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Geschichte der Universität bis 1945 online recherchierbar – das Universitätsarchiv präsentiert seine Findbücher im Netz

Für Besucher von Archiven ist die Suche nach Dokumenten, die Auskunft zu wissenschaftlichen Fragen, Biographien und historischen Zusammenhängen geben, oft verschlungen und mit Hürden verbunden: In welchen Beständen und Kontexten befinden sich thematisch passende Stücke? Auskunft dazu geben die Findbücher, welche Archivarinnen und Archivare erarbeiten, wenn sie Bestände ordnen, bewerten und verzeichnen. Bislang waren diese Findbücher im Universitätsarchiv nur analog vor Ort am Standort Adlershof nutzbar; wer seinen Archivbesuch vorbereiten wollte, war auf eine individuelle Auskunft angewiesen.

Am Archiv der Berliner Universität, einer der wichtigsten Universitäten Preußens und Deutschlands, kommt niemand vorbei, der sich für die deutsche Bildungsgeschichte der letzten zwei Jahrhunderte interessiert. Geschichte von institutionellen und personellen Verknüpfungen, Unterlagen von Professoren und Nobelpreisträgern, von Studenten und Instituten liegen hier zur Einsicht bereit. Ob ein Besuch im Lesesaal des Archivs für die eigene Forschungsfrage lohnend ist, kann nun im Vorfeld am eigenen PC entschieden werden.

Seit kurzem  präsentiert das Archiv der HU die Verzeichnisse seiner Bestände bis 1945, die nahezu 2000 Regalmeter Akten umfassen, online unter www.archiv-hu-berlin.findbuch.net.

Diese Verzeichnisse, Findbücher genannt, ermöglichen den Zugang zu Informationen einzelner Aktenkonvolute und Dokumente und sind in ihrem Inhalt ebenso einmalig wie die Akten selbst. Findbücher werden nach Kontexten erstellt, von Archivarinnen und Archivaren, die jedes einzelne Konvolut in die Hand nehmen, um seinen Inhalt zu ermitteln, den kontextuellen Zusammenhang herzustellen, ihm einen Titel, eine Datierung und einen Inhaltsüberblick zuzuordnen. Da jede Akte unikal ist, d.h. nur in einem einzigen Exemplar existiert, kann bei der Abfassung eines Findbuchs nicht auf bereits existierende Daten zurückgegriffen werden. Die Grundlage der Ordnung bilden der chronologische und der administrative Zusammenhang, die sich aus der Entstehung der Akten in einzelnen Verwaltungseinheiten der Universität ergeben. Diese unterliegen Veränderungen, sie werden reformiert, umstrukturiert, neu definiert und neuem Personal zugeordnet. Auch diese Vorgänge fließen in die Findbücher des Archivs mit ein.

Denn historische Erkenntnisse erwachsen nicht zuletzt aus den Entscheidungszusammenhängen. Der Inhalt eines Dokuments ergibt oft erst Sinn, wenn man seine Provenienz erkennen kann: wenn nachvollziehbar wird, von wem es stammt, bei welchem Vorgang und mit welchem Ziel es entstanden ist. Darum werden im Archiv der Universität längst vergangene universitäre Strukturen rekonstruiert und verwaltet, die für das Verstehen ihrer Geschichte notwendig sind.

Die Unterlagen bis 1945 unterliegen keinen Schutzfristen mehr. Sie sind ins historische Gedächtnis der Universität übergegangen und für alle wissenschaftlich oder privat Interessierten einsehbar.

Die Findbücher sind frei im Internet über die Webseite des Universitätsarchivs zugänglich ­– für die Akteneinsicht gilt aber immer noch der herkömmliche analoge Weg, nämlich der Gang in den Lesesaal.

 

Kontakt:
Dr. Aleksandra Pawliczek
Leiterin des Archivs der Humboldt-Universität zu Berlin
Wagner-Régeny-Str. 5
12489 Berlin

Mail: archiv@ub.hu-berlin .de

Geöffnet:
Montag und Mittwoch von 9 bis 15 Uhr
Dienstag 11 bis 17 Uhr

5. Juli 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Universitätsarchiv

Rückgabe eines „Beutebuches“

Immer wieder tauchen in Bibliotheken Bücher auf, die anhand ihres Besitzstempels als „fremde“ Bücher identifiziert werden. Dies geschah vor einiger Zeit auch in der Nationalen Wissenschaftlichen Bibliothek in Tiflis: ein Band der schwedischen Zeitschrift „Ymer“ wurde entdeckt und anhand des Stempels „Geographisches Institut der Universität Berlin“ der Humboldt-Universität zu Berlin zugeordnet. Es gelangte nach dem Zweiten Weltkrieg in die Sowjetunion und kam so in den Besitz der Nationalen Wissenschaftlichen Bibliothek von Tiflis (Georgien).

In diesem speziellen Fall fand nun ein einzelner Band seinen Weg zurück in die ursprünglich besitzende Bibliothek, insgesamt wurden allerdings seit den Abkommen zur Rückgabe von „Beutebüchern“ 1993 über 76.000 Bücher aus Georgien zurück nach Deutschland gebracht, darunter auch viele Bände der „Fortschritte der Physik“, die 2008 der UB in feierlichem Rahmen übergeben wurden.

 

15. Mai 2018 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Historische Sammlungen

Subito: kostenfreie Aufsatzlieferung innerhalb von drei Werktagen für HU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter

Kennen Sie schon unser exklusives Angebot für HU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter zur Aufsatzlieferung?

Wenn gewünschte Aufsätze aus Zeitschriften nicht bei uns an der UB der HU verfügbar sind, da wir keine Lizenz auf diese Zeitschrift besitzen bzw. sie nicht angeschafft haben, so haben Sie die Möglichkeit, auf Kosten der UB über den Dienstleister Subito verfügbare Zeitschriftenaufsätze innerhalb kürzester Zeit zu erhalten. In der Regel bekommen Sie die gewünschten Aufsätze noch am selben Tag, spätestens nach drei Werktagen.      

Was ist Subito?
Subito – Dokumente aus Bibliotheken e.V. ist ein Dokumentlieferservice wissenschaftlicher Bibliotheken aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und China. Aufsatzkopien aus über 1,5 Mio. Zeitschriften können hier bestellt werden. Subito ist ein kostenpflichtiges Angebot, für HU-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter werden die Kosten jedoch durch die UB übernommen.

Wie funktioniert es?
Sie müssen sich einmal bei uns an der UB über ein Formular registrieren, dann können Sie direkt bei Subito bestellen – über die Subkunden-Seite der HU. Weitere Informationen sowie das Registrierungsformular finden Sie unter: http://www.ub.hu-berlin.de/subito-hu-mitarbeiter

Für alle weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an: fernleihe@ub.hu-berlin.de

 

 

 

 

 

Abb.: Subito

2. Mai 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

DFG-Projekt zur langfristigen Sicherung digitaler wissenschaftlicher Veröffentlichungen

Digitale Daten und Veröffentlichungen sind für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler komfortabel und schnell verfügbar. Sie sind aber nur dann verlässlich nutzbar, wenn der Zugriff der Inhalte dauerhaft gesichert ist. Ausfälle von Verlagsservern oder das komplette Ausscheiden von Verlagen aus dem Markt können zum Beispiel diese Verlässlichkeit gefährden.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert darum 2018-2021 das Projekt „Nationales Hosting Elektronischer Ressourcen (NatHosting II)“, an dem auch die Humboldt-Universität beteiligt ist.

Um den Zugriff auf digitale wissenschaftlichen Inhalte, die von wissenschaftlichen Fachverlagen angeboten und zum Beispiel von den Bibliotheken lizenziert werden, störungsfrei sicherzustellen, ist eine deutschlandweit anwendbare Gesamtstrategie notwendig. Das DFG- Projekt NatHosting II stellt den dauerhaften und störungsfreien Zugriff auf lizenzierte, digitale Publikationen sicher – unabhängig von Verlagsplattformen. Sollte die Verlagsplattform ausfallen, springt über einen doppelten Boden („Hosting“) „NatHosting“ ein und ermöglicht den Zugriff.

In einer ersten Projektphase (2014 – 2016) wurde dafür bereits ein zweigleisiges Hosting-Konzept entwickelt. Es umfasst einerseits einen bundesweiten Konsortialvertrag mit dem Hosting-Anbieter Portico. Dieses soll nun mit einem zweiten System ergänzt werden, dem die an der Universität Stanford entwickelte Software LOCKSS zugrunde liegt. Nach der Bewilligung des Fortsetzungsantrags durch die DFG startet nun für den Zeitraum bis 2021 dessen inhaltliche und technische Realisierung sowie die Entwicklung einer Organisations- und Finanzierungsstruktur für den nachhaltigen Betrieb der Hosting-Lösung.

Projektpartner sind die Bayerische Staatsbibliothek, das FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, die Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg Frankfurt am Main, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft sowie die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin und die Universitätsbibliothek der FAU Erlangen-Nürnberg.

Ansprechpartner an der HU für das Projekt:

  • Prof. Michael Seadle, PhD; Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft
    seadle@hu-berlin.de
  • Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek
    andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de

 

Nationales Hosting elektronischer Ressourcen
Hosting-Anbieter Portico
Software LOCKSS

27. April 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Herzlich willkommen zum Sommersemester 2018!

Wir begrüßen alle, die zum Sommersemester neu an der Humboldt-Universität zu Berlin sind, ganz herzlich.

Die Bibliothek bietet Ihnen an verschiedenen Standorten ein umfangreiches Angebot an Führungen und Schulungen, um sich mit den Örtlichkeiten und den Nutzungsmodalitäten vertraut zu machen.

Neu ist unser zweistündiges Angebot „UB kompakt“, das sowohl eine Führung durch das Grimm-Zentrum als auch eine Einführung in die Literaturrecherche umfasst.  Falls Sie nur etwa 30-40 Minuten investieren möchten, können Sie gerne unsere Primus-Kurzeinführung an den Standorten Grimm-Zentrum und Campus Nord besuchen. Und natürlich bieten wir zum Semesterauftakt auch verstärkt ca. einstündige Führungen an den einzelnen Standorten an.

Nicht zuletzt umfasst unser Schulungsangebot auch die Einführung in Datenbankrecherchen und in die Literaturverwaltungsprogramme Citavi, EndNote und Mendeley. Für Citavi und EndNote erhalten Sie als HU-Angehörige kostenlose Campus-Lizenzen.

Auf unserer Website finden Sie die wichtigsten Informationen für Ihren ersten Bibliotheksbesuch.

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne persönlich an den Auskunftstheken, per Mail (info@ub.hu-berlin.de) oder telefonisch (2093-99370 / -99371). Die Auskunfts- und Servicetheken im Grimm-Zentrum sind regulär von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr besetzt sowie samstags von 10 bis 18 Uhr. Bitte informieren Sie sich an den jeweiligen Standorten über die dort geltenden Öffnungs- und Servicezeiten.

Ihnen allen einen guten Semesterstart!

Ihre Universitätsbibliothek

13. April 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

„Weniger ist mehr“ und „Je mehr, desto besser“ – Ergebnisse unserer Umfrage zu Suchportalen

Erinnern Sie sich noch an unseren Aufruf vom Sommer 2017, an unserer Umfrage zu den Anforderungen an ein bibliothekarisches Suchportal mitzuwirken? Wir hatten uns zum Ziel gesetzt, ca. 30-40 Interviews mit Studierenden, wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Professorinnen und Professoren zu führen. Daraufhin meldeten sich 37 Personen aus den verschiedensten Fachbereichen, mit denen wir von Juli bis Oktober ca. einstündige Gespräche zu ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten und Bedarfen führten. In den Gesprächen stellten wir zunächst zwei offene Fragen nach den Anforderungen an die Inhalte und Medienarten einerseits und an die Such- und Weiterverarbeitungsmöglichkeiten andererseits. Anschließend legten wir den Interviewpartner/innen einen strukturierten Fragebogen mit skalierten Antwortmöglichkeiten vor. Diese Fragebögen werteten wir statistisch mit Excel aus, während wir aus den Antworten auf die freien Fragen in einem mehrstufigen Verfahren die wesentlichen Kernaussagen herausdestillierten. Die wesentlichen Ergebnisse möchten wir Ihnen an dieser Stelle präsentieren.

Sehr deutlich wurde, dass es eine große Spannbreite der Nutzungsszenarien gibt. Während manche sich möglichst schnell und präzise lediglich über die Verfügbarkeit eines bestimmten Buches oder Artikels informieren möchten, nutzen andere ein Suchportal auch für thematische Entdeckungen und wünschen sich daher ein breites inhaltliches und mediales Ergebnisspektrum.

Wenig überraschend besteht der kleinste gemeinsame Nenner darin, dass ein Suchportal die Funktion eines klassischen Bibliothekskatalogs haben, also zunächst einmal den gesamten gedruckten und elektronischen Bestand an Büchern und Zeitschriften verzeichnen sollte. Ebenso hoch fiel die Zustimmung zum Nachweis elektronischer Artikel aus. Stärker auseinander gingen die Meinungen bei der Frage, ob auch AV-Medien, Inhalte von Fachdatenbanken und Forschungsdaten in einem Suchportal enthalten sein sollen. Stark befürwortet wurde der Nachweis von nicht an der Bibliothek vorhandener Literatur mit Fernleihoption. Damit einher ging der häufig geäußerte Wunsch, den Weg zur Fernleihe zu vereinfachen.

Beim Thema Gestaltung der Recherche zeigte sich, dass es den Befragten – entgegen aller Vorurteile gegenüber der Generation Google – wichtig ist, Suchen präzise durchführen zu können. Unsere Gesprächspartner/innen wünschten, bibliographische Kategorien festlegen, Suchfelder kombinieren oder den Suchraum durch formale Kriterien eingrenzen zu können. Als sehr wichtig wurden in diesem Zusammenhang auch die Angebote zum Filtern und Sortieren umfangreicher Ergebnislisten eingestuft. Positiv gesehen wurde die Einbindung von Inhaltsverzeichnissen und Abstracts.

Bezüglich der Ergebnisanzeige wünschten viele Befragte, schon in der Kurztrefferliste Informationen zur Verfügbarkeit vorzufinden. Die Veröffentlichungsform (Buch, Artikel, Rezension, etc.) soll schnell ersichtlich sein, z.B. über eindeutige sprechende Icons. Einen hohen Stellenwert hatte die rasche Orientierung für die Interviewpartner/innen auch bei der Anzeige der Einzeltreffer: rasche und präzise Informationen zum Standort und den Ausleihbedingungen bzw. der unmittelbare Zugriff auf Online-Ressourcen gehörten zu den am häufigsten genannten Aspekten. All dem liegt das Bedürfnis zugrunde, ohne Umwege zu übersichtlichen, relevanten Ergebnissen zu kommen. Dies implizierte durchaus eine Kritik an den aktuellen Möglichkeiten unseres Suchportals.

Gefragt nach der Relevanz angebundener Services, legten die Befragten fast einhellig großen Wert auf die Möglichkeit, Daten in Literaturverwaltungsprogramme zu exportieren. Die Optionen, Treffer in gewünschter Zitierform anzeigen zu lassen, Suchanfragen zu speichern und Ergebnislisten per Mail zu verschicken wurden ebenfalls weitgehend positiv bewertet.

Zu guter Letzt fragten wir danach, wie sehr erwartet wird, dass ein Nutzerkonto in das Suchportal eingebettet ist. Hierfür sprachen sich fast alle Befragten aus, ebenso für die Möglichkeit, persönliche Einstellungen vornehmen zu können (z.B. die Oberflächensprache des Portals festzulegen).

Zusammenfassend unterstützt die Umfrage unsere Einschätzung, dass eine leistungsfähige Portalsoftware für die Nutzung der Bibliotheksressourcen unverzichtbar ist. Als Herausforderung erwies sich, dass ein Suchportal ganz unterschiedlichen Bedürfnislagen gerecht werden muss. Seine Gestaltung ist daher eine Gratwanderung zwischen den Anforderungen nach Informationsfülle einerseits und Präzision andererseits. Daher sollten beispielsweise einfache, intuitive Möglichkeiten zum Ein- und Ausblenden gewünschter bzw. nicht gewünschter Inhalte und Funktionen zur Verfügung stehen. Nicht zuletzt zeigte sich, wie stark die Akzeptanz der Funktionalitäten eines Suchportals von dessen übersichtlichem Design abhängig ist. So wurden mehrfach Funktionen als Desiderate angemahnt, die in unserem Suchportal eigentlich bereits jetzt angeboten werden – allerdings offenbar zu versteckt.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden in die weitere Gestaltung unseres Suchportals einfließen.

Wer mehr wissen möchte, findet unseren ausführlichen Projektbericht auf dem E-Doc-Server der HU.

23. März 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Nutzerumfrage, Primus, UB

Publizieren von Forschungsdaten auf dem edoc-Server der Humboldt-Universität

Ab sofort bietet der edoc-Server allen HU-Angehörigen die Möglichkeit, digitale Forschungsdaten (z.B. Datensätze, Bilder, Audio- bzw. Videodateien, Modelle, Software) als ergänzende oder eigenständige wissenschaftliche Publikationen zu veröffentlichen.

Eine Veröffentlichung von Forschungsdaten ermöglicht es Ihnen auf einfache Weise

Jede Forschungsdatenpublikation erhält einen zitierfähigen persistenten Identifikator (DOI – Digital Object Identifier) und kann mit anderen Publikationen verknüpft werden. Wie alle Inhalte auf dem edoc-Server sind publizierte Forschungsdaten über Suchmaschinen auffindbar. Eine Archivierung der veröffentlichten Daten wird ohne Zeitbegrenzung angestrebt und für mindestens 10 Jahre garantiert.

Weitere Informationen zur Veröffentlichung von Forschungsdaten finden Sie auf den Hilfeseiten des edoc-Servers sowie in den Guidelines zur Veröffentlichung dissertationsbezogener Forschungsdaten.

Für zusätzliche Fragen und Anregungen stehen Ihnen das Forschungsdatenteam des Computer- und Medienservices sowie die Arbeitsgruppe “Elektronischen Publizieren”, ein Gemeinschaftsangebot der Universitätsbibliothek und des Computer- und Medienservices, zur Verfügung.

1. März 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter edoc-Server, Forschungsdaten

Spezieller Service für Erziehungswissenschaftler, Bildungsforscher, Fachdidaktiker und Hochschulforscher wird von der DFG weiter gefördert

Drei Jahre nach seinem Start hat sich der Fachinformationsdienst Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung (FID) als bedarfsorientiertes Angebot für die Wissenschaft etabliert. Die UB der HU vertritt in diesem FID den Bereich der Hochschulforschung, aber natürlich stehen auch den Angehörigen der HU alle Angebote des gesamten FID zur Verfügung. Der FID ist im Fachportal Pädagogik integriert und bietet allen Wissenschaftlern und an Bildungsfragen Interessierten folgende Dienste:

Recherchieren

Für Ihre Literaturrecherche steht Ihnen im Fachportal Pädagogik der integrierte Such- und Nachweisraum zur Verfügung. Dieser unter Erziehungswissenschaftlern, Fachdidaktikern und Bildungsforschern langjährig bekannte Suchraum (FIS Bildung Literaturdatenbank) wird nun kontinuierlich durch den FID mit Nachweisen internationaler Literatur (anglo-amerikanische und italienische, demnächst auch französische und spanische Fachliteratur) erweitert.
Praktisch auch, dass Sie – ohne das Portal zu verlassen – zu den Treffern eine Prüfung auf Verfügbarkeit in Ihrer Bibliothek vornehmen können.

Bestellen

Einmal registriert, können Sie Bücher, die Sie im Suchraum finden, als Direktausleihe nach Hause bestellen und zugeschickt bekommen, aber auch Bücher, die nicht im Portal zu finden sind, können Sie bestellen. Einzige Voraussetzung: das Buch steht bislang an keiner deutschen Bibliothek zur Ausleihe zur Verfügung. Dieser Service ist für Sie kostenlos. Hier geht es zur Registrierung und Buchbestellung.

Vorschlagen

Wenn Sie für Ihre Forschung internationale Zeitschriften benötigen, die Sie nicht in Deutschland bekommen können, machen Sie uns bitte darauf aufmerksam. Wir werden diese dann an einer unserer Partnerbibliotheken kaufen oder – wenn möglich – für den deutschlandweiten Online-Zugriff lizenzieren.

Nationallizenzen nutzen

Etliche solcher Zeitschriften und die Datenbank ‚Video in Education‘ konnten wir schon mit Lizenz für den deutschlandweiten Online-Zugriff (sog. Nationallizenz) erwerben. Ihre Bibliothek kann sich für die kostenlose Nutzung registrieren lassen (www.nationallizenzen.de) und damit haben Sie freien Online-Zugriff auf die Zeitschrifteninhalte und die Datenbank.

Digitalisieren

Für die bildungsgeschichtliche und die Schulbuchforschung können Sie hier auf Wunsch urheberrechtsfreie Werke digitalisieren und dauerhaft online stellen lassen. Auch beschaffen wir Quellen und historische Werke in diesen beiden Teildisziplinen gerne für Sie.

Unabhängig vom FID können Sie auch urheberrechtsfreie Werke aus dem Bestand der Universitätsbibliothek der HU per sog. EOD-Service digitalisieren lassen.

In der zweiten Förderperiode wird unter anderem der integrierte Such- und Nachweisraum weiter ausgebaut. Zudem ist geplant, E-Books einzubinden und für diese Nationallizenzen auf Nutzerwunsch zu erwerben. Ein weiterer Schwerpunkt ist, den Zugang zu Publikationen, speziell zu freien und digitalen Werken, zu verbessern.

 

Kontakt:

fid@dipf.de

www.fachinformationsdienst-erziehungswissenschaft-bildungsforschung.de

22. Februar 2018 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, FID

Kennen Sie schon den EOD-Service?

Vorderseiten der neuen EOD-Lesezeichen.

 

Mit diesem Service können Sie urheberrechtsfreie Bücher digitalisieren lassen. Bestellen Sie ganz einfach über das Online-Formular. Sie erhalten eine pdf-Datei mit Volltextrecherche zum Download sowie auf Wunsch auch eine CD-Rom. Soll es ein Geschenk sein? Bestellen Sie einen Reprint. Das gewünschte Buch wird als klassisches Paperback gedruckt und Ihnen zugeschickt.

Neu:

Sie brauchen eine Druckvorlage? Kein Problem: Bestellen Sie hochauflösende Einzelbilder und Sie erhalten JPEG oder TIFF Dateien mit mindestens 300 dpi.

Die Bezahlung ist ganz einfach: Im Internet per Kreditkarte, Maestro oder Paypal oder per Rechnung.

Der EOD-Service – „E-Books on demand“– ist ein kooperatives Angebot europäischer Bibliotheken.

Weitere Informationen & Kontakt:

https://www.ub.hu-berlin.de/de/bibliothek-benutzen/digitalisierung-eod

Humboldt-Universität zu Berlin
Universitätsbibliothek
Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Historische Sammlungen / eod-Service

Telefon: +49 30 2093-99213, -99284
E-Mail: eod.admin@ub.hu-berlin.de

2. Februar 2018 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »

Projekt DEAL

Die Humboldt-Universität steht gemeinsam mit den Berliner Universitäten und der Charité geschlossen hinter den Verhandlungszielen des Projektes DEAL der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, das den Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften verbessern möchte.

Ziel des DEAL-Projekts sind bundesweite Lizenzen mit den großen Zeitschriftenverlagen Springer/Nature, Wiley und Elsevier, die ermöglichen, dass die Artikel deutscher, korrespondierender Autorinnen und Autoren (corresponding authors) künftig Open Access veröffentlicht werden. Auf diese Weise sollen die bisherigen Lizenzkosten durch eine am Publikationsaufkommen orientierte Finanzierung ersetzt werden.

Die Verhandlungen mit den Verlagen Springer/Nature und Wiley verlaufen sehr konstruktiv, sodass für das Jahr 2018 eine gemeinsam erarbeitete Übergangslösung in Kraft treten kann, die den Weg für eine bundesweite Lizenz ab 2019 offenhält.

Die seit Mitte 2016 mit Elsevier geführten Verhandlungen gestalten sich hingegen weiterhin schwierig. Nach den Informationen des DEAL-Projekts hat Elsevier bisher kein Angebot gemacht, das den Erwartungen der Verhandlungsgruppe des DEAL-Projekts entspricht.

Um nachdrücklich zu verdeutlichen, dass die deutsche Wissenschaft einen Wandel in der Finanzierungspraxis der Nutzung wissenschaftlicher Zeitschriften fordert, haben die Präsidien der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität sowie der Vorstand der Charité in enger Abstimmung beschlossen, den laufenden Zeitschriften-Vertrag mit Elsevier nicht zu verlängern. Dieser Beschluss erfolgt im Schulterschluss mit knapp 200 Einrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen) deutschlandweit, die ihre Zeitschriften-Subskriptionen bei Elsevier ebenfalls gekündigt haben.

Mit dieser Kündigung wird sich die Humboldt-Universität ab dem 1. Januar 2018 in einem vertragslosen Zustand befinden, der voraussichtlich eine Kappung des Zugriffs auf die aktuellen Jahrgänge der Elsevier-Freedom Collection und der Cell Press-Titel nach sich ziehen wird. Zugriffe auf die im Rahmen von Nationallizenzen und eigenen Lizenzierungen erworbenen Archivrechte bleiben davon unberührt.

Die dadurch entstehende Lücke in der Informationsversorgung kann durch die Universitätsbibliothek nur eingeschränkt über Lieferdienste wie die Fernleihe oder Subito geschlossen werden.

Nähere Informationen zur DEAL-Initiative entnehmen Sie bitte der Homepage der Universitätsbibliothek. Hier finden Sie auch Hinweise über die Lieferdienste der Universitätsbibliothek.

Aktuelle Ergänzung (Stand 2.1.2018):

Der Verlag Elsevier hat den Zugang zu den aktuellen Journals der Freedom Collection zunächst noch nicht unterbrochen. Die weitere Entwicklung der Verhandlungen zwischen DEAL und Elsevier bleibt abzuwarten.

Weitere Informationen

Das Projekt DEAL

Pressemitteilung der Berliner Universitäten zur Kündigung des Elsevier-Vertrages

 

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Degkwitz
Direktor der Universitätsbibliothek
andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de

oder

ub.deal@hu-berlin.de

4. Dezember 2017 | Veröffentlicht von Felicitas Günther | Kein Kommentar »
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