You watched the wrenching documentary. You posted your outrage on Twitter. But are you good for more than a few easy keystrokes of hashtag activism?
Participant Media and some powerful partners need to know.
For the last year Participant, an activist entertainment company that delivers movies with a message, has been quietly working with the Bill & Melinda Gates Foundation, the Knight Foundation and the University of Southern California’s Annenberg School for Communication and Journalism to answer a question vexing those who would use media to change the world.
That is, what actually gets people moving? Do grant-supported media projects incite change, or are they simply an expensive way of preaching to the choir?
…
Read the full article here: http://www.nytimes.com/2014/07/07/business/media/participant-index-seeks-to-determine-why-one-film-spurs-activism-while-others-falter.html?_r=0
Einladung zu einem Studierenden-Symposium
Wann? 11.07.2014; 14:30-17:00 Uhr
Wo? Institut für Asien- und Afrikawissenschaften der HU; Invalidenstraße 118, Raum 315
Inhalt des Symposiums:
In diesem studentisch initiierten Symposium präsentieren Studierende die Ergebnisse eigener kleiner Forschungsprojekte zum Thema. Die Projekte sind im Verlauf eines Q-Tutoriums am IAAW im Sommersemester 2014 von den Teilnehmenden selbst entwickelt und durchgeführt worden. Dabei haben sie sich aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und mit unterschiedlichsten Methoden mit den Begriffen „Globaler Süden“ und „Global South“ bzw. mit deren inhärenten Konzepten kritisch auseinandergesetzt. Innerhalb des Symposiums werden folgende Fragen im Raum stehen: Woher kommt dieser Begriff? Wie wird er in der Wissenschaft und von anderen Akteuren verwendet? Inwieweit steht der Begriff im Zusammenhang mit den Konzepten Entwicklung und Modernisierung? Wie gehen wir mit diesem Begriff um? Wie wird Wissen über Regionen produziert, die in dominanten Debatten als „Globaler Süden“ bzw. „Global South“ bezeichnet werden?
Im Anschluss an jeden Vortrag, sowie zum Abschluss des Symposiums wird es ausreichend Zeit und Anlass zur Diskussion geben.
Leitung des Q-Tutoriums: Dhanya Fee Koschorreck und Stefan Lüder
Link zum Poster zur Veranstaltung: Poster studentisches Symposium 11.07.2014
Es hat eher Seltenheitswert, dass in Indien ein Dokumentarfilm regulär in die Kinos kommt, denn in der Regel ist es sehr schwierig, für unabhängig produzierte Spielfilme und Dokumentarfilme einen Filmverleih zu finden. Nisha Pahuja ist dies nun mit ihrem vielbeachteteten Film „The World Before Her“ gelungen. Der Film lief Anfang Juni 2014 in Indien an und sorgt dort nicht zuletzt vor dem Hintergrund der zurückliegenden Parlamentswahlen für angeregte Diskussionen.
„The World Before Her“ richtet den Blick auf zwei „Camps“, die zwar ideologisch gesehen höchst konträr sind, jedoch auf der Ebene der Körperpraktiken und Selbsttechnologien durchaus sehr interessante Vergleichsmöglichkeiten eröffnen und einen relevanten Beitrag zur Diskussion über Geschlechterbilder in Indien liefert: zum einen steht das Vorbrereitungstraining zu den „Miss India“-Wahlen in Mumbai im Vordergrund und zum anderen die Frauenorganisation der hindunationalistischen Organisation Vishva Hindu Parishad (VHP), Durga Vahini.
Link zur Filmbesprechung von Shekhar Deshpande: http://dearcinema.com/review/documentary-film-review-nisha-pahuja-the-world-before-her/0605?utm_source=wysija&utm_medium=email&utm_campaign=DearCinemaWeeklyNewsletters
Link zu einem Interview von Shazia Javed mit Nisha Pahuja: http://dearcinema.com/interview/nisha-pahuja-interview/4221?utm_source=wysija&utm_medium=email&utm_campaign=DearCinemaWeeklyNewsletters
Im Rahmen eines Panels der MEDIA FOUNDATION OF INDIA disktutierten Zoya Hasan (Politikwissenschaftlerin, JNU Neu-Delhi), Sudha Pai (Politikwissenschaftlerin, JNU Neu-Delhi), Mukul Kesavan (Historiker und Schriftsteller) und Vidya Subramanian (Associate Editor, The Hindu) über die Rolle der Medien in den zurückliegenden Parlamentswahlen, insbesondere mit Blick auf die mediale Präsenz Narendra Modis. Auszüge aus den Statements wurden auf der Seite von THE HOOT veröffentlicht (22. Mai 2014).
Link zum Artikel auf THEHOOT.ORG: http://www.thehoot.org/web/home/story.php?storyid=7524&mod=1&pg=1§ionId=19&valid=true
Die neue Ausgabe des MASALA-Newsletters (2/2014) enthält unter anderem drei Beiträge zum Thema Film in Indien:
- Wo es kein Bollywood gibt: eine ethnologische Reise zum „indigenen“ Kino Indiens (Markus Schleiter)
- Neue Räume und Praktiken politischer Jugendproteste im Hindi-Film (Nadja-Christina Schneider)
- Typisch Bollywood? Der Diskurs über Bollywood in deutschen Qualitäts-Tageszeitungen (Katja Molis)
Link: Newsletter Virtuelle Fachbibliothek Südasien (Uni Heidelberg)
PDF: Newsletter Masala, Jg. 9, Nr. 2 (2014)
Indologie und Südasienstudien in Berlin: Geschichte und Positionsbestimmung,
hg. von Maria Framke, Hannelore Lötzke und Ingo Strauch. Der Band ist im trafo-Verlag in der Reihe „Studien zur Geschichte und Gegenwart Asiens“ erschienen und kostet 34,80.
Weitere Informationen: Indologie und Südasienstudien in Berlin – Inhalt
Aus der Einführung der Herausgeber_innen:
„Einführung
Das Vorhaben, einen Band über die Geschichte der Berliner Indologie und Südasienstudien zusammenzustellen, reifte über viele Jahre. Doch erst die existentielle Bedrohung unserer Fächer im Herbst 2007 – ausgelöst durch den Beschluss des damaligen Präsidiums der Humboldt-Universität, den Bereich Südasien ganz aus dem Profil des Asien-Afrika-Instituts zu streichen – führte die Herausgeber zusammen und ließ den Ideen endlich auch konkrete Schritte folgen.
Ein wichtiger Zwischenschritt auf diesem Weg war ein Workshop an der Humboldt-Universität, der im Februar 2010 die meisten beteiligten Autoren zusammenführte. Die vorliegenden Arbeiten sind auch Ergebnis der überaus anregenden, durchaus auch kontroversen Diskussionen auf diesem Workshop. Dass es weiterer vier Jahre bedurfte, um dieses Projekt nun zum Abschluss zu bringen, ist vor allem den zahlreichen anderen Verpflichtungen der Herausgeber geschuldet.
Es soll aber nicht verschwiegen werden, dass auch eine Reihe inhaltlicher Diskussionen den Herausgabeprozess begleiteten, die zwar eine zeitliche Verzögerung mit sich brachten, aber dem Buch als Ganzes sicher nutzen konnten.
Der vorliegende Band konnte auch von einigen bereits vorliegenden Arbeiten zu einzelnen Institutionen und Personen der Berliner Indologie und Südasienstudien profitieren. Von besonderem Stellenwert sind hier die Studien Wolfgang Morgenroths zum Seminar für Orientalische Sprachen1 und Ludwig Alsdorfs ausführlicher Aufsatz über „Die Indologie in Berlin von 1812–1945“.
Grundlegender Ausgangspunkt unseres Vorhabens war der besondere Charakter der Berliner Wissenschaftslandschaft, die von einer Vielzahl von Institutionen geprägt war und ist, welche sich auf methodisch und inhaltlich ebenso vielfältige Weise mit der Region Südasien befassen. Ein zusätzliches Berliner Charakteristikum ist die jahrzehntelange Teilung der Stadt und der darauf folgende, z.T. sehr widerspruchsvolle Vereinigungsprozess, welcher der zuvor bereits bestehenden institutionellen Vielfalt eine weitere Dimension hinzufügte.
Es war unser Ziel, herauszufinden, wie sich die Indologie und die anderen südasienbezogenen Wissenschaften in diesen Institutionen etabliert haben und inwieweit sie in der Lage waren, die Vielfalt der Berliner Wissenschaftslandschaft zur Herausbildung eines eigenen Netzwerkes zu nutzen. Diese Frage sollte aus einer streng geschichtlichen Perspektive gestellt und aus dieser Perspektive bis in die heutige Zeit verfolgt werden. (…)“
Zwischen Globalisierung, Ausdifferenzierung und bedrohter Glaubwürdigkeit
von Nadja-Christina Schneider
In: Dossier Indien – Bildung und Kultur. Bundeszentrale für politische Bildung
Indiens Medienlandschaft ist vielfältig. Das liegt zum einen an der Größe des Landes, zum anderen an den regionalen, sprachlichen und soziokulturellen Unterschieden. Neben Fernsehen und Radio haben sich in den vergangenen Jahren auch soziale Medien rasant entwickelt und die Mediennutzung verändert. Eine Zeitungskrise wie in den USA oder Europa scheint bislang nicht in Sicht. Allerdings gibt es Faktoren, die die Glaubwürdigkeit der indischen Medien bedrohen.
Lesen Sie den gesamten Artikel online unter:
von Nadja-Christina Schneider
Erstmals haben die Wahlberechtigten in Indien bei den diesjährigen Parlamentswahlen die Möglichkeit, „None of the Above“ (NOTA) zu wählen und damit als aktiv Wählende zum Ausdruck zu bringen, dass sie sich durch keine der antretenden politischen Parteien wirklich repräsentiert fühlen. In einem sehr lesenswerten Artikel aus der New York Times vom 24. April 2014 berichtet Sonora Jha darüber, wie beispielsweise die politisch wie medial stark unterrepräsentierten Bauern aus denjenigen Regionen Indiens, die besonders betroffen sind von der Krise der Landwirtschaft, auf diese Weise eine neue Sichtbarkeit gewinnen könnten. Ob die NOTA-Option tatsächlich in längerfristiger Sicht einen politischen Wandel herbeiführen kann, wird derzeit in Indien diskutiert. Interessanterweise präsentiert die International Indian Youth Organization (IIYO) die Aufforderung, NOTA zu wählen in einem Werbeclip als Weg für die indische Jugend, um einerseits zu zeigen, dass sie keinesfalls so apolitisch ist, wie ihr vielfach vorgeworfen wird und andererseits durch ihre NOTA-Wahl ihre Unzufriedenheit mit dem bestehenden Parteiensystem zu artikulieren.
von Bettina Gräf
The three-day international conference was organised by Nadja-Christina Schneider (Humboldt University Berlin) and hosted by the Deutsche-Forschungsgemeinschaft (DFG) research network “Medialisation and Social Change Outside Europe: South Asia, Southeast Asia and the Arab-Speaking Region” (2011–2014). It took place in November 2013 at the Institute for Asian and African Studies at Humboldt University Berlin and was composed of five thematic panels, three keynote lectures, a poster presentation, a film screening and a final discussion round. Encompassing four regions, the panels dealt with media art and documentary filmmaking (1.), the political economy of the media (2.), changing media and religious renegotiations (3.), gender and changing identities (4.) and converging media and changing practices (5.) …
Read full report online:
http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?pn=tagungsberichte&id=5295
Find more informations about the conference online:
Politische Comedy und soziale Medien in Indien: All India Bakchod
von Nadja-Christina Schneider
Durch das Internet und soziale Medien haben sich die Rahmenbedingungen für Comedy und Satire weltweit stark verändert, was sich aktuell auch sehr gut in Indien beobachten lässt. Da ihnen das Fernsehen zu wenig Freiraum für die Art von Satire und Comedy bot, wie sie die vier jungen Mitglieder der Gruppe All India Bakchod (bakchod = sinnloses Geschwätz), Tanmay Bhat, Rohan Joshi, Ashish Sakya und Gursimran Khamba aus Mumbai machen wollten, begannen sie mit Podcasts und Videos zu experimentieren, die sie mittlerweile regelmäßig in Youtube hochladen. Nicht zuletzt der Wahlkampf in Indien liefert ihnen dafür viel neues Comedy-Futter und die Zahl ihrer Fans scheint in ganz Indien schnell zu wachsen.
Die Youtube-Videos sehen die vier Comedians dabei als ein weiteres Tätigkeitsfeld neben ihren Bühnenprogrammen, auch gegenüber dem Medium Film scheinen sie aufgeschlossen zu sein, wie sie kürzlich in einem Interview mit der Times of India wissen ließen.
Weit über Indien hinaus bekannt wurden die vier jungen Männer vor allem durch ein Video, in dem die erfolgreiche Schauspielerin Kalki Koechlin und VJ Juhi Pandey mit satirischen Mitteln darauf antworten, dass Frauen, die Opfer sexueller Gewalt wurden, allzu häufig selbst die Schuld und Verantwortung dafür zugewiesen wird. Der Clip trifft offenbar einen Nerv bei der indischen Jugend und wurde seit seiner Veröffentlichung vor sechs Monaten bereits fast 3,5 Mio. Mal aufgerufen.
Momentan sind All India Bakchod mit ihrem Programm „Royal Turds“ in Indien auf Tournee, worin sie die Hindi-Filmindustrie aka Bollywood aufs Korn nehmen.
Vier Youtube-Clips zum Einstieg:
AIB feat. Kalki Koechlin: „It’s your fault“„
AIB: „India reacts to ban of pornography“