Viele unter Ihnen kennen es sicher: Ein Besuch unserer Bibliotheken kann, vor allem zu Stoßzeiten, mit einer frustrierenden Suche nach dem gewünschten Arbeitsplatz verbunden sein.
Die Universitätsbibliothek der HU Berlin möchte diese Situation für unsere Nutzer:innen verbessern. Ab dem 11.08.2025 geht deshalb das neue Raumbuchungssystem BibRoomz an den Start.

Abb. 1 Startseite von BibRoomz
Hiermit können Angehörige der Humboldt Universität und der Charité bis zu zwei Wochen im Voraus Räume, z. B. Gruppenarbeitsräume oder Meeting-Boxen, sowie andere Angebote für spezifische Zeitblöcke buchen. Das erlaubt ein neues Maß an Planbarkeit für Sie oder Ihre Arbeitsgruppe. Eine aktive Buchung garantiert Ihnen diesen Raum zur jeweiligen Zeit.
Zu Beginn umfasst das Angebot das Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum und die Zweigbibliothek Campus-Nord. Andere Standorte werden sukzessive integriert.
Damit ändern sich manche Nutzungsmodalitäten (zunächst nur an den genannten Standorten):
- Die Vorab-Buchung über BibRoomz ist exklusiv für Angehörige der Humboldt-Universität, der Charité sowie für alle registrierten Bibliotheksnutzer:innen mit Nachweis einer Behinderung möglich.
- Auch wenn eine Vorab-Buchung für Nicht-HU-Angehörige ohne Behinderung nicht möglich ist, können diese weiterhin spontan freie Räume nutzen. Bitte beachten Sie, dass Sie den Raum bei Bedarf Nutzer:innen mit einer Buchung überlassen müssen.
- Für jede:n BibRoomz-Nutzer:in gibt es ein festgelegtes wöchentliches Kontingent, das jeden Sonntag zurückgesetzt wird.
- Es stehen weiterhin Arbeitsbereiche zur Spontannutzung für alle Besucher:innen zur Verfügung, die nicht in Bibroomz aufgenommen sind. Hierzu zählen unter anderem im Erdgeschoss die Biblounge und die Arbeitsplätze auf der Westseite sowie die Meetingbox und die Arbeitsplätze im 7. Obergeschoss.

Abb. 2 Tabellenansicht für Buchungen (hier: Solo-Box)
Die Buchung verläuft in folgenden Schritten:
- Login mit Ihrem HU- oder Bibliotheksaccount (account@hu-berlin.de oder HUUB/HUCH…)
- Buchungskategorie auswählen
- Raum auswählen und Zeitfenster festlegen
(HINWEIS: Nicht alle der buchbaren Räume sind barrierefrei) - Bei Gruppenarbeitsräumen/Meetingboxen: Angabe eines erforderlichen Accounts einer zweiten Person
Eine detaillierte Anleitung zur Buchung und Nutzung finden Sie hier.

Abb. 3 Nutzungskontingente und Buchung einer Konferenzkamera
Übrigens können Sie bei Bedarf gleich die passende Konferenztechnik mitreservieren.
Die UB stellt 360°-Konferenzkameras mit integrierten Mikrofonen für die Nutzung in den Gruppenarbeitsräumen zur Verfügung.
Wir bitten Sie darum, Ihre Buchungen zu stornieren, wenn Sie einen Termin einmal doch nicht wahrnehmen können. Das schont Ihre Kontingente, und andere Nutzer:innen freuen sich sicher über das freigewordene Zeitfenster.
Abschließend noch ein Tipp: Über unser Rauminformationssystem V:Scout können Sie die Räumlichkeiten gezielt suchen (einfach bei „Suche“ z.B. „Meeting-Box“ eingeben) und sich die genauen Standorte anzeigen lassen. Mit Klick auf den gewünschten Bereich springt direkt die entsprechende Buchungsseite in BibRoomz auf:

Die Einführung dieses neuen Systems ist ein großes Unterfangen: Sollten Probleme auftreten oder Sie allgemein Feedback und Verbesserungsvorschläge für BibRoomz haben, würden wir uns sehr über eine Nachricht an ub.bibroomz@ub.hu-berlin.de freuen.
Ihre Universitätsbibliothek
Fast immer erfasste die Universitätsbibliothek (UB) in ihren Zugangsbüchern, den sogenannten Akzessionsjournalen, die Lieferanten zu ihren Erwerbungen: Buchhandlungen, Institutionen im Büchertausch sowie Privatpersonen – nicht selten die Autoren der Werke – wurden hier vermerkt. Besondere Aufmerksamkeit verdient deshalb der Lieferanteneintrag „Herkunft unbekannt“.
Während der Eintrag “Alter Bestand“ (vgl. #4 Bücherwege) darauf schließen lässt, dass sich die entsprechenden Druckwerke schon seit längerem in der Bibliothek – z. B. in der Universitäts- und Schulschriftenabteilung – oder in der Universität befanden, bezog sich „Herkunft unbekannt“ auf Neuzugänge. Manchmal ließen es diejenigen, die die Eintragungen ins Akzessionsjournal vornahmen, nicht mit der allgemeinen Aussage „Herkunft unbekannt“ bewenden, sondern ergänzten sie mit dem, was sie über den Zugang wussten. Eine umfangreiche Schenkung im Herbst 1933 wurde mit „Unbekannter Geber d. d. das Goetheanum, Dornach zugesandt“ vermerkt (D 1933.251-262). Gemeint war die von Rudolf Steiner gegründete Wirkungsstätte der Anthroposophischen Gesellschaft in Dornach in der Schweiz. In einem anderen Eintrag 1935 wird zwar gesagt, dass die „Nähere Herkunft unbekannt“ sei, doch das Werk „Vermutlich v. Verfasser“ stamme (D 1935.192). Wie es scheint, kamen die Informationen zu Sendungen aus Übersee, namentlich aus Südamerika, bei den Mitarbeitern in der Akzession nicht immer bzw. nicht immer vollständig an. So lautet der Eintrag zu V. Fatone: Meister Eckhart, Buenos Aires o.J., im Journal Dona 1935: „Absender ? Buenos Aires“ (D 1935.55), oder im selben Jahr zu „Venezuela Gráfica, Caracas 1929-30: „Schenker unbek. Venezuela“ (D 1935.260) oder eben „Herk. unbekannt“ für „E. Villanova, La question du Gran Chaco boréal, o.O. o.J.“ (D 1936.461). Alle diese Eintragungen beziehen sich mit großer Wahrscheinlichkeit auf rechtmäßige Zugänge.
Anders bei einem Exemplar der 3. Auflage von Heinrich Wölfflins „Die Kunst Albrecht Dürers“, das am 4. November 1935 mit „Herkommen unbekannt“ als Donum akzessioniert wurde. Das Werk war offensichtlich stark nachgefragt. Wie aus dem Bandkatalog hervorgeht, erwarb die UB im Zeitraum von 1905 bis 1943 den Titel sechsmal in verschiedenen Auflagen, sowohl in der Erstauflage, in den 1920er Jahren als auch in der NS-Zeit. Das Exemplar mit der Akzessionsnummer D 1935.342 ist darunter das einzige Geschenkexemplar; alle anderen waren Kauferwerbungen.

Beim Durchblättern leicht zu übersehen ist die Risskante im Falz vor dem Vortitel. Hat man erst einmal bemerkt, dass die Seiten VI und VII des Vorworts in einem schmalen Streifen an der Bindung zusammengeklebt sind, ist klar: Das Blatt mit der Vorderseite VII und der Rückseite VIII musste mit Leim gesichert werden, um nicht herauszufallen, weil das mit ihm weiter vorn eingebundene Blatt nicht mehr existierte.

Es stellt sich die Frage: Sollte hier ein verräterisches Provenienzmerkmal getilgt werden? Ein Namenszug, ein Stempel, eine Notiz, vielleicht ein Beschlagnahmevermerk? Und wenn, wer hat diesen Hinweis vernichtet? Wem war daran gelegen, Spuren zu beseitigen? Wie in vielen anderen Fällen führen die Akten der UB, was die Erwerbung dieses Buchs betrifft, nicht weiter; entweder gab es dazu keinen schriftlichen Vorgang, oder er hat sich nicht erhalten.
Überdies konnten es – ganz unabhängig von dem Eintrag „Herkommen unbekannt“ – völlig banale Gründe sein, derentwegen das Blatt herausgerissen wurde, ein Fleck, eine ungebührliche Bemerkung, etwas, das gar nichts mit der Herkunft und dem Vorbesitz zu tun hatte. Man kann sich fragen: War es die Bibliothek, die das Blatt entfernt hat, oder ein Leser, der seinen nachlässigen Umgang mit dem Buch vertuschen wollte, was seitens der Bibliothek nicht oder erst viel später bemerkt wurde? So besteht zwar der Verdacht auf unrechtmäßigen Erwerb, doch er lässt sich nicht konkretisieren.
Bei einem mit „Herk. unbekannt“ am 19. September 1938 aufgenommenen unscheinbaren Büchlein, einem illustrierten Führer durch das Provinzialmuseum Trier aus dem Jahr 1903, ist die Herkunft indes zweifelsfrei geklärt. Interessant wären hier die Motive, den Namen des Voreigentümers im Akzessionsjournal zu verschweigen. Ihn hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universitätsbibliothek persönlich kennen können, kannten ihn vielleicht auch oder sie wussten zumindest, wer er war, nämlich ein Kollege, der anhand des eigenhändigen Namensvermerks in dem Büchlein eindeutig zu benennen ist: Walter Gottschalk, Orientalist, Bibliotheksrat, Mitarbeiter in der Orientalischen Abteilung der Preußischen Staatsbibliothek. Die Preußische Staatsbibliothek und die Universitätsbibliothek der Friedrich-Wilhelms-Universität waren in demselben Gebäude untergebracht und überdies personell eng miteinander verbunden, hatte doch mancher Bibliothekar der UB seine Ausbildung an der Preußischen Staatsbibliothek erhalten und dort gearbeitet.

Walter Gottschalk war 1935 aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums zwangspensioniert worden. 1938 ersuchte er im vorgesetzten Ministerium, dem Reichsministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, darum, nach Brüssel ausreisen zu dürfen. Unter Zurücklassung erheblicher Vermögenswerte und der Zusage, keine Lehrtätigkeit im Ausland auszuüben, erwirkte er 1939 die Erlaubnis zur Übersiedlung, fand jedoch in Belgien keine Arbeitsstelle. Obwohl die deutschen Behörden seine Berufung zu verhindern trachteten, gelang es ihm schließlich, Ende des Jahrs 1940, eine Stelle als wissenschaftlicher Bibliothekar in Istanbul zu erhalten; die Ausreise in die Türkei rettete ihm das Leben. Sein Kollege Arthur Spanier wurde 1944 im Konzentrationslager Bergen-Belsen ermordet.
Der Eintrag „Herk. unbekannt“ im Akzessionsjournal der Universitätsbibliothek stand vermutlich in Zusammenhang mit der Auflösung der privaten Bibliothek Walter Gottschalks. Am Jahresende 1938 hatte er seine Berliner Wohnung gekündigt. Wer immer den Eintrag „Herk. unbekannt“ vornahm, ging – wohl wissend um die Fährnisse der NS-Diktatur – Fragen, die den Beteiligten zum Nachteil hätten ausschlagen können, aus dem Weg.
Indem das Haushaltsjahr 1945 mit einbezogen wurde, erstreckt sich das Provenienzforschungsprojekt an der Universitätsbibliothek über das Ende des Zweiten Weltkriegs hinaus. Das Haushaltsjahr 1945 begann wie üblich am 1. April und setzte sich über die Jahreswende 1945/46 bis in das Frühjahr 1946 fort. Die Eintragungen für 1945 enden am 11. April und wurden bei den Kauferwerbungen im Juli, bei den Dona im November 1945 wiederaufgenommen. Der größte Teil der Zugänge bei den Dona datiert jedoch in das Jahr 1946. Dazu gehören drei portugiesischsprachige Titel, die am 4. Februar 1946 akzessioniert wurden; zwei sind im Bestand der UB noch vorhanden.


Anhand von Stempeln, der Gestalt von Klebeetiketten, der Struktur von Standortnummern und weiteren Indizien sind sie zweifelfrei einer Abgabe des Auswärtigen Amts im Jahr 1942 zuzuordnen. Dieser Zugang enthält unter anderem einen Teil der Bibliothek des Tschechoslowakischen Konsulats in Lissabon, der nach dem Ende der tschechoslowakischen Staatlichkeit auf administrativem Weg vom deutschen Auswärtigen Amt eingezogen wurde. Offensichtlich waren die Bücher 1942 und in den folgenden Kriegsjahren nicht bearbeitet worden und erhielten nun, nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, den Lieferanteneintrag „unbekannt“. Ob die Bibliotheksmitarbeiter 1946 tatsächlich nicht wussten, woher sie stammten, lässt sich nicht klären.




#Bücherwege – Provenienzforschung an der UB
Die Universitätsbibliothek untersucht ihre zwischen 1933 und 1945 zugegangenen Bücher auf Erwerbungskontexte, die auf beschlagnahmte, geraubte und erpresste Bestände in der NS-Zeit hinweisen. Die Verdachtsmomente werden flächendeckend erfasst, indem die erhaltenen Originalbestände und Erwerbungsakten systematisch durchgesehen werden. Ziel ist es, unrechtmäßige Erwerbungen zu dokumentieren und an die Anspruchsberechtigten und ihre Nachkommen zurückzugeben. Das Projekt läuft bis zum Juni 2025 und wird vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste gefördert.

Quellen:
- Akzessionsjournale der Zentralen Universitätsbibliothek (Tausch und Kauf)
- Bandkatalog der Universitätsbibliothek
- Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Historische Akten der Preußischen Staatsbibliothek, Personalakte Walter Gottschalk I.9 155.
Verfasst von: Dr. Cornelia Briel
Auch in diesem Jahr bieten wir pünktlich zum Ende des Sommersemesters am Donnerstag, den 17. Juli 2025 von 17-21 Uhr unter dem Motto „Startschuss für die Hausarbeit“ wieder einen Schreibabend im Grimm-Zentrum an.
Erkunden Sie, welcher Schreibtyp Sie sind, erfahren Sie, wie Sie „Aufschieberitis“ (Prokrastination) in den Griff bekommen können und holen Sie sich Profi-Tipps für die Literaturrecherche. Zudem geben wir Einblicke in Literaturverwaltungsprogramme und zeigen, wie KI-Tools im Schreibprozess nützlich und sicher eingesetzt werden können.
Bei einem Tässchen Kaffee und kleinen Snacks können Sie gerne mit uns ins Gespräch kommen, all ihre Fragen loswerden und sich für den Abend stärken.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auch auf unserer Webseite unter: https://link.ub.hu-berlin.de/schreibabend-gz
Alle Veranstaltungen finden im PC-Saal auf der Ostseite des Grimm-Zentrums im 1. OG statt.
Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!

Schreiben ist ein zentraler Bestandteil des Studiums – und nicht selten eine Herausforderung. Um Studierende und Promovierende beim wissenschaftlichen Schreiben zu unterstützen, wird das schreibdidaktische Angebot der Universitätsbibliothek weiter ausgebaut: Zum Sommersemester 2025 startet ein neues regelmäßiges Angebot für alle, die sich in ihrem Schreiben mehr Austausch, neue Impulse und gemeinsame Schreibzeiten wünschen – der Offene Schreibtreff.
Schreiben mit Struktur – aber flexibel
Jedes Treffen startet mit einem schreibdidaktischen Mini-Workshop zu monatlich wechselnden Themen. Danach gibt es Zeit, um an eigenen Schreibprojekten zu arbeiten. Ob Hausarbeit, Abschlussarbeit oder Dissertation – der offene Schreibtreff bietet einen Ort, um sich gegenseitig zu motivieren und die eigenen Texte voranzubringen. Und weil Schreiben nicht nur Struktur und Übung, sondern auch Abwechslung und gute Ideen braucht, ist das Format offen für Vorschläge der Teilnehmenden: Welche Herausforderungen begegnen Ihnen im Schreibprozess? Welche Themen möchten Sie gerne in der Gruppe besprechen?
Erstes Treffen im April: Den persönlichen Schreibrhythmus finden
Zum Auftakt geht es um Routinen: Wie lässt sich Schreiben in den Unialltag integrieren? Welche Strategien helfen, um motiviert zu bleiben? Neben einem kurzen Input gibt es Gelegenheit, eigene Erfahrungen auszutauschen und eine Methode kennenzulernen, mit der sich Arbeitseinheiten sinnvoll planen und reflektieren lassen.
Termine & weitere Informationen
Der Offene Schreibtreff findet einmal im Monat im Coworking-Space des Grimm-Zentrums statt. Die aktuellen Termine und Themen werden auf der Website der UB veröffentlicht. Eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach vorbeikommen und mitmachen!
Erstes Treffen: Mi, 30.04.2025, 14:00 – 17:00 Uhr
Für weitere Informationen klicken sie hier.
Bei Fragen, wenden Sie sich an: ub.schreibwerkstatt@hu-berlin.de
Endlich ist es soweit: Unser neuer Entspannungsbereich im Erdgeschoss des Grimm-Zentrums wurde am 02.04.2025 feierlich eröffnet. Direkt neben dieser langgestreckten Loungezone zieht die Kompetenzwerkstatt Digital Humanities (KDH) ein, die bisher im 3. OG des Grimm-Zentrums auf der Ostseite beherbergt war. Chillen und Spielen sind hier also künftig genauso angesagt wie Arbeiten und Beraten. Hier warten wieder bequeme rote Loungemöbel auf Sie, ähnlich denen, die einigen vielleicht noch aus den Anfangszeiten des Grimm-Zentrums bekannt sind. Im KDH-Bereich stehen ein großer Arbeitstisch mit 12 Plätzen sowie mehrere Bildschirme und ein großes Whiteboard bereit.
Lange stand dieser Raum leer, in dem früher das Kopier- und Druckzentrum der Firma Ricoh untergebracht war, und wartete auf eine neue Bestimmung. Das Team der KDH nutzt künftig den Raum, um Workshops und Vorträge, aber auch Beratungs- und Planungsgespräche durchzuführen. Während der Zeiten, in denen der Bereich nicht von der KDH genutzt wird, steht er für die Gruppenarbeit zur Verfügung. Die Anmeldung zur Nutzung erfolgt über eine Liste, die am Eingang hängt. Der große Arbeitstisch mit Whiteboard ist ideal für die Durchführung von Workshops. Anfragen an die KDH schicken Sie bitte an ub.makerspace@hu-berlin.de. Gerne können Sie sich an unserer Ausleihtheke im Innenbereich auch mit einer Konferenzkamera und iPads ausstatten.
Nutzen Sie die neue Lounge aber gerne und ausgiebig zum Entspannen oder auch zum Spielen: Ein großes Bodenschachspiel sowie eine Sammlung von Tischspielen, die durch Spenden von Kolleg:innen entstanden ist, soll für Ablenkung vom Uni- und Studienstress sorgen.
Die neuen Schallabsorber helfen, die Lautstärke im Raum zu dämpfen. Trotzdem ist es wichtig, bei der Gesprächslautstärke auf angrenzende Arbeitsbereiche Rücksicht zu nehmen. Auch in der Lounge gilt: Essen ist im Innenbereich des Grimm-Zentrums nicht gestattet.
Wir freuen uns, Ihnen diese neue Komfortzone anbieten zu können! Damit kommen wir einem vielfach geäußerten Wunsch unserer Nutzenden nach. Geben Sie uns gerne Feedback – hier im Blog über die Kommentarfunktion, per Mail an ub.kritik-gz@hu-berlin.de, an den Theken oder auf den gängigen Online-Plattformen.
Für diesen neuen Bereich wird übrigens noch ein passender Name gesucht. Den wollen wir gemeinsam mit Ihnen (er)finden. Wer eine gute Idee hat, kann sie gerne auf der Pinnwand im Raum hinterlassen. Wir sind gespannt, welchen Namen der Bereich künftig tragen wird!
In diesem Jahr bieten wir die gemeinsam von HU, FU, TU und Staatsbibliothek organisierte und durchgeführte Vortragsreihe „Lost in Dissertation“ im Frühling an. Vom 07. bis 11.04. können Sie virtuell teilnehmen an Vorträgen zu Literaturverwaltungsprogrammen, Zeitplanung und Organisation, Forschungsdaten, Publikationsmöglichkeiten, Bildrechten, Open Access, KI-Unterstützung, Finanzierungsmöglichkeiten, Lesemethoden und Fragen rund um die Gute Wissenschaftliche Praxis. Dazu bieten wir, eingebettet in das reguläre wöchentliche Angebot der Staatsbibliothek, am 11.04.2025 eine virtuelle Schreibzeit an.
Das volle Programm und weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Staatsbibliothek. Dort finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen auch die Zugangslinks.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme!


Im vergangenen Herbst feierte das Grimm-Zentrum sein 15-jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass sammelten wir das Feedback unserer Nutzer:innen auf einem großen Poster, das im Foyer aufgehängt war und die Dachfenster des Lesesaals zeigte.
Der erste Versuch scheiterte jedoch, weil der Wachschutz es zu gut meinte, Beschädigungen des Posters vermeiden wollte und fein säuberlich alle Kommentare mit Tipp-Ex übermalte. Das sorgte natürlich für Frust bei denen, die schon Kommentare hinterlassen hatten und nun Zensur vermuteten. Wir geloben Besserung bei unserer internen Kommunikationskultur ;-).

Ein neuer Versuch mit einem frischen Poster brachte viele witzige, nützliche, aber auch nicht wenige kritische Rückmeldungen. Hier ein kleines Potpourri:
- Schnösel-Sammelstelle, aber das Personal macht den Ort menschlicher!
- Statt nur Kritik möchte ich doch auch mal sagen: (Ganz) nett hier!! Küsschen <3 J
- Ich bin von der FU, verpetzt mich bitte nicht!
- Ohne diese Bib hätte ich nicht erfolgreich mein Medizin-Studium abgeschlossen!
- Das neue Café ist toll!
- Freundliche Secus.
- Feels like in prison, but gets me to focus, so thanks!
- Wir brauchen einen, nein, mehrere Nap-Räume! Normalisiert nappen beim Lernen/Arbeiten!
Top-Themen bei den kritischen Stimmen und unser Standpunkt dazu:
Viele möchten gern ihre Kleidung und Taschen mit in die Bibliothek nehmen: Aus Sicherheitsgründen müssen wir auf dieser Regel bestehen. Es befinden sich wertvolle Altbestände in unserem sehr großen Freihandbestand.
Man wünscht sich mehr Schließfächer mit Campuscard: Wir mussten auch die letzten verbliebenen Campuscard-Fächer auf Vorhängeschlösser umrüsten, da die neuen Campuscard-Chips nicht mehr mit dem System kommunizieren. Jedoch verleiht seit Januar das „Grimm Café“ Vorhängeschlösser zum Preis von 1 Euro pro Tag. Wer diese Kosten sparen will, kauft sich lieber ein eigenes Schloss.
Das schlechte freie WLAN wird oft genannt, aber auch instabiles Eduroam. Hier möchten wir darauf verweisen, uns genauere Mitteilungen dazu zu machen, wo genau die Probleme auftreten, siehe unseren Blogbeitrag.
Viel Kritik erhält das Klima in der Bibliothek: es ist zu kalt und zu dunkel. Das schlecht regulierbare Klima und die problematische Belüftung ist ein Umstand, der uns leider seit der Eröffnung begleitet. Sowohl Heizung als auch Belüftung hängen dem Wechsel der Außentemperaturen immer hinterher.
Geäußert wird der Wunsch, Getränke außer Wasser zu erlauben. Und es scheint hier fast, als hätte sich die Mate-Fraktion verabredet, Kommentare auf diesem Poster zu hinterlassen. Allein 5 Kommentare dazu, Mate-Flaschen in der Bibliothek zu erlauben. Aber sorry, hier gibt es, wie mit dem Essen, erstmal keine Kompromisse.
Natürlich wird auch kritisiert, dass das Haus oft sehr voll ist und es dann an Arbeitsplätzen mangelt. Jedoch spiegelt die hohe Auslastung nicht nur den großen Bedarf an Arbeitsplätzen wider, sondern auch die Beliebtheit der Bibliothek – und das freut uns, die wir hier immer unser Bestes geben. Danke für die zahlreichen Rückmeldungen!
Ute Arnold
Fotos: Ute Arnold und Katharina Tollkühn
Auch in diesem Jahr heißt es wieder: Ins Schreiben kommen statt aufschieben!
Am Donnerstag, den 06. März 2025 findet von 17-22 Uhr an der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin die nächste „Lange Nacht der Hausarbeiten“ statt. Unser Programm bietet verschiedene Workshops und Impulsvorträge, die Sie beim Schreiben der anliegenden Seminararbeiten unterstützen sollen.
So lernen Sie bei „Dein Schreibprozess im Fokus“ die sechs Phasen im wissenschaftlichen Arbeiten sowie mögliche Herausforderungen kennen, erhalten Tipps für eine effiziente Literatursuche von unseren Recherche-Profis, erfahren, welche KI-Tools im Schreibprozess Unterstützung bieten und wie Sie die Schreibstrategie des Clusterings für die Ideenfindung nutzen können. Außerdem beleuchten wir die Stärken und Schwächen von Google Scholar, zeigen Ihnen, wie Literaturverwaltungsprogramme wie Citavi, EndNote und Zotero einem das Leben erleichtern können und lockern in einer bewegten Pause mit kleinen Yoga-Übungen die Schulter- und Nackenpartie wieder auf.
Um das Schreiben ihrer Seminar- und Hausarbeiten kommen Sie letztlich zwar nicht herum, aber wir schaffen Raum zum Austauschen und beantworten gerne Ihre Fragen und sorgen mit einer Tasse Kaffee und kleinen Snacks für das nötige Durchhaltevermögen.
Alle Veranstaltungen finden im PC-Saal auf der Ostseite des Grimm-Zentrums im 1. OG statt.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Weitere Informationen sowie das detaillierte Programm finden Sie auf unserer Webseite unter: https://link.ub.hu-berlin.de/lange-nacht
Wir freuen uns auf Sie!

Auch wenn der Januar schon etwas fortgeschritten ist, möchten wir Ihnen allen noch ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen!
Wir sind direkt mit einigen neuen Services und Angeboten in 2025 gestartet:
Smartphone-Ladestation im Grimm-Zentrum
Ab sofort steht Ihnen im Grimm-Zentrum eine Smartphone-Ladestation neben den Selbstverbuchungsautomaten gegenüber der Ausleihtheke zur Verfügung – für den Fall, dass der Akku leer und kein Ladekabel zur Hand ist.
Die Ladestation erleichtert die Nutzung der neuen CampusCard-App, die gleichzeitig als digitaler Bibliotheksausweis dient. HU-Studierende können die App anstelle der Plastikkarte verwenden, um Medien an den Selbstverbuchungsautomaten auszuleihen.

Die Benutzung der Ladestation erfolgt auf eigene Verantwortung. Bitte lassen Sie Ihr Gerät nicht unbeaufsichtigt.
Co-Working-Space im Grimm-Zentrum
Kennen Sie schon unseren Co-Working-Space im 2. Obergeschoss auf der Ostseite des Grimm-Zentrums?
Mit drei rollbaren und zwei festen Tischen, Akustiktrennwänden sowie einem Smartboard haben hier Gruppen die Möglichkeit, entsprechend ihrer benötigten Lernsituation die passende Arbeitsumgebung selbst zu gestalten.

Leselounge in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften
Wer einen ruhigen Ort zum Entspannen sucht, findet in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften seit Neuestem auf der Galerie eine Leselounge. Bequeme Sessel, ein Sitzsack und der Ausblick auf das Forum Adlershof helfen, ein wenig Abstand vom Lernen und Arbeiten zu gewinnen.

Ausleihe von 360°-Konferenzkameras möglich
Sie wollen ein hybrides Meeting veranstalten? Hierfür können sich HU-Angehörige an den Zweigbibliotheken Campus Nord, Fremdsprachliche Philologien, Asien-/Afrikawissenschaften und Islamische Theologie oder im Grimm-Zentrum eine 360°-Konferenzkamera Kandao Meeting Pro ausleihen. Die Ausgabe (Tagesausleihe) und Rückgabe erfolgen über die Servicetheken der Standorte.

Die UB ist jetzt auch auf Instagram
Pünktlich zum neuen Jahr haben wir außerdem das Portfolio unser Social-Media-Kanäle erweitert. Neben Mastodon und Facebook sind wir nun auch auf Instagram aktiv. Wir werden Einblicke in unsere Services und Bestände geben, aktuelle News posten und einen Blick hinter die Kulissen der Universitätsbibliothek werfen.

In Kürze soll auch noch ein LinkedIn-Profil hinzukommen. Bleiben Sie gespannt!
Ihre Universitätsbibliothek
Wir wünschen Ihnen frohe Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr.
Bitte beachten Sie unsere geänderten Öffnungszeiten zum Jahreswechsel sowie unsere Informationen zu Bereitstellungszeiten aus dem Außenmagazin über die Feiertage.
Noch ein Lesetipp zum Jahresausklang: In unserem Jahresbericht erfahren Sie, was an der Universitätsbibliothek 2023 alles passiert ist. Verschiedene Pflanzenmotive aus dem ersten Band des 1808-1809 publizierten Werks „Plantes Équinoxiales“ von Alexander von Humboldt und Aimé Bonpland führen durch den Jahresbericht und seine einzelnen Rubriken. Wir geben Einblicke in diverse Projekte an der UB (Provenienzforschung, Retrodigitalisierung), ein Jubiläum in Adlershof, neue Solo- und Meetingboxen, orientalische Handschaften, virtuelle Lehrbuchsammlungen u.v.m. Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre!
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