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Archiv für Kategorie Allgemein

„Seit kurzem frei“ – EOD-Aktion im Januar

Bis Ende Januar können Sie Werke, bei denen in den letzten 10 Jahren das Urheberrecht abgelaufen ist, zum Sonderpreis von 10 € bestellen. Das Angebot gilt bis zu 200 Seiten.

Das Angebot feiert den „Public Domain Day“, der jedes Jahr am 1. Januar abgehalten wird.

Der EOD-Service – „E-Books on demand“– ist ein kooperatives Angebot europäischer Bibliotheken. Aus dem Bestand der UB betrifft die Aktion über 67 000 Werke.

 

Vorderseiten der neuen EOD-Lesezeichen.

 

Kennen Sie schon den EOD-Service?

Mit diesem Service können Sie urheberrechtsfreie Bücher digitalisieren lassen. Bestellen Sie ganz einfach über das Online-Formular. Sie erhalten eine pdf-Datei mit Volltextrecherche zum Download sowie auf Wunsch auch eine CD-Rom. Soll es ein Geschenk sein? Bestellen Sie einen Reprint. Das gewünschte Buch wird als klassisches Paperback gedruckt und Ihnen zugeschickt.

Neu:

Sie brauchen eine Druckvorlage? Kein Problem: Bestellen Sie hochauflösende Einzelbilder und Sie erhalten JPEG oder TIFF Dateien mit mindestens 300 dpi.

Die Bezahlung ist ganz einfach: Im Internet per Kreditkarte, Maestro oder Paypal oder per Rechnung.

 

Weitere Informationen & Kontakt:

https://www.ub.hu-berlin.de/de/bibliothek-benutzen/digitalisierung-eod

Humboldt-Universität zu Berlin
Universitätsbibliothek
Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum
Historische Sammlungen / eod-Service

Telefon: +49 30 2093-99213, -99284
E-Mail: eod.admin@ub.hu-berlin.de

11. Januar 2018 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »

Projekt DEAL

Die Humboldt-Universität steht gemeinsam mit den Berliner Universitäten und der Charité geschlossen hinter den Verhandlungszielen des Projektes DEAL der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, das den Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriften verbessern möchte.

Ziel des DEAL-Projekts sind bundesweite Lizenzen mit den großen Zeitschriftenverlagen Springer/Nature, Wiley und Elsevier, die ermöglichen, dass die Artikel deutscher, korrespondierender Autorinnen und Autoren (corresponding authors) künftig Open Access veröffentlicht werden. Auf diese Weise sollen die bisherigen Lizenzkosten durch eine am Publikationsaufkommen orientierte Finanzierung ersetzt werden.

Die Verhandlungen mit den Verlagen Springer/Nature und Wiley verlaufen sehr konstruktiv, sodass für das Jahr 2018 eine gemeinsam erarbeitete Übergangslösung in Kraft treten kann, die den Weg für eine bundesweite Lizenz ab 2019 offenhält.

Die seit Mitte 2016 mit Elsevier geführten Verhandlungen gestalten sich hingegen weiterhin schwierig. Nach den Informationen des DEAL-Projekts hat Elsevier bisher kein Angebot gemacht, das den Erwartungen der Verhandlungsgruppe des DEAL-Projekts entspricht.

Um nachdrücklich zu verdeutlichen, dass die deutsche Wissenschaft einen Wandel in der Finanzierungspraxis der Nutzung wissenschaftlicher Zeitschriften fordert, haben die Präsidien der Freien Universität, der Humboldt-Universität und der Technischen Universität sowie der Vorstand der Charité in enger Abstimmung beschlossen, den laufenden Zeitschriften-Vertrag mit Elsevier nicht zu verlängern. Dieser Beschluss erfolgt im Schulterschluss mit knapp 200 Einrichtungen (Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen) deutschlandweit, die ihre Zeitschriften-Subskriptionen bei Elsevier ebenfalls gekündigt haben.

Mit dieser Kündigung wird sich die Humboldt-Universität ab dem 1. Januar 2018 in einem vertragslosen Zustand befinden, der voraussichtlich eine Kappung des Zugriffs auf die aktuellen Jahrgänge der Elsevier-Freedom Collection und der Cell Press-Titel nach sich ziehen wird. Zugriffe auf die im Rahmen von Nationallizenzen und eigenen Lizenzierungen erworbenen Archivrechte bleiben davon unberührt.

Die dadurch entstehende Lücke in der Informationsversorgung kann durch die Universitätsbibliothek nur eingeschränkt über Lieferdienste wie die Fernleihe oder Subito geschlossen werden.

Nähere Informationen zur DEAL-Initiative entnehmen Sie bitte der Homepage der Universitätsbibliothek. Hier finden Sie auch Hinweise über die Lieferdienste der Universitätsbibliothek.

Aktuelle Ergänzung (Stand 2.1.2018):

Der Verlag Elsevier hat den Zugang zu den aktuellen Journals der Freedom Collection zunächst noch nicht unterbrochen. Die weitere Entwicklung der Verhandlungen zwischen DEAL und Elsevier bleibt abzuwarten.

Weitere Informationen

Das Projekt DEAL

Pressemitteilung der Berliner Universitäten zur Kündigung des Elsevier-Vertrages

 

Kontakt

Prof. Dr. Andreas Degkwitz
Direktor der Universitätsbibliothek
andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de

oder

ub.deal@hu-berlin.de

4. Dezember 2017 | Veröffentlicht von Felicitas Günther | Kein Kommentar »
Verschlagwortet mit

Weihnachtliche Beleuchtung im Erdgeschoss des Grimm-Zentrums

Ist Ihnen schon die neue weihnachtliche Beleuchtung im Erdgeschoss des Grimm-Zentrums aufgefallen? Das festliche Strahlen geht von unseren neuen Ausleihautomaten aus, die seit einigen Tagen die alten Geräte ersetzen. Von den Funktionalitäten her ändert sich für Sie nichts: Neben der Ausleihe können Sie hier Ihr Konto einsehen, Ausleihfristen verlängern und ggfs. Gebühren bezahlen. Sollten Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an die Auskunfts- und Servicetheken.

Und das Schöne: Das grün-rote Leuchten wird uns auch saisonunabhängig weit über die Weihnachtszeit hinaus erhalten bleiben. Damit erfüllen wir ein klein wenig manch innig geäußerten Wunsch:  „Ach, wenn doch jeden Tag Weihnachten wär!“

Ihnen allen wünschen wir frohe Feiertage und ein glückliches neues Jahr!

Bitte beachten Sie unsere Sonderöffnungs- und Servicezeiten zum Jahreswechsel.

Abb.: Felicitas Günther
3. Dezember 2017 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Ausleihtheke, Grimm-Zentrum

Lizenzwechsel ab Januar 2018: Von Web of Science zu Scopus

Per Januar 2018 steigt die HU auf die interdisziplinäre Referenzdatenbank Scopus um. Diese löst das bisher lizenzierte Produkt Web of Science (WoS) ab.

Scopus ist bereits freigeschaltet und kann unter diesem Link erreicht werden: https://www.scopus.com/.

  • Bitte überarbeiten Sie Ihre in WoS gespeicherten Alerts und dokumentieren Sie Ihre Suchanfragen, damit Sie diese bei Bedarf in Scopus nachbilden können.
  • WoS wird über einen Archivzugang retrospektiv zugänglich sein. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.
  • Der h-Index ist auch in Scopus recherchierbar. Derzeit werden Zitierungen bis 1996 ausgewertet. Dieser Zeitraum wird vom Anbieter kontinuierlich ausgeweitet.
  • Forschungsdaten sind über die Anbindung von DataSearch in Scopus recherchierbar.
  • Da die ResearcherID vom gleichen Anbieter wie WoS ist, wird es durch den Wechsel nicht mehr möglich sein, eigene Profile halbautomatisiert zu aktualisieren. Als Alternative bietet sich die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, an. Dies ist ein kostenloser und produktunabhängiger eindeutiger Identifikator, der mittlerweile auch von vielen Forschungsförderern gefordert wird. Mehr dazu unter https://orcid.org/.

Um den Umstieg zu erleichtern, bietet Scopus nach einer Registrierung eine Reihe von kostenlosen Webinaren an. Die UB wird ab Januar Datenbankschulungen zu Scopus anbieten.

Rückfragen zum Wechsel beantwortet der Direktor der UB, Prof. Dr. Andreas Degkwitz (andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de) oder die Erwerbungsleitung der UB unter erwerbungsleitung@ub.hu-berlin.de.

29. November 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

BUCH-upcycling – die neue Papier-Ausstellung in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften

Bereits zum vierten Mal präsentiert die Adlershofer Künstlerin Regina Steinbrecher ihre Papier-Objekte in der der Zweigbibliothek Naturwissenschaften. Dieses Jahr zeigt sie Mappen, Kisten, Blöcke und vieles mehr, das sie aus Buchdeckeln – zum Teil ausgesonderte Bücher aus der Zweigbibliothek – und anderem Altpapier erstellt hat.

Die Ausstellung ist bis zum 14. Dezember 2017 im Lesesaal der Zweigbibliothek Naturwissenschaften zu den Öffnungszeiten der Bibliothek zu sehen. Ab 14 Uhr können an diesem Tag die Werke dann zu „studentischen Preisen“ bei Frau Steinbrecher erworben werden.

Kommen Sie vorbei und lassen sich überraschen, was alles aus alten Büchern entstehen kann! Vielleicht ahnen Sie, welche Kiste ein altes Programmier-Handbuch oder ein Chemie-Lehrbuch war?

6. November 2017 | Veröffentlicht von Anja Herwig | 1 Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Open-Access-Tools, die das (wissenschaftliche) Leben leichter machen

Open Access verfolgt nicht zuletzt das Ziel, durch den freien Zugang zu Informationen wissenschaftliche Kommunikation zu erleichtern und Barrieren abzubauen. Beim Rezipieren von Open-Access-Artikeln wird von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern insbesondere der zeitliche Vorteil des unmittelbaren Zugriffs ohne Anmeldung, Abhängigkeit von Lizenzen etc. allseits geschätzt (sofern die frei verfügbaren Artikel denn auch gefunden werden). Geht es um das Produzieren von Open-Access-Inhalten, so scheuen viele den damit verbundenen Zeitaufwand, insbesondere im Falle der Zweitveröffentlichung (green open access). Doch weder das Auffinden von Open Access verfügbaren Artikeln noch das Publizieren muss mit hohem Zeitaufwand verbunden sein. Verschiedene kleine Helfer können den wissenschaftlichen Alltag erleichtern. Eine kleine Auswahl:

Unpawall/oaDOI

Wie der Name Unpaywall schon andeutet, hilft dieses von Impactstory entwickelte Werkzeug dabei, Bezahlschranken im Netz („Paywall“) zu umgehen. Mittels einer leicht zu installierenden Browsererweiterung (für Chrome und Firefox) wird geprüft und angezeigt, ob für wissenschaftliche Publikationen legale Open-Access-Versionen verfügbar sind. Die Erweiterung ist sehr einfach zu installieren und zu benutzen, die Trefferrate inzwischen recht hoch. Personenbezogene Daten werden bei der Verwendung nicht erhoben. Ein wunderbar effizientes und komfortables Tool, das im April 2017 veröffentlicht wurde und binnen kürzester Zeit eine intensive Nutzung erfahren hat! Wer ganze Listen von Publikationen mit DOI auf den den Open-Access-Status hin prüfen möchte, kann dies direkt über eine Schnittstelle des Dienstes oaDOI tun, der die Grundlage von Unpaywall bildet.

Open Access Button

Der Open Access Button funktioniert ähnlich wie Unpaywall. So kann über die Weboberfläche kann nach frei verfügbaren Versionen von Publikationen gesucht werden, deren DOI, URL, Titel oder andere Angaben man im Suchschlitz eingetragen hat. Noch einfacher ist es, den Service in der Lesezeichenleiste zu hinterlegen und darüber zu nutzen. Befindet man sich auf einer Webseite, auf der sich Angaben zu einer Publikation zu finden sind, und klickt auf den Open Access Button, wird parallel über ein Pop-up-Fenster im Hintergrund nach einer Open-Access-Version des Artikels gesucht und – im Falle einer erfolgreichen Suche – zum schnellen Aufruf verlinkt.

SHERPA-RoMEO

Was Verlage in Hinblick auf die Zweitveröffentlichung wissenschaftlicher Artikel (green open access) erlauben, erläutert die SHERPA-RoMEO Liste. Angezeigt werden – nach Verlagen bzw. einzelnen Zeitschriften – Informationen zu zeitlichen Fristen, nach denen Artikel auf Repositorien eingestellt werden können (Embargo), zu den Versionen, die  verwendet werden können etc.  Die Liste gibt eine wertvolle Orientierung für Autoren über ihre Zweitveröffentlichungsmöglichkeit von bereits publizierten Artikeln. Bei der Nutzung ist jedoch zu beachten, dass die Liste nicht rechtsverbindlich ist und daher der Autorenvertrag stets genau zu prüfen ist.

dissemin

Ein ebenfalls recht neuer Dienst, der bibliographische Quellen und Informationen aus SHERPA-RoMEO auf einer ansprechend gestalteten und intuitiv nutzbaren Oberfläche zusammenführt ist die in Frankreich entwickelte Plattform dissemin. Über diesen Service lässt sich die für eigene Publikationen prüfen, welche davon bereits frei verfügbar sind (die freie Verfügbarkeit wird hier sehr weit ausgelegt und z.B. auch ResearchGate einbezogen) bzw. für welche der noch nicht frei  verfügbaren Publikationen die Möglichkeit zur Zweitveröffentlichung besteht. Besonders umfassend funktioniert diese Prüfung, sofern man sich mit einem bestehenden ORCID-Account anmeldet, da in der Folge alle dort hinterlegten Publikationen in dissemin abgeprüft werden können. Über ein persönliches Profil besteht eine bequeme Möglichkeit zum Upload von Publikationen u.a. nach Zenodo, einem EU-finanzierten Repositorium.

SPARC Author’s Addendum/Scholar’s Copyright Addendum Engine

Autorinnen und Autoren sollten die Möglichkeit nutzen, sich bereits im Verlagsvertrag ein einfaches Nutzungsrecht vorzubehalten, indem sie einen Anhang zum Autorenvertrag erstellen oder einschränkende Vertragsklauseln zu streichen. Dadurch kann eine zeitnahe Zweitver­öffentlichung etwa auf dem edoc-Publikationsserver ermöglicht werden. Doch wie sollte man hier vorgehen? Informationen zu Verlagsverträgen bietet die Informationsplattform open-access-net. Das bekannteste Beispiel für einen Vertragszusatz, mittels dessen sich Autoren das Nutzungsrecht an ihrem Artikel vorbehalten können, ist das SPARC Author Addendum. Wer nicht das pdf-Formular ausfüllen möchte, kann sich auch bequem über die Scholar’s Copyright Addendum Engine ein vorausgefülltes SPARC Author Addendum generieren oder auch weitere Varianten der Rechteinräumung wählen, welche die Open-Access-Zeitveröffentlichung ermöglichen.

29. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter #OAweek, Allgemein, Open Access

#OAweek: Finanzierungsmöglichkeiten für Publikationen in Open-Access-Zeitschriften

In den vergangenen Jahren haben sich viele qualitativ hochwertige Open-Access-Zeitschriften etabliert, deren Inhalte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit kostenlos digital zur Verfügung stehen. Ein großer Teil dieser Open-Access-Zeitschriften finanziert sich über Article Processing Charges (APC), die die Autorinnen und Autoren an Verlage zahlen, damit die Artikel mit ihrer Veröffentlichung frei im Internet zugänglich sind.

Open-Access-Publikationsfonds an der Humboldt-Universität ab Januar 2018

Noch druckfrisch ist der Zuwendungsbescheid der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für die Förderung eines Open-Access-Publikationsfonds (OA-Publikationsfonds) an der Humboldt-Universität, der uns pünktlich zum Start der Open Access Week erreicht hat. Damit steht fest – ab Januar 2018 wird es einen OA-Publikationsfonds für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Humboldt-Universität geben! Durch den OA-Publikationsfonds können  APC für Erstveröffentlichungen in originären Open-Access-Zeitschriften finanziert werden. Der Fonds wird im Jahr 2018 über ein Volumen von ca. 65.000 € verfügen. Die Förderung der Autorinnen und Autoren ist jedoch an spezifische Förderkriterien der DFG gebunden – so werden Artikelgebühren nur bis zu einer Kostengrenze von 2.000 € gefördert.

Die Universitätsbibliothek wird nun in den nächsten Monaten die Workflows und die technische Infrastruktur zur Einreichung der Anträge durch Autorinnen und Autoren entwickeln und auf ihren Open-Access-Seiten detailliert über den OA-Publikationsfonds informieren.

Auszug aus den Forschungskriterien:

  • Die zu veröffentlichenden Artikel erscheinen in Zeitschriften, deren Beiträge sämtlich unmittelbar mit Erscheinen über das Internet für Nutzer entgeltfrei zugänglich sind (reine, goldene Open-Access-Zeitschriften) und die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren anwenden.
  • Aus den von der DFG bereitgestellten Mitteln dürfen Publikationsgebühren in Höhe von maximal 2.000,- EUR (inkl. MwSt.) pro Aufsatz finanziert werden. Im Falle von Publikationsgebühren, die 2.000,- EUR (inkl. MwSt.) übersteigen, ist eine Ko-Finanzierung mit DFG-Mitteln nicht vorzusehen.
  • Es können ausschließlich Artikel finanziert werden, bei denen ein Angehöriger der antragstellenden Hochschule als „submitting author“ oder „corresponding author“ für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich ist.
  • Die Open-Access-Freischaltung von Aufsätzen in subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem „hybriden“ Modell („Open Choice“) ist nicht förderfähig.

Quelle: Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hg.) (2017): Merkblatt: Open Access Publizieren. S. 3. Online verfügbar unter http://www.dfg.de/formulare/12_20/index.jsp

 

Post-Grant-Förderung der Europäischen Kommission und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Kosten für Open-Access-Publikationsgebühren bei laufenden Drittmittelprojekten können in der Regel über den Etat des Drittmittelprojektes abgerechnet werden. Ist das Projekt jedoch abgeschlossen, stehen Mittel aus dem Projekt nicht mehr zur Verfügung. Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der Open-Access-Publikation weiterer Forschungsergebnisse zu unterstützen, haben die Europäische Kommission (EU) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für Publikationen, die erst nach der Projektlaufzeit entstanden sind, jeweils eine Post-Grant-Förderung ins Leben gerufen.

Die Förderung durch die EU bezieht sich auf Projekte des vorangegangenen 7. EU-Forschungsrahmenprogramms. Die Möglichkeit der Förderung wurde bis Februar 2018 verlängert. Auch hier gelten spezifische Förderkriterien – so gilt hier u.a. ebenfalls die Kostengrenze von 2.000 €. Weiter werden max. 3 Artikel pro Projekt gefördert.

Der Post-Grant-Fund des BMBF fördert Publikationsgebühren für Veröffentlichungen aus abgeschlossenen BMBF-Projekten. Laut Förderbedingungen können Publikationskosten bis zu einer Höhe von 2.000 € (netto) je Publikation in voller Höhe gefördert werden.  Betragen die Veröffentlichungsausgaben mehr als 2.000 € werden zusätzlich 20 % des Mehrbetrags gefördert. Die maximale Fördersumme pro Publikation beläuft sich auf 2.400 € (netto).

Haben Sie Fragen zur Finanzierung von Open-Access-Publikationsgebühren? Sie erreichen uns unter: openaccess@ub.hu-berlin.de

24. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter #OAweek, Allgemein, Open Access

#OAweek: Open Access an der Humboldt-Universität zu Berlin

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

unter dem Hashtag #OAweek melden sich während der Internationalen Open Access Week, die vom 23.10 – 29.10.2017 stattfindet, Einzelpersonen, Institutionen und andere Akteure in den Sozialen Medien zur Wort, um für den kostenfreien und offenen Zugang zu Forschungsergebnissen zu werben. Auch die Humboldt-Universität zu Berlin, die sich bereits 2006 mit ihrer Open-Access-Erklärung zur Offenheit in Forschung und Bildung bekannt hat, nimmt an der internationalen Aktionswoche teil. Im Blog der UB informieren wir Sie täglich über die Open-Access-Angebote an der Humboldt-Universität.

Das Motto der #OAweek ist in diesem Jahr

Open meint hier die Möglichkeit eines kostenfreien und offenen Zugangs zu publizierten Forschungsergebnissen. Das Motto „Open in order to:” soll, so die Initiatoren, dazu anregen nicht nur im Allgemeinen über Open Access zu sprechen, sondern konkrete und persönliche Erfahrungen mit einzubeziehen. Beispielsweise, was Open Access in meinem Forschungskontext, meiner Institution und meinem Umfeld ermöglichen kann und wie genau Maßnahmen zur Umsetzung aussehen können. Die Antworten auf dieses Motto können vielfältig sein:

Open Access ermöglicht,

  • die Sichtbarkeit von Forschungsergebnisse zu erhöhen,
  • eine gerechtere Teilhabe an Forschungsprozessen zu ermöglichen,
  • weltweit kollaborativ zu forschen und die Ergebnisse zu diskutieren,
  • Texte und Daten uneingeschränkt zu analysieren und auszuwerten,
  • Forschungsergebnisse nachzuvollziehen und zu überprüfen,
  • uvm.

 

Was bedeutet Open für Sie? Welchen Mehrwert sehen Sie für sich persönlich und für ihre Forschungs-Community? Wir freuen uns über Ihre Mitteilung.

In Berlin gibt es während der Open Access Week auch eine dezentrale Veranstaltung bei der man mit OA-Akteuren aus Berlin und Brandenburg in Kontakt kommen kann. Das Open-Access-Büro Berlin hat im Vorfeld der Aktionswoche alle Einrichtungen aus Berlin und Brandenburg dazu eingeladen, ihre Open-Access-Projekte im Rahmen einer Postersammlung zu präsentieren. Eine Auswahl dieser Poster wird am 26.10.2017 im Rahmen der Konferenz Force2017 in der Kalkscheune präsentiert und es gibt Gelegenheit zum Kennenlernen und Austauschen.

Alle Poster sind auch ebenfalls in einer virtuellen Ausstellung auf zenodo.org anzusehen.

23. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter #OAweek, Allgemein, Open Access

Herzlich willkommen und einen guten Start!

Wir heißen Sie herzlich willkommen an der Humboldt-Universität zu Berlin und laden Sie ein, das vielfältige und umfangreiche Führungs- und Schulungsangebot der Universitätsbibliothek kennenzulernen. Besichtigen Sie unsere verschiedenen Bibliotheksstandorte, lassen Sie sich durch das Grimm-Zentrum führen und machen Sie sich mit unserem Suchportal Primus vertraut. Vielleicht interessieren Sie sich auch für einen vertieften Einstieg in die Zeitschriftenrecherche oder in Fachdatenbanken? Oder Sie möchten eine Einführung in die Literaturverwaltungsprogramme Citavi, EndNote und Mendeley besuchen?

Gerne können Sie sich an unseren verschiedenen Standorten über die einzelnen Veranstaltungsformate und -termine informieren.

In der Woche vom 9. bis 13.10. betreuen unsere Azubis von 12 bis 16 Uhr im Foyer des Grimm-Zentrums gemeinsam mit dem Computer- und Medienservice einen Infostand rund um die Bibliotheksnutzung. Auch am Dies academicus am 16.10.2017 werden wir im Foyer des Grimm-Zentrums von 9:00 bis 13:00 Uhr eine zusätzliche Informationstheke einrichten. Nachmittags werden wir am Dies academicus von 13:30 bis 16:30 Uhr auf dem Infomarkt im Foyer des Hauptgebäudes vertreten sein.

Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns gerne persönlich an den Auskunftstheken, per Mail (info@ub.hu-berlin.de) oder telefonisch (2093-99370 / -99371). Wir helfen Ihnen gerne! Die Auskunfts- und Servicetheken im Grimm-Zentrum sind regulär von Montag bis Freitag von 9:00 bis 19 Uhr (Servicetheken bis Ende Oktober nur bis 18 Uhr) besetzt sowie samstags von 10:00 bis 18 Uhr. Bitte informieren Sie sich an den jeweiligen Standorten über die dort geltenden Öffnungs- und Servicezeiten.

 

Einen guten Start ins Wintersemester 2017/18 wünscht Ihre Universitätsbibliothek

3. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »

Interviews zum Suchportal der UB – vor allem Studierende gesucht!

Liebe Bibliotheksnutzerinnen und -nutzer,

wir haben inzwischen zahlreiche spannende Interviews zu den Anforderungen an ein bibliothekarisches Suchportal geführt, bei denen uns auch die Interviewpartner/innen immer wieder bestätigt haben, dass auch sie von den Gesprächen profitieren. Nutzen Sie die Gelegenheit, uns konstruktiv bei der Gestaltung unserer Rechercheangebote zu unterstützen! Leider haben sich bisher nur wenige aus der Gruppe der Studierenden gemeldet, sodass wir uns vor allem über Teilnehmende aus dieser Nutzergruppe freuen würden. Auch Studienanfänger/innen sind herzlich eingeladen, sich zu melden. Die Gespräche finden in entspannter Atmosphäre statt, dauern ca. 30-40 Minuten, und außer den beiden Interviewpartnern ist niemand beteiligt. Die Auswertung der Fragebögen erfolgt anonym. Schon jetzt haben wir viele spannende Erkenntnisse über das Rechercheverhalten und die Bedürfnisse unserer Nutzer/innen gewinnen können.

Als Dankeschön winken kleine Präsente aus dem Fundus unserer Öffentlichkeitsarbeit.

Falls Sie Zeit und Lust haben, sich mal ‚face to face‘ mit uns über unsere Online-Rechercheangebote auszutauschen und Ihre Wünsche an ein Suchportal zu äußern, nehmen Sie bitte möglichst bis zum 15.09.2017 Kontakt zu uns auf:
ulrike.schenk@ub.hu-berlin.de. Bitte geben Sie dabei auch Ihre Fachrichtung an. Wir würden dann gerne einen individuellen Termin mit Ihnen vereinbaren. Vielen Dank!

Ihre Universitätsbibliothek

1. September 2017 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Primus