• Philosophische Fakultät III
    • Institut für Asien- und Afrikawissenschaften

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Projektposter im Seminar „Mediale Diskurse zu Flucht und Migration im Vergleich“ (WS 2016-17)

Die folgenden drei Poster sind im Rahmen des Seminars „Mediale Diskurse zu Flucht und Migration im Vergleich“ im Wintersemester 2016/17 entstanden und hängen ab Juli in der 2. Etage des IAAW (Invalidenstraße 118) aus. Das Seminar wurde von Frau Dr. Kristina Roepstorff geleitet, die im vergangenen Wintersemester den Querschnittsbereich Medialität und Intermedialität in den Gesellschaften Asiens und Afrikas als Gastprofessorin vertreten hat.

 

Was sind Agenda-Setting, Framing und Priming?
– Sarah Gubitz, Helen Maria Haukamp, Christian Kempendorff und Paula Adjuoa Nyarko

Flucht und Migration: Medienevents und Berichterstattung
– C. Stockmann und C. J. Villwock

Flucht, Migration und Medien: Visuelle Repräsentation
– Hawraa Hamade, Reheen Ishtiaq und Maren Miehe

27. Juni 2017 | Veröffentlicht von Joshua Pepe Woller | Kein Kommentar »
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Podcast – Visual Cultures of South Asia

Recorded at the culmination of the eight-week long seminar course ‘Visual Cultures of South Asia,’, taught by Salma Siddique, this podcast features three postgraduate students with their end-of-term presentations.
The seminar course concentrates on images and their contexts of production, circulation and consumption in twentieth century South Asia. Building on the broad themes of gender and performance, colonialism and nationalism, modes of address and ways of seeing, the sacred and the secular, meaning making and narratives of identity, the podcast participants examine three media ecologies.
The first is Theresa Suski who looks at the visual dimension of the Ramjanmabhoomi political mobilisation, the second is Lisa Neubert-Tamrakar who examines the logic of Hollywood remakes in Bollywood and finally, Priska Komaromi excavates the popularity of Hindi films in the Eastern Bloc. 

Click here to download the pod

cast (approx. 12 min.): Download Podcast

1. Juni 2017 | Veröffentlicht von Joshua Pepe Woller | Kein Kommentar »
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Projektposter im B.A. Seminar „Pop Diskurse: Hashtag Proteste, Popular Culture und (nicht-)akademische Wissensaushandlungen in aktuellen Medien“ (WS 2016-17)

Dozentin: Alexa Altmann

Die Poster hängen aktuell in der 2. Etage des IAAW aus.

Female Graffiti und Streetart
Zwischen Kunst und Feminismus
– Melanie Möller & Anh Thu Nguyen

Homophobie & Sexismus:
Phänomene im DancehallReggae
Judith Torka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

“MarcosNoHero“ vs. “BuryHim“
Beerdingung auf dem Heldenfriedhof
– Catherine Dierang

twitter & Ich
Was macht Twitter mit mir?

– Meike Esselborn & Leefke Hinderlich


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Unterrepräsentation von Musiker*innen
mit asiatischem Hintergrund in der
Populärmusikkultur Europas und Nordamerikas
– Emmeli Kim-Thu Wittnebel

Workshopbericht „Media, Technology and Family: Changing Concepts and Practices of Relatedness in India“, 14.-15. Januar 2016, IAAW

Unter dem Titel Media, Technology and Family: Changing Concepts and Practices of Relatedness in India fand vom 14.-15. Januar 2016 am Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Querschnittsbereich Medialität und Intermedialität, ein internationaler Workshop zu den Auswirkungen technologischer Veränderungen auf die Konzeption, Struktur und Praxis familiärer Beziehungen statt. Neue Reproduktionstechnologien standen hierbei ebenso im Fokus wie moderne Kommunikationsmedien, die bisherige Auffassungen von Nähe, Distanz und Verbundenheit hinterfragen und verändern.

Zum vollständigen Workshopbericht von Erik Becker geht es hier:

Workshopbericht von Erik Becker, in: ASIEN (140), Juli 2016, 7-9

31. März 2017 | Veröffentlicht von Joshua Pepe Woller | Kein Kommentar »
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„Forming in the pupil of an eye“ – Eindrücke von der 3. Kochi-Muziris Biennale

Bilder und Text von Anna Oechslen (IAAW)

Alles ist im Fluss bei der diesjährigen Kochi-Muziris Biennale: Kurator Sudarshan Shetty hat sich von mythologischen Darstellungen Indiens als das Land der sieben Flüsse inspirieren lassen und möchte, dass auch die Kunstwerke und Konzepte in Bewegung sind, zusammenfließen und über den Zeitraum der Biennale hinausschwappen.

 

Raúl Zurita – The Sea of Pain

 

Noch bis 29. März präsentieren in Kochi im südindischen Bundesstaat Kerala 97 Künstler_innen aus 35 Ländern unter anderem Installationen, Fotografien, Videos und Performances. Es ist die dritte Auflage der größten Biennale Südasiens für zeitgenössische Kunst und sie trägt den Titel „Forming in the pupil of an eye“. Die Ausstellung verteilt sich auf zwölf Austragungsorte in der Stadt, dazu kommen noch zahlreiche kleinere Ausstellungen, die auch ohne Ticket zugänglich sind. Die Kunstwerke entfalten ihre Wirkung in bewusster Auseinandersetzung mit den Ausstellungsorten – einige der Künstler_innen nehmen die Geschichte der Räumlichkeiten auf oder lassen sich von den Materialien vor Ort inspirieren. Praneet Soi etwa hat für seinen Beitrag zur Biennale mit Kokosfaser experimentiert und daraus unter anderem Skulpturen im Innenhof des Pepper House geschaffen.

Das Meer spielt ebenfalls in einigen Arbeiten eine zentrale Rolle – dank der Lage an der Küste war manchmal nur ein geschickt platziertes Fenster nötig, um es zu integrieren. Auch die Besucher_innen werden immer wieder eingeladen, über die Rolle als bloße Betrachter_innen hinauszugehen, mit den Kunstwerken zu interagieren und manchmal sogar ganz wörtlich in sie einzutauchen: Raúl Zurita lässt das Publikum knietief durch Meerwasser zu seinem Gedicht The sea of pain waten und fügt den Worten über das Leid von Menschen auf der Flucht so eine weitere, körperliche Dimension hinzu. Die Kochi-Muziris Biennale versteht sich als people’s biennale – dementsprechend soll auch die lokale Bevölkerung mit einbezogen werden und ein Austausch stattfinden. Neben dem Haupt-Event veranstaltet die Kochi-Biennale Foundation das ganze Jahr über Vorträge, Workshops und Förderprogramme für Kunststudierende.

 

 

Innenhof des Pepper House

 

17. März 2017 | Veröffentlicht von Joshua Pepe Woller | Kein Kommentar »
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Studierendenprojekt: Kurzfilm „PussyArt“ im Seminar „Pop Diskurse: Hashtag Proteste, Popular Culture und (nicht-)akademische Wissensaushandlungen in aktuellen Medien“

Seminar „Pop Diskurse: Hashtag Proteste, Popular Culture und (nicht-)akademische Wissensaushandlungen in aktuellen Medien“ Wintersemester 2016/17
Dozentin: Alexa Altmann

Ein Kurzfilm von Anh Thu Nguyen und Melanie Möller im Rahmen ihres Forschungsprojekts: „Female Graffiti und Streetart- Zwischen Kunst und Feminismus“

PussyArt

Studierendenprojekt: Kurzfilm „PussyArt“ im Seminar „Pop Diskurse: Hashtag Proteste, Popular Culture und (nicht-)akademische Wissensaushandlungen in aktuellen Medien“Ein Kurfilm von Anh Thu Nguyen und Melanie Möller im Rahmen ihres Forschungsprojekts: „Female Graffiti und Streetart- Zwischen Kunst und Feminismus“* Die Macherinnen des Films möchten darauf hinweisen, dass die hier gezeigten Stencils natürlich alle mit abwaschbaren Medien erstellt wurden!

Posted by Cross-sectional Department Media and Society – Humboldt University Berlin on Donnerstag, 16. Februar 2017

* Die Macherinnen des Films möchten darauf hinweisen, dass die hier gezeigten Stencils natürlich alle mit abwaschbaren Medien erstellt wurden!

16. Februar 2017 | Veröffentlicht von Alexa Altmann | Kein Kommentar »
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Workshopbericht: „Gewaltfreie Kommunikation und konstruktive Kritik“

Querschnittsbereich Medialität und Intermedialität in Asien und Afrika, Institut für Asien- und Afrikawissenschaften, Humboldt-Universität zu Berlin.
10.-11.12.2016: „Don’t Speak?! Kommunikation, Macht und Ohnmacht“
14.-15.01.2017: „Don’t tell me ‚cause it hurts?! Kritik, konstruktive Kritik, Feedback und Anerkennung“

Konzeption und Durchführung: Alexa Altmann

An den Wochenenden 10.-11. Dezember 2016 und 14.-15. Januar 2017 fanden zwei Workshops zu den Themen „Gewaltfreie Kommunikation und konstruktive Kritik“ am Querschnittsbereich Medialität und Intermedialität in Asien und Afrika des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften statt. Die Veranstaltung richtete sich an Studierende und Lehrende und widmete sich, sowohl der intensiven selbstreflexiven Auseinandersetzung mit Kommunikationswegen und Verständnissen, als auch der Erforschung und Stärkung gewaltfreier Konfliktbewältigungsstrategien und konstruktiver kritischer Teilnahme. Im Zuge des Workshops hinterfragten die Teilnehmer*innen auch Methoden der Konfliktbewältigung und entwickelten gemeinschaftlich Konzepte für den Umgang mit konstruktiver Kritik.

Der erste Teil des Workshops „Don’t Speak?! Kommunikation, Macht und Ohnmacht“ zentralisierte und problematisierte Kommunikation und Erfahrungen von Macht und Machtlosigkeit. Um eine offene und unbefangene Immersion in die Thematik zu ermöglichen, war der Auftakt des Workshops dem ungezwungen kommunikativen Austausch und dem Kennenlernen zwischen den Teilnehmer*innen gewidmet. Hierbei wurden sowohl Raum-, Körper- als auch Gruppendynamiktechniken und Übungen angewendet. Im Anschluss wurde zunächst der Begriff der Kommunikation gemeinsam hinterfragt und bestimmt. Positionen und Zuschreibungen, wie zum Beispiel Zuhörende und Sprechende, oder Expert*innen und Referent*innen, sowie Hierarchien und Gewalt in Kommunikationssituationen, wurden kritisch diskutiert. Ausgewählte und angepasste Methoden des Anti Bias-Ansatzes dienten der Sensibilisierung für die Verschränkungen struktureller Privilegien und institutioneller Diskriminierung in kommunikativen Interaktionen. Unterdrückungsformen, wie zum Beispiel Rassismus, Sexismus, Homophobie oder Klassismus, ihre Verschränkungen und Auswirkungen in Formen, auch nicht vorsätzlicher, verbaler und nonverbaler Gewalt, standen im Zentrum der regen und engagierten Auseinandersetzungen. Hierbei war die Reflektion eigener Erfahrungen des Diskriminierens, und Diskriminiertwerdens zentral. Die Situationsabhängigkeit von Subjektivität, Selbstwahrnehmungen und Zuschreibungen sowie der Unterschied zwischen persönlicher Ermächtigung und struktureller Benachteiligung wurden ebenfalls hervorgehoben.


1 ©privat Alexa Altmann

Der zweite Teil des Workshops „Don’t tell me ‚cause it hurts?! Kritik, konstruktive Kritik, Feedback und Anerkennung“ zentralisierte die Auseinandersetzung mit dem Begriff und der Funktion der Kritik. Hier unterschieden die Teilnehmer*innen zwischen konstruktiver Kritik und als persönlich verletzend bewerteten Äußerungen und hinterfragten defensive Reaktionen auf Feedbacks. Potentiell negative Assoziationen mit der Erfahrung des Kritisiertwerdens und Kritikübens wurden erforscht und in Beziehung zu Gefühlen von Macht und Machtlosigkeit gestellt. Hierbei war die Differenzierung von Bedürfnis-, Emotions- und Gedankenebenem im Sinne der gewaltfreien Kommunikation für die Teilnehmer*innen von ausschlaggebendem Interesse. Sowie auch die Reflexion von, z.B. gegenderten, Zuschreibungen und Erfahrungen in kommunikativen Austauschen.

Im Zuge der Workshops experimentierten die Teilnehmer*innen aktiv mit Konzepten der gewaltfreien Kommunikation und übertrugen sie gezielt auf die Formulierung und Anwendung konstruktiver Feedbacks. Insbesondere die gemeinschaftliche Sensibilisierung der Teilnehmer*innen bezüglich der Differenzierung zwischen wertschätzenden Aussagen und Lob, gegenseitigem in Schutz nehmen und anregender, selbstreflexiver Hinterfragung war von entscheidender Bedeutung. Die Wahrnehmung und Anwendung konstruktiver Kritik, sowohl als Feedback leistende und erhaltende Person, als Bereicherung, Angebot und Anerkennung wurde hier explizit angestrebt.


2 ©privat Alexa Altmann

Anstelle einer konsequent methodenorientierten Vorgehensweise, waren die Teilnehmer*Innen gefragt, mögliche „Rezepte“ der Konfliktresolution und gewaltfreien Kommunikation eigenständig zu reflektieren und zu problematisieren. Besonders die Möglichkeiten und Grenzen gewaltloser horizontaler Kommunikation – auch konkret innerhalb der realen Hierarchien der Seminarsituation – wurden intensiv diskutiert und mit eigenen Strategien auf unterschiedliche kreative Weise erprobt und durchgespielt. Die Teilnehmer*innen beteiligten und entwickelten im Rahmen des Workshops Gruppen- und Rollenspiele, inszenierte kurze Improvisationstücke und dokumentierten ihre Erkenntnisse und Überlegungen in gemeinschaftlichen Projekten, wie z.B. selbstgezeichneten Comics und digitalen Fotocomics. Im Anschluss an die Projekte reflektierten die Teilnehmer*innen Gruppendynamiken und persönliche Positionen in Bezug auf Entscheidungsfindungsprozesse und Rollen- und Aufgabenvergabe und experimentierten mit der Vermittlung konstruktiver Feedbacks an die anderen Teilnehmer*innen – und natürlich auch an mich, als Teamerin.

Der Workshop zeichnete sich durch die besonders engagierte, intensive und kreative Diskussions- und Mitgestaltungsbereitschaft und Freude der Teilnehmenden in einer gelösten und immersiven Atmosphäre aus. Die Teilnehmer*innen hoben in ihren Feedbacks mir gegenüber auch den Originalitätswert und die überaus positiven und ermächtigenden Erfahrungen der Veranstaltungen hervor. Für das mir gegenüber erbrachte Vertrauen, möchte ich mich bei der Veranstalterin, Frau Prof. Dr. Nadja-Christina Schneider, und den Teilnehmer*innen herzlich bedanken.

Alexa Altmann


3 ©privat Alexa Altmann
16. Februar 2017 | Veröffentlicht von Alexa Altmann | Kein Kommentar »
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NIAS Support Programme for Asian Studies – An Experience Report from Copenhagen

Workspace and Support for Asia related Projects at NIAS, Copenhagen

a report by Mette Gabler

Cosy group room at NIAS

 

About the programme

Twice a year the Nordic Institute of Asian Studies (NIAS) is open for applications to join the NIAS team for two weeks (deadlines: June first and October first). Students mainly from universities belonging to the nordic NIAS Council (NNC) are invited to send in short project descriptions and if chosen, to work at the NIAS offices and gain access to resources and networks provided by the NIAS team. The focus is on supporting current work of Master students or Ph.D. candidates who’s work relates to Asian studies.

As part of the NIAS Support Programme for Asian Studies (NIAS SUPRA) that includes different forms of support towards researchers, the NIAS SUPRA Nordic scholarship is one of the most important features of NIAS. This scholarship includes the provision of a workspace at NIAS in Copenhagen, Denmark, and accommodation at the Nordisk Kollegium (Noko) including full board for two weeks. Students from institutions belonging to NNC will also have their travel expenses covered.

One particularly helpful feature of the NIAS SUPRA Nordic scholarship is the access to the NIAS‘ digital library and other resources through the NIAS Library and Information Centre (NIAS LINC), a specialised digital library servicing the Nordic Asian studies community, and the asiaportal. Through the IP address many materials from the University of Copenhagen and NIAS press are accessible and even open for download in PDF form (publications from NIAS press where available in print at a discount). In addition, a wish list for literature was sent before arrival and accommodated by the NIAS staff, providing me with a pyramid of books to be reviewed. This  secured an easy start and perfect foundation for productive work.

 

My stay at NIAS

I arrived at the NIAS offices early Monday morning on  September 26 with my stay to end October 9, and was greeted by one of the NIAS student assistants that coordinate the stay of and communicate with the SUPRA students (always in pairs, me and a colleague from Norway) before and during the stay. The arrival was signified by a welcoming nature and friendliness. The communication prior to the stay was comprehensive, informative and helpful, and in combination with the introduction to the offices and staff provided an energising environment.

During the first week, each of the SUPRA students presented their work during the “Lunch Talk”. This is a chance to share the topic including current questions and issues with the staff and researchers at NIAS, and in turn get constructive feedback and suggestions for further steps to take.

Throughout the stay, I was welcome to attend any of the events that were hosted by NIAS, including presentations and programs focussing on topics related to Asian studies. Among them a presentation by the former Foreign Minister of the Republic of Indonesia H.E. Dr. Hassan Wirajuda on the South China Sea dispute (Who Controls Murky Waters in the South China Sea?) followed by other expert speakers and an open discussion between the participants and the audiences, and a full-day program with presentations and discussions between colleague from Fudan University and University of Copenhagen on China’s New Diplomacy and voices emerging through Chinese social media.

I thoroughly enjoyed my stay at NIAS. Due to a highly comfortable workspace and very helpful people, the environment and input motivated my work and enabled me to move forward.

(picture by Mette Gabler)

 

 

8. November 2016 | Veröffentlicht von Joshua Pepe Woller | Kein Kommentar »
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Studying Gender Inequality in India from the ‚Outside‘– Reflections on Representation and Methodology

Vortrag von Anna Oechslen im Rahmen des Workshops „Reflections on the Digital: Neoliberalism, Free Speech and Resistance“, am Tata Institute for Social Sciences, Mumbai, 1.-2. September 2016

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© privat

Digitale Medien bieten sozialen Bewegungen ganz neue Möglichkeiten, sich auch Regionen übergreifend zu vernetzen, sich Gehör zu verschaffen und dominanten Versionen der Wirklichkeit ihre eigenen Interpretationen entgegenzusetzen. Andererseits müssen Aktivist_innen neue Wege finden, mit den neoliberalen Strukturen etwa sozialer Netzwerke umzugehen. Darüber diskutierten Studierende, Promovierende und Lehrende aus Berlin, Leipzig und Mumbai Anfang September bei einem zweitägigen Workshop am Tata Institute for Social Sciences, (TISS) in Mumbai. Die Beiträge rückten verschiedene Aspekte des Themas ins Blickfeld, darunter das Zusammenwirken von Protesten im Internet und auf der Straße, Repräsentationen von Frauenkörpern in digitalen Räumen und Studierendenbewegungen in Deutschland und Indien. Im letzten Teil des Workshops diskutierten die Teilnehmer_innen die aufgeworfenen Fragen mit Interessierten von außerhalb auf Twitter (die Diskussion ist online abrufbar unter https://storify.com/fritzititzi/transdigi).

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© privat

Anna Oechslen beschäftigte sich in ihrem Beitrag mit den Spannungen, die sich daraus ergeben, von Deutschland aus über Gender-Ungleichheiten in Indien zu forschen. Als Zugang zum Thema dienten dabei der Diskurs über Frauen und Sicherheit im urbanen Indien und die Aktivistinnen von ‚Pinjra Tod‘, die in Delhi gegen Gender-Diskriminierung auf dem Campus kämpfen. Durch das Internet als Informationsquelle ist es leichter geworden, auch über große Distanzen hinweg ethnografische Forschung zu betreiben. Gleichzeitig ist gerade das Thema Frauenrechte durch koloniale Diskurse und problematische Repräsentationen der ‚Third World Woman‘ aufgeladen; zur räumlichen Distanz tritt also eine Verwobenheit mit globalen Asymmetrien in der Wissensproduktion. Anhand ihrer eigenen Erfahrungen während der Forschung zu ihrer Masterarbeit zeigte Anna Oechslen, wo sie mit diesen Spannungen konfrontiert wurde und wie sie versuchte, ihnen zu begegnen. Die anschließende Diskussion machte deutlich, dass man nicht unbedingt in einem anderen Land sein muss, um diesen Problemen zu begegnen: Teilnehmer_innen berichteten etwa von ihren Erfahrungen aus der journalistischen Praxis und der Forschung zu ländlichen Räumen Indiens.

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© privat

27. September 2016 | Veröffentlicht von Alexa Altmann | Kein Kommentar »
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Projektposter im Projektseminar „Life in a metro: Stadtdiskurse und urbane Identitäten in Indien“ (SoSe 2016)

Amaravati – das Megaprojekt
– Fabian Bastius, Mareike Beckert, Meike
Esselborn, Michèle Figur und Jasmin Stark
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Public Art in Delhi: Art for all or
City-branding?

-Dario Boulala, Robin Gross, Michelle Ruiz
und Pia Weide
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8. September 2016 | Veröffentlicht von Alexa Altmann | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Poster, Studierende