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Archiv für Kategorie Allgemein

Schließung aller Bibliotheksstandorte der Humboldt-Universität bis auf Weiteres

Liebe Nutzerinnen und Nutzer,
die Schließung unserer Bibliotheksstandorte trifft uns alle hart. Auch uns wäre ein regulärer Arbeitsalltag lieber als die jetzige Situation.

Für Informationen zur derzeitigen Lage haben wir auf unserer Website eine FAQ-Seite eingerichtet.

Falls Sie weitere Fragen oder ein dringendes Anliegen haben, kontaktieren Sie uns
per E-Mail: info@ub.hu-berlin.de (allgemeine Information),
gz-ausleihe@ub.hu-berlin.de (Ausleihe, Gebühren, Nutzerkonto)
oder telefonisch unter: +49 30 2093 99370 (Mo – Fr von 10:00 – 14:00 Uhr) .

Unser Suchportal Primus steht Ihnen für Ihre Recherchen weiterhin zur Verfügung. HU-Angehörige haben von Zuhause aus über VPN Zugriff auf unsere elektronischen Ressourcen.
Während der Zeit der Schließung entstehen keine Säumnisgebühren für entliehene Medien.

Bei Fragen zu Literaturverwaltungsprogrammen können Sie sich weiterhin wenden an ub.literaturverwaltung@ub.hu-berlin.de.

Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen alles Gute!

19. März 2020 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

Humboldt-Universität tritt DEAL-Springer-Vertrag bei

Die HU ist am 26.02.2020 dem DEAL-SpringerNature-Vertrag (https://www.ub.hu-berlin.de/de/ueber-uns/kooperationen/deal-projekt/deal) beigetreten.  Für den Zeitraum von 2020 bis 2022 ist damit der Volltextzugang zu rund 1.900 Springer-Zeitschriften weiterhin gewährleistet.

Als Korrespondenzautor*in der HU haben Sie seit dem 01.01.2020 zudem das Anrecht, Ihre Artikel in den subskriptionspflichtigen Zeitschriften ohne zusätzliche Kosten Open Access zu publizieren.

Für Publikationen in SpringerNature-Open-Access-Zeitschriften erhalten Sie als Korrespondenzautor*in der Humboldt-Universität ab dem 01.08.2020 einen Rabatt auf die Publikationsgebühren. Sofern Sie keine Drittmittel zur Verfügung haben, wird die Universitätsbibliothek diese Publikationskosten übernehmen.

Umfassende Informationen zum Publikationsprozess finden Sie unter https://www.ub.hu-berlin.de/de/forschen-publizieren/open-access#openaccessfastaccess

18. März 2020 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

Lost in Dissertation? Von der Literaturverwaltung zur Publikation – eine Vortragsreihe für Promovierende: Muss leider entfallen!!!

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Krise muss die Vortragsreihe „Lost in Dissertation“ leider vorerst entfallen. Wir bemühen uns um Ersatztermine, sobald sich die Lage wieder entspannt hat. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Für Promovierende, aber auch für alle anderen Interessierten findet in diesem Jahr zum vierten Mal unter Beteiligung der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität die Vortragsreihe „Lost in Dissertation“ an der Staatsbibliothek zu Berlin statt. Vom 24. bis 26. März 2020 können Sie sich in einem kompakten Vortragsprogramm über die Themen Literaturverwaltung, Zeitmanagement, Qualitätskriterien für wissenschaftliche Publikationen, Forschungsdatenmanagement, Open Access, wissenschaftliches Publizieren und Bildrechte informieren. Alle Vorträge finden in der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Haus Potsdamer Straße, im Simón-Bolívar-Saal statt. Veranstalter der Reihe ist das Netzwerk Informationskompetenz Berlin-Brandenburg (NIK-BB). Nach Gusto können Sie entweder nur ausgewählte Vorträge besuchen oder das gesamte Vortragsprogramm absolvieren. Zur besseren Planung bittet die Staatsbibliothek um Einzelanmeldung zu den jeweiligen Vorträgen. Weitere Informationen.

Veranstaltungsort:
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Simón-Bolívar-Saal
Haus Potsdamer Straße 33
10785 Berlin

Anmeldung:
Um Anmeldung wird gebeten:
http://sbb.berlin/promovierende

Kontakt:
Dr. Christina Schmitz
Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
christina.schmitz@sbb.spk-berlin.de

Dr. Ulrike Schenk
Humboldt-Universität zu Berlin – Universitätsbibliothek
ulrike.schenk@ub.hu-berlin.de

Flyer zur Veranstaltungsreihe

Quilling–Rundungen: eine neue Ausstellung mit Papierobjekten von Regina Steinbrecher

Seit dem Jahr 2014 gestaltet Frau Steinbrecher jedes Jahr eine Ausstellung in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften mit Objekten, die in ihrer Werkstatt entstanden sind. Dieses Jahr besteht die Ausstellung vollständig aus runden Objekten: Ringe, Kugeln, Eier in verschiedenen Größen und Farben erwarten Sie auf der Balustrade zum zentralen Lesesaal. Frau Steinbrecher nimmt die Quilling-Technik ihrer Ausstellung Sternstunden wieder auf, diesmal nutzt sie fast nur eine tropfenförmige Grundform und variert sie in vielen Farben.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Zweigbibliothek Naturwissenschaften noch bis zum 8. April 2020, 14 Uhr zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt können dann auch Objekte aus der Ausstellung gegen ein kleines Entgelt erworben werden.

9. März 2020 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »

Es ist soweit: Die neuen Arbeitsbereiche im Grimm-Zentrum wurden fertiggestellt

Endlich: Etwas länger als geplant hat es nun doch gedauert, aber bekanntlich wird gut, was lange währt. Zum zehnten Geburtstag des Grimm-Zentrums haben wir in Kooperation mit dem Architekturbüro Max Dudler und der Technischen Abteilung der Humboldt Universität in einigen Bereichen neue Arbeitsplätze für Sie eingerichtet.

Direkt im Erdgeschoss sind in Nähe der Lehrbuchsammlung 32 neue Einzelarbeitsplätze entstanden. Zwei davon sind mit dem Rollstuhl unterfahrbar und mit höhenverstellbarem Tisch versehen, sodass sie barrierefrei nutzbar sind. Dieser Bereich ist, wie alle Arbeitsplätze im Erdgeschoss, von der HU-Homezone ausgenommen und steht somit allen Nutzerinnen und Nutzern der Bibliothek zur Verfügung. Indem wir die roten, längst verschlissenen Loungemöbel aus diesem Bereich entfernt haben, bieten sich effektivere Möglichkeiten zum – mehr oder weniger – konzentrierten Arbeiten. Anspruch auf völlige Ungestörtheit können wir aufgrund der Nähe zu den Servicetheken an dieser Stelle aber leider nicht bieten, denn schließlich müssen und wollen wir hier mit unseren Nutzerinnen und Nutzern kommunizieren.

Im 1. Obergeschoss haben wir ebenfalls die in die Jahre gekommenen roten Loungemöbel ausgesondert und im Bereich der Zeitungsleselounge neben der CMS-Theke abteilartige Lesezonen eingerichtet. Hier sind insgesamt 28 neue Sitzmöglichkeiten entstanden. Sie haben die Wahl zwischen hohen, gepolsterten Sitzmöbeln und dazwischen stehenden ungepolsterten Holzbänken. Nach wie vor können Sie von hier oben aus das bunte Treiben im Foyer beobachten. Auch dieser Bereich ist von der HU-Homezone ausgenommen und steht allen Leserinnen und Lesern zur Verfügung.

Ein „Highlight“ für HU-Studierende dürften die beiden neuen Gruppenarbeitsbereiche „HUmboldthain“ (Richtung Friedrichstraße) und „Alexanderplatz“ (Richtung Museumsinsel) sein, die wir zu Jahresbeginn zur Nutzung freigeben werden: Auf den beiden Kuben sind Arbeitslounges entstanden, die nur mit der Campuscard HU Berlin zugänglich und somit exklusiv den Studierenden der HU vorbehalten sind. Pro Kubus bieten wir unserer primären Zielgruppe damit 32 neue Arbeitsplätze an, von denen jeweils zwei unterfahrbar und höhenverstellbar sind. Hier sind (Arbeits-)Gespräche ausdrücklich erlaubt und erwünscht. Wer ungestört arbeiten möchte, sucht sich also besser ein anderes Plätzchen im Innenbereich der Bibliothek. Ansonsten gelten auf den Kuben (fast) dieselben Nutzungsbedingungen wie im Inneren der Bibliothek: Jacken und Mäntel sowie Taschen dürfen zwar mitgebracht werden, zum Verzehr ist aber auch hier nur Wasser erlaubt. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Bereiche nicht als Erweiterung der Cafeteria verstanden wissen wollen und uns daran gelegen ist, dass die hochwertige Ausstattung keinen Schaden nimmt. Da wir momentan noch an der Schließtechnik feilen, bitten wir bis zur Eröffnung von „Alexanderplatz“ und „HUmboldthain“ noch um etwas Geduld.

Abgesehen von diesen vier neuen Lese- und Arbeitsbereichen haben wir in den letzten Monaten zahlreiche weitere Renovierungsarbeiten überwiegend kosmetischer Art vorgenommen. Der Fußboden im Erdgeschoss wurde erneuert, die Wände gestrichen bzw., wie in den Vorräumen der Fahrstühle, mit Naturstein gefliest. Theken und PC-Sockel wurden in vielen Bereichen abgeschliffen und erstrahlen in neuem Glanz. An dieser Stelle danken wir Ihnen allen herzlich für Ihre Tolerierung der Baumaßnahmen und für die Inkaufnahme einiger damit einhergehender Unannehmlichkeiten.

Mit Vergnügen haben wir beobachtet, wie schnell die neuen Arbeitsplätze in Beschlag genommen werden und sich großer Beliebtheit erfreuen. In diesem Sinne hoffen wir, Sie, unsere Nutzerinnen und Nutzer, und auch uns bereits vorweihnachtlich reich beschenkt zu haben.

Weiterhin eine schöne Vorweihnachtszeit und fröhliche Weihnachtsfeiertage wünscht Ihnen Ihre Universitätsbibliothek.

PS: Bitte beachten Sie unsere abweichenden Öffnungszeiten zum Jahreswechsel.

17. Dezember 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | 1 Kommentar »

Koryphäe des Strafrechts – zum 100. Todestag Franz von Liszts

Vor hundert Jahren starb der Strafrechtswissenschaftler und Völkerrechtler Franz von Liszt. Er unterrichtete und forschte von 1898 bis 1919 als Professor an der Berliner Universität und ist der wohl berühmteste und bedeutendste Strafrechtler der Juristischen Fakultät. Seine prägnante Formel, dass das Strafgesetzbuch die „Magna Charta des Verbrechers“ sei, ist als geflügeltes Wort in die Strafrechtswissenschaft eingegangen. Er gilt als Vater des Gedankens der Spezialprävention, d. h. der Prämisse, Straftaten durch Einwirkung auf den Einzelnen zu verhindern.

Die Personalakte von Franz von Liszt befindet sich heute im Universitätsarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin. Wer sich nicht auf den Weg nach Adlershof machen möchte, um das Original einzusehen, kann auch einen Blick auf das neu erstellte Digitalisat werfen.

Franz von Liszts international renommierte Kriminalistische Bibliothek, die sich zunächst an seinen Wirkungsstätten in Marburg und Halle befand, wurde nach seinem Ruf an die Berliner Universität in eigens dafür angemieteten Räumlichkeiten in Charlottenburg aufgestellt. Schwerpunkt der Sammlung bildeten Bücher zum internationalen Strafrecht sowie zur Reform des Gefängniswesens. 1912 schenkte von Liszt seine herausragende Bibliothek schließlich der Universität, und fünf Jahre später erfolgte der Umzug der Bestände in das Hauptgebäude unter den Linden. Auch nach seinem Tod am 21. Juni 1919 wurde die Sammlung weiter ausgebaut und umfasste 1929 ca. 30.000 Bände. Im sog. Dritten Reich wurde die Systematik der Sammlung erweitert, etwa um die Untergruppen „Rasse und Recht“ oder „Strafrecht der neueingegliederten Gebiete“. Trotz erheblicher Verluste im Zweiten Weltkrieg bliebt Liszts Kriminalistische Bibliothek in ihrem Kernbestand erhalten und ist seit 2012 in eigenen Magazinräumen im Grimm-Zentrum untergebracht.

Weitere Informationen zur Nutzung des Bestandes

Flickr-Album „Franz von Liszt“

Literaturhinweise

Helena Winterhager, Die Franz-von-Liszt-Bibliothek der Juristischen Fakultät, Jahresbericht der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, S . 26 – 27, https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/20097

Gerhard Werle/Moritz Vorbaum, Das Strafrecht an der Friedrich-Wilhelms-Universität 1871–1945, in Heinz-Elmar Tenorth (Hrsg.), Geschichte der Universität Unter den Linden 1810-2010, Akademie Verlag, Berlin 2010, S. 109–127

Findbuch des Archivs der Humboldt-Universität zu Berlin: https://www.archiv-hu-berlin.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3775#554b20506572736f6e616c6961x10

Abbildung: © Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek,
http://allegro.ub.hu-berlin.de/portraet/

Autorin: Dr. Nadja Krüll, Leiterin der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft

10. Dezember 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

Reisende Erzählungen: Tausendundeine Nacht zwischen Orient und Europa

Eine große Auswahl von Büchern der Universitätsbibliothek ist bis zum 18. Januar in der Staatsbibliothek zu Berlin zu sehen, neben wertvollen Beständen der Staats- und Kunstbibliothek.

Fast jeder von uns verbindet Bilder und Geschichten mit dem Namen Tausendundeine Nacht.  Doch was kennen wir aus den Tausendundeine Nacht wirklich, dem wohl einflussreichsten orientalischen Werk der Weltliteratur nach der Bibel – und in welchen Fassungen und Abwandlungen? Die Ausstellung veranschaulicht die Wirkung dieses Werks: Die Erzählungen wandern fluid in den Kontexten, im Wechselspiel zwischen europäischem und dem orientalischen Kulturraum. Im Orient gehörten etwa 300 Erzählungen zum Kontext, doch gab es nie einen geschlossenen Komplex. Die erste kanonisierte Form entstand im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts und verbreitete sich rasch in Europa. Es folgten dann erste arabische Drucke des Werks.

Zu entdecken sind rund 200 Objekte – persische, indische und arabische Handschriften; Übersetzungen und literarische Werke; Künstler- und Kinderbücher sowie Alltagskunst. Die orale Erzähltradition bis in die Gegenwart wird in der Filminstallation des Künstlers Thomas Ladenburger dargestellt. Al Halqa – die letzten Erzähler aus Marokko (https://www.alhalqa-virtual.com) dokumentiert die Erzähltradition auf dem „Platz der Gehenkten“ in Marrakesch. Diese zählt heute zum „immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ (UNESCO). Wer möchte, kann im „Erzählkasten“ selbst eine Geschichte aufzeichnen.

Der Schwerpunkt der UB liegt auf der Literaturgeschichte. Ausgehend von der französischen Übersetzung Antoine Gallands, dem ersten europäischen Text und der ersten geschlossenen Fassung der Tausendundeinen Nacht überhaupt, werden Märchenvariationen und -parodien aus dem 18. Jh. gezeigt. Illustrierte Reisebeschreibungen aus dem 17. und 18. Jh. verdeutlichen den Kulturaustausch zur Zeit Gallands. Dazu treten literarische Raritäten des 19. Jahrhunderts, z.B. Preußens Tausendundeine Nacht (Hesslein), Lysers Abendländische Tausendundeine Nacht oder die politische Satire Komische Tausend und eine Nacht: Buntes aus dem grauen Alterthum und der gräulichen Gegenwart von Glaßbrenner, welche auf die 1848er-Revolution reagiert.

Kooperation

Die Ausstellung wurde von der Staatsbibliothek in Kooperation mit der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin konzipiert.

Begleitprogramm

Die Ausstellung wird von einer Veranstaltungsreihe flankiert

(Staatsbibliothek zu Berlin, Simón-Bolívar-Saal).

19.11.2019 18.00 Eröffnung

13.12.2019 18.00 Thomas Ladenburger (Berlin) Filmvorführung „al-Halqa“

16.1.2020 / 18 Uhr Dr. Constanze Baum statt (HU, Institut für deutsche Literatur): Orientalische Spiegelungen. Selbst- und Fremdbilder in frühaufklärerischen Reisebeschreibungen (Vortrag)

18. 01. 2020 / 15.30 Claudia Ott (Beedenbostel) Das fliegende Pferd – Mitmachlesung für Kinder und Familien / 19.00 Uhr Tausendundeine Nacht – Der Anfang und das glückliche Ende (Szenische Lesung)

Weitere Veranstaltungen

Öffnungszeiten

20. November 2019 – 18. Januar 2020
montags bis samstags  11–19 Uhr

Der Eintritt ist frei

Führungen: Donnerstag 17.00 (außer 26.12.)

Begleitband: Im Insel-Verlag ist ein Begleitband zur Ausstellung erschienen. (Nr. 2038 der Insel-Bücherei, 184 S., 78 farbige Abb., 18 €, ISBN 978-3-458-20038-3).

https://blog.sbb.berlin/termin/ausstellung-reisende-erzaehlungen-tausendundeine-nacht-zwischen-orient-und-europa/Ankündigung auf dem Blog der Staatsbibliothek

 

Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin und der Kunstbibliothek

Ansprechpartner:

Frau Dr. Yong-Mi Rauch

yong-mi.rauch@ub.hu-berlin.de

Universitätsbibliothek, Historische Sammlungen

Öffentlichkeitsarbeit der SBB-SPK

Frau Jeannette Lamble

Jeanette.Lamble@sbb.spk-berlin.de

Johann Peter Lyser: Abendländische Tausendundeine Nacht. Meissen 1839
© Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
Al Halqa ©Thomas Ladenburger
Aladdins Palast. El Pintor’s Zauberbuch von 1001 Nacht. ca. 1943
© Staatsbibliothek zu Berlin, Kinder- und Jugendbuchabteilung.
Mausolée de Sefy I. Journal du Voyage du Chevalier Chardin en Perse & aux Indes Orientales, par la Mer Noire et par la Colchide. Londres: Moses Pitt. 1686
© Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

2. Dezember 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Wie die Zeit vergeht: Das Grimm-Zentrum wird 10 Jahre alt!

In diesen Tagen jährt sich die Eröffnung des Grimm-Zentrums zum zehnten Mal. In den vergangenen 10 Jahren hat sich das Grimm-Zentrum als zentraler Standort der Universitätsbibliothek zum Hot-Spot nicht nur für HU-Angehörige, sondern auch für eine Vielzahl externer Bibliotheksnutzer entwickelt. Ein Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre erfüllt uns durchaus mit Stolz: Mit 15 Mio. Besuchern und 11 Mio. Ausleihen von 2009 bis 2019 sind wir eine der meistgenutzten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands mit einem außergewöhnlich großen frei zugänglichen Printbestand. Die Attraktivität des Grimm-Zentrums liegt nicht zuletzt in der einzigartigen Architektur des vom Schweizer Architekten Max Dudler geschaffenen Gebäudes, das bisher mit insgesamt sechs Architekturpreisen ausgezeichnet worden ist.

Am 19.11.2009 wurde das Grimm-Zentrum im Beisein des damaligen Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit, des Architekten Max Dudler, des damaligen HU-Präsidenten Christoph Markschies und weiterer Honoratioren feierlich eröffnet.

Hunderttausende sind seitdem auf der Suche nach Büchern über die langen Flure gegangen, haben – oft über Stunden – auf einem der über 1.250 Arbeitsplätze gesessen, hier ihre Haus- oder Abschlussarbeiten oder gar Dissertationen fertiggestellt. Das Grimm-Zentrum hat täglich zwischen 3.000 und 5.000 Besucherinnen und Besucher, zu Hoch-Zeiten – vor allem am Samstag und Sonntag – sind es oft sogar noch mehr.

Der Run auf die Bibliothek, mit der die Planer buchstäblich nicht gerechnet hatten – als Planungsgrundlage durfte allein die Anzahl HU-Studierender und HU-Lehrender herangezogen werden – hat zugegebenermaßen manches Problem mit sich gebracht, das gelöst werden wollte. So mussten wir bereits kurz nach Eröffnung des Grimm-Zentrums die HU-Homezone einrichten, die Pausenscheibenregelung einführen und die Nutzung der Garderoben mittels Münzen abschaffen, um unserer wichtigsten Zielgruppe, den HU-Angehörigen, die möglichst effektive Nutzung ihrer Bibliothek zu ermöglichen.

Nach wie vor stellt uns der Alltag manchmal vor Probleme. Aber unterm Strich lässt sich bilanzieren, dass das Grimm-Zentrum mit seinen hohen Nutzungszahlen ein geschätzter Ort des wissenschaftlichen Austausches, des Lernens und des „Sehen und gesehen Werdens“ ist. Und diese Wertschätzung wollen wir erhalten!

Als Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum gab es Finanzmittel, um das Grimm-Zentrum nach 10 Jahren „ordentlicher“ (Ab-)Nutzung wieder auf Vordermann zu bringen. Nach den Renovierungsarbeiten im Foyer werden nun die Fußböden im Erdgeschoss erneuert und die Wände im Haus gemalert. Im Erdgeschoss, im 1. Obergeschoss und auf den beiden Kuben haben wir für Sie neue Arbeitsplätze eingerichtet, die in Kürze zur Nutzung freigegeben werden.

Wir danken allen, die dem Grimm-Zentrum die Treue halten – nicht wenige von Ihnen schon über viele Jahre: Jenen, die fast täglich hier im Haus sind und auch jenen, die nur ab und zu einmal vorbeischauen, um Bücher zu holen oder zu bringen. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch all jenen, die uns konstruktives Feedback geben, wenn mal etwas hakt. Wir geben weiterhin unser Bestes, damit Sie sich in unserem Hause wohlfühlen. Auf die nächsten 10 Jahre!

Als kleines Schmankerl lassen wir in diesem kleinen Film-Potpourri filmische Highlights aus 10 Jahren Grimm-Zentrum Revue passieren – viel Spaß damit!

Herzlichst

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Grimm-Zentrum!

Graphik und Gallery-Fotos: Anna Lukasek
22. November 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

200 Jahre Fontane – Bilder aus der UB

Im Dezember jährt sich der Geburtstag Theodor Fontanes zum zweihundertsten Mal. Zum wertvollen Fontane-Bestand, der sich im Eigentum der Bibliothek der Humboldt-Universität befindet, gehören natürlich vor allem schriftliche Quellen, allerdings auch einige bildliche Darstellungen, die sonst wenig Beachtung finden. Die Abteilung Historische Sammlungen nimmt den runden Geburtstag Fontanes zum Anlass, einige dieser Bilder zu zeigen.

Die Bilder werden auf der Bildplattform Flickr unter https://www.flickr.com/photos/hu-berlin-ub-sammlungen/albums/72157710783451367 präsentiert. Zu beachten sind dort bitte auch die knappe Einführung unter „200 Jahre Theodor Fontane“ sowie die kurzen erläuternden Texte, da sich sonst der Bezug zu Fontane nicht immer erschließt.

©Sammlungsfotografen 2019
29. Oktober 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Historische Sammlungen

Herzlich willkommen an der Humboldt-Universität zu Berlin!

Die Universitätsbibliothek begrüßt alle Erstsemester und Studienortswechsler herzlich an ihren zwölf verschiedenen Standorten.  Mit Ihrer Immatrikulation und der Aktivierung Ihrer Campus Card  sind Sie automatisch als Leserinnen und Leser der Universitätsbibliothek registriert. Ihre Campus Card ist Ihr Nutzerausweis.

Zum Semesterauftakt bieten wir Ihnen ein umfangreiches Führungs- und Schulungsprogramm an. Vom 07. bis 11.10.2019 stehen wir Ihnen im Foyer des Grimm-Zentrums an einer extra zum Semesterstart eingerichteten Info-Theke für alle Ihre Fragen rund um die Bibliotheksbenutzung zur Verfügung. Diese Theke ist besetzt von 10:00 bis 15:00 Uhr, am 14.10., dem sogenannten „Dies academicus“, dann nochmal von 09:30 bis 13:00 Uhr. An diesem Tag haben Sie zwischen 10:00 und 13:00 Uhr stündlich die Möglichkeit, an einer Führung durch das Grimm-Zentrum teilzunehmen. Bei Interesse können Sie sich gerne ab 9:30 Uhr an der Info-Theke im Foyer einen Teilnahmecoupon für die gewünschte Führung abholen. Zudem können Sie im Auditorium in einer kurzen Präsentation alle Einstiegsinfos rund um die Bibliotheksnutzung erfahren. Das Auditorium finden Sie im Erdgeschoss des Grimm-Zentrums auf der Ostseite des Gebäudes. Sie können Taschen und Jacken mit hineinnehmen. Dort stehen wir Ihnen bei Kaffee und Keksen zu allen Fragen rund um die UB gerne Rede und Antwort.

An unserem Standort im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Adlershof findet, ebenfalls am 14.10., von 10:00 bis 14:00 Uhr ein Infomarkt im Rahmen des zentralen Semesterauftaktes statt. Dort präsentieren sich die Zentraleinrichtungen und Services der Humboldt-Universität, darunter natürlich auch die UB.

Selbstverständlich sind wir auch jenseits des Semesterbeginns für Sie da. Gerne können Sie eines unserer Schulungsangebote rund um unser Suchportal Primus, zu Datenbankrecherchen und zu Literaturverwaltungsprogrammen  (Citavi und Endnote) besuchen. Und spätestens ab Februar ist dann vielleicht unser kleiner Workshop „Meine erste Hausarbeit“ genau das Richtige für Sie …

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns doch persönlich an den Auskunftstheken, per Mail (info@ub.hu-berlin.de) oder telefonisch (2093-99370 / -99371). Wir helfen Ihnen gerne! Die Auskunfts- und Servicetheken im Grimm-Zentrum sind regulär montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr besetzt sowie samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Von Oktober bis November müssen wir allerdings aus verwaltungstechnischen Gründen unsere Thekenzeiten im Grimm-Zentrum vorübergehend reduzieren:  In diesem Zeitraum sind wir montags bis samstags von 11:00 bis 17:00 Uhr für Sie vor Ort. Bitte informieren Sie sich an den jeweiligen Standorten der anderen Zweigbibliotheken über die dort geltenden Öffnungs- und Servicezeiten.

Bitte beachten Sie auch die HU-weiten Veranstaltungen zum Studienbeginn und die Eröffnungsveranstaltung zum akademischen Jahr 2019/2020 am Abend des Dies academicus.

Ihnen allen einen spannenden und angenehmen Semesterstart!

Ihre Universitätsbibliothek

1. Oktober 2019 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »