Ein Cricket Turnier in Bhopal
03.06.2012 von Stephan Beutner
Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.suedasien.info/analysen/3040
Auf diesem Bild an der Kamla Park Road in Bhopal zeigt sich der Ministerpräsident in der Mitte einer Cricket Mädchen Mannschaft mit einem Cricket-Schläger in der Hand. Das Plakat bewirbt ein Regierungsprogramm gegen die Ungleichheit. Foto: Stephan Beutner
In seinem Artikel untersucht Beutner die Strategien der Bharatiya Janata Party (BJP) und des gegenwärtigen Ministerpräsidenten von Madhya Pradesh, Shiv Raj Singh Chouhan. Die Cricket Landesmeisterschaft von Madhya Pradesh wird geschickt genutzt, um Chouhan für die nächste Wahl Ende 2013 positiv darzustellen.
„In den meisten Fällen profitieren von den Inszenierungen mehrere teilnehmende Parteien. Zum einen zahlt sich die stattfindende Berichterstattung und die gesteigerte Medienpräsenz positiv für Shiv Raj Singh aus, zum anderen präsentieren sich Institutionen sowie Veranstaltungen gezielt mit der Anwesenheit des Ministerpräsidenten. Mit der Inszenierung in den Printmedien wird gezielt die Mittelschicht mit Zugang zu Zeitungen angesprochen. Die Bilderflut im öffentlichen Raum dagegen ist für alle, auch die schlecht Ausgebildeten und Analphabeten, sichtbar. Die Darstellungen erreichen jeden und prägen sich schon aufgrund ihrer Masse ein. An die Jugend wird sich durch das Unterstützen und Ausrichten von Sportveranstaltungen gewandt. Die Jugendlichen von heute stellen zum einen die Wählerschaft der nahen Zukunft dar, zum anderen machen sie den Großteil der Bevölkerung von Madhya Pradesh als auch von Indien generell aus.“
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Quellen
Monographien
Misra, Neelesh & Pandita, Rahul (2010): The Absent State. Insurgency as an Excuse for Misgovernance. Gurgaon: Hachette India.
Zeitungsbeiträge
Pandey, Piyush & Sinha, Partha (2011): Chouhan hopes to record GDP growth of 10%. In: The Times of India, Bhopal, 16.11.2011.
Times News Network (2011): Illegal Mining: Cong Men under scanner. In: The Times of India, Bhopal, 17.11.2011.
Digvijaya Singh calls Shivraj Singh Chauhan ‚coward‘ for avoiding media. In: The Times of India, Bhopal, 08.04.2012.
Online-Dokumente
Wikipedia (2011): Shivraj Singh Chauhan. Online unter: en.wikipedia.org/Shivraj_Singh_Chauhan, Zugriff: 10.11.2011.
08.03.2012 von Andreas Hepp
Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://diskurs.dradio.de/2012/03/08/es-sind-die-menschen-auf-den-strasen/
In Hepps Artikel geht es um grenzübergreifende Kommunikation und die dadurch ausgelöste Revolution gesellschaftlicher Lebenswelten. In diesem Beitrag setzt er sich mit Politik und politischen Bewegungen in Zeiten globalisierter Kommunikation und mediatisierter Gesellschaften auseinander und stellt fest: Globalisiert bedeutet nicht grenzenlos.
„Meine bisherigen Argumente sollten deutlich gemacht haben, dass es bei der Occupy-Bewegung und anderen subpolitischen Bewegungen um mehr geht als um eine Facebook-Generation, die einen Planeten retten will, indem sie durch das Internet global mobilisiert. Politische Aktivität entsteht auch in Zeiten von Mediatisierung und Globalisierung nach wie vor insbesondere als lokale politische Aktivität. Allerdings ändert sich die Art und Weise, wie der Protest organisierbar und kommunizierbar wird ebenso wie der medienvermittelte Sinnhorizont, in dem er erfolgt. Es ist notwendig, hierauf den Blick zu lenken und dabei die „mediatisierte Welt“ der Politik insgesamt zu berücksichtigen. Erst in einem solchen Gesamtzusammenhang beginnt man zu verstehen, wie sich mit der Mediatisierung und Globalisierung Politik ändert.“
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Sollten Sie noch Fragen haben, bitten wir Sie direkt mit uns in Kontakt zu treten. Sie erreichen uns per Email (schustea(at)hu-berlin.de oder unter nadja-christina.schneider(at)asa.hu-berlin.de) oder unter der Postanschrift:
Humboldt-Universität zu Berlin
Institut für Asien- und Afrikawissenschaften
Frau Professor
Dr. Nadja-Christina Schneider
Unter den Linden 6
D-10099 Berlin
Stereotypes of Muslim Piety in Calendar Art and Hindi Cinema
von Yousuf Saeed
Den kompletten Essay finden Sie unter:
http://www.tasveerghar.net/cmsdesk/essay/78/index.html
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In seinem Essay geht Saeed auf Vorurteile und Stereotypen gegenüber gewissen Gemeinschaften/Gruppen ein, die sich seiner Meinung nach aus der Repräsentation dieser in den täglichen populären Medien und der Massenvisuellen Kultur speisen. Anhand von religiösen Postern und Kalender in Indien zeigt er wie ein Bild des frommen Muslims entsteht.
“ Indian cinema and television continue to strengthen the community stereotypes that prevail in popular culture. Many film producers wait for Eid or Diwali to release their blockbusters, not so much for the auspicious day, but for the holiday and the savings the working class would spend on cinema. On last Eid in a Muslim locality in Delhi, one found a surprise at a poster shop – a colour photograph of the film star Salman Khan in typical Muslim attire, doing a courteous aadab (Muslim salutation) with his naughty smile.“
Also the author’s new book: Muslim Devotional Art in India, Routledge, New Delhi, 2011.
11.05.2012 Von Daniela Siebert
Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/tagfuertag/1753504/
Muslimische Frauen: Ihre Rechte sind in fernöstlichen Ländern sehr unterschiedlich ausgeprägt. (Bild: AP)
In diesem Artikel führt Siebert ein Interview mit Prof. Schröter über die Rolle und Rechte der muslimischen Frauen in Südostasien.
Atomkraft in Asien
Interview | Lena Yadlapalli, 27. März 2012, 17:12
Den vollständigen Artikel finden Sie unter:
http://derstandard.at/1332323942431/Atomkraft-in-Asien-Metaphern-wie-Energiehunger-sind-ein-Problem
Südasienexpertin Nadja-Christina Schneider forscht in Berlin über die Rezeption indischer AKW-Pläne in deutschen Medien.
Interview mit Prof. Schneider über die Atomenergiedebatte in Indien und deren Wahrnehmung in den deutschen Medien.


