Vor hundert Jahren starb der Strafrechtswissenschaftler und Völkerrechtler Franz von Liszt. Er unterrichtete und forschte von 1898 bis 1919 als Professor an der Berliner Universität und ist der wohl berühmteste und bedeutendste Strafrechtler der Juristischen Fakultät. Seine prägnante Formel, dass das Strafgesetzbuch die „Magna Charta des Verbrechers“ sei, ist als geflügeltes Wort in die Strafrechtswissenschaft eingegangen. Er gilt als Vater des Gedankens der Spezialprävention, d. h. der Prämisse, Straftaten durch Einwirkung auf den Einzelnen zu verhindern.
Die Personalakte von Franz von Liszt befindet sich heute im Universitätsarchiv der Humboldt-Universität zu Berlin. Wer sich nicht auf den Weg nach Adlershof machen möchte, um das Original einzusehen, kann auch einen Blick auf das neu erstellte Digitalisat werfen.
Franz von Liszts international renommierte Kriminalistische Bibliothek, die sich zunächst an seinen Wirkungsstätten in Marburg und Halle befand, wurde nach seinem Ruf an die Berliner Universität in eigens dafür angemieteten Räumlichkeiten in Charlottenburg aufgestellt. Schwerpunkt der Sammlung bildeten Bücher zum internationalen Strafrecht sowie zur Reform des Gefängniswesens. 1912 schenkte von Liszt seine herausragende Bibliothek schließlich der Universität, und fünf Jahre später erfolgte der Umzug der Bestände in das Hauptgebäude unter den Linden. Auch nach seinem Tod am 21. Juni 1919 wurde die Sammlung weiter ausgebaut und umfasste 1929 ca. 30.000 Bände. Im sog. Dritten Reich wurde die Systematik der Sammlung erweitert, etwa um die Untergruppen „Rasse und Recht“ oder „Strafrecht der neueingegliederten Gebiete“. Trotz erheblicher Verluste im Zweiten Weltkrieg bliebt Liszts Kriminalistische Bibliothek in ihrem Kernbestand erhalten und ist seit 2012 in eigenen Magazinräumen im Grimm-Zentrum untergebracht.
Weitere Informationen zur Nutzung des Bestandes
Flickr-Album „Franz von Liszt“
Literaturhinweise
Helena Winterhager, Die Franz-von-Liszt-Bibliothek der Juristischen Fakultät, Jahresbericht der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, S . 26 – 27, https://edoc.hu-berlin.de/handle/18452/20097
Gerhard Werle/Moritz Vorbaum, Das Strafrecht an der Friedrich-Wilhelms-Universität 1871–1945, in Heinz-Elmar Tenorth (Hrsg.), Geschichte der Universität Unter den Linden 1810-2010, Akademie Verlag, Berlin 2010, S. 109–127
Findbuch des Archivs der Humboldt-Universität zu Berlin: https://www.archiv-hu-berlin.findbuch.net/php/main.php?ar_id=3775#554b20506572736f6e616c6961x10

http://allegro.ub.hu-berlin.de/portraet/
Autorin: Dr. Nadja Krüll, Leiterin der Zweigbibliothek Rechtswissenschaft
Eine große Auswahl von Büchern der Universitätsbibliothek ist bis zum 18. Januar in der Staatsbibliothek zu Berlin zu sehen, neben wertvollen Beständen der Staats- und Kunstbibliothek.
Fast jeder von uns verbindet Bilder und Geschichten mit dem Namen Tausendundeine Nacht. Doch was kennen wir aus den Tausendundeine Nacht wirklich, dem wohl einflussreichsten orientalischen Werk der Weltliteratur nach der Bibel – und in welchen Fassungen und Abwandlungen? Die Ausstellung veranschaulicht die Wirkung dieses Werks: Die Erzählungen wandern fluid in den Kontexten, im Wechselspiel zwischen europäischem und dem orientalischen Kulturraum. Im Orient gehörten etwa 300 Erzählungen zum Kontext, doch gab es nie einen geschlossenen Komplex. Die erste kanonisierte Form entstand im Frankreich des frühen 18. Jahrhunderts und verbreitete sich rasch in Europa. Es folgten dann erste arabische Drucke des Werks.
Zu entdecken sind rund 200 Objekte – persische, indische und arabische Handschriften; Übersetzungen und literarische Werke; Künstler- und Kinderbücher sowie Alltagskunst. Die orale Erzähltradition bis in die Gegenwart wird in der Filminstallation des Künstlers Thomas Ladenburger dargestellt. Al Halqa – die letzten Erzähler aus Marokko (https://www.alhalqa-virtual.com) dokumentiert die Erzähltradition auf dem „Platz der Gehenkten“ in Marrakesch. Diese zählt heute zum „immateriellen Kulturerbe der Menschheit“ (UNESCO). Wer möchte, kann im „Erzählkasten“ selbst eine Geschichte aufzeichnen.
Der Schwerpunkt der UB liegt auf der Literaturgeschichte. Ausgehend von der französischen Übersetzung Antoine Gallands, dem ersten europäischen Text und der ersten geschlossenen Fassung der Tausendundeinen Nacht überhaupt, werden Märchenvariationen und -parodien aus dem 18. Jh. gezeigt. Illustrierte Reisebeschreibungen aus dem 17. und 18. Jh. verdeutlichen den Kulturaustausch zur Zeit Gallands. Dazu treten literarische Raritäten des 19. Jahrhunderts, z.B. Preußens Tausendundeine Nacht (Hesslein), Lysers Abendländische Tausendundeine Nacht oder die politische Satire Komische Tausend und eine Nacht: Buntes aus dem grauen Alterthum und der gräulichen Gegenwart von Glaßbrenner, welche auf die 1848er-Revolution reagiert.

Kooperation
Die Ausstellung wurde von der Staatsbibliothek in Kooperation mit der Kunstbibliothek – Staatliche Museen zu Berlin und der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin konzipiert.
Begleitprogramm
Die Ausstellung wird von einer Veranstaltungsreihe flankiert
(Staatsbibliothek zu Berlin, Simón-Bolívar-Saal).
19.11.2019 18.00 Eröffnung
13.12.2019 18.00 Thomas Ladenburger (Berlin) Filmvorführung „al-Halqa“
16.1.2020 / 18 Uhr Dr. Constanze Baum statt (HU, Institut für deutsche Literatur): Orientalische Spiegelungen. Selbst- und Fremdbilder in frühaufklärerischen Reisebeschreibungen (Vortrag)
18. 01. 2020 / 15.30 Claudia Ott (Beedenbostel) Das fliegende Pferd – Mitmachlesung für Kinder und Familien / 19.00 Uhr Tausendundeine Nacht – Der Anfang und das glückliche Ende (Szenische Lesung)
Weitere Veranstaltungen
Öffnungszeiten
20. November 2019 – 18. Januar 2020
montags bis samstags 11–19 Uhr
Der Eintritt ist frei
Führungen: Donnerstag 17.00 (außer 26.12.)
Begleitband: Im Insel-Verlag ist ein Begleitband zur Ausstellung erschienen. (Nr. 2038 der Insel-Bücherei, 184 S., 78 farbige Abb., 18 €, ISBN 978-3-458-20038-3).
https://blog.sbb.berlin/termin/ausstellung-reisende-erzaehlungen-tausendundeine-nacht-zwischen-orient-und-europa/Ankündigung auf dem Blog der Staatsbibliothek

Kooperation mit der Staatsbibliothek zu Berlin und der Kunstbibliothek
Ansprechpartner:
Frau Dr. Yong-Mi Rauch
Universitätsbibliothek, Historische Sammlungen
Öffentlichkeitsarbeit der SBB-SPK
Frau Jeannette Lamble
Jeanette.Lamble@sbb.spk-berlin.de

© Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin


© Staatsbibliothek zu Berlin, Kinder- und Jugendbuchabteilung.

© Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin
In diesen Tagen jährt sich die Eröffnung des Grimm-Zentrums zum zehnten Mal. In den vergangenen 10 Jahren hat sich das Grimm-Zentrum als zentraler Standort der Universitätsbibliothek zum Hot-Spot nicht nur für HU-Angehörige, sondern auch für eine Vielzahl externer Bibliotheksnutzer entwickelt. Ein Rückblick auf die vergangenen 10 Jahre erfüllt uns durchaus mit Stolz: Mit 15 Mio. Besuchern und 11 Mio. Ausleihen von 2009 bis 2019 sind wir eine der meistgenutzten wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands mit einem außergewöhnlich großen frei zugänglichen Printbestand. Die Attraktivität des Grimm-Zentrums liegt nicht zuletzt in der einzigartigen Architektur des vom Schweizer Architekten Max Dudler geschaffenen Gebäudes, das bisher mit insgesamt sechs Architekturpreisen ausgezeichnet worden ist.
Am 19.11.2009 wurde das Grimm-Zentrum im Beisein des damaligen Berliner Bürgermeisters Klaus Wowereit, des Architekten Max Dudler, des damaligen HU-Präsidenten Christoph Markschies und weiterer Honoratioren feierlich eröffnet.
Hunderttausende sind seitdem auf der Suche nach Büchern über die langen Flure gegangen, haben – oft über Stunden – auf einem der über 1.250 Arbeitsplätze gesessen, hier ihre Haus- oder Abschlussarbeiten oder gar Dissertationen fertiggestellt. Das Grimm-Zentrum hat täglich zwischen 3.000 und 5.000 Besucherinnen und Besucher, zu Hoch-Zeiten – vor allem am Samstag und Sonntag – sind es oft sogar noch mehr.
Der Run auf die Bibliothek, mit der die Planer buchstäblich nicht gerechnet hatten – als Planungsgrundlage durfte allein die Anzahl HU-Studierender und HU-Lehrender herangezogen werden – hat zugegebenermaßen manches Problem mit sich gebracht, das gelöst werden wollte. So mussten wir bereits kurz nach Eröffnung des Grimm-Zentrums die HU-Homezone einrichten, die Pausenscheibenregelung einführen und die Nutzung der Garderoben mittels Münzen abschaffen, um unserer wichtigsten Zielgruppe, den HU-Angehörigen, die möglichst effektive Nutzung ihrer Bibliothek zu ermöglichen.
Nach wie vor stellt uns der Alltag manchmal vor Probleme. Aber unterm Strich lässt sich bilanzieren, dass das Grimm-Zentrum mit seinen hohen Nutzungszahlen ein geschätzter Ort des wissenschaftlichen Austausches, des Lernens und des „Sehen und gesehen Werdens“ ist. Und diese Wertschätzung wollen wir erhalten!
Als Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum gab es Finanzmittel, um das Grimm-Zentrum nach 10 Jahren „ordentlicher“ (Ab-)Nutzung wieder auf Vordermann zu bringen. Nach den Renovierungsarbeiten im Foyer werden nun die Fußböden im Erdgeschoss erneuert und die Wände im Haus gemalert. Im Erdgeschoss, im 1. Obergeschoss und auf den beiden Kuben haben wir für Sie neue Arbeitsplätze eingerichtet, die in Kürze zur Nutzung freigegeben werden.
Wir danken allen, die dem Grimm-Zentrum die Treue halten – nicht wenige von Ihnen schon über viele Jahre: Jenen, die fast täglich hier im Haus sind und auch jenen, die nur ab und zu einmal vorbeischauen, um Bücher zu holen oder zu bringen. Nicht zuletzt gilt unser Dank auch all jenen, die uns konstruktives Feedback geben, wenn mal etwas hakt. Wir geben weiterhin unser Bestes, damit Sie sich in unserem Hause wohlfühlen. Auf die nächsten 10 Jahre!
Als kleines Schmankerl lassen wir in diesem kleinen Film-Potpourri filmische Highlights aus 10 Jahren Grimm-Zentrum Revue passieren – viel Spaß damit!
Herzlichst
Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Grimm-Zentrum!

Im Dezember jährt sich der Geburtstag Theodor Fontanes zum zweihundertsten Mal. Zum wertvollen Fontane-Bestand, der sich im Eigentum der Bibliothek der Humboldt-Universität befindet, gehören natürlich vor allem schriftliche Quellen, allerdings auch einige bildliche Darstellungen, die sonst wenig Beachtung finden. Die Abteilung Historische Sammlungen nimmt den runden Geburtstag Fontanes zum Anlass, einige dieser Bilder zu zeigen.
Die Bilder werden auf der Bildplattform Flickr unter https://www.flickr.com/photos/hu-berlin-ub-sammlungen/albums/72157710783451367 präsentiert. Zu beachten sind dort bitte auch die knappe Einführung unter „200 Jahre Theodor Fontane“ sowie die kurzen erläuternden Texte, da sich sonst der Bezug zu Fontane nicht immer erschließt.

In diesem Jahr findet die International Open Access Week in der Woche vom 21. – 27.10.2019 unter dem Motto “Open for Whom? Equity in Open Knowledge” statt. Sie wird von Institutionen auf der ganzen Welt genutzt, um mit Veranstaltungen und Aktionen für Open Access (OA) und damit für freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben.

Auch die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt sich an dieser dezentralen Veranstaltungsreihe, um für Open Access zu sensibilisieren, Services vorzustellen und mit allen Interessierten ins Gespräch zu kommen. Hierzu möchten wir Sie herzlich einladen.
Am Montag, dem 21.10. findet im Grimm-Zentrum die Netzwerkveranstaltung „Open Research Data – Open your data for research“ vom Open-Access-Büro Berlin und digiS mit einem Schwerpunkt zum Umgang mit Forschungsdaten statt.
Von Dienstag bis Donnerstag können alle Interessierten an Infoständen im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum (22.10.), in der Zweigbibliothek Campus Nord (23.10.) und im Erwin-Schrödinger-Zentrum (24.10.) erfahren, wie sich die Universitätsbibliothek für den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen engagiert und welche Möglichkeiten der Unterstützung den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an der Humboldt-Universität geboten werden. Die Infostände haben an allen Tagen jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen zu Open Access an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Die Universitätsbibliothek begrüßt alle Erstsemester und Studienortswechsler herzlich an ihren zwölf verschiedenen Standorten. Mit Ihrer Immatrikulation und der Aktivierung Ihrer Campus Card sind Sie automatisch als Leserinnen und Leser der Universitätsbibliothek registriert. Ihre Campus Card ist Ihr Nutzerausweis.

Zum Semesterauftakt bieten wir Ihnen ein umfangreiches Führungs- und Schulungsprogramm an. Vom 07. bis 11.10.2019 stehen wir Ihnen im Foyer des Grimm-Zentrums an einer extra zum Semesterstart eingerichteten Info-Theke für alle Ihre Fragen rund um die Bibliotheksbenutzung zur Verfügung. Diese Theke ist besetzt von 10:00 bis 15:00 Uhr, am 14.10., dem sogenannten „Dies academicus“, dann nochmal von 09:30 bis 13:00 Uhr. An diesem Tag haben Sie zwischen 10:00 und 13:00 Uhr stündlich die Möglichkeit, an einer Führung durch das Grimm-Zentrum teilzunehmen. Bei Interesse können Sie sich gerne ab 9:30 Uhr an der Info-Theke im Foyer einen Teilnahmecoupon für die gewünschte Führung abholen. Zudem können Sie im Auditorium in einer kurzen Präsentation alle Einstiegsinfos rund um die Bibliotheksnutzung erfahren. Das Auditorium finden Sie im Erdgeschoss des Grimm-Zentrums auf der Ostseite des Gebäudes. Sie können Taschen und Jacken mit hineinnehmen. Dort stehen wir Ihnen bei Kaffee und Keksen zu allen Fragen rund um die UB gerne Rede und Antwort.

An unserem Standort im Erwin-Schrödinger-Zentrum in Adlershof findet, ebenfalls am 14.10., von 10:00 bis 14:00 Uhr ein Infomarkt im Rahmen des zentralen Semesterauftaktes statt. Dort präsentieren sich die Zentraleinrichtungen und Services der Humboldt-Universität, darunter natürlich auch die UB.
Selbstverständlich sind wir auch jenseits des Semesterbeginns für Sie da. Gerne können Sie eines unserer Schulungsangebote rund um unser Suchportal Primus, zu Datenbankrecherchen und zu Literaturverwaltungsprogrammen (Citavi und Endnote) besuchen. Und spätestens ab Februar ist dann vielleicht unser kleiner Workshop „Meine erste Hausarbeit“ genau das Richtige für Sie …
Falls Sie Fragen haben, kontaktieren Sie uns doch persönlich an den Auskunftstheken, per Mail (info@ub.hu-berlin.de) oder telefonisch (2093-99370 / -99371). Wir helfen Ihnen gerne! Die Auskunfts- und Servicetheken im Grimm-Zentrum sind regulär montags bis freitags von 9:00 bis 19:00 Uhr besetzt sowie samstags von 10:00 bis 18:00 Uhr. Von Oktober bis November müssen wir allerdings aus verwaltungstechnischen Gründen unsere Thekenzeiten im Grimm-Zentrum vorübergehend reduzieren: In diesem Zeitraum sind wir montags bis samstags von 11:00 bis 17:00 Uhr für Sie vor Ort. Bitte informieren Sie sich an den jeweiligen Standorten der anderen Zweigbibliotheken über die dort geltenden Öffnungs- und Servicezeiten.
Bitte beachten Sie auch die HU-weiten Veranstaltungen zum Studienbeginn und die Eröffnungsveranstaltung zum akademischen Jahr 2019/2020 am Abend des Dies academicus.
Ihnen allen einen spannenden und angenehmen Semesterstart!
Ihre Universitätsbibliothek
Die Baumaßnahmen im Grimm-Zentrum schreiten zügig und planmäßig voran. Auf den Kuben im Foyer ist schon wieder Ruhe eingekehrt, nachdem dort neue Arbeitsbereiche für HU-Angehörige eingerichtet wurden. Voraussichtlich werden diese ab Mitte Oktober zur Nutzung freigegeben. Eine weitere Baustelle befindet sich jetzt im Innenbereich auf der Westseite neben der Lehrbuchsammlung. Diesen Raum wollen wir künftig effektiver nutzen, indem wir Ihnen dort mit 32 neuen Separees zusätzliche Arbeitsplätze anbieten. Vier davon werden mit dem Rollstuhl unterfahrbar sein. Voraussichtlich bis Ende September sind die Bauarbeiten in diesem Bereich abgeschlossen. Die Wände in den Vorräumen zu den Fahrstühlen wurden komplett mit Natursteinfliesen verkleidet, an vielen Stellen werden im Innenbereich die Wände neu weiß gestrichen.
Bis Anfang Oktober ist auch der Garderobenbereich unterhalb des Ost-Kubus noch Baustelle. So lange bleibt die personell betreute Ersatzgarderobe im Auditorium noch in Betrieb. Die beiden Theken im Foyer sowie die Sockel, auf denen die öffentlichen Computerarbeitsplätze stehen, wurden abgeschliffen. In Kürze nehmen wir die rechte Theke im Foyer wieder für Erstauskünfte in Betrieb. Pünktlich zum Semesterstart – und zum 10-jährigen Jubiläum des Grimm-Zentrums! – sind die Großbaustellen dann hoffentlich beseitigt.
Wir bitten um Verständnis für die Belästigungen, die diese Baumaßnahmen teils mit sich bringen. Wie dringend diese Maßnahmen waren und sind, zeigen beispielhaft die Bilder unserer stark verschlissenen und daher auszurangierenden Loungemöbel. Wir alle werden uns im Grimm-Zentrum nach Abschluss der Bauarbeiten sicher (noch) wohler fühlen!
Fotos: Katharina Tollkühn, ÖA der UB
Am 22.08.2019 unterzeichneten Vertreter der DEAL-Projektgruppe und des Verlages Springer Nature ein Memorandum of Understanding, das die Eckpunkte eines zukünftigen Vertrages skizziert. Dieser bis dato weltweit größte Publish & Read-Vertrag wird den Zugriff auf ein Zeitschriftenportfolio mit ca. 2.500 Titeln ermöglichen und mehr als 13.000 Publikationen in Springer Nature-Zeitschriften aus Deutschland pro Jahr im Open Access verfügbar machen. Angestrebt sind ein Vertragsbeginn ab 01.01.2020 und eine dreijährige Laufzeit mit einer einjährigen Verlängerungsoption.
Damit Sie sich mit unserem Suchportal Primus vertraut machen können, bieten wir Ihnen kleine Video-Tutorials an. In nur wenigen Minuten können Sie sich dort zeigen lassen, wie Sie sich in Primus anmelden, sich eine PIN vergeben, Ihr Passwort ändern oder ein Buch aus dem Magazin bestellen. Auch Tipps und Tricks wie das Sammeln und Verwalten von Ihren Favoritentiteln und das Exportieren in Literaturverwaltungsprogramme wie z.B. Citavi oder Endnote erhalten Sie in den Kurzvideos.
Neuerdings finden Sie unsere UB-Tutorials auch auf dem YouTube-Kanal der Humboldt-Universität in der Playlist „UB-Tutorials“. Auf unserer eigenen Website sowie auf der Primus-Startseite haben Sie ebenfalls Direktzugriff auf die Tutorials.
Weitere Video-Tutorials werden folgen. Anregungen und Wünsche können Sie uns gerne senden an info@ub.hu-berlin.de.
Und natürlich können Sie ohne Voranmeldung eine unserer Primus-Kurzeinführungen besuchen, die alle zwei Wochen im Grimm-Zentrum stattfinden. Die aktuellen Termine finden Sie ebenfalls auf der Primus-Startseite. Zu Semesterbeginn werden wir die Primus-Schulungen in noch dichterer Folge anbieten. Wir freuen uns auf Sie!
Die HU ist am 16.4.2019 dem DEAL-Wiley-Vertrag beigetreten. [Details ]. Für den Zeitraum von 2019 bis 2021 ist damit der Volltextzugang auf alle Wiley-Zeitschriften weiterhin gewährleistet.
Publikation in subskriptionspflichtigen Zeitschriften
Als Korrespondenzautor*in der HU haben Sie ab dem 1. Juli 2019 zudem das Anrecht, Ihre Artikel in subskriptionspflichtigen Zeitschriften ohne zusätzliche Kosten Open Access zu publizieren. Das Angebot gilt für Manuskripte, die zwischen dem 1. Juli 2019 und 31. Dezember 2021 bei Wiley zur Publikation akzeptiert werden.
Publikation in Open-Access-Zeitschriften
Für Publikationen in Open-Access-Zeitschriften von Wiley erhalten Sie als Korrespondenzautor*in der Humboldt-Universität seit dem 22.01.2019 einen Rabatt von 20% auf die Publikationsgebühren. Sofern Sie keine Drittmittel zur Verfügung haben, wird die Universitätsbibliothek diese Publikationskosten übernehmen.
Informationen zum konkreten Workflow erhalten Sie auf der Website der Universitätsbibliothek
Bitte nutzen Sie diese Möglichkeit zur Open-Access-Publikation und sehen Sie von Veröffentlichungen ohne Open-Access-Komponente beim Wiley-Verlag ab. Im Verbund mit Hunderten weiterer wissenschaftlicher Einrichtungen in Deutschland, die dem DEAL-Wiley-Vertrag beigetreten sind, leisten wir damit einen wichtigen Beitrag zu ungehindertem Wissenszugang.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Open-Access-Team der Universitätsbibliothek unter openaccess@ub.hu-berlin.de
