ca. 15:45
Ende der Veranstaltung

Veranstaltungsort:
Humboldt-Universität zu Berlin
Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Geschwister-Scholl-Str. 1/3
10117 Berlin
9. OG Raum 9.538

Anfahrt: U+S-Bahn Friedrichstraße

Die Kosten für Reise und ggf. Unterkunft übernimmt der Fachinformationsdienst.

Bitte melden Sie sich bei andrea.kullik@ub.hu-berlin.de an.


Foto: Matthias Heyde
14. Februar 2019 | Veröffentlicht von Andrea Kullik | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter FID, Veranstaltung

Grimm-Zentrum vorerst bis Ende April wieder sonntags geöffnet

Ab dem 1. Februar 2019 können Sie das Grimm-Zentrum wieder wochentags bis 24 Uhr und samstags und sonntags zwischen 10 und 22 Uhr nutzen. Unsere Anmelde- und Ausleihtheken sind ebenso wieder bis 19 Uhr geöffnet. Wir bedauern sehr die Einschränkungen der letzten Wochen und freuen uns, die bewährten Angebote vorerst bis Ende April 2019 wieder anbieten zu können.

Hintergrund der Serviceeinschränkungen war der Einstellungsstopp der studentischen Hilfskräfte an der HU ab Oktober 2018. Er trifft uns hart, da viele studentische Beschäftigte uns sowohl beim Rückstellen von Medien als auch bei den Theken-Services unterstützen.

In den nächsten drei Monaten erhalten wir im Grimm-Zentrum an zwei Tagen in der Woche Unterstützung beim Sortieren und Rückstellen von zurückgegebenen und vor Ort genutzten Büchern durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Logistik-Unternehmens.

Wir freuen uns, somit für alle Nutzerinnen und Nutzer des Grimm-Zentrums gute Bedingungen für die erfolgreiche Absolvierung der Prüfungsphase zu schaffen.

Leider steht noch nicht fest, wie es nach Ende April 2019 weitergeht. Aber wir setzen uns dafür ein, dass wir auch dann für die Nutzerinnen und Nutzer des Grimm-Zentrums ein gutes Serviceangebot und möglichst lange Öffnungszeiten anbieten können und hoffen auf ein konstruktives Miteinander aller Beteiligten bei der Diskussion und Lösungsfindung der seit Herbst 2018 offenen juristischen Fragen.

Foyer des Grimm-Zentrums
Foto: Matthias Heyde

29. Januar 2019 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »

Open-Access-Anteil der Berliner Hochschulen steigt kräftig

Der Anteil der über das Internet frei zugänglichen Artikel in Fachzeitschriften von Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Open-Access-Büro Berlin und ein Team verschiedener Hochschulen ermittelten, waren im Erhebungszeitraum von 2017 nahezu zwei Fünftel (38,5 Prozent) der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin veröffentlichten Artikel ohne Barrieren verfügbar. Der Anteil der „Open Access“ zugänglichen Artikel habe sich damit gegenüber dem Jahr 2016 um 7,3 Prozentpunkte erhöht.

 

Von den 38,5 Prozent entfielen im Jahr 2017 rund 18,7 Punkte auf Publikationen, die in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind („Goldener Weg“), bei 13,4 Prozent handelte es sich um eine Parallelveröffentlichung im Open Access („Grüner Weg“), 6,4 Prozent wurde als Open-Access-Version in Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht (hybrider Weg). Damit ist das Land Berlin nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren der Erhebung auf einem guten Weg, bis zum Jahr 2020 das selbstgesteckte Ziel eines Anteils von 60 Prozent bei den frei zugänglichen Artikeln zu erreichen: Festgeschrieben ist diese Quote in der „Open-Access-Strategie für Berlin“, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete. Die Strategie soll dafür sorgen, dass mit Steuergeldern erzielte Forschungsergebnisse an öffentlichen Hochschulen nicht nur der Wissenschaft frei zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch der Öffentlichkeit und Unternehmen und Verbänden.

 

Berlin präsentiert seit 2016 als erstes deutsches Bundesland Zahlen für den landesweiten Open-Access-Anteil und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit Vorreiter für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und dem kulturellen Erbe.

In die Analyse einbezogen wurden die neun publikationsstärksten Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin:

  • Alice Salomon Hochschule (ASH)
  • Beuth Hochschule für Technik Berlin –
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)
  • Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
  • Technische Universität Berlin (TU)
  • Universität der Künste Berlin (UdK)

 

Link zum Bericht: https://doi.org/10.14279/depositonce-7866

Kontakt

Dr. Andreas Hübner, Open-Access-Büro Berlin, Telefon: 030 / 838 50244, E-Mail: oabb@open-access-berlin.de

 

 

 

25. Januar 2019 | Veröffentlicht von Anna-Katharina Huth | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Open Access

Wiley und Projekt DEAL unterzeichnen Einigung

Das Projekt DEAL verfolgt das Ziel, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Am 15. Januar 2019 wurde in einer Pressekonferenz über seinen ersten Abschluss informiert:

Mit dem Verlag Wiley wurde ein Vertrag für ein bundesweites Publish and Read-Modell mit einer dreijährigen Laufzeit für die Jahre 2019 bis 2021 abgeschlossen. Die genauen Vertragsinhalte werden ab Mitte Februar veröffentlicht, die teilnahmeberechtigten akademischen Einrichtungen direkt von der DEAL-Gruppe kontaktiert. Der Zugriff auf die Inhalte des kompletten Wiley-Zeitschriften-Portfolios besteht für die HU bis dahin in unveränderter Weise fort. Zur Pressemitteilung

Weitere Erläuterungen zum Projekt DEAL finden Sie auf unserer Homepage. Mit Fragen wenden Sie sich gerne an den Direktor der UB, Herrn Prof. Dr. Andreas Degkwitz (andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de)

 

 

 

21. Januar 2019 | Veröffentlicht von Anna-Katharina Huth | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Hintergrundinformation

Grimm-Zentrum: Neue Mini-Gruppenarbeitsräume im 3. OG und neue „stille“ Arbeitsräume im 2. OG

Aufgrund der großen Nachfrage nach Arbeitsräumen für Kleingruppen stehen im Grimm-Zentrums ab 7. Januar 2019 zwölf kleine Arbeitsräume im 3.OG zur Verfügung. Die Räume sind für Kleingruppen bestehend aus zwei Nutzer*innen vorgesehen.

Reservierungen können ein bis zwei Wochen im Voraus vorgenommen werden. Bitte tragen Sie hierfür Ihre Benutzernummer in die ausgehängten Pläne an der jeweiligen Tür des Arbeitsraumes im 3.OG ein. Es können maximal drei Stunden pro Tag und Zweiergruppe reserviert werden. Die neuen zwölf Mini-Gruppenarbeitsräume finden Sie im D- bzw. F-Bereich, d.h. im Mittelbereich des 3. OG.

Besteht Ihre Arbeitsgruppe aus mehr als zwei Personen? Dann können Sie einen der sechs größeren Gruppenarbeitsräume (für bis zu zehn Personen) im Ost- und Westflügel im 3.OG nutzen (Räume 3A-3F). Auch hier können Sie Reservierungen über die ausgehängten Wochenpläne an der Tür tätigen.

Die beiden bisherigen großen Gruppenarbeitsräume im 2. OG (für bis zu 20 Personen) sind ab sofort Teil des Lesesaalbereichs und künftig für die „stille“ Arbeit vorgesehen. Hier bitten wir Sie, keine Gruppenarbeit mehr durchzuführen  – es handelt sich um „stille“ Arbeitsräume mit jeweils 20 Arbeitsplätzen für Einzelnutzer*innen. Die Arbeitsplätze können nicht im Voraus reserviert werden, es gilt die Pausenscheibenregelung.

Wir planen 2019 für die Gruppenarbeitsräume ein elektronisches Reservierungssystem zu testen, das Ihnen ermöglicht, eine Reservierung online vorzunehmen.

Für Nachfragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an info@ub.hu-berlin.de


Mini-Gruppenarbeitsraum im GZ im 3.OG

Wochenplaner an der Tür für Reservierungen

Fotos: Birgit Stumm

7. Januar 2019 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Grimm-Zentrum

Alle Jahre wieder: Neue Stühle braucht das Grimm-Zentrum …

 … und hat sie jetzt auch endlich bekommen!

Denn nach fast 10 Jahren täglicher „Besetzung“ war ein Großteil der schwarzen Freischwinger-Stühle an den Arbeitsplätzen im Grimm-Zentrum komplett „durchgesessen“. Schwierig nur, wenn genau dieser Stuhltyp nicht mehr nachzubestellen ist. Mit einer kleinen „Stuhlkampagne“ im Sommer haben wir unsere Nutzerinnen und Nutzer daher in den Tagesarbeitskabinen im 5. OG zum Testen möglicher Stuhlmodelle eingeladen. Nach Auswertung der Fragebögen wurde eine Entscheidung getroffen und ein neues Stuhlmodell bestellt. Das wurde auch höchste Zeit, denn inzwischen wurden die derangierten Stühle mit einer ziemlich hässlichen und unbequemen Holzstuhlvariante (aus einem HU-Lager) als Zwischenlösung ersetzt. Nun heißt es hoffentlich für immer Adé sagen zu den Holzstühlen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf den Etagen 3 – 5 gegen die neuen 300 schwarzen Stühle ausgetauscht.

Lieben Dank dafür an unser Hausmeister-Team im Grimm-Zentrum!

Jetzt hoffen wir natürlich sehr, dass die neuen Stühle komfortabel und auch langlebig sind, also eine Art Weihnachtsgeschenk zum Sitzen – damit nicht alle Jahre wieder neues Mobiliar angeschafft werden muss.

Die UB wünscht Ihnen allen frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr.

Bitte beachten Sie unsere Öffnungs- und Schließzeiten zum Jahreswechsel.

Katharina Tollkühn, Öffentlichkeitsarbeit der UB, 20.12.2018

20. Dezember 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Grimm-Zentrum, Hintergrundinformation, UB

Eco-Connectivity – eine Ausstellung zur Berlin Science Week im Thaer-Saal und den Zweigbibliotheken Campus Nord und Naturwissenschaften

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin freut sich, auch in diesem Jahr wieder zu den Gastgebern einer Ausstellung im Rahmen der Berlin Science Week zu gehören.

Unter dem Titel „Eco-connectivity: an Art/NaturSci exhibition series“ können Sie vom 1. November bis 22. Dezember 2018 an verschiedenen Standorten sowohl am Campus Nord als auch am Campus Adlershof die von MP Warming kuratierte Ausstellung im Spannungsfeld Kunst – Natur – Wissenschaft entdecken.

Eco-Connectivity in der Zweigbibliothek Campus Nord

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Foto: Anja Müller

Die Hauptausstellung befindet sich im Thaer-Saal der Humboldt-Universität zu Berlin (Invalidenstr. 42) und kann an Wochentagen von 8:00 bis 20:00 Uhr besichtigt werden.

Unweit der Hauptausstellung befinden sich in der Zweigbibliothek Campus Nord (Hessische Str. 1-2) die „Annex Galleries“: In mehreren Lesesälen, Lesenischen und Loungebereichen der Bibliothek werden die Werke internationaler Künstler*innen ausgestellt und können während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr) besichtigt werden.

Als neuer Ausstellungsort ist die Zweigbibliothek Naturwissenschaften in Adlershof hinzugekommen: Die „Satellite Exhibition“ präsentiert rund um den Lesesaal weitere Exponate internationaler Künstler*innen, die sich besonders den großzügigen Raum zu eigen machen. Auch diese Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 8:45 bis 18:00 Uhr und Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr) zugänglich.

Es gelten für beide Standorte die regulären Bedingungen für die Benutzung der Bibliothek.

Herzstück in den Annex Galleries in der Zweigbibliothek Campus Nord ist die Ausstellung  der School of Visual Art New York, die von Suzanne Anker kuratiert wurde. Die School of Visual Art New York ist die einzige Kunsthochschule weltweit, die über ein vollausgestattetes Biologielabor verfügt, zu dem einzigen Zweck, Kunst in einem naturwissenschaftlichen Kontext zu schaffen. Die ausgestellten Werke beschäftigen sich mit den Themen Ökosysteme, Klimawandel und Umweltsanierung. Ein Besuch lohnt sich!

Die weiteren Einzelausstellungen stammen von Adam Crosson, Virginia Hanusik und Guillaume Le Moine und wurden wie das Gesamtkonzept von MP Warming kuratiert.

Die Bilder der Ausstellung „A Receding Coast: The Architecture and Infrastructure of South Luisiana“ zeigen die besonderen Herausforderungen, mit denen eine Stadt wie New Orleans, auf der Delta-Ebene des Mississippi erbaut, zu kämpfen hat und geben gleichzeitig einen Eindruck von zukünftigen Entwicklungen. So heißt es im Programm zur Ausstellung:

„As we continue to feel the effects of global warming over the next 50 years, architecture and infrastructure will become the foundation for life along the Louisiana coast, and a critical exploration of this topic will allow for a deeper understanding around how societies will be able to adapt to climate change.“

Im Lesesaal der Zweigbibliothek Naturwissenschaften laden mehrere Exponate dazu ein, sich mit dem Verhältnis Mensch – Umwelt auseinanderzusetzen. Wiederkehrendes Thema in verschiedenen Arbeiten ist die Verschmutzung der Meere durch Plastik. So erstellt Ying Kit Chan aus Hong Kong Objekte aus recyceltem Plastik, oftmals auch aus Müll, Mara Marx Lewis & Tyler Lewis aus den USA und Österreich kombinieren natürliche Materialen mit Plastik so dass sie eins werden. Auch die Werke von Katrina Abbatuan (Philippinen/Großbritannien), Adam Crosson (USA), Stefaan von Biesen (Belgien) und José Esquivel (USA) setzen sich ganz unterschiedlich mit dem Verhältnis Mensch – Natur auseinander, wobei der letztgenannte zu den Vorreitern gehört, die sich schon seit den 1970er-Jahren in diesem Themenbereich arbeiten. Der Vorhang von Megumi Baba (Japan) gehört schließlich zu den auffälligsten Exponaten. Die Motive entstammen der Forschung über die Giftigkeit und Heilkraft von Pflanzen.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Dienstag, den 6. November um 19 Uhr im Thaer-Institut (Invalidenstr. 42, Hörsaal 9) eine Panel-Diskussion zu dem Thema „Designed Environments: climate change, adaptability, and our nomadic futures“ in englischer Sprache statt. Hierzu sind alle interessierten Personen herzlich eingeladen!

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://www.artscienceexhibits.com/

https://berlinscienceweek.com/

2. November 2018 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Arbeitskabinen im Grimm-Zentrum für Examenskandidatinnen und -kandidaten: Jetzt bewerben!

Ab 31.10.2018 starten wir mit einem neuen Vergabeverfahren für die Arbeitskabinen im Grimm-Zentrum.

Sie sind HU-Studierende/r und planen im 1. Quartal 2019 eine Abschlussarbeit zu verfassen? Wenn Ihr Hauptfach in einem der Fächer liegt, die wir im Grimm-Zentrum „betreuen“, d.h. Literatur und Medien dazu anschaffen, dann können Sie sich gerne auf eine unserer über 40 Arbeitskabinen bewerben, die ab Januar 2019 zur Verfügung stehen. Unsere Arbeitskabinen befinden sich auf den Etagen 2-5, sind z.T. mit PC ausgestattet und können für acht Wochen zur Abfassung der Abschlussarbeit genutzt werden.

Das Online-Bewerbungsformular und weitere Informationen finden Sie hier, Bewerbungsfrist ist der 02.12.2018.

Foto: Birgit Stumm

31. Oktober 2018 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Grimm-Zentrum