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Tasche statt Tüte – die neue BiBtasche ist da!

Ab heute, dem 14. Juni 2017, werden in der gesamten Universitätsbibliothek (UB) der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) keine Plastiktüten mehr ausgegeben. Stattdessen gibt es nun die neue BiBtasche, die in den ebenfalls neu aufgestellten Schreibwarenautomaten für den Einstiegspreis von 3,90 € erworben werden kann.

Mit der Kampagne !TATÜTETA! Bei uns kommen Bücher mehrmals in die Tüte haben wir im Oktober 2015 bereits auf das Plastikproblem der UB hingewiesen: Mit einem Verbrauch von mehr als 120.000 Plastiktüten jährlich hat die UB eine sehr schlechte ökologische und finanzielle Bilanz.

„Weg von der Tüte – hin zur Tasche“ war das neue Motto.

Die Anforderungen an eine solche Tasche waren allerdings groß:

  • durchsichtig
  • haltbarer
  • vielseitig nutzbar
  • automatisierter Verkauf

In Kooperation mit der Humboldt-Innovation GmbH wurde die neue BiBtasche entworfen, die über die Firma UNIVEND, ein junges Berliner Start-Up, an folgenden sechs UB-Standorten in Schreibwarenautomaten verkauft werden:

  • Jacob-und Wilhelm-Grimm-Zentrum hinter der Cafeteria
  • ZwB Naturwissenschaften im Garderobenraum
  • ZwB Campus Nord in der Cafeteria-Ecke
  • ZwB Rechtswissenschaft im Garderobenraum im Zwischengeschoss
  • ZwB Fremdsprachliche Philologien am Eingang zur Bibliothek
  • ZwB Germanistik/Skandinavistik im Foyer gegenüber dem Bibliothekseingang

Und natürlich gibt’s die BiBtasche auch im HumboldtStore, bei Lehmanns in Adlershof und in der Friedrichstraße.

Neben den BiBtaschen wird in den Schreibwarenautomaten auch Nützliches aller Art, wie Karteikarten, USB-Sticks, Vorhängeschlösser etc. zum Kauf angeboten.

Wir wünschen uns sehr, dass die neue BiBtasche auf große Akzeptanz stößt und ein treuer, praktischer Begleiter während des Studiums für unsere Nutzerinnen und Nutzer sein wird.

Ihre Universitätsbibliothek

14. Juni 2017 | Veröffentlicht von Katja Krause
Veröffentlicht unter Allgemein

7 Kommentare zu “Tasche statt Tüte – die neue BiBtasche ist da!

  1. Hallo,
    ich finde die Änderung nicht gut. Wenn es ein paar Leute mit den Tüten übertreiben, dann nehmt doch 15 Cent dafür und fertig. Ich will so einen (hässlichen) Beutel nicht haben, der darüber hinaus ziemlich unpraktisch ist. Er lässt sich zum Beispiel nicht so gut zusammenfalten und in einer anderen Tasche verstauen wie die Tüten, bzw. geht dabei das Plastik kaputt. Das macht die öko- und finanzielle Bilanz von den Dingern auch nicht viel besser.
    Außerdem finde ich vier Euro für nen zusammengeklebten Plastiklappen ziemlich viel – zumal hier das Geld der Studierenden direkt in die Taschen eines privates Unternehmens gelotst werden. Besonders, da man ja jetzt keine echte Wahl mehr hat; durchsichtige Plastiktüten sind sonst nicht so leicht zu kaufen – zumal in der näheren Umgebung.
    Ich wäre daher dafür, den BesucherInnen gegen ein paar Cent als Alternative eine Tüte anzubieten. So kann jede(r) selbst entscheiden.

    1. Hallo,
      Leider ist es der UB nicht möglich, die Plastiktüten zu verkaufen. Daher haben wir uns entschieden, sie ganz aus dem Angebot zu nehmen. Als Alternative wurde diese Tasche entwickelt. Sie ist als Angebot zu verstehen, selbstverständlich kann ebenfalls ein anderes, durchsichtiges Tragebehältnis verwendet werden. Die Tasche lässt sich nach unserer Erfahrung verstauen und zusammenfalten. Sollten das Plastik tatsächlich kaputt gehen, dann melden Sie sich beim humboldtstore. Der Humboldtstore wird von der HumboldtInnovation GmbH betrieben, die ein Unternehmen der HU ist. Mit freundlichen Grüßen, Katja Krause

  2. Tolle Idee, wurde aber auch Zeit!
    Ich hätte eh schon vor Jahren die Studierenden die Tüten bezahlen lassen, dann wäre man bestimmt nicht auf 120000 pro Jahr gekommen 😉

  3. Hallo,

    ich finde das super, dass der Plasikmüll so reduziert wird. Schade, dass die neue Lösung immer noch nicht ohne Plastik auskommt. Wäre auch interessant zu wissen, was für Plastik verwendet wird und unter welchen Bedingungen die Tüte produziert wird (Fair Traide etc.).

    Grüße

    1. Liebe Frau Kunze,
      leider hat uns der Lieferant nicht rechtzeitig zum Start der Schreibwarenautomaten mit den Schlössern beliefert. Die Vorhängeschlösser werden aber in ca. 2 Wochen eintreffen und dann an den Schreibwarenautomaten erhältlich sein.

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