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#OAweek: Ausblick auf das GenderOpen-Repositorium für die Geschlechterforschung

GenderOpen ist ein Verbundprojekt der drei universitären Geschlechterforschungszentren Berlins zum Aufbau eines Open-Access-Repositoriums für die Geschlechterforschung. Gefördert wird GenderOpen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft für zwei Jahre seit Anfang Oktober 2016. Mit dem Launch der Plattform am 4. Dezember 2017 geht das erste und weltweit einzige Repositorium im Bereich der Geschlechterforschung online.

Ziel des GenderOpen-Projekts ist die Einrichtung einer elektronischen Plattform, auf der Publikationen und andere Wissensbestände der Geschlechterforschung dauerhaft frei zugänglich gemacht und nachhaltig gesichert werden. So soll es Forschenden wie auch Interessierten künftig leichter möglich sein, Veröffentlichungen im Feld der Geschlechterforschung aufzufinden, mithilfe weniger Klicks einzusehen und mit ihnen zu arbeiten. Gleichzeitig wird Autor_innen die Möglichkeit geboten, ihre Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Geschlechterforschung öffentlich frei zugänglich zu machen und stärker in den Fokus der wissenschaftlichen Aufmerksamkeit zu rücken. GenderOpen engagiert sich ausdrücklich für die Verwendung freier Lizenzen (bspw. Creative Commons Lizenzen). Somit ist auch die Modernisierung des Publikationsverhaltens in der Geschlechterforschung ein Ziel des Projekts. Das Team von GenderOpen setzt ebenfalls die Retrodigitalisierung von Werken der Geschlechterforschung aus den 60er bis frühen 2000er Jahren um. So wurde zum Beispiel die seit 1997 erscheinende Zeitschrift femina politica komplett retrodigitalisiert.

Eine Reihe  von Kooperationspartner_innen – darunter Zeitschriftenredaktionen, Verlage, institutionelle und fachliche Repositorien sowie andere innovative Projekte im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung – konnte bereits gewonnen werden. Die jüngste Vereinbarung über eine enge Zusammenarbeit wurde zuletzt mit dem Barbara Budrich Verlag beschlossen.

Ab dem 4. Dezember 2017 können Autor_innen und Interessierte unter www.genderopen.de auf den Volltextserver zugreifen. Bis dahin informiert der Blog des GenderOpen-Projekts (www.blog-genderopen.de) über die neuesten Fortschritte und aktuelle Veranstaltungen.

 

Kontakt

Aline Aloff / Andreas Heinrich

info@genderopen.de

www.genderopen.de | www.blog-genderopen.de

(030) 2093-46208

28. Oktober 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause
Veröffentlicht unter #OAweek, Open Access

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