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Lange Nacht der Wissenschaften – die Zweigbibliotheken Naturwissenschaften und Theologie sind dabei!

Am 11. Juni 2016 ist es wieder soweit: in ganz Berlin öffnen wieder wissenschaftliche Einrichtungen ihre TüreLNdW16 - Programm ZwB Naturwissenschaftenn und präsentieren von 17 bis 24 Uhr Spannendes, Kurioses und Wissenswertes aus allen Bereichen der Wissenschaften. Auch die Universitätsbibliothek der HU ist mit zwei Zweigbibliotheken vertreten.

Die Zweigbibliothek Naturwissenschaften in Adlershof ist wie jedes Jahr dabei: besondere Highlights werden dieses Jahr eine gedolmetschte Führung für Gehörlose und Hörgeschädigte, der Vortrag über ausgelagerte Bücher der UB im Zweiten Weltkrieg und die Schnitzeljagd für (Schul-)Kinder durch die Bibliothek sein.

Das gesamte Programm der Bibliothek (PDF): LNdW16 – Programm ZwB Naturwissenschaften

In der Zweigbibliothek Theologie erklingen Lifeberichte aus biblischer Zeit. Die BesucherInnen können hier eintauchen in die Welt biblischer Erzählungen, die in völlig ungewohnter Form vom „Radio Tyrus“ als Life-Reportagen zur Aufführung kommen.

Die Hörspiele stammen von einer Gruppe Journalisten um Manfred Voegele und wurden von 1973 bis 2003 für den SFB und später den RBB produziert.

Programm
18.00 Uhr – Jakob und Esau : Der gestohlene Vatersegen
19.30 Uhr – Johannes der Täufer – Tod eines Propheten
21.00 Uhr – Der Prozess gegen Jesus von Nazareth
Wir freuen uns auf Sie in Adlershof und in Mitte!

 

30. Mai 2016 | Veröffentlicht von Anja Herwig | 1 Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Zweigbibliotheken

Lost in Dissertation? Von der Literaturverwaltung bis zur Publikation – Eine Vortragsreihe für Doktorandinnen und Doktoranden

Während der Promotionsphase stellen sich viele praktische Fragen, angefangen bei der Arbeitsorganisation während der Recherche- und Schreibphase bis hin zum entscheidenden abschließenden Schritt, der Publikation. Expertinnen und Experten der Berliner Universitätsbibliotheken und der Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz präsentieren Ihnen eine Bandbreite an Themen rund um die Erstellung und Veröffentlichung Ihrer Doktorarbeit. So erhalten Sie einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte sowie weiterführende konkrete Informationen zu einzelnen Angeboten der Universitäten. Zum Auftakt gibt es eine Keynote von Prof. Reinhard Förtsch (Deutsches Archäologisches Institut) zu institutionellen Dateninfrastrukturen und deren Mehrwert für Promovierende und Publizierende.
Die einzelnen Themen werden in fünf voneinander unabhängigen Modulen präsentiert, so dass Sie je nach Interessenslage an allen oder nur ausgewählten Veranstaltungen teilnehmen können.

Die einzelnen Vorträge im Überblick:

  • Christian Mathieu, Armin Talke: Publish or Perish? Wissenschaftliches Publizieren für Promovierende
    15. Juni 2016, 14.30–17.00 Uhr
  • Dr. Reinhard Förtsch: Keynote: Dissertation als empfohlene Insellösung? Individualismus versus Infrastruktur
    15. Juni 2016, 18.00–20.00 Uhr
  • Dr. Georg Schelbert, Dr. Christian Mathieu, Armin Talke: Licht und Schatten: Bildrechte beim wissenschaftlichen Publizieren
    20. Juni 2016, 16.30–18.30 Uhr
  • Dagmar Schobert, Michaela Voigt: Open Access – freier Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen, Forschungsdaten und Software
    4. Juli 2016, 14.00–17.00 Uhr
  • Pamela Aust, Kerstin Helbig, Monika Kuberek: Forschungsdatenmanagement an der Humboldt Universität zu Berlin und der Technischen Universität Berlin
    7. Juli 2016, 15.00–17.00 Uhr
  • Anna-Katharina Huth, Dr. Ulrike Schenk: Master of Disaster? Strukturiert und effektiv arbeiten mit Literaturverwaltungsprogrammen
    11. Juli 2016, 12.00–14.00 Uhr

 

Die Teilnahme ist jeweils kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter http://sbb.berlin/promovierende. Dort finden Sie auch nähere Informationen zu den Einzelterminen, zum Veranstaltungsort sowie die Kontaktdaten des Veranstalters.

Die Vortragsreihe wird organisiert und veranstaltet vom Netzwerk Informationskompetenz Berlin-Brandenburg (NIK-BB).

Flyer zur Veranstaltungsreihe

20. Mai 2016 | Veröffentlicht von Dr. Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Informationskompetenz

Seltene Bücher aus dem Besitz der Brüder Grimm wiedergefunden

Bei den aufgetauchten Werken handelt sich um eine Ausgabe des satirischen Schelmenromans Simplicissimus von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (um 1622–1676) und die Unvorsichtige Heb-Amme (Leipzig 1715) von Johann Christoph Ettner (1654–1724)

In dieser Woche sind zwei seltene barocke Drucke aus dem Vorbesitz von Jacob und Wilhelm Grimm, welche seit 1945 als Verlust galten, an die Universitätsbibliothek zurückgekehrt. Sie gehören zu den kulturell wertvollen Beständen, die ab 1943 aus der Berliner Universität an Orte außerhalb Berlins verlagert wurden, um sie vor Bombenangriffen und Plünderungen in Sicherheit zu bringen. Etwa 20.000 Bände gingen jedoch nach Kriegsende verloren oder wurden zerstört.

Bei den aufgetauchten Werken handelt sich erstens um eine Ausgabe des satirischen Schelmenromans Simplicissimus von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen (um 1622–1676), eines der erfolgreichsten Werke der Barockzeit überhaupt, in einer reich illustrierten Fassung von 1685.

Widmungsseite aus dem Simplicissimus/von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen mit Eigentumsstempel. Foto: Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin, Historische Sammlungen: Yo 82101.
Widmungsseite aus dem Simplicissimus/von Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen mit Eigentumsstempel. Foto: Yong-Mi Rauch, Universitätsbibliothek der Humboldt Universität zu Berlin, Historische Sammlungen: Yo 82101.

Das zweite Werk, die Unvorsichtige Heb-Amme (Leipzig 1715) ist ebenfalls eine Besonderheit, nämlich ein medizinischer Lehrroman des Dichter-Arztes Johann Christoph Ettner (1654–1724), der detaillierte Einblicke in die medizinische, insbesondere die gynäkologische Praxis seiner Zeit gewährt. Beide Exemplare tragen zahlreiche handschriftliche Anmerkungen ihrer Vorbesitzer

Pergamentbände wurden einem Münchener Auktionshaus angeboten

Die wegweisenden Gelehrten Jacob und Wilhelm Grimm waren kenntnisreiche Büchersammler, die in ihrer Privatbibliothek viele alte und seltene Ausgaben zusammentrugen. Dass sie auch intensiv mit ihren Büchern arbeiteten, zeigen die zahlreichen handschriftlichen Notizen und Vermerke, die oft direkt auf ihre Arbeitsvorhaben wie die Kinder- und Hausmärchen oder das Wörterbuch der deutschen Sprache hinweisen. Durch diese Arbeitsspuren ist die Grimm-Bibliothek eine wissenschaftliche Quelle ersten Ranges. 1865 wurde die Privatbibliothek vom Preußischen Staat erworben und zu großen Teilen der Berliner Universitätsbibliothek übergeben, wo heute noch über 6.000 Bände erhalten sind.

Über das Schicksal der beiden Grimm-Bücher seit ihrer Auslagerung in ein Salzbergwerk in Sachsen-Anhalt gibt es noch keine gesicherten Erkenntnisse. Offenbar wechselten die Pergamentbände aus dem späten 17. und frühen 18. Jh. mehrmals den Besitzer und wurden kürzlich einem Münchener Auktionshaus angeboten, welches die Universitätsbibliothek wegen eindeutiger Besitzkennzeichen wie Bibliothekssignatur und Eigentumsstempel kontaktierte.

Frühere Kriegsverluste aus öffentlichem Besitz erscheinen immer wieder im Antiquariatshandel. Aufgrund der rechtlichen Verjährungsfristen ist die Rückgabe häufig umstritten und erfordert umfassende Verhandlungen, die in diesem Fall zu einer Einigung führten.

Pressebilder

Für Ihre Berichterstattung stellen wir Ihnen zwei Bilder zum kostenfreien Download zur Verfügung. Bitte beachten Sie, dass der Abdruck dieser Bilder lediglich im Rahmen der aktuellen Berichterstattung und unter vollständiger Angabe des Copyrights gestattet ist.

Weitere Informationen

Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin

Wer waren Jacob und Wilhelm Grimm? – Wissenschaftler als Namensgeber des Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum

Offizielle Pressemitteilung der HU

Kontakt

Dr. Yong-Mi Rauch
Humboldt-Universität zu Berlin
Leiterin der Historischen Sammlungen

Tel.: 030 2093-99280
yong-mi.rauch@ub.hu-berlin.de

Miteinander im Foyer

In vielerlei Hinsicht profitieren unsere Nutzerinnen und Nutzer von der Offenheit der Universitätsbibliothek: Unsere Einrichtungen sind ohne Nutzerausweis für jeden frei zugänglich. Allein im Grimm-Zentrum bieten wir mit ca. 2 Mio. Bänden einen Großteil der Bestände im Freihandbereich zum Direktzugriff an – dies ist der deutschlandweit größte Freihandbestand einer Universitätsbibliothek. Alle Personen, die älter als 16 Jahre alt sind und ihren Wohnsitz in Deutschland haben, können sich bei uns einen Nutzerausweis ausstellen lassen. Und diese Offenheit kommt an: Mit täglich etwa 5.200 Nutzerinnen und Nutzern erfreut sich gerade das Grimm-Zentrum mit seiner zentralen Lage großer Beliebtheit. Das Foyer ist ein begehrter Treffpunkt, um sich auszutauschen und um neue Energie für das konzentrierte wissenschaftliche Arbeiten zu tanken. Es ist ein Ort, der die Vielfalt unserer Universität auf kleinem Raum widerspiegelt. Daher ist uns daran gelegen, dass bereits im Foyer eine angenehme Atmosphäre herrscht, in der sich niemand durch Müll, Gerüche oder Übergriffe anderer belästigt fühlt. Wir wollen, dass keiner durch sein Verhalten andere Nutzerinnen und Nutzer oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beeinträchtigt. So steht es auch in unserer Hausordnung.

Bedauerlicherweise hat es in der Vergangenheit wiederholt Verstöße gegen die Hausordnung gegeben: Im Foyer, vor allem auf den Kuben, wurde Alkohol konsumiert, geraucht und Mobiliar so verunreinigt, dass es nicht mehr zu gebrauchen ist. Leider mussten wir die betreffenden Personen des Foyers verweisen. Diese haben sich jedoch nicht an den Hausverweis gehalten und das Gebäude erneut betreten. Da es dem Wachschutz aus personellen Gründen nicht möglich ist, alle Eingänge und die Kuben auf einmal im Blick zu behalten, mussten wir die Seiteneingänge sowie die Kuben sperren.

Wir finden es schade, dass wir zu diesen einschränkenden Maßnahmen greifen müssen. Unseren Nutzerinnen und Nutzern gegenüber sehen wir uns aber in der Pflicht, gegen Vandalismus und Belästigungen vorzugehen und eine ungestörte Nutzung der Bibliothek zu gewährleisten. Wir sind uns dessen bewusst, dass die Einschränkungen dem offenen Geist des Hauses widersprechen. Langfristig sind bauliche Veränderungen im Foyer geplant, die den genannten Missständen entgegen wirken. Wir wollen, dass Sie sich bei uns wohl fühlen und das Grimm-Zentrum ein sicherer und angenehmer Aufenthaltsort für alle Nutzerinnen und Nutzer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist.

Auf ein gutes Miteinander im Foyer!

Ihre Universitätsbibliothek

23. März 2016 | Veröffentlicht von Dr. Ulrike Schenk | 2 Kommentare »

Das Digitalisierungsprojekt „VD 18“ startete am 15. Februar 2016

Die Universitätsbibliothek wird bis Oktober 2017 achthundert Drucke des 18. Jahrhunderts katalogisieren und digitalisieren. Diese Arbeit ist ein Beitrag zum „Verzeichnis der im deutschen Sprachraum erschienenen Drucke des 18. Jahrhunderts (VD18) und zur retrospektiven Nationalbibliographie in Deutschland.

Die drey Schwestern, eine Geschichte von vielen Abentheuern und Bezauberungen, auch deren Loesung durch Reinald genannt das Wunderkind.
Die drey Schwestern, eine Geschichte von vielen Abentheuern und Bezauberungen, auch deren Loesung durch Reinald genannt das Wunderkind. Foto: Yong-Mi Rauch
Das Portal VD 18 wird kooperativ von 20 wissenschaftlichen Bibliotheken aufgebaut und mit Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Bearbeitet werden an der UB der HU seltene, häufig in Deutschland nur noch einmalig vorhandene Titel über ein breites Fächerspektrum hinweg. Stark vertreten sind die Schöne Literatur, die Medizingeschichte sowie die Naturwissenschaften.

Die Digitalisate sind für jeden frei im Internet zugänglich. In Kürze können die ersten VD18-Titel der UB auf unserem Server www.digi-hub.de und über das VD18-Portal eingesehen werden.

Projektleitung

Dr. Yong-Mi Rauch

Abteilung Historische Sammlungen

yong-mi.rauch@ub.hu-berlin.de

23. Februar 2016 | Veröffentlicht von Dr. Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Historische Sammlungen

„Ihr Medium liegt für Sie zur Abholung bereit…“ – Ab 1. März 2016 versendet die UB Bereitstellungsschreiben nur noch per E-Mail

Ist das Buch, für das Sie sich interessieren, gerade verliehen? Kein Problem, Sie können kostenfrei eine Vormerkung auf dieses Buch setzen. Wir informieren Sie zukünftig aber nur noch per E-Mail, wenn das Buch zurück kommt und für Sie bereitgestellt wurde. Bitte achten Sie darauf, uns stets Ihre aktuelle E-Mail-Adresse anzugeben. Denn:

Ab 1. März 2016 versenden wir keine Bereitstellungsschreiben* mehr auf dem Postweg, sondern ausschließlich per E-MaBlogil.

 

Ihre aktuelle E-Mail-Adresse können Sie selbst eintragen, ändern oder löschen in Ihrem Benutzerkonto unter: Mein Konto -> Einstellungen -> E-Mail-Adresse/Passwort ändern

 

Wenn Sie Ihre E-Mail-Adresse dort angeben, erhalten Sie automatisch Erinnerungsmails für die Abgabe der von Ihnen entliehenen Medien wenige Tage vor Fristablauf (ohne Gewähr). Auch andere Benachrichtigungen (z.B. über eingetroffene Fernleihen, 1. und 2. Mahnungen oder Ablauf der Gültigkeit des Benutzerkontos) erhalten Sie dann per E-Mail.

 

Wichtig für Studierende der HU: Ihre aktuellen E-Mail-Adress-Daten werden vom Immatrikulationsbüro nicht automatisch an uns weitergegeben. Bitte tragen Sie daher Ihre E-Mail-Adresse selbständig im Benutzerkonto ein. Vielen Dank!

 

*Gilt nicht für Bereitstellungsschreiben von Fernleihmedien und Kopienbestellungen.
Diese werden weiterhin, wenn keine E-Mail-Adresse angegeben wurde, auf dem Postwege versendet.

8. Februar 2016 | Veröffentlicht von Birgit Stumm | Kein Kommentar »
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Aus SSG Volks- und Völkerkunde wird FID Sozial- und Kulturanthropologie: DFG bewilligt Fachinformationsdienst für die Jahre 2016-2018

Ein arbeitsames Jahr wurde zum Jahresende belohnt: Kurz vor Weihnachten kam die Nachricht, dass die DFG den vom Sondersammelgebiet Volks- und Völkerkunde im Mai 2015 gestellten Antrag auf einen Fachinformationsdienst (FID) bewilligt hatte! Dieser FID wurde von der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin (UB der HU) in enger Abstimmung mit seinem wissenschaftlichen Beirat und den ethnologischen Fachgesellschaften erarbeitet. Er tritt die Nachfolge des seit 1998 an der UB der HU verorteten Sondersammelgebiets Volks- und Völkerkunde (SSG) an. Nachdem es dessen Hauptaufgabe war, umfassend ausländische Fachliteratur für die ethnologischen Fächer anzuschaffen, zu erschließen und per Fernleihe bereitzustellen, treten im FID neue Aufgaben hinzu und der Bestandsaufbau erhält neue Akzentuierungen: Neben einer Zuspitzung des Erwerbungsprofils ist es vor allem der Versuch elektronische Ressourcen – auch lizenzpflichtige Angebote! – deutschlandweit für den Direktzugriff der Wissenschaft bereitzustellen.

EVIFA, die virtuelle Fachbibliothek Ethnologie, wird als zentrales Recherche- und Zugriffsportal aufrechterhalten, soll aber einer deutlichen Modernisierung und Erweiterung unterzogen werden. Völlig neu im Portfolio des FID Sozial- und Kulturanthropologie ist die Antragssäule „Forschungsdatenmanagement“, bei der das wichtige Thema erstmalig für die Ethnologie mit vielen Partnerinstitutionen ausgelotet und mögliche Workflows erprobt werden sollen. Nach drei Jahren sollen dann Weichenstellungen oder gar erste Prototypen für eine fachliche Infrastruktur auf dem Gebiet gestellt bzw. entwickelt sein. Begleitet werden diese Bemühungen durch jährliche Workshops mit den Partnern. Aber auch die bereits im SSG etablierten Netzwerkbemühungen im deutschsprachigen Fachreferent_innenkreis sollen durch jährliche Fortbildungsveranstaltungen intensiviert werden. Der bewährte wissenschaftliche Beirat bleibt bestehen und begleitet den FID durch die Projektlaufzeit. So hofft die UB der HU, nach drei Jahren viele Ergebnisse erzielt zu haben, aber auch Anstöße für die nächste Projektlaufzeit zu gewinnen. Ansprechpartner ist der Fachreferent für Ethnologie, Matthias Harbeck.

Eine erste Arbeitssitzung aller bewilligten FIDs nach Abschluss der drei Antragsrunden wird vom FID Sozial- und Kulturanthropologie am 3. Februar im Grimm-Zentrum organisiert.

Das Sondersammelgebiet verabschiedet sich mit einem letzten Jahresbericht, der in den kommenden Monaten erstellt wird, in den Ruhestand und dankt allen Beteiligten für Ihre Mit- und/oder Zuarbeit und allen Nutznießenden für ihr Interesse! Der FID Sozial- und Kulturanthropologie freut sich auf die beginnende Zusammenarbeit und dankt allen Mitwirkenden für ihren Anteil am Gelingen des Antrags!

(Weitere Informationen zum aktuellen Stand des FID-Programms finden Sie in einer DFG-Pressemitteilung.)

Es ist so weit: Ausdruck von Aufsatzlieferungen jetzt auch in den Zweigbibliotheken Naturwissenschaften, Campus Nord und Asien-/Afrikawissenschaften

Seit September 2015 bieten wir Ihnen im Grimm-Zentrum den Ausdruck elektronisch gelieferter Fernleihbestellungen an. Ab dem 25. Januar 2016 können Sie Ihre Bestellung innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Bereitstellungsschreibens wahlweise auch in den Zweigbibliotheken Naturwissenschaften, Campus Nord oder Asien-/Afrikawissenschaften abholen. Wenden Sie sich einfach während der Servicezeiten an das dortige Thekenpersonal – Ihre Bestellung wird dann sozusagen „on demand“ ausgedruckt. Aus urheberrechtlichen Gründen dürfen wir Ihnen die elektronisch gelieferten Dokumente nicht per Mail weiterleiten, sondern müssen Sie Ihnen nach wie vor ausgedruckt übergeben. Während wir früher auf etlichen nicht abgeholten Aufsätzen „sitzen blieben“, sparen wir jetzt Papier. Das Verfahren läuft im Grimm-Zentrum seit September reibungslos und wird sicher auch in den beteiligten Zweigbibliotheken schnell zur Routine für alle Beteiligten.

25. Januar 2016 | Veröffentlicht von Dr. Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein, Ausleihtheke, UB

Zweigbibliothek Campus Nord: Informationsstand Lebenswissenschaften am 15.02.2016

Das ZB MED – Leibniz-Informationszentrum Lebenswissenschaften hat im letzten Jahr zwei neue Angebote entwickelt:

LIVIVO – das Suchportal für die Lebenswissenschaften

und

PUBLISSO – das Open-Access-Publikationsportal für die Lebenswissenschaften

Das ZB MED wird am 15.2.2016 die neuen Angebote an einem Informationsstand in der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität (Zweigbibliothek Campus Nord) vorstellen. Neben Informationen zu LIVIVO berät ab 13.30 Uhr die Open-Access-Expertin Dr. Jasmin Schmitz zu allen Fragen rund ums Publizieren in den Lebenswissenschaften.

Ort:   Zweigbibliothek Campus Nord,  Hessische Straße 1-2, 10115 Berlin

Zeit:  von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: einladung-infostand-berlin. Weitere Informatinen zu LIVIVO finden Sie in unserem Blog-Beitrag vom 17. November 2015.

 

21. Januar 2016 | Veröffentlicht von Dr. Ulrike Schenk | Kein Kommentar »
Veröffentlicht unter Allgemein

Sterne für einen guten Zweck

Quilling-Sterne in der Ausstellung "Sternstunden"Vielleicht erinnern Sie sich: kurz vor Weihnachten hatten Sie in der Zweigbibliothek Naturwissenschaften die Möglichkeit, die Sterne aus der Ausstellung „Sternstunden“ zu erwerben. Mindestens die Hälfte des Erlöses sollte der Flüchtlingsunterkunft am Groß-Berliner Damm zugutekommen. Es wurden über 40 Sterne verkauft, so dass Frau Steinbrecher für die Schulkinder in der Unterkunft Materialien besorgen konnte. Sie übergab noch vor Weihnachten:

10 Collegeblöcke
10 Füllhalter
10 Zeichengarnituren
10 Fasermalersortimente
10 Farbkästen
50 Schnellhefter
10 Zeichenblöcke
10 Knetekästen
10 Pinselset
10 Klebestifte

Vielen Dank auf diesem Wege an alle fleißigen Stern-Käufer!

15. Januar 2016 | Veröffentlicht von Anja Herwig | Kein Kommentar »
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