Der Anteil der über das Internet frei zugänglichen Artikel in Fachzeitschriften von Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist erneut deutlich gestiegen. Wie das Open-Access-Büro Berlin und ein Team verschiedener Hochschulen ermittelten, waren im Erhebungszeitraum von 2017 nahezu zwei Fünftel (38,5 Prozent) der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin veröffentlichten Artikel ohne Barrieren verfügbar. Der Anteil der „Open Access“ zugänglichen Artikel habe sich damit gegenüber dem Jahr 2016 um 7,3 Prozentpunkte erhöht.
Von den 38,5 Prozent entfielen im Jahr 2017 rund 18,7 Punkte auf Publikationen, die in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind („Goldener Weg“), bei 13,4 Prozent handelte es sich um eine Parallelveröffentlichung im Open Access („Grüner Weg“), 6,4 Prozent wurde als Open-Access-Version in Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht (hybrider Weg). Damit ist das Land Berlin nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren der Erhebung auf einem guten Weg, bis zum Jahr 2020 das selbstgesteckte Ziel eines Anteils von 60 Prozent bei den frei zugänglichen Artikeln zu erreichen: Festgeschrieben ist diese Quote in der „Open-Access-Strategie für Berlin“, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete. Die Strategie soll dafür sorgen, dass mit Steuergeldern erzielte Forschungsergebnisse an öffentlichen Hochschulen nicht nur der Wissenschaft frei zur Verfügung stehen, sondern beispielsweise auch der Öffentlichkeit und Unternehmen und Verbänden.
Berlin präsentiert seit 2016 als erstes deutsches Bundesland Zahlen für den landesweiten Open-Access-Anteil und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit Vorreiter für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und dem kulturellen Erbe.
In die Analyse einbezogen wurden die neun publikationsstärksten Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin:
- Alice Salomon Hochschule (ASH)
- Beuth Hochschule für Technik Berlin –
- Charité – Universitätsmedizin Berlin
- Freie Universität Berlin
- Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW)
- Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR)
- Humboldt-Universität zu Berlin (HU)
- Technische Universität Berlin (TU)
- Universität der Künste Berlin (UdK)
Link zum Bericht: https://doi.org/10.14279/depositonce-7866
Kontakt
Dr. Andreas Hübner, Open-Access-Büro Berlin, Telefon: 030 / 838 50244, E-Mail: oabb@open-access-berlin.de
Das Projekt DEAL verfolgt das Ziel, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Am 15. Januar 2019 wurde in einer Pressekonferenz über seinen ersten Abschluss informiert:
Mit dem Verlag Wiley wurde ein Vertrag für ein bundesweites Publish and Read-Modell mit einer dreijährigen Laufzeit für die Jahre 2019 bis 2021 abgeschlossen. Die genauen Vertragsinhalte werden ab Mitte Februar veröffentlicht, die teilnahmeberechtigten akademischen Einrichtungen direkt von der DEAL-Gruppe kontaktiert. Der Zugriff auf die Inhalte des kompletten Wiley-Zeitschriften-Portfolios besteht für die HU bis dahin in unveränderter Weise fort. Zur Pressemitteilung
Weitere Erläuterungen zum Projekt DEAL finden Sie auf unserer Homepage. Mit Fragen wenden Sie sich gerne an den Direktor der UB, Herrn Prof. Dr. Andreas Degkwitz (andreas.degkwitz@ub.hu-berlin.de)
Aufgrund der großen Nachfrage nach Arbeitsräumen für Kleingruppen stehen im Grimm-Zentrums ab 7. Januar 2019 zwölf kleine Arbeitsräume im 3.OG zur Verfügung. Die Räume sind für Kleingruppen bestehend aus zwei Nutzer*innen vorgesehen.
Reservierungen können ein bis zwei Wochen im Voraus vorgenommen werden. Bitte tragen Sie hierfür Ihre Benutzernummer in die ausgehängten Pläne an der jeweiligen Tür des Arbeitsraumes im 3.OG ein. Es können maximal drei Stunden pro Tag und Zweiergruppe reserviert werden. Die neuen zwölf Mini-Gruppenarbeitsräume finden Sie im D- bzw. F-Bereich, d.h. im Mittelbereich des 3. OG.
Besteht Ihre Arbeitsgruppe aus mehr als zwei Personen? Dann können Sie einen der sechs größeren Gruppenarbeitsräume (für bis zu zehn Personen) im Ost- und Westflügel im 3.OG nutzen (Räume 3A-3F). Auch hier können Sie Reservierungen über die ausgehängten Wochenpläne an der Tür tätigen.
Die beiden bisherigen großen Gruppenarbeitsräume im 2. OG (für bis zu 20 Personen) sind ab sofort Teil des Lesesaalbereichs und künftig für die „stille“ Arbeit vorgesehen. Hier bitten wir Sie, keine Gruppenarbeit mehr durchzuführen – es handelt sich um „stille“ Arbeitsräume mit jeweils 20 Arbeitsplätzen für Einzelnutzer*innen. Die Arbeitsplätze können nicht im Voraus reserviert werden, es gilt die Pausenscheibenregelung.
Wir planen 2019 für die Gruppenarbeitsräume ein elektronisches Reservierungssystem zu testen, das Ihnen ermöglicht, eine Reservierung online vorzunehmen.
Für Nachfragen und Anregungen stehen wir gerne zur Verfügung. Schreiben Sie uns an info@ub.hu-berlin.de


Fotos: Birgit Stumm
… und hat sie jetzt auch endlich bekommen!
Denn nach fast 10 Jahren täglicher „Besetzung“ war ein Großteil der schwarzen Freischwinger-Stühle an den Arbeitsplätzen im Grimm-Zentrum komplett „durchgesessen“. Schwierig nur, wenn genau dieser Stuhltyp nicht mehr nachzubestellen ist. Mit einer kleinen „Stuhlkampagne“ im Sommer haben wir unsere Nutzerinnen und Nutzer daher in den Tagesarbeitskabinen im 5. OG zum Testen möglicher Stuhlmodelle eingeladen. Nach Auswertung der Fragebögen wurde eine Entscheidung getroffen und ein neues Stuhlmodell bestellt. Das wurde auch höchste Zeit, denn inzwischen wurden die derangierten Stühle mit einer ziemlich hässlichen und unbequemen Holzstuhlvariante (aus einem HU-Lager) als Zwischenlösung ersetzt. Nun heißt es hoffentlich für immer Adé sagen zu den Holzstühlen, denn diese wurden in den letzten Tagen auf den Etagen 3 – 5 gegen die neuen 300 schwarzen Stühle ausgetauscht.
Lieben Dank dafür an unser Hausmeister-Team im Grimm-Zentrum!
Jetzt hoffen wir natürlich sehr, dass die neuen Stühle komfortabel und auch langlebig sind, also eine Art Weihnachtsgeschenk zum Sitzen – damit nicht alle Jahre wieder neues Mobiliar angeschafft werden muss.
Die UB wünscht Ihnen allen frohe Feiertage und ein gutes neues Jahr.
Bitte beachten Sie unsere Öffnungs- und Schließzeiten zum Jahreswechsel.
Katharina Tollkühn, Öffentlichkeitsarbeit der UB, 20.12.2018
Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin freut sich, auch in diesem Jahr wieder zu den Gastgebern einer Ausstellung im Rahmen der Berlin Science Week zu gehören.
Unter dem Titel „Eco-connectivity: an Art/NaturSci exhibition series“ können Sie vom 1. November bis 22. Dezember 2018 an verschiedenen Standorten sowohl am Campus Nord als auch am Campus Adlershof die von MP Warming kuratierte Ausstellung im Spannungsfeld Kunst – Natur – Wissenschaft entdecken.
Die Hauptausstellung befindet sich im Thaer-Saal der Humboldt-Universität zu Berlin (Invalidenstr. 42) und kann an Wochentagen von 8:00 bis 20:00 Uhr besichtigt werden.
Unweit der Hauptausstellung befinden sich in der Zweigbibliothek Campus Nord (Hessische Str. 1-2) die „Annex Galleries“: In mehreren Lesesälen, Lesenischen und Loungebereichen der Bibliothek werden die Werke internationaler Künstler*innen ausgestellt und können während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 9:00 bis 19:00 Uhr, Samstag von 11:00 bis 19:00 Uhr) besichtigt werden.
Als neuer Ausstellungsort ist die Zweigbibliothek Naturwissenschaften in Adlershof hinzugekommen: Die „Satellite Exhibition“ präsentiert rund um den Lesesaal weitere Exponate internationaler Künstler*innen, die sich besonders den großzügigen Raum zu eigen machen. Auch diese Ausstellung ist während der Öffnungszeiten der Bibliothek (Montag bis Freitag von 8:45 bis 18:00 Uhr und Samstag von 11:00 bis 18:00 Uhr) zugänglich.
Es gelten für beide Standorte die regulären Bedingungen für die Benutzung der Bibliothek.
Herzstück in den Annex Galleries in der Zweigbibliothek Campus Nord ist die Ausstellung der School of Visual Art New York, die von Suzanne Anker kuratiert wurde. Die School of Visual Art New York ist die einzige Kunsthochschule weltweit, die über ein vollausgestattetes Biologielabor verfügt, zu dem einzigen Zweck, Kunst in einem naturwissenschaftlichen Kontext zu schaffen. Die ausgestellten Werke beschäftigen sich mit den Themen Ökosysteme, Klimawandel und Umweltsanierung. Ein Besuch lohnt sich!
Die weiteren Einzelausstellungen stammen von Adam Crosson, Virginia Hanusik und Guillaume Le Moine und wurden wie das Gesamtkonzept von MP Warming kuratiert.
Die Bilder der Ausstellung „A Receding Coast: The Architecture and Infrastructure of South Luisiana“ zeigen die besonderen Herausforderungen, mit denen eine Stadt wie New Orleans, auf der Delta-Ebene des Mississippi erbaut, zu kämpfen hat und geben gleichzeitig einen Eindruck von zukünftigen Entwicklungen. So heißt es im Programm zur Ausstellung:
„As we continue to feel the effects of global warming over the next 50 years, architecture and infrastructure will become the foundation for life along the Louisiana coast, and a critical exploration of this topic will allow for a deeper understanding around how societies will be able to adapt to climate change.“
Im Lesesaal der Zweigbibliothek Naturwissenschaften laden mehrere Exponate dazu ein, sich mit dem Verhältnis Mensch – Umwelt auseinanderzusetzen. Wiederkehrendes Thema in verschiedenen Arbeiten ist die Verschmutzung der Meere durch Plastik. So erstellt Ying Kit Chan aus Hong Kong Objekte aus recyceltem Plastik, oftmals auch aus Müll, Mara Marx Lewis & Tyler Lewis aus den USA und Österreich kombinieren natürliche Materialen mit Plastik so dass sie eins werden. Auch die Werke von Katrina Abbatuan (Philippinen/Großbritannien), Adam Crosson (USA), Stefaan von Biesen (Belgien) und José Esquivel (USA) setzen sich ganz unterschiedlich mit dem Verhältnis Mensch – Natur auseinander, wobei der letztgenannte zu den Vorreitern gehört, die sich schon seit den 1970er-Jahren in diesem Themenbereich arbeiten. Der Vorhang von Megumi Baba (Japan) gehört schließlich zu den auffälligsten Exponaten. Die Motive entstammen der Forschung über die Giftigkeit und Heilkraft von Pflanzen.
Im Rahmen der Ausstellung findet am Dienstag, den 6. November um 19 Uhr im Thaer-Institut (Invalidenstr. 42, Hörsaal 9) eine Panel-Diskussion zu dem Thema „Designed Environments: climate change, adaptability, and our nomadic futures“ in englischer Sprache statt. Hierzu sind alle interessierten Personen herzlich eingeladen!
Weitere Informationen finden Sie unter:














