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!TATÜTETA! Bei uns kommen Bücher mehrmals in die Tüte.

Aktion der UB zur Mehrfachnutzung der Plastiktüten!

Die meisten Menschen wissen, dass Plastik unsere Umwelt zerstört. An der Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität zu Berlin werden jährlich ca. 120.000 Plastiktüten verbraucht. Das ist weder aus ökologischer noch aus finanzieller Sicht vertretbar. Dennoch gibt es derzeit keine praktikable Alternative für eine transparente Transportmöglichkeit für Bücher etc. in der UB.

Aber wir sind dran: Den ersten Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit gehen wir unter dem Motto „Bei uns kommen Bücher mehrmals in die Tüte“. Mit Plakaten sowie einer verstärkten Präsenz in den sozialen Netzwerken machen wir darauf aufmerksam, dass sich die UB-Plastiktüten hervorragend zur Mehrfachnutzung als zur Zweckentfremdung eignen. Ziel ist es, auf humorvolle und etwas provokante Weise auf unser „Plastiktüten-Dilemma“ hinzuweisen und so in Zukunft eine spürbare Reduzierung des Verbrauchs zu erreichen.

Tatüteta: Bild mit Hund
Design: Catharina Sonnenberg

Und keine Sorge – Chiara, der Hund auf dem Plakat, ist froh und munter …

Wir freuen uns über Unterstützung!

Ihre Universitätsbibliothek

7. Oktober 2015 | Veröffentlicht von Ulrike Schenk
Veröffentlicht unter Allgemein
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12 Kommentare zu “!TATÜTETA! Bei uns kommen Bücher mehrmals in die Tüte.

  1. Pingback: Zerstört Plastik die Umwelt? Zu einem Vorgang an der Bibliothek der Humboldt Universität | Das Politische anders denken

  2. Was ist denn das für eine tendenziöse Aussage, Plastik zerstöre die Umwelt? Plastik kann ganz normal entsorgt werden, wird recycelt oder verbrannt. Wenn es aus finanzieller Sicht nicht vertretbar ist, wieso wird dann kein Betrag genannt? Es ist unangemessen mit dem Vorwurf der Naturzerstörung Menschen unter Druck zu setzen, in Gewissensnot zu bringen und Schuldgefühle zu produzieren, die unangemessen sind.

    1. Also die „Rückgabetonnen-Idee“ finde ich auch sehr gut!

      Ich denke, so nett auch der vermutliche Servicegedanke hinter den kostenlosen Plastiktüten ist, so lädt er meineserachtens dazu ein, verschwenderisch damit umzugehen. So ungefähr wie man es bis vor Kurzem noch in den ganzen Drogeriemärkten gesehen hat.
      Andere UBs nehmen z.B. 0,10 Cent pro Tüte…
      da passen die Leute dann automatisch besser darauf auf, weil sie eben nicht einfach so eine Neue umsonst bekommen.

      Ansonsten glaube ich, dass die vorgeschlagene Schlaufentragetasche nicht in frage kommt, da das Prinzip der UB ja „durchsichtige“ Tragetaschen sind 🙁

      Körbe fände ich auch gut, allerdings kann ich mir schon jetzt nicht ganz vorstellen, dass irgendwelche Gelder dafür zur Verfügung stehen… Bibliotheken haben ja bekanntlich nicht so viel Geld zur Verfügung. Das Gleiche gilt – wenn man sich mal die Preise anschaut – vermutlich auch für die Einkaufsnetze, obwohl die echt praktisch sind. Aber wer weiß, vielleicht klappt es ja doch!

      Und nur mal so lieber Christian,

      informiere dich bitte, bevor DU einfach irgendwelche tendenziösen Aussagen triffst.
      Plastik ist FAKTISCH belegt ein Umweltproblem.

      Hier ist – zum Anstoß für eine Recherche – nur eine der vielen Webseiten die über das Problem aufklären: http://mulewf.rlp.de/fileadmin/mufv/publikationen/UiA-Oktober_2014-Mikroplastik.pdf

      1. Hallo Dunbar, es gibt einen neuen Blogbeitrag zum Thema. Dort habe ich versucht auf alle Fragen, Ideen und Anregungen einzugehen, die von Nutzern und auch von Mitarbeitern der UB kamen. Viele Grüße, Katja Krause

  3. Wie schaut es eigentlich mit sogenannten Einkaufsnetzen aus? Die gibt es auch aus Baumwolle und sind ebenfalls sehr durchsichtig oder sind die nicht erlaubt?

  4. Die Unibibliothek der FU Berlin bietet Körbe an, wie man sie aus Supermärkten kennt. Plastiktüten müssen überhaupt nicht sein, die Aktion ist halbherzig.

    1. Hallo Icke, es gibt einen neuen Blogbeitrag zum Tüten-Dilema. Dieser geht auch auf die Körbe-Situation ein. Viele Grüße, Katja Krause

  5. Gute Idee! Es ist auch ein minimaler Aufwand die Tüten nach Gebrauch einfach wieder zusammenzufalten und beim Wachschutz zurückzugeben. Nur leider sorgt das bisher eher für Verwunderung und die Tüte landet vermutlich im Endeffekt doch im Müll. Vielleicht könnte man dazu ja eine ‚Rückgabetonne‘ o. Ä. einführen.

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